Viele Baumarten haben der zunehmenden Trockenheit kaum etwas entgegenzusetzen. Schon bei leicht trockenerem Klima reisst der Wassertransport in ihren Gefässen ab. Das berichtet ein internationales Forscherteam im Fachblatt «Nature». Demnach haben 70 Prozent der 226 getesteten Baumarten nur sehr geringe Sicherheitsreserven. Besonders bei Laubbäumen und Kiefern liege die Schwelle, bei der die Wasserversorgung der Blätter abreisse, nur wenig unterhalb der heutigen Bedingungen.
Trotz weltweiter Bemühungen im Kampf gegen den Klimawandel hat die Konzentration von Treibhausgasen in der Atmosphäre 2011 ähnlich stark zugenommen wie in den Jahren zuvor. Das schreibt die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) in ihrem gestern in Genf veröffentlichten Jahresbericht.
Demnach stieg der Anteil von Kohlendioxid (CO2), dem wichtigsten Treibhausgas, nach den jüngsten Berechnungen erneut um etwa 0,5 Prozent. Er liegt nun gut 40 Prozent über dem Niveau in vorindustrieller Zeit. Hauptgrund für diesen Anstieg ist das Verbrennen von Kohle, Gas und Öl in den Kraftwerken weltweit. Dabei spielen Schwellenländer wie China und Indien eine immer wichtigere Rolle. Neben dem CO2 stieg auch der Anteil von Stickoxiden. Der Effekt von Stickoxid auf das Klima sei fast 300 mal grösser als der von Kohlendioxid.
Eine einzellige Grünalge verblüfft Biologen: Sie ernährt sich im Notfall auch von Bestandteilen anderer Pflanzen, wie Forscher der Universität Bielefeld herausgefunden haben. Leidet die Grünalge Chlamydomonas reinhardtii unter Kohlendioxidmangel, stellt sie zusätzlich zur Photosynthese auf Zellulose-Verdauung um.
Dieses Verhalten widerspreche jeder bisherigen Lehrmeinung. Denn eine Verdauung dieser organischen Substanzen kenne man bisher nur von tierischen Organismen, Pilzen oder Bakterien, berichten die Forscher im Fachmagazin «Nature Communications». Die Mikroorganismen könnten die Gewinnung von Biotreibstoff erleichtern.
Greenpeace hat in mehreren Funktionstextilien Gifte gefunden. Der Befund der Umweltorganisation: Alle Allwetterkleider enthalten perfluorierte Kohlenwasserstoffe (PFC). Diese werden eingesetzt, um die Kleider wasserdicht und atmungsaktiv zu machen, sind aber biologisch kaum abbaubar. Gelangen sie bei der Produktion zum Beispiel in China in Flüsse, finden sie den Weg über das Trinkwasser ins Blut von Menschen oder Tieren sowie in die Muttermilch von Frauen. Die Hersteller wollen ökologischer werden.
Die seltene tropische Pflanze hat ihr Hüllblatt geöffnet. Die Titanwurz darf nun im Botanischen Garten Basel ihre berüchtigte Duftnote versprühen.
Gott sei Dank gibt es noch kein Geruch-Web!
Zur Webcamera...
Die Lufthansa betrieb während des Zweiten Weltkrieges auf dem Gelände des damaligen Flughafens Tempelhof Baracken für Zwangsarbeiter. Am Donnerstag wollen Berliner Archäologen die Fundstücke des Arbeitslagers erstmals öffentlich zeigen. Weiter ...
Klima und Wetter beeinflussen den Bruterfolg und das Populationswachstum von Kohlmeisen. Ist der Frühling kalt und nass, sind die Gelege kleiner. Entsprechend dem Trend zu höhereren Temperaturen brüten die Kohlmeisen heute früher und haben mehr Nachwuchs. Weiter ...
Bei ihrer Recherche auf Friedhöfen fanden die Forscher Gewissheit: Eine neue, aggressive Mückenart hat sich in Deutschland angesiedelt. Für den Menschen kann der Stich der Asiatischen Buschmücke sehr unangenehm werden. Weiter ...
Die Kollision mit einem Regentropfen übersteht eine Mücke problemlos, obwohl er rund fünfzig Mal größer ist als das Insekt. Bei starkem Nebel haben Mücken allerdings Probleme mit dem Fliegen. Forscher haben herausgefunden, warum das so ist. Weiter ...
Die Weltbank warnt eindringlich vor den drastischen Folgen der Erderwärmung. In ihrem jüngsten Klimabericht rief sie gestern Regierungen weltweit dazu auf, die rund eine Billion Dollar umfassenden Subventionen für Kohle und andere fossile Brennstoffe in alternative Energien umzulenken.
Zugleich veröffentlicht die Berliner «Tageszeitung» ein Arbeitspapier des Weltklimarates, wonach die politisch vereinbarte Begrenzung der Erwärmung auf zwei Grad kaum noch erreichbar sei. Weiter...
Das Hormon Oxytocin stärke bei heterosexuellen Männern die Monogamie, berichten Forscher in «The Journal of Neuroscience». Bei der Studie nahmen Probanden ein oxytocinhaltiges Nasenspray oder ein Placebo ein. 45 Minuten später mussten sie gegenüber einer attraktiven Experimentatorin eine gerade noch als angenehm empfundene Distanz einhalten. Bei Männern, die in einer Partnerschaft lebten, führte das Oxytocin dazu, dass sie 15 Zentimeter mehr Abstand hielten. Bei männlichen Singles zeigte Oxytocin keinen Effekt.
Der Bündner Bär M13 bereitet den Behörden Sorgen. Am Freitag hat der eidgenössische Jagdinspektor Reinhard Schnidrig im Puschlav Vertreter der Bündner Behörden und die Bevölkerung getroffen. Man kam zum Schluss, dass sich der Bär je länger desto schlechter verhält.
«Bisher war er zwar nicht aggressiv gegenüber Menschen, aber ein auffälliger Bär, den wir genau beobachtet haben», sagte Schnidrig in einem Interview, das auf der Webseite des Bundesamts für Umwelt (Bafu) aufgeschaltet wurde. «Nun verliert er noch mehr die Scheu und wird dadurch definitiv ein Problembär.»
Bäume sind Wohltäter. Sie versorgen uns mit der nötigen Atemluft und werten unser Umfeld auf. Viele Straßenbäume, die in den vergangenen Jahren in Berlin gefällt werden mussten, konnten aus finanziellen Gründen bisher nicht ersetzt werden. Das bedeutet für uns alle einen gewaltigen Verlust an Lebensqualität.
1.000 Euro werden benötigt, damit ein Berliner Straßenbaum gepflanzt werden kann. Gehen wir es gemeinsam an: Spenden Sie ab dem 01.12.2012 für einen Straßenbaum in Ihrem Kiez, Ihrem Bezirk, Ihrer Stadt. Sobald 500 Euro erreicht sind, gibt der Senat aus Landesmitteln 500 Euro dazu. Damit Berlin eine der weltweit grünsten Metropolen bleibt.
Stadtbäume für Berlin - Die Kampagne
Yuri Lennon’s Landing on Alpha 46, Anthony Vouardoux
In einer bizarren Welt zwischen Traum und Wirklichkeit begibt sich Yuri Lennon auf eine verwirrende Reise zum Mond des Jupiters. Er betritt als erster Mensch die Oberfläche von Alpha 46. Dort findet er eine kleine Pflanze, die als Blüte eine leuchtende Perle in sich birgt. Dieses winzige Etwas ist allerdings kostbarer, als Lennon jemals zu träumen gewagt hätte…
Sie sind gross und sehen mit ihrem weissen Fell ziemlich kuschelig aus: Doch Pyrenäenberghunde sind eigenwillig, wachsam und alles andere als ein klassischer Familienhund – doch ein Schreck für die Wölfe.
Die Eigenschaften des Pyrenäenberghundes qualifiziert ihn für ganz besondere Aufgaben: Bereits seit Jahrhunderten wird die Rasse als Wach- und Herdenschutzhund geschätzt. Der Pyrenäenberghund lebt mit seiner Schafherde wie eine Familie und verteidigt sie gegen Wölfe und andere Raubtiere. Weiter...
Abel Tesfaye alias The Weeknd ist 22, stammt aus Toronto und hat einen äthiopisch-eritreischen Hintergrund.
«So I take another hit / Kill another serotonin / Got me singing ’bout a bitch / While I’m blowing out my steam.»
Die Zeilen stammen aus «Rolling Stone», einem Song, der eben diesen Rolling Stone, den Wanderer an der amerikanischen Frontier, am Ende seines Weges zeigt. Vom Bluessänger Muddy Waters einst in die Popmusik eingeführt, endet er hier nun als Wrack in einer teuren Westküstenwohnung. «So baby love me / Before they all love me», singt Tesfaye. Dann entweicht dem Wahn die Grösse: «Until you won’t love me / Because they all left me.»
In Spanien wurde ein Gen aus Hefe isoliert, das für den stabilen Schaum im Bier sorgt. Zum ersten Mal ist es gelungen, ein den Schaum formendes Gen zu isolieren und seine Funktion näher zu untersuchen, schreibt Lucia Blasco von der Universität von Santiago de Compostela im «Journal of Agricultural and Food Chemistry». Das Gen namens CFG1 (für Carlsbergensis foaming gene) wurde aus der Hefe Saccharomyces pastorianus isoliert. CFG1 lässt ein Protein namens Cfg1p in der Zellwand der Hefen entstehen. Und dieses Protein stabilisiere den Bierschaum. Bier mit weniger Cfg1p schäume deutlich schlechter. Der Schaum besteht aus Kohlendioxid, das die Hefen während der Fermentation freisetzen. Proteine umgeben diese Bläschen und stabilisieren sie.
Ein Fotoapparat war bei einem Angelausflug in einen See gefallen und im Wasser verschwunden, ist aber offensichtlich von einem Kormoran "gefunden" worden: Er hatte ihn um den Hals hängen. Eine pfiffige Idee half, den ursprünglichen Besitzer ausfindig zu machen. Weiter ...
Der Potsdamer Platz bekommt ein Taubenhaus. Das Design ist futuristisch, in der Form eines Diamanten, die Größe beachtlich. Vier Meter hoch, fünf Meter breit und acht Meter lang ist die neue Luxusunterkunft für die Vögel. Sie wird mehrmals in der Woche gereinigt. Futter und Wasser bekommen die Bewohner frei Haus.
Die Vögel sollen dort gezielt angesiedelt und gefüttert werden. Ihre Eier würden dann gegen falsche Kunststoff-Eier ausgetauscht.
Das Taubenhaus wird derzeit von der Firma Fittkau in Weißensee gebaut. Ende September bekommt es seinen Platz auf einem Dach nahe dem Tilla-Durieux-Park.
So soll der bei Touristen beliebte Platz langfristig vom Taubendreck befreit und der Bestand der Tiere eingedämmt werden, hoffen die Initiatoren von der Potsdamer Platz Management GmbH. Aus Sicht von Tierschützern sind Taubenhäuser die sinnvollste Methode, um Taubenprobleme zu lösen.