Die 300 Reichsten der Schweiz sind dieses Jahr noch reicher geworden. Mittlerweile haben sie zusammen gemäss der alljährlichen Erhebung des Magazins "Bilanz" ein Vermögen von 512 Milliarden Franken, 31 Milliarden Franken mehr als noch vor einem Jahr.
Das Ranking der Superreichen, das sich zu einem grossen Teil auch auf Schätzungen abstützen muss, führt bereits seit über einem Jahrzehnt Ikea-Gründer Ingvar Kamprad an. Sein Vermögen schätzt die "Bilanz" auf 38 bis 39 Mrd. Franken. Innerhalb der vergangenen zwölf Monaten dürfte es um 3 Mrd. Fr. angestiegen sein.
Zum Ranking der Bilanz...
Ein ungesichertes Hochspannungskabel ist einem Elefanten auf Sumatra in Indonesien zum Verhängnis geworden. Das Tier biss auf das Kabel und starb an dem Stromstoss, wie ein Sprecher der Tourismusbehörde mitteilte. Der Elefant war im Serulingmas-Wildpark gefunden worden. Dort laufen Renovierungsarbeiten. Das Kabel wurde für die Stromversorgung gebraucht, es war nicht gesichert. In freier Wildbahn leben auf Sumatra nach Schätzungen noch 2800 Dickhäuter.
Der Markt für illegalen Holzhandel ist nirgends so groß wie in China. Der Umweltorganisation EIA zufolge nehmen Staatsunternehmen eine Schlüsselrolle ein. Ohne Korruption in den Lieferländern ginge das nicht. Dort stehen bestimmte Hölzer - wie auch in China - unter Schutz. Weiter ...
Erneut haften Verbraucher für Risiken der Energiewende: Bei Anschlussproblemen von Offshore-Windparks werden die Kosten auf den Strompreis umgelegt, beschloss am Donnerstag der Bundestag. Die Grünen kritisieren einen "planlosen Ausbau". Weiter ...
Die Abholzung des Amazonas-Regenwaldes ist auf den tiefsten Stand seit mehr als 20 Jahren gesunken. Insgesamt seien zwischen August 2011 und Juli diesen Jahres 4656 Quadratkilometer Wald gerodet worden, teilte am Dienstag Umweltministerin Izabella Teixeira mit.
Dies seien 27 Prozent weniger als in der Vorjahresperiode und der niedrigste Wert überhaupt seit Beginn der entsprechenden Statistik im Jahr 1988. "Es scheint mir, wir haben weltweit die einzige gute Nachricht für die Umwelt", sagte Teixeira.
Beim Bau eines neuen Schutzmantels um den Katastrophen-Reaktor von Tschernobyl ist eine entscheidende Etappe genommen worden: Der erste Teil der riesigen Stahlkonstruktion wurde gestern in der Ukraine fertiggestellt, für den ersten Teil des Sarkophags rund 5000 Tonnen Stahl bis zu 22 Meter hoch verbaut. Am Ende soll die neue Schutzhülle 29'000 Tonnen wiegen, 164 Meter lang und 110 Meter hoch sein. Mit der Fertigstellung wird 2015 gerechnet. Die EBRD ist der Haupt-Geldgeber für den rund 1,5 Milliarden Euro teuren Bau, der die kommenden hundert Jahre halten soll.
Die Schweiz darf den Wolfsschutz nicht aufweichen. Der Ständige Ausschuss der Berner Konvention hat am Dienstag in Strassburg einen entsprechenden Antrag der Schweiz abgelehnt. Damit bleibt das Raubtier auch in der Schweiz streng geschützt.
Um jedes Wort rang der Weltklimarat 2007. Sein Bericht sollte zeigen, wie sich das Klima künftig wandelt. Jetzt berichten Forscher, dass einiges noch schlimmer wird. So steigt der Meeresspiegel einer Studie zufolge viel rascher als vorausgesagt. Er klettere derzeit um 60 Prozent schneller, als Wissenschaftler noch vor einigen Jahren berechnet hatten. Das geht aus einer Studie hervor, die ein Forscherteam um Stefan Rahmstorf vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) in den «Environmental Research Letters» des britischen Institute of Physics präsentiert.
Satellitenmessungen haben ergeben, dass der Meeresspiegel seit Beginn der 90er-Jahre durchschnittlich nicht um 2, sondern um 3,2 Millimeter pro Jahr stieg. Der jüngste Sachstandsbericht des Weltklimarates (IPCC) von 2007 geht noch von einem jährlichen Anstieg um höchstens 2 Millimeter aus. Dagegen können die aktuellen Messungen den zuvor vom IPCC angenommenen Temperaturanstieg um 0,16 Grad pro Jahrzehnt bestätigen, heisst es in der Studie.
TagesAnzeiger/online
Schillernder als Dubai, wilder als Las Vegas: In Südkorea soll bis ins Jahr 2030, auf der Insel Yongyu-Muui ,eine Retortenstadt der Superlative entstehen. Sogar eine Formel-1-Strecke soll Eightcity haben. Kostenpunkt: Mindestens 250 Milliarden Dollar.
Das Potenzial für Windenergie in der Schweiz ist viel grösser als bisher angenommen. Die Vereinigung zur Förderung der Windenergie glaubt, dass die Produktion bis 2035 mit 120 neuen, höheren Windparks auf 6 Terawattstunden hinaufgeschraubt werden kann. Mit geeigneten Anlagen soll auch in Regionen der Schweiz mit mittelstarkem Wind Strom gewonnen werden. Voraussetzung dafür slnd aber wesentlich längere Rotorflügel. Suisse Eole schätzt das Potenzial aber noch weit höher ein als die 6 Terawattstunden. Es wären 20 Terawattstunden oder ein Drittel des heutigen Strombedarfs möglich.
Giftige Schokolade: Die Stiftung Warentest entdeckt in Adventskalendern mehrerer Hersteller Spuren von Mineralöl und anderen giftigen Substanzen. Einige davon könnten gar Krebs auslösen. Ursache könnten die Kartons sein. Weiter ...
Ein Polizeihund in Ausbildung hat am Sonntag in Franken sechs spielende Kinder angegriffen und durch Bisse am ganzen Körper erheblich verletzt. Erst im Mai hatte ein Diensthund in Bayern Menschen verletzt. Weiter ...
Die Royal Mail will nicht länger tatenlos zusehen, wenn ihre Briefträger bei der Ausübung ihres Berufs von Hunden gebissen werden. Sie werde gegenüber Kunden mit aggressiven Haustieren eine "härtere Gangart" als bisher einschlagen, kündigte die Royal Mail an.
Überlegt werde unter anderem, nach Hunde-Attacken keine Briefe mehr zuzustellen. Nach Angaben der Post werden jährlich 3000 Briefzusteller von Hunden angegriffen, die Postgewerkschaft spricht von bis zu 5000 Angriffen.
Neue Gesetze in Schottland und Nordirland sehen schärfere Strafen für Besitzer bissiger Hunde vor, die Provinz Wales will nachziehen. In England jedoch hat die Post keine rechtliche Handhabe, wenn Briefträger auf Privatgrundstücken gebissen werden. Eine unabhängige Untersuchung hatte deshalb schärfere Gesetze gefordert.
Bei der Partnersuche reagieren die Männchen der nachtaktiven Baumfroschart Hyla versicolor sehr sensibel auf den Anblick von Weibchen, berichten Biologen in «Behavioral Ecology and Sociobiology». Nähert sich ein Weibchen, rufen sie deutlich häufiger und länger, um somit ihre Attraktivität zu steigern. Waren die Weibchen durch eine undurchsichtige Wand von den Männchen getrennt, änderten diese ihre Paarungsrufe nicht.
Wie nahe liegen Reichtum und Zufriedenheit zusammen?
Immer mehr Europäer bekommen die Wirtschaftskrise am eigenen Leib zu spüren, die Aussichten sind düster. Am stärksten betroffen sind bekanntlich Griechenland und Spanien – beide Länder weisen eine Arbeitslosenquote von rund 25 Prozent auf.
Wie unglücklich macht die Krise? Neben den bekannten Messinstrumenten wie dem Bruttoinlandprodukt (BIP) gibt es seit einiger Zeit auch immer mehr Indikatoren zur Messung der Zufriedenheit einer Bevölkerung. Lanciert wurde diese Tendenz im Jahr 2002, als der Psychologe Daniel Kahneman für seine Bestrebungen, menschliches Verhalten in die klassische Wirtschaftsanalyse zu integrieren, den Wirtschaftsnobelpreis erhielt. «Eine wichtige Erkenntnis ist, dass das BIP und das durchschnittliche Glücksempfinden einer Nation nicht zusammenhängen», resümiert der französische Wirtschaftsprofessor Sacha Bourgeois-Gironde. Weiter...
Die indische Regierung hat ein Verbot von Plastiksäcken aller Art für die Hauptstadt Neu Delhi erlassen. Nutzung, Verkauf und Herstellung von Plastikbeuteln sind in Neu Delhi ab sofort und ausnahmslos verboten.
Die Plastiksäcke sind eine Umweltkatastrophe, sie verstopfen die Abflüsse der Stadt und sind biologisch nicht abbaubar. Nach Angaben der Regierung fallen in Neu Delhi mit seinen 17 Millionen Einwohnern täglich 574 Tonnen Plastikabfall an.
Mit dem Erlass wird eine Regelung aus dem Jahr 2009 noch verschärft. Damals waren dünne Plastikbeutel in Neu Delhi bereits verboten worden; mangels günstiger Alternativen packen aber vor allem Händler ihre Produkte noch immer darin ein. Das neue Verbot gilt nun auch zum Beispiel für Abfallsäcke.
Wer eine Schaufensterpuppe anschaut, wird vielleicht gerade selbst beobachtet.
Offenbar dienen sie einigen Modeketten als Spione um potentielle Kunden ausspionieren zu können. Das Aufnahmegerät befindet sich in den Pupillen der lebensgrossen Figuren. Die Aufnahmen werden anschliessend von einem Gesichtserkennungsprogramm ausgewertet. Das Alter des Kunden, dessen Geschlecht, ob er weiss, schwarz oder asiatisch ist: Diese Angaben nimmt die Software auf und wertet sie statistisch aus. Mehrere grosse Modeketten setzen mit Videokameras und Hightech-Software ausgestattete Puppen ein.
Herstellerin des sogenannten «EyeSee-Mannequins» ist die italienische Almax. Laut Firmenangaben arbeitete sie bei der Entwicklung der Spionagepuppe mit der Technischen Hochschule von Mailand zusammen.
Die als Lonesome George bekannt gewordene Riesenschildkröte, die im Juni im Alter von mehr als hundert Jahren auf den Galapagosinseln starb, war offenbar nicht so einsam wie vermutet. Es gebe mindestens 17 Schildkröten auf den zu Ecuador gehörenden Inseln, die ähnliche genetische Merkmale wie George aufwiesen, erklärte das ecuadorianische Umweltministerium in Quito.
Eine gemeinsame Untersuchung des Galapagosnaturparks und der Yale-Universität fand demnach neun Weibchen, drei Männchen und fünf Jungtiere auf der Insel Isabela, die genetisch zum Teil in erster Generation von der Unterart der Insel Pinta abstammen, der Lonesome George angehörte. Dies habe die Analyse von 1600 Gewebeproben ergeben, die ab 2008 von Riesenschildkröten am Hang des Wolf-Vulkans auf Isabela genommen worden waren. Bislang galt der einsame George als der Letzte seiner Unterart.
Mit einer Kombination aus akustischem Störfeuer und Ausweichmanövern schützen sich bestimmte Schmetterlinge vor Fledermaus-Attacken. Diese Strategie funktioniert so gut, dass sich Schmetterlinge aus der Gruppe der Bärenspinner vor ihren nahenden Feinden erst im letzten Moment in Sicherheit bringen, berichten Forscher der amerikanischen Wake Forest University im «Journal of Experimental Biology».