Die andauernde Hitzewelle hat die bodennahen Ozonwerte in besorgniserregende Höhen schnellen lassen. Greenpeace fordert, auf diese Belastung von Mensch und Umwelt mit konsequenten Fahrverboten zu reagieren. Der Spitzenwert von 239 Mikrogramm Ozon pro Kubikmeter Luft wurde gestern in Freiburg gemessen. In vielen Regionen Deutschlands wurde die Warnschwelle von 180 Mikrogramm überschritten. Weiter...
Vattenfall hat die Leistung der beiden AKW Krümmel und Brunsbüttel um 25 beziehungsweise 20 Prozent gedrosselt. Grund ist die sommerliche Hitze, die das Wasser der Elbe auf rund 26 Grad erwärmt hat. Extreme Hitzeperioden wie im Juli 2006 oder im August 2003 wird es in Deutschland bei zunehmender Klimaerwärmung häufiger geben - keine guten Aussichten für die Stromversorgung. Weiter...
Die Solar Millennium AG https://www.solarmillenium.de hat heute, Donnerstag den Grundstein für das erste solarthermische Parabolrinnen-Kraftwerk Europas im südspanischen Andalusien gelegt. Das Kraftwerk Andasol 1 wird mit einer Kollektorfläche von 510.000 Quadratmetern gleichzeitig das größte Solarkraftwerk weltweit sein. Weiter...
Der Lösch-Käfer OLE (Offroad Löscheinheit) soll große Waldregionen mit Hilfe von Infrarot und Biosensoren überwachen, Brandherde entdecken, sofort melden und bekämpfen. OLE ist nach dem Vorbild des Saftkuglers konstruiert und das Ergebnis der Designstudien "Bionisches Laufzeug". "Die Idee ist denkbar einfach", sagt Ulrich Wohlgemuth vom Institut für Industrial Design, "je früher eine Feuergefahr erkannt wird, desto größer die Chance, einen Flächenbrand zu verhindern." Weiter...
Der Deutsche Tierschutzbund weist darauf hin, dass die derzeitige Dauer-Rekordhitze auch für Tiere eine besondere Herausforderung darstellt. Schon der „5-Minuten-Gang“ zum Bäcker, bei dem ein Tier im Auto zurückgelassen wird, kann zur tödlichen Falle werden. Und nicht nur für Haustiere, sondern auch für Weide- und Stalltiere bedeutet die Extremhitze eine Extrembelastung.
Gerade bei steigenden Temperaturen gilt es, Tiere besonders genau zu beobachten um eventuelle Veränderungen im Verhalten direkt festzustellen und entsprechend reagieren zu können. Ideal ist es, wenn die Mitbewohner auf vier Pfoten sich selbst ein Plätzchen in der Wohnung suchen können, an dem die ihnen genehmen Temperaturen herrschen. Wichtig ist, den Tieren immer ausreichend Wasser zur Verfügung zu stellen. Mineralwasser mit Kohlensäure eignet sich jedoch nicht als Trinkwasser für Tiere. Weiter...
Sein großer Appetit wurde einem Python in den USA zum Verhängnis: „Houdini“ verschlang statt Mäusen eine Heizdecke – samt Kabel und Bedieneinheit. Tierärzte kämpften zwei Stunden lang um das Leben der Schlange. Weiter...
Der größte Riss in der Erdkruste seit Jahrhunderten gibt Anlass zu Spekulationen, dass ein Teil Äthiopiens möglicherweise zu einer Insel werden könnte. Der 60 Kilometer lange Graben, der an manchen Stellen bis zu acht Meter breit ist, entstand während einer Serie von Erdbeben im Vorjahr. Nun haben Untersuchungen gezeigt, dass sich der Riss seither permanent vergrößert, wie das Forscherteam um Tim Wright von der University of Oxford in der jüngsten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Nature https://www.nature.com berichtet. Weiter...
Gentechnisch veränderter Mais bedroht nach Einschätzung von Greenpeace das Ökosystem. Die Umweltschutzorganisation legte gestern eine Literaturstudie vor, die aktuelle Forschungsergebnisse auswertet und zusammenfasst. Danach schädigt das im Genmais enthaltene Bt-Gift vor allem Honigbienen, geschützte Schmetterlinge und Bodenorganismen. Weiter...
Nach drei Jahren europaweiter Forschung über die gesundheitlichen Auswirkungen hormonell wirksamer Umweltchemikalien und pflanzlicher Hormon-Ersatzstoffe hat der Forschungsverbund CREDO (Cluster of Research on Endocrine Disruption in Europe) seine Ergebnisse vorgelegt. 64 Teams hatten drei Jahre lang den Einfluss von Umweltchemikalien auf die Hormonsysteme von Tieren untersucht und dabei zum Teil erhebliche Effekte und Wirkzusammenhänge beschrieben. 20 Millionen Euro hatte die Europäische Union in vier Großprojekte investiert. Das Göttinger Projekt mit dem Namen EURISKED (Multi-organic Risk Assessment of Selected Endocrine Disruptors) untersuchte den Einfluss einer Auswahl von Umweltchemikalien auf die Geschlechtsorgane und auf andere Hormonsysteme von Kleintieren. Die Koordination des Projektes hatte Prof. Dr. Wolfgang Wuttke, Direktor der Abteilung Klinische und Experimentelle Endokrinologie am Bereich Humanmedizin der Universität Göttingen. Weiter...
Fleisch von Schimpansen, Gorillas und anderen afrikanischen Wildtieren taucht immer häufiger auf illegalen Märkten in Europa und in den USA auf. Zu diesem Schluss kommt eine nun im Wissenschaftsmagazin National Geographic https://www.nationalgeographic.com veröffentlichte Studie. Solchen illegalen Märkte konnten Forscher um Justin Brashares von der University of California in Berkeley in Paris, Brüssel, London, New York, Montreal, Toronto und Los Angeles ausmachen. Weiter...
Spaziergänger und Radfahrer gucken schon neugierig, ob die Straße bereits grün ist. Ist sie nicht, aber ramponiert und aufgerissen. Die Gärtner müssen bis Herbst auf den großen Einsatz warten. Noch rollen Lastwagen vom „Asphalt- Beton-Service“, die den Belag abtragen. Die Stadt entlastet sich von der Entlastungsstraße, macht sie wieder zum Tiergarten. Weiter...
Raubtiere halten das gesamte Nahrungsnetz ihres Lebensraums zusammen, berichten Neil Rooney von der University of Guelph in Kanada und seine Kollegen im Forschungsjournal Nature.
Die Forscher analysierten Daten zur Nahrungsökologie unterschiedlicher Lebensräume - von der Tundra Alaskas über einen europäischen Kiefernwald bis hin zu einer Versuchsfarm in den Niederlanden. Obwohl in diesen Ökosystemen verschiedenartige Tiere und Pflanzen leben, funktionieren die in komplizierten Netzen verknüpften Nahrungsketten nach den gleichen Gesetzmäßigkeiten, schreiben die kanadischen Wissenschaftler. Weiter...
Die Ozonbelastung wird nach Prognose des Umweltbundesamtes (UBA) in mehreren Städten die Alarmschwelle erreichen. "Der Schwerpunkt liegt im Rhein-Main-Gebiet und dem Südwesten Deutschlands. Hier sind Werte von mehr als 240 Mikrogramm Ozon pro Kubikmeter Luft möglich", sagte UBA-Meteorologe Berndt Kahra. Bei Erreichen der Alarmschwelle werden die Bürger gewarnt und Schutzmaßnahmen empfohlen. Der Osten der Republik sei nur punktuell betroffen. Bereits um 6.00 Uhr lag der so genannte Stundenmittelwert in Witzenhausen in der Nähe von Kassel bei 199 Mikrogramm. Weiter...
Vierbeiner dürfen den nun offiziell eröffneten Lustgarten nicht einmal an der Leine durchqueren: Der Park ist Hundeverbotszone, die erste in Klagenfurt. Wer sich nicht daran hält, zahlt bis 5000 Euro. Weiter...
Wenn sich Gebirgswälder nicht in die gewünschte Richtung entwickeln, ist dies nicht nur auf gefrässige Rehe, Hirsche und Gemsen zurückzuführen. Forscher haben herausgefunden, dass andere Einflussfaktoren ebenso einflussreich sind. So kann die Konkurrenz unter den Pflanzen um Platz und Licht sowie der Hunger von Mäusen ebenso entscheidend sein. Weiter...
Gleich zwei Bundesminister klatschten gestern Beifall für eine Idee aus Brandenburg zum Schutz der Natur. Dafür fuhren die Ressortleiter für Umwelt, Sigmar Gabriel, und für Verkehr, Wolfgang Tiefensee (beide SPD), an Bord eines Dampfers ausgerechnet in ein von Baggern bedrohtes Landschaftsidyll. Denn die Havel soll zwischen Magdeburg und Werder trotz aller Proteste von Naturschützern, Anwohnern und Fischern nach wie vor für große Frachtschiffe stark verbreitert und vertieft werden. Aber wenigstens den Wäldern, Wiesen und Weiden hinter dem Ufer geht es künftig besser. Sie werden mit dem Geld, das das Wasserstraßen-Neubauamt für die erheblichen Eingriffe in die Natur zahlen muss, großflächig gepflegt und bleiben von der Chemie der Bauern verschont. Der neue Flächenpool des Landes Brandenburg macht es möglich. Sigmar Gabriel sprach von einer „exzellenten Idee“. Weiter...
Statt Sportboote und kleiner Yachten sollen im Borsighafen künftig wieder Lastkähne festmachen. Vor allem die ansässigen Unternehmen Borsig und MAN wollen dort ihre schweren und sperrigen Anlagen und Aggregate verschiffen, weil der Transport zum Westhafen durch die Stadt immer komplizierter wird. Um die Unternehmen zu unterstützen, hat der Bezirk jetzt den Borsighafen aus seinem Tourismuskonzept gestrichen. Er sollte ursprünglich zu einem Yachthafen ausgebaut werden. Weiter...
Eingeschleppte Tier- und Pflanzenarten können sich zu teils erheblichen ökologischen Störfaktoren entwickeln: Das deutsche Bundesamt für Naturschutz schätzt den Schaden auf mindestens 100 Mio. Euro pro Jahr in Deutschland allein. Wissenschaftler aus Spanien, Irland, der Tschechischen Republik, der Schweiz und Deutschland stellen dazu ihre aktuellen Ergebnisse und Prognosen innerhalb des Europäischen Wissenschaftsforum ESOF vom 15. bis 19. Juli in München vor. Initiator ist das Umweltforschungszentrum Leipzig-Halle (UFZ). Weiter...
Zum 5. Mal trafen sich auf dem Gelände des Windhundrennvereins Duisburg/Hochdahl Podencobesitzer aus ganz Deutschland beim Podencotreffen.
In diesem Jahr kamen 325 Besitzer von Podencos/Podengos aus ganz Deutschland mit ihren Hunden zum Jahrestreffen des Podencoclubs in Erkrath-Hochdahl zum Treffen und Erfahrungsaustausch auf der Windhundrennbahn des Windhundrennvereins Duisburg/Hochdahl zusammen. Bereits am Freitag kamen die ersten mit Zelt und Wohnwagen um auch abends in gemütlicher Runde mit anderen Podencohaltern austauschen zu können. Weiter...
Jeder fünfte Bus der Berliner Verkehrsbetriebe soll in naher Zukunft statt Abgasen fast nur noch heiße Luft ausstoßen. Angesichts steigender Kraftstoffpreise und verschärfter Umweltnormen plant das Landesunternehmen BVG nach Informationen der Berliner Zeitung die größte Anschaffung von Wasserstoffbussen, die es je gegeben hat. Bei der Ausschreibung von rund 250 Fahrzeugen, die für 2007 vorbereitet wird, sind die Hersteller gehalten, Angebote für Busse mit herkömmlichen und mit wasserstoffgetriebenen Motoren abzugeben. Nach BVG-Angaben ist dies nicht nur europaweit das erste Vergabeverfahren dieser Art - Berlin wäre auch die erste Stadt, in der ein Großteil der Busse mit der schadstoffarmen und leisen Technik betrieben wird. Weiter...
Britische Tierschützer schlagen Alarm: Tausende gesunde Windhunde werden getötet, nur weil sie nicht mehr schnell genug für professionelle Wettrennen sind. "Das ist absolut entsetzlich", sagte der Staatssekretär für Umwelt und Tierfürsorge, Ben Bradshaw, nach Angaben der "Daily Mail" vom Montag. Die britische Hunderennenindustrie müsse dem Abschlachten gesunder Tiere ein Ende bereiten.
Der Skandal war am Wochenende durch eine Reportage der "Sunday Times" über einen "Windhund-Henker" bekannt geworden. Den Angaben zufolge hat der Mann in den letzten 15 Jahre gegen Bezahlung mehr als 10'000 Renn-Greyhounds mit Bolzenpistolen getötet und dann auf einem Acker hinter seinen Haus verscharrt. Weiter...
Bommeltje ist aus Holland, Jahrgang 1954 und hat nur noch ein Ohr. Wie es aussieht, wird ihm demnächst auch der Kopf abfallen. Aber hoffentlich erst, wenn er wieder zu Hause ist. „Wenn dem Teddy was passiert, bringe ich euch um“, hatte sein Besitzer angekündigt, bevor er Bommeltje nach Berlin schickte. Eine klare Ansage für die Reiseveranstalter Karsten Morschett und Thomas Vetsch. Mit ihrer Firma „Teddy Tours Berlin“ bieten die beiden Jungunternehmer Städtereisen für erholungsbedürftige Kuscheltiere an. Für die erste Tour diese Woche gibt es bisher sechs verbindliche Anmeldungen. Touren für Teddys – das klingt nach Nische. Aber der Markt scheint sogar groß genug für zwei Anbieter zu sein. Weiter...
LOS ANGELES (AFP). Polizeihund Ranger hat eine Frau mit dem Streifenwagen überfahren. Laut Polizei hatte ein Beamter in Utah seinen Hund im Wagen gelassen. Der Motor blieb an, damit die Klimaanlage für Ranger weiterlief. Über die Automatik legte er einen Gang ein, das Auto rollte bergab. Eine Anwohnerin kam unter die Räder und erlitt einen Beckenbruch. Ranger soll nicht bestraft werden. Badische Zeitung
Der Bär „Bruno“, der durch seinen Abschuss Ende Juni zu trauriger Berühmtheit gelangte, galt als „Problembär“. Sein Verhalten hatte er von seiner Mutter Jurka gelernt. Sie wird deshalb ebenfalls als problematisch eingeschätzt.
Aus diesem Grund empfahlen dieselben österreichischen Bärenexperten der Umweltorganisation WWF, die schon den Abschuss von „Bruno“ befürwortet hatten, bei einem Koordinationstreffen für ein alpenweites Bärenmanagement in der vergangenen Woche in Trient die Tötung der Bärin. Sie würde, so die Begründung, auch ihre derzeitigen Jungtiere zu potentiellen „Problembären“ erziehen. Dies berichtet die Münchener Naturschutzorganisation „Pro Wildlife“. Obwohl der Abschuss von „Bruno“ rechtlich hoch bedenklich war, haben die Beteiligten offenbar wenig dazugelernt“, kritisiert Pro-Wildlife-Sprecherin Sandra Altherr. „Erneut will man einen Bären töten, der keinem Menschen etwas getan hat, und begründet dies als notwendige Sicherheitsmaßnahme.“ FOCUS Online
Eine Frau hat am Donnerstag ihren Hund in ihrem in Berlin-Friedenau geparkten Auto für Stunden allein gelassen. Das Tier starb an einem Hitzschlag. Weiter...
Helmut Eggers traute seinen Augen nicht: Auf der Wiese im Landkreis Ludwigslust hackten zwei große hellbraune Vögel mit langen nackten Hälsen, struppiger weißer Halskrause und gelben Schnäbeln auf ein totes Ferkel ein. Es handelte sich um Gänsegeier, der Ornithologe Eggers konnte es kaum glauben.
Diese Beobachtung in Mecklenburg-Vorpommern ist derzeit kein Einzelfall. Bei Naturschutzvereinen und der deutschen Internetplattform zur Vogelbeobachtung German Birdnet wurden seit Mitte Mai etwa 200 Geier-Beobachtungen aus acht Bundesländern gemeldet. Im Mai sichtete jemand sogar einen Trupp von 70 Vögeln am Galenbecker See östlich von Neubrandenburg. Weiter...
In bester Nordlage züchtet und erntet die kleine Firma Ocean Wellness Zuckeralgen. Durch Vergären wird aus dem braunen Zeug ein alkoholischer Extrakt, der viel Jod und andere Mineralstoffe enthält - und noch einen richtigen Namen braucht, weil die Bezeichnung "Algenwein" nicht den EU-Regeln entspricht.
Für Gourmets ist er bereits letzter Kick an heimischer Küche: Dabei ist der weltweit erste Algenwein eigentlich ein Zufallsprodukt. Den herben Tropfen entdeckten Kieler Meeresbiologen, als sie einen Tank mit besonders lange gelagertem Algenextrakt öffneten, an den Sauerstoff gekommen war. "Der duftete wie Sherry und hatte die typisch samtbraune Färbung gereiften Weines", erinnert sich Inez Linke von der Kieler Firma Ocean Wellness. "Nach drei Jahren des Experimentierens sitzt jetzt jede Phase der Algenwein-Herstellung", resümiert die Inhaberin von Deutschlands erster Algenfarm stolz.
400 Meter in der Ostsee - dem bestkontrollierten Binnengewässer der Welt, wie Linke betont - züchtet und erntet Ocean Wellness die unscheinbare Braunalge Laminaria Saccharina. Diese Ostseealge hat es in sich: Mineralien, Vitamine, Eiweiße, Jod und - der Name Zuckeralge verrät es - Zucker. Bislang produziert die kleine Firma mit Sitz in Kiel Holtenau hochwertige Naturkosmetik und Pflegestoffe aus der Meeresalge. Jetzt soll auch das Gesundheitsgetränk dazu kommen. Weiter...
Auch junge Erdmännchen müssen zur Schule gehen. Dabei vermitteln ihnen ältere Artgenossen Techniken der Jagd und den richtigen Umgang mit der Beute. Das berichten Alex Thornton und Katherine McAuliffe von der britischen University of Cambridge im Forschungsmagazin Science. Weiter...
Seit vielen Jahrtausenden leben sie zusammen, die Fledermäuse, die den Winter in den Kalkberghöhlen Bad Segebergs verbringen, und die Segeberger Höhlenkäfer (Choleva septentrionis holsatica). Die Tiere existieren in der Höhle unter dem heutigen Freilichttheater der Karl-May-Festspiele in einer Art Symbiose. Bislang war nicht bekannt, wie gut die Nachbarschaftshilfe von Insekten und Säugern tatsächlich funktioniert. Weiter...
Seit 1973 studiert das Forscherpaar Rosemary und Peter Grant die Darwinfinken auf den Galapagosinseln. Mit ihrer Arbeit konnten sie unter anderem zeigen, dass Evolution viel schneller abläuft, als Darwin meinte. Dieses Tempo lässt sich möglicherweise mit den Artvermischungen erklären, die die Grants immer wieder beobachtet haben.
Charles Darwin wurde unter anderem durch die Tierwelt der Galapagosinseln zu seiner Evolutionstheorie inspiriert. Sie selbst erforschen die dort heimischen Darwinfinken seit nunmehr 33 Jahren. Was ist so besonders an diesen Vögeln? Weiter...
Der Wirt vom "Bäregg" kann sich freuen: Sein gerade erst eröffnetes Berggasthaus in fast 1 800 Meter Höhe, oberhalb des Ortes Grindelwald, ist unverhofft zu einer Touristenattraktion avanciert. Von hier hat man den freien Blick auf die Ostflanke des Eiger, jenes Schweizerischen Bergmassivs, das bislang vor allem wegen seiner berüchtigten Nordwand zu einigem Ruhm kam.
Gestern Abend nun konnten dort Schaulustige einen massiven Felssturz beobachten: Etwa 500 000 bis 700 000 Kubikmeter Gesteinsmasse donnerten auf den darunter liegenden Grindelwaldgletscher. Über dem Ort Grindelwald schwebte eine dicke Staubwolke. Nach Angaben des Geologen Hans Rudolf Keusen ging die rechte Partie der bereits seit Tagen aufreißenden Felsnase zu Tal. Weiter...