Das Welterbekomitee der Unesco hat auf seiner Sitzung in der litauischen Hauptstadt Vilnius elf neue Stätten als Weltkulturerbe anerkannt.
In die Welterbe-Liste aufgenommen wurde beispielsweise der Lebensraum des Grossen Pandas in der südwestchinesischen Provinz Sichuan, wie die Uno-Organisation bekannt gab. In dieser Region leben mehr als 30 Prozent des vom Aussterben bedrohten Tieres. Weiter...
Wegen der globalen Erwärmung könnten in der Antarktis schon in 100 Jahren Bäume wachsen. Dies sagte der Geologe Robert Dunbar von der Stanford University am Mittwoch bei einer wissenschaftlichen Konferenz im australischen Hobart. Damit könnte der eisige Kontinent zu seinem Aussehen von vor 40 Millionen Jahren zurückkehren. « Es gab dort damals Bäume, Büsche und Wiesen » , erläuterte Dunbar vor 850 Mitgliedern des wissenschaftlichen Komitees für Antarktisforschung. Bislang hätten Klimaexperten eine Verdopplung des Kohlenstoffdioxid- Ausstosses bis zum Jahr 2100 erwartet, sagte der Geologe. « Nun sieht es aber so aus, als ob das unglücklicherweise schon früher passiert. » «Tages-Anzeiger» vom 13.7.2006
In den USA liegen nach einer neuen Studie des Worldwatch-Instituts eine halbe Milliarde ausgemusterter Handys herum. Der elektronische Müll werde ein immer größeres Problem, schreibt das Umwelt-Institut in seiner neuesten Ausgabe weltweiter Umwelt-, Wirtschafts- und Sozialtrends «Vital Signs».
Gleichzeitig bedrohe der weltweite Handyboom und die Unlust zum Recyclen die Menschenaffen in Afrika. Das für die Mikrochips in Handys notwendige Erz Coltan wird praktisch nur in der Demokratischen Republik Kongo abgebaut. Dabei werden die Lebensräume der Menschenaffen zerstört. 46 Zoos haben deshalb nach Angaben von Worldwatch weltweit Recycling-Programme für Handys aufgelegt. Weiter...
Ein neues Life Projekt im Burgenland beschäftigt sich mit dem grenzüberschreitenden Schutz der Großtrappen - Vögel, die weltweit vom Aussterben bedroht sind. Kollisionen mit Leitungsdrähten von Mittel- und Hochspannungsleitungen stellen die größte Gefahr sowohl für Alt- als auch für Jungtiere dar. Aus diesem Grund werden jetzt an exponierten Stellen wie der Parndorfer Platte die Stromleitungen mit schwarzen und weißen Bojen versehen. Weiter...
„Hunde mögen Störche – aufstöbern und jagen nämlich“, sagt Martin Scheidler vom Weidener Umweltamt. Er berichtet von vermehrten Klagen über Hunde, die in den vergangenen Monaten in den Waldnaabauen die großen Vögel bei der Nahrungssuche störten und verscheuchten.
Nun ging die Naturschutzbehörde davon aus, dass Frauchen und Herrchen ihre Tiere nicht absichtlich auf die Weißstörche gehetzt haben. Deshalb wurden an viel frequentierten Wegen am Edeldorfer Weg und in Rothenstadt Hinweistafeln angebracht. „Liebe Naturfreunde“, ist darauf zu lesen. „Hier suchen wir Störche für uns und unseren Nachwuchs nach Futter. Um drei hungrige Schnäbel zu füttern, brauchen wir täglich etwa vier Kilogramm Mäuse, Frösche, Insekten und anderes. Wenn wir bei der Nahrungssuche gestört werden, können wir unsere Jungen nicht mehr versorgen. Bitte bleiben Sie auf den Wegen und nehmen Sie Ihre Hunde an die Leine. Danke für Ihr Verständnis!“ Eine nette Geste von der Umweltbehörde für die Störche und ihre Babys. Nur hat, kaum aufgestellt, am nächsten Tag schon wieder jemand eines der Schilder demoliert. Weiter...
Russlands Präsident Wladimir Putin hat sich im Internet darüber beklagt, dass Journalisten seinem Hund immer wieder Leckerbissen zustecken.
Seine schwarze Labradorhündin Koni mache manchmal einen sehr glücklichen Eindruck und habe Krümel ums Maul, wenn sie ein Zimmer voller Journalisten verlasse, schrieb Putin auf seiner Webseite am Mittwoch. "Darum appelliere ich noch einmal, diesmal über das Internet, an alle meine Besucher: Bitte. Füttern Sie nicht meinen Hund." Weiter...
«Gehst du heute Nachmittag mit den Kindern schwimmen?» «Nein, dann habe ich wieder stundenlang rote Augen!» Eine Ausrede, die bald vielleicht nicht mehr zieht. Denn statt das Wasser mit Chlor zu versetzen, knipst der Bademeister der Zukunft den Spezial-Cleaner an: Dann bereitet nicht reizende Chemie, sondern schonender Ultraschall allen üblen Keimen und Mikroben den Garaus. Weiter...
Der Waschbär hat seine Liebe zum Osten Deutschlands entdeckt. Sie wird leider nicht erwidert.
"Wir haben eigentlich gedacht, dass es hier kaum Waschbären gibt", sagt Frank-Uwe Michler. "Aber jetzt haben wir in nur zwei Nächten schon acht Tiere gefangen. Das ist eine echte Überraschung." Der Biologe gehört zu den Forschern, die im Müritz-Nationalpark erstmals die so genannte "Ost-Population" des Waschbären in Deutschland unter die Lupe nehmen. Und siehe da: Auf 100 Hektar existieren hier wohl vier bis fünf der Tiere - mehr als im hessischen Solling, einem der bisher bekannten Verbreitungsgebiete. Weiter...
Bisher gab es nur eine schnöde Telefonzelle an der Kreuzung hinter dem Rathaus Neukölln. Doch jetzt hat der Künstler Christian Hasucha für drei Wochen eine grüne Insel auf einem Baugerüst errichtet und lädt Besucher auf seinen Erdhügel drei Meter über der Straße ein. Dort kann man frühstücken, sich ausruhen oder den ungewöhnlichen Ausblick auf die Kreuzung genießen. Das Kunstobjekt ist bis zum 31. Juli zu besichtigen. Berliner Zeitung
....während kleine Tiere größer werden, sagen amerikanische Forscher.
In der Tiefsee lebende Tiere sind im Vergleich zu ihren Verwandten im flachen Wasser meist größer oder kleiner. Dabei scheinen sich große Meerestiere zu verkleinern, kleine hingegen zu vergrößern, wenn sie sich an die veränderte Umwelt anpassen müssen. Diese Beobachtung machten amerikanische Forscher, als sie die Größen von Meeresschnecken aus verschiedenen Lebensräumen verglichen. Weiter...
In den Gewässern vor Namibias Küste gibt es etwa vier Mal mehr Quallen als Fische. Biologen führen die in den vergangenen Jahren beobachtete «Explosion» der Quallenbestände auf Überfischung zurück.
Forscher um Andrew Brierley von der britischen University of St. Andrews in Fife haben die Lebensgemeinschaft im Meer vor Namibia untersucht. Vor der Südwestküste Afrikas fließt eine kalte Strömung aus dem Südpolargebiet nordwärts. Der so genannte Benguela-Strom versorgt die Gewässer mit Nährstoffen, was zu einem großen Fischreichtum geführt hat. Doch seit den 1970er Jahren wurden die Bestände, etwa von Sardinen und Anchovis, stark befischt und dezimiert. Weiter...
Es ist eine typische Postkartenlandschaft an dieser Straße bei Potsdam. Rechts der Strecke zwischen Saarmund und Fahlhorst weitet sich ein mattgelbes Gerstenfeld. Die Ähren wogen so gleichmäßig im Wind, dass sich ein schöner Werbefilm drehen ließe. Links der Straße recken Sonnenblumen ihre Köpfe zur Sonne. Ein gelbgrünes Meer. Die Felder trennt eine Asphaltstraße, an der sich alte Linden zu einer für Brandenburg typischen Allee aufreihen.
Die Idylle trügt. Hier ist das drohende Alleensterben zu begutachten. Da sind sich die fast zwei Dutzend Umweltaktivisten der "Schutzgemeinschaft Brandenburger Alleen" sicher. Sie haben sich versammelt, um bei strahlendem Sonnenschein gegen ein Winterproblem zu protestieren: Den ihrer Meinung nach zu massiven Einsatz von Streusalz. Weiter...
Draußen am Balkon geht’s dem kleinen grünen Kaktus in der heißen Jahreszeit prima. Er genießt das Nachtleben. Um Wasserverluste zu vermeiden, macht er tagsüber alle Schotten dicht und öffnet die Stomata in seinen Blättern wieder in der Dunkelheit, wenn’s kühler ist. Dann erst nimmt er über diese Spaltöffnungen Kohlendioxid auf, obwohl da kein Licht für die Photosynthese da ist. Aber der Kaktus legt Wasservorräte an und speichert das nachts aufgenommene Kohlendioxid chemisch, in Form von Säuren, um es später, bei Sonnenschein, zu verwerten. Weiter...
Ein Spalt, der seit mehreren Wochen in der Ostflanke des Eigers klafft, wächst zurzeit täglich um 75 Zentimeter. Zwei Millionen Kubikmeter Gestein drohen auf den Grindelwaldgletscher zu stürzen. Aufgrund neuster Messungen könnte es schon in den nächsten Tagen so weit sein. Weiter...
Grosser Zuschaueraufmarsch in Grindelwald Weiter...
Steigen die durchschnittlichen Sommertemperaturen weiter, drohen die Alpen in 100 Jahren eisfrei zu werden. Diese Auswirkungen der Klimaerwärmung haben Forscher der Universität Zürich in einem Modellexperiment nachgewiesen. Weiter...
Albatrosse, Sturmvögel und andere große Seevögel spüren ihre Beute in den Weiten des Ozeans mit Hilfe ihres Geruchssinns auf. Das haben Wissenschaftler jetzt entdeckt. Jährlich wird rund 100000 Seevögeln diese Fähigkeit, die sie zum Überleben brauchen, jedoch zum Verhängnis. Sie stürzen sich auch auf die Köder der Hochseefischer und gehen ihnen so ins Netz. Die Entdeckung, dass diese Vögel für die Nahrungssuche ihren Geruchsinn einsetzen, hilft möglicherweise Strategien zu entwickeln, diese Tiere in Zukunft vor dem Tod im Fischernetz zu bewahren, sagte Dr. Gabrielle Nevitt von der University of California Los Angeles (UCLA) auf dem Forum der European Neuroscience Societies (FENS) am 11. Juli 2006 in Wien. Weiter...
Der Bundesrat will den Hundehandel nicht verbieten. Er lehnt eine Motion von Nationalrätin Barbara Marty Kälin (SP/ZH) ab. Der gewerbsmässige Handel mit Hunden sei schon heute bewilligungspflichtig. Weiter...
Schlangen erzeugen bei vielen Menschen Ekel oder Angst - auch wenn die Gefahr einer Begegnung in heimischen Gefilden nicht sehr groß ist. Inzwischen fühlen sich die Tiere aber sogar in der Stadt immer wohler. Ein Indiz dafür: Das Wiener "Haus des Meeres" wird immer häufiger über Schlangensichtungen informiert, wie der wissenschaftliche Leiter des Hauses, Michael Mitic, im Gespräch mit der APA berichtete. Weiter...
Der Magstadter Helmut Eberle ist Hundefreund. Sein Leben lang begleiteten den ehemaligen Jäger Jagdhunde. Und immer wieder hat er sich geärgert über die Hinterlassenschaften seiner vierbeinigen Begleiter in Hof und Garten. "Schon vor zwanzig Jahren habe ich immer gesagt, man müsste da etwas erfinden".
Ein Gedanke, der dem gelernten Gerüstbauer nicht mehr aus dem Kopf ging. Mittlerweile hat der 80-Jährige den Wintergarten zur (Erfinder-)Werkstatt umfunktioniert. "Als Rentner hat man Zeit zum Tüfteln", sagt er. Das Ziel: Die hygienische Beseitigung von Hundekot. Weiter...
Für Diebe kann ein Zeltplatz ein guter "Arbeitsort" sein: Ein Zelt hat dünne Wände und die Türen von Wohnwagen sind nicht die von Tresoren. Seit Tagen sorgte eine Diebstahlserie auf dem Campingplatz in Grünheide (Oder-Spree) für Aufregung. Es war ein ziemlich eigentümlicher Dieb, das wurde schnell klar. Er stahl Stoffbeutel, Schuhe und schmutzige Wäsche. Das klingt harmlos. Doch Ende Juni wurde der Täter dreist. Die 45-jährige Ines K. saß vor dem Wohnwagen, als der Dieb ihre Geldbörse mit 200 Euro, EC-Karte und persönlichen Papieren aus dem Inneren stibitzte. Ines K. war verwundert über die Gewandtheit des Räubers. Stand doch das Fenster ihres Wohnwagens nur einen kleinen Spalt offen. Sie und die übrigen Camper - auf dem Platz gibt es 250 Dauerstellplätze - hatten indes genug. Die Polizei wurde eingeschaltet. Man wurde vorsichtig, achtete besonders auf Fremde. Weiter...
Als der indonesische Vulkan Pinatubo im Jahr 1991 ausbrach, katapultierte er etwa zehn Millionen Tonnen Schwefel in hohe Luftschichten. Innerhalb eines Jahres kühlte sich die Atmosphäre daraufhin um ein halbes Grad Celsius ab, und noch fünf Jahre später waren die Folgen der Explosion zu messen.
Der Chemie-Nobelpreisträger Paul Crutzen schlägt nun vor, den Vulkanausbruch als Vorbild zu nehmen, um dem drohenden Klimawandel entgegenzuwirken. Mit Ballonen und Artilleriegeschossen könnte man jedes Jahr eine bis fünf Millionen Tonnen Schwefel in eine Höhe von 10 bis 50 Kilometern befördern und dort anzuzünden, um daraus Schwefeldioxid zu erzeugen. In der Stratosphäre würden aus dem Gas feste Sulfatteilchen entstehen, die Sonnenstrahlen abschirmen und tiefere Luftschichten um ein paar Zehntelgrad kühlen. Das würde pro Jahr 25 bis 125 Milliarden Euro kosten, schätzt Crutzen. Weiter...
Brandenburg ist immer dünner besiedelt ? Weniger Menschen mag es dort geben, aber die Fischadler werden mehr. Während die einen in der landschaftlichen Schönheit nicht mehr das finden, was sie zum Leben brauchen, versorgen die von Wäldern umgebenen Seen und Flüsse den anderen reichlich. Und wenn der Mensch sich zurückzieht - umso besser für Pandion halliaetus. Früher jagte man ihn als Fischräuber; in Brandenburg gab es Ende der 20er-Jahre noch 20 Brutpaare. Bezeichnenderweise dichtete just 1923, als Naturverlust neue Natursehnsucht entfachte, der Berliner Beamte Gustav Büchsenschütz die Brandenburg-Hymne: "Märkische Heide, märkischer Sand/ sind des Märkers Freude, sind sein Heimatland./ Steige hoch, Du roter Adler,/ hoch über Sumpf und Sand. " Weiter...
Bei einem Streit wegen eines nicht angeleinten Pitbulls ist gestern Abend ein 35-jähriger Neuköllner niedergestochen und schwer verletzt worden.
Der Mann und seine 40-jährige Verlobte fuhren gegen 22 Uhr auf Fahrrädern auf dem Gehweg der Hermannstraße an der Mahlower Straße im selben Bezirk, weil in diesem Bereich die Fahrbahn wegen Bauarbeiten eingeengt ist. Als der Frau ein unangeleinter Pitbull vor das Rad lief und sie einen Sturz nur knapp verhindern konnte, sprach sie den Besitzer des Hundes an. Weiter...
Von 10. Juli bis zum 1. September liegen in den Amts- und Stadtverwaltungen der Nationalparkregion sowie in der Criewener Nationalparkverwaltung die Verordnungsentwürfe zur Regulierung der Wildbestände und zur Regelung der Fischerei im Nationalpark Unteres Odertal öffentlich aus. Auch die Eckpunkte für einen Nationalparkplan werden erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Stellungnahmen können schriftlich bis zum 8. September vorgebracht werden. Gleichzeitig besteht mit Zustimmung des Ausschusses für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz des Brandenburger Landtags während des Auslegungszeitraumes die Möglichkeit, Einsicht in den Gesetzentwurf zur Neufassung des Nationalparkgesetzes zu nehmen. Weiter...
Der WWF warnt in einer Studie vor den Auswirkungen einer schleichenden Umstellung innerhalb der Weinindustrie. Naturkorken werden zunehmend durch alternative Weinverschlüsse ersetzt. Befürchtet werden negative Auswirkungen auf die Umwelt und das Wirtschaftsgefüge der Hersteller-Regionen. Der WWF sieht die Weinproduzenten in der Pflicht. Weiter...
Wie in jedem Jahr zum Beginn der Heidelbeer- und Pilzsaison weist das sächsische Gesundheitsministerium auf eine mögliche Gefahr beim Verzehr roher und ungewaschener Waldpilze und -beeren hin.
Hintergrund ist das Vorkommen des kleinen Fuchsbandwurms in ganz Sachsen.
Der kleine Fuchsbandwurm lebt als Parasit im Darm des Fuchses. Über den Kot ausgeschiedene mikroskopisch kleine Eier können an kühlen, feuchten und schattigen Stellen monatelang infektionsfähig bleiben. Infektionen beim Menschen durch Aufnahme kontaminierter Beeren und Pilze können zur Ausbildung von Zysten, die neben Flüssigkeit Bandwurmlarven enthalten, führen. Im Gegensatz zu den natürlichen Zwischenwirten wie zum Beispiel bei Mäusen, zieht sich dieser Prozess beim Menschen oft über Jahre hin. Die Infektion wird häufig erst nach dem Auftreten klinischer Symptome bemerkt. Weiter...
Wie jedes Jahr wird in diesen Tagen der See beim Gornergletscher im Kanton Wallis ausbrechen und ein Hochwasser verursachen. ETH-Fachleute haben die Mechanismen dieser Gletscherseeausbrüche untersucht und herausgefunden, dass bei einem solchen Ereignis die elastischen Eigenschaften eines Gletschers eine wichtige Rolle spielen. Weiter...
Mit dem «Wellenreiter-Paket» hatte das Loews-Hotel im südkalifornischen San Diego einen guten Riecher. Das 300-Dollar-Angebot für eine private Surf-Stunde, Surfer-Shorts, ein deftiges Steak-Dinner und eine Übernachtung mit Blick aufs Meer ist der Renner der Saison.
Schon 40 Gäste - zwischen vier und 70 Kilogramm Gewicht - haben das Ferien-Angebot in den letzten Monaten genutzt. «Die Vierbeiner müssen nur ein bisschen unternehmungslustig sein und das Wasser lieben», empfiehlt Hotel-Sprecherin Anne Stephany. Herrchen und Frauchen sind nur Zuschauer, wenn ihr Vierbeiner die ersten Surfversuche macht. Urlaubsspaß pur, meint Stephany. «Das sieht man doch, wenn die Hunde gleich wieder auf das Brett aufspringen und es noch mal versuchen». Weiter...
Victoria Crossley aus dem ostenglischen Norwich ist sich sicher: Ihr Hund "Baby" wurde das Opfer eines Verbrechens. Der Mops verschwand aus ihrem Garten und nachdem sie eine Belohnung von mehr als 1000 Euro für die Auffindung des Lieblings ausgesetzt hatte, meldete sich ein Mann, brachte den Vierbeiner zurück und steckte das Geld ein. Weiter...
An ihre neuen Schuhe muss sich Gismo noch gewöhnen. Unbeholfen stakst die Pekinesen-Hündin über die Fliesen im Büro eines Kunststoffverarbeiters im niedersächsischen Bösel. Rote Lackschuhe zieren Gismos Vorderpfoten, an die hinteren ließ sie Willi Fennen nicht mehr ran. Das Schuhwerk ist ihr nicht ganz geheuer. Eine Stunde dauere es meist, bis sich Hunde an ihr Schuhwerk gewöhnt haben, meint Willi Fennen. Doch mit ein wenig Übung bewegen sie sich damit rutschsicher und vor Verletzungen geschützt auf jedem Terrain. Polizeihunde etwa wissen Fennens Kreationen zu schätzen, aber auch normale Hundebesitzer und Ladenketten für Tierbedarf zählen zu seinen Kunden. Weiter...
Im Großen Tropenhaus des Botanischen Gartens sieht es aus, als hätte ein Orkan dort gewütet: In den Beeten klaffen große Löcher, Bäume sind verschwunden, anderen fehlen die Kronen. Mit Verwüstung hat all das aber nichts zu tun. Die Veränderungen im Großen Tropenhaus dienen der Vorbereitung einer längst überfälligen Arbeit: Das 60 Meter lange und 25 Meter hohe Gebäude mit der markanten Kuppel wird für 16 Millionen Euro komplett saniert. Weiter...
Die Mammuts mit braunem Fell hatten wahrscheinlich auch blonde Artgenossen. Das haben Wissenschafter bei einer Analyse von Erbmaterial aus 43'000 Jahre alten Mammutknochen entdeckt.
Damit sei es zum ersten Mal gelungen, ein Gen aus dem Zellkern der ausgestorbenen Elefantenart vollständig zu entziffern, schreiben die Forscher im Fachjournal «Science». Weiter...
Der Luchsbestand im Berner Oberland steigt nach einem Höhepunkt in den Jahren 1997/98 und einem starken Rückgang um die Jahrtausendwende wieder an. Dies zeigt die neuste Bilanz der Fotofallenüberwachung im Raum Simmental/Saanenland und im östlichen Berner Oberland, schreibt der Kanton Bern in einer Medienmitteilung. Noch ist die Zahl der anwesenden Tiere aber deutlich niedriger als während der Hochstandsphase Ende der Neunzigerjahre. Weiter...
Unbekannte haben an jenem Ort, wo das aus Norditalien stammende Tier vor eineinhalb Wochen von Jägern getötet wurde, zwei Kreuze aufgestellt. Auch Blumen und ein Teddy-Bär wurden niedergelegt. In der Nachbargemeinde Schliersee wurden indessen Ortstafeln beschmiert und Rache für den Tod des Bären geschworen, wie der «Münchner Merkur» berichtete. «Bruno der Bär 2006» steht auf einem der mit Trauerflor verzierten Kreuze, auf dem anderen mit dem Gekreuzigten darauf nur «Bruno». Weiter...
Die Amphibien zählen zu den gefährdetsten Arten der Welt. Ihr Verschwinden könnte gravierende Folgen für die globalen Ökosysteme nach sich ziehen. Daher haben sich Wissenschaftler auf der ganzen Welt zu einer konzertierten Aktion entschlossen: Eine internationale Allianz soll dem Aussterben entgegenarbeiten. Weiter...
Der Bluefin-Tunfisch-Bestand im Ostatlantik und im Mittelmeer hat nach jüngsten Studien der Umweltorganisation WWF https://www.wwf.org.uk erneut ein Rekordtief erreicht. Seit den 1990-er Jahren sind die Bestände der großen Raubfische in der Straße von Gibraltar dramatisch zurückgegangen, so der WWF-Bericht. Die Nachfrage nach dem begehrten Speisefisch wird immer größer, eine Mitschuld daran haben die wie Pilze aus dem Boden schießenden Sushi-Bars sowie Supermärkte. Weiter...
Überraschend haben sich vier internationale Fischereikonzerne freiwillig dazu verpflichtet, in elf Gebieten des Indischen Ozeans nicht mehr mit Grundschleppnetzen zu fischen. In enger Zusammenarbeit mit der Welternährungsorganisation FAO sollen so rund 309.000 Quadratkilometer Meeresboden geschützt werden.
Die gemeinsam mit dem Weltnaturschutzdachverband World Conservation Union beschlossenen Gebiete kommen zusammen etwa auf die Größe Norwegens. Mit dem Schritt wollen die Konzerne die sehr artenreichen und zum Teil noch völlig unerforschten Bodenlebensgemeinschaften bewahren. Weiter...
Seit heute früh (6. Juli) etwa 10:30 Uhr wird am Schlachtensee ein schwarzer Mischlingsrüde mit weißem »Lätzchen« und rotem Halsband vermißt. Er ist etwa kniehoch (27 kg), hat auffallend große Ohren und hört auf den Namen »Rocky«.
Wer etwas über den Verbleib von Rocky weiß, möge sich in unseren Kommentaren melden, wir leiten das dann an die Besitzer weiter.
Neben Mountainbikern und Paragleitern würden Hunde zu einer "immer größeren Plage in der Bergwelt". Das kritisieren Alpenverein und Naturschutz der Landesregierung. Sie fordern nun Leinenzwang. Bergretter protestieren. Weiter...