Ozon belastet den Körper bereits bei niedrigen Konzentrationen und nicht erst bei 180 Mikrogramm je Kubikmeter Luft. Darauf weist der VDI jetzt hin. Epidemiologische Studien belegen, dass sich Wirkungen auf den menschlichen Organismus bis in einen Bereich von 100 Mikrogramm je Kubikmeter Luft hinunter beobachten lassen, wenn gleich auch der Einfluss von Ozon hier nicht eindeutig von dem weiterer Bestandteile des photochemischen Smogs abzugrenzen ist.
Deswegen empfiehlt der VDI bereits bei einem Mittelwert von 120 Mikrogramm als Halbstundenwert die Bevölkerung zu informieren, um gesundheitsschädigende Wirkungen zu vermeiden. Die Richtlinie VDI 2310 Blatt 15 verdeutlicht die Wirkung auch bei niedrigen Ozonwerten. Weiter...
Im Zehlendorfer Heinrich-Laehr-Park verletzt ein Wildschwein einen Hund, in Müggelheim pflügen ganze Wildschwein-Rotten Vorgärten um, in Frohnau klagen Anwohner über grunzende Borstentiere, die abends durch die Straßen spazieren. In etlichen Wohngebieten Berlins sind Wildschweine in diesen Tagen ungebetene Gäste. Weiter...
Aus Angst vor Tollwut sind in China über 50.000 Hunde getötet worden. Drei Menschen im Südwesten des Landes waren an der Krankheit gestorben. Die Behörden ordneten an, dass Hundebesitzer ihre Tiere entweder selbst töten oder von der Polizei umbringen lassen müssen.
Einige Bewohner gingen dabei nicht zimperlich vor: Sie erhängten oder erschlugen ihre Hunde oder töteten sie mit einem Stromschlag. Als Abfindung bekamen die Hundebesitzer umgerechnet 60 Cent. Weiter...
Vor etwa 10.000 Jahren ging der Mensch auf eine neue Form der Lebensmittelversorgung über. Statt auf Tiere zu jagen, begann er sie selber zu züchten. Dieser Domestizierungssprozess resultierte in zahmen, sozialen Tieren, die sich an vielen Fronten von ihren wilden Artgenossen unterschieden. Um mehr Erkenntnisse über die Genetik zu gewinnen, die hinter dem unterschiedlichen Verhalten von wilden und zahmen Tieren steckt, führt Frank Albert vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig nun Forschungen mit einem zahmen sowie einem aggressiven Rattenstamm durch. Auf Grundlage der Ergebnisse hofft er nachweisen zu können, ob die genetische Signatur bei allen domestizierten Tieren identisch ist, berichtet die New York Times. Weiter...
In Hamburg sind seit Inkrafttreten des Hundegesetzes im April nur vier neue Hundeauslaufwiesen geschaffen worden. Dies geht aus der Antwort des Senats auf eine kleine Anfrage des SPD-Innenexperten Andreas Dressel hervor. Damit gibt es bislang kaum zusätzliche Freilaufbereiche, obwohl diese nach dem Gesetz vorgeschrieben sind. Weiter...
Für die meisten Menschen sind Quallen bestenfalls unscheinbar glibberige Strandfunde, schlimmstenfalls nesselnde Störenfriede, die Badefreuden trüben. Doch wer diese Wasserwesen wie aus einer anderen Welt keines weiteren Blickes würdigt, tut einem ganzen Tierstamm unrecht, der seit den Anfängen höheren Lebens im Meer dabei gewesen sein dürfte. Fossil überlieferte Spuren von Quallen finden sich in mehr als 600 Millionen Jahre alten, feinsten Sedimentablagerungen. Weiter...
In Lichtenberg hat ein Kampfhund mehrere Menschen angefallen. Laut Polizei biss der Staffordshire Bullterrier am Dienstag in der Paul-Zobel-Straße einem 29-Jährigen in die Hose, als dieser an der 36-jährigen Hundehalterin vorbeiging. Der Mann blieb unverletzt, die Hose war kaputt. Als er die Frau zur Rede stellen wollte, ging diese einfach weiter - er alarmierte die Polizei. Weiter...
Als die Raumsonde Huygens vor anderthalb Jahren auf dem Saturnmond Titan landete, funkte sie ein einziges Foto von dessen Oberfläche zur Erde. Darauf war eine weite Ebene mit verstreuten faustgroßen Brocken zu sehen. Die Ebene hätte eine irdische Steinwüste sein können - doch es handelte sich um Eisbrocken, die auf einem geleeartigen Boden lagen, der mit flüssigem Erdgas getränkt ist. Wie nun eine Reihe neuer Veröffentlichungen zeigt, bleibt den Forschern der doppelte Eindruck von Vertrautheit und Fremdheit bis heute erhalten. Weiter...
Wegen der Hitzewelle ist Ökostrom nach Angaben der Hersteller derzeit billiger als Strom aus Kohle- und Atomkraftwerken. Wie der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) mitteilte, wird Wind-, Solar- und Biogasenergie momentan für elf Cent pro Kilowattstunde abgegeben, während die Kilowattstunde für Atom- und Kohlestrom im Schnitt mit 30,2 Cent, in den Tagesstunden sogar über 54 Cent koste. Weiter...
Ein Fussgänger in Polen hat den Zusammenprall mit einem aus einem Fenster geworfenen Bernhardiner leicht verletzt überlebt.
Der betrunkene Besitzer des Hundes hatte seinen 50 Kilogramm schweren «Oskar» aus dem zweiten Stock geworfen. Der Fussgänger habe einen Schock und mehrere Prellungen, sagte ein Sprecher der Polizei in der südpolnischen Stadt Sosnowiec. Weiter...
Nicht nur Menschenbabys brabbeln, auch Fledermausjunge trainieren so ihre Stimme. Das haben Forscher der Universität Erlangen-Nürnberg bei jungen Sackflügel-Fledermäusen beobachtet.
Es handele sich um den ersten Nachweis von Babygebrabbel abgesehen von Menschen und manchen Affenarten, berichtet der britische „New Scientist“ (Nr. 2 562, S. 18) in seiner Ausgabe vom nächsten Samstag. Bislang war das Brabbeln nur bei Primatenbabys bekannt. Weiter...
Hummeln werden nicht nur bezüglich ihrer Wehrhaftigkeit unterschätzt. Die sehr wohl mit einem Stachel ausgestatteten Tiere sind auch bessere Navigatoren als bislang angenommen. Weiter...
Ungewöhnlicher Besuch an Englands Küste: Das derzeitige warme Wetter hat einen Schwarm von Mondfischen aus seinen Tausende Kilometer entfernten Heimatgewässern in der Nähe des Äquators in die Küstengewässer vor Cornwall verschlagen.
Der normalerweise in tropischen und gemäßigten Meeren lebende bis zu drei Meter lange Mondfisch sei offenbar von den derzeit in Massen vor den britischen Küsten gedeihenden Quallen angelockt worden, erklärten Wissenschaftler. Weiter...
Elefanten vermeiden es möglichst, ihre Körpermasse auch nur leichte Steigungen emporzuwuchten. Selbst die Aussicht auf üppiges Grün vermag die Kolosse nicht auf Hügel zu locken. Weiter...
Ein betagter Pudel hat am Dienstag in der Aachener Innenstadt für erhebliche Verkehrsprobleme gesorgt. Nach Angaben eines Polizeisprechers flanierte der 14-jährige Rüde selbstbewusst mitten auf einer Durchgangsstraße, so dass sich hinter ihm eine längere Fahrzeugschlange bildete. Erst durch den Einsatz von sechs Polizeibeamten sowie mehrerer Autofahrer und Passanten konnte das Tier eingefangen und in Sicherheit gebracht werden. Die anschließende Streifenwagenfahrt fand der Hund so aufregend, dass er im Dienstwagen eine kleine Pfütze hinterließ.
Die Hundebesitzerin zeigte sich sehr erleichtert über die Rettung ihres Schützlings. Auch die meisten Autofahrer hätten sehr gelassen auf das ungewöhnliche Verkehrshindernis reagiert, betonte der Polizeisprecher. Märkische Oderzeitung
Besitzer auffällig gewordener gefährlicher Hunde sollten einen regelmäßigen Nachweis ihrer Sachkunde und Zuverlässigkeit erbringen, fordert Dr. Hans-Joachim Götz, Präsident des Bundesverbands Praktizierender Tierärzte (bpt), anläßlich neuer Medienberichte über Beißvorfälle. "Der Wesenstest für Hunde reicht nicht aus," erläutert Götz. "Das Problem liegt in einer gestörten Tierhalter-Hund-Beziehung." Solche Tierhalter fördern gar durch ihr falsches Verhalten die Aggressivität eines Hundes. Wer dann als "Wiederholungstäter" bekannt werde, dem müsse die Erlaubnis zur Hundehaltung entzogen werden, "ganz wie beim Waffenschein", sagt Götz. Weiter...
Bei den derzeit herrschenden hochsommerlichen Temperaturen ist ein kühles Bad für viele Vierbeiner eine willkommene Erfrischung. Doch mit den Temperaturen steigt auch die Belastung der Gewässer durch Bakterien, Viren und Einzeller. Besonders gefährlich sind flache, stehende Gewässer und Pfützen. Insbesondere Fäkalkeime wie E.coli oder Fäkalstreptokokken sind die Erreger klassischer Wasserseuchen.
Werden sie vom Hund beim Trinken oder beim Baden über kleine Hautwunden, Augen etc. aufgenommen, können sie Durchfallerkrankungen oder Wundinfektionen hervorrufen. Gewässer, in denen sich bereits eine große Zahl Fäkalkeime angesiedelt hat, sind zusätzlich häufig von einer sprunghaften Vermehrung der so genannten Blaualge betroffen. Dieser zur Gruppe der Cyanobakterien gehörende Keim produziert hochpotente Gift- und Reizstoffe, die zu Augenentzündungen, Fieber und Durchfällen führen können. Weiter...
Das steht im ab Dienstag gültigen Konzept Bär des Schweizer Bundes. An erster Stelle komme aber das möglichst konfliktfreie Zusammenleben zwischen Tier und Mensch: Das vom Bundesamt für Umwelt verabschiedete Konzept basiere auf der Überzeugung, "dass Bären und Menschen in der Schweiz nebeneinander existieren können".
Die Tiere abzuschießen werde nur dann erwogen, wenn ein Bär trotz "Vergrämungsaktionen" die Scheu vor Menschen nicht verliert, in Siedlungen nach Fressbarem sucht und große Schäden anrichtet, heißt es. Die Bewilligung, einen "Risikobären" zu töten, hat der betroffene Kanton zu erteilen. Weiter...
Sechs Wochen hat Leguan ''Maxi'' die Freiheit und den Sommer genossen, nun wohnt er wieder in seinem Terrarium. Dabei wäre der Ausflug der exotischen Echse fast tödlich geendet: Ein Autofahrer hätte die knapp einen Meter lange Echse am Montagmorgen im Hamburger Stadtteil Wandsbek beinahe überfahren, berichtete das ''Hamburger Abendblatt'' am Dienstag. Doch der Mann konnte das grüne Tier von der Straße scheuchen und einfangen. Weiter...
Globale Erwärmung und Raubbau gefährden den größten Regenwald der Erde, der sich als empfindlicher erweist, als bisher angenommen. Sein Verschwinden würde zudem den Treibhauseffekt verstärken. Weiter...
Die US-Marine schickt Delfine an die Front. Ihr Auftrag: Minen und feindliche Kampftaucher aufspüren. Das Programm ist umstritten. Tierschützer fürchten um das Leben der Tiere. Das US-Militär dagegen meint: Minensuchen macht Meeressäuger glücklich. Weiter...
Mit Geschichten von Bienen und Blumen versuchen schüchterne Eltern ihre Kinder aufzuklären. Doch das Anschauungsmaterial ist gefährdet.
In den Niederlanden und Großbritannien nimmt die Vielfalt von Bienenarten dramatisch ab. Forscher beobachten ebenfalls Verluste in der Pflanzenwelt, die auf den Mangel an Bestäubern zurückzuführen sein könnten. Weiter...
Erstmals seit der Gründung der veterinärmedizinischen Ausbildungsstätte in Sachsen vor 226 Jahren wird es jetzt eine eigenständige Klinik für Vögel und Reptilien geben. Es ist gleichzeitig die einzige derartige Klinik in den neuen Bundesländern. Die Urkunde dafür wird morgen übergeben. Weiter...
Zeit: 25. Juli 2006, 11:00 Uhr
Ort: Veterinärmedizinische Fakultät
Klinik für Vögel und Reptilien
An den Tierkliniken 19
Die Neuköllner Oper erinnert mit Aktionen an Aufstieg und Niedergang des Vergnügungsparks am Treptower Spreeufer. Weiter...
„Sonntagsspaziergänge im Märchenwald“ am 30. Juli, 6. August und am 13. August jeweils von 15 bis 18 Uhr, freier Eintritt, Treffpunkt ist das Kassenhäuschen.
Ist er wieder da oder wars nur Einbildung? Ein Hirte im Val Mustair behauptet, vor zwei Tagen einen Bären gesehen zu haben. Ob er tatsächlich einen Petz beobachtet hat, ist fraglich. Denn es fehlt jede Spur. Weiter...
Der natürliche Lebensraum von Tigern ist in den vergangenen zehn Jahren um 40 Prozent geschrumpft. Nur ein entschlossenes Vorgehen könne die Tiere vor dem Aussterben bewahren.
Die Tigerpopulation weltweit ist auf etwa 7500 zurückgegangen, heisst es in einer von mehreren Umweltschutzorganisationen veröffentlichten Studie. Das Überleben der Tiere könne nur durch ein entschlossenes Vorgehen gegen Wilderer und den Schutz der verbleibenden Lebensräume gesichert werden. Weiter...
Ungewöhnliche Aufgabe für Polizei: Zurzeit haben die Beamten gleich mehrere exotische Tiere auf ihrer Fahndungsliste, darunter Leguane, Riesenschildkröten und Pythonschlangen. Weiter...
Die Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 hat das Pflanzenschutz-Gift Imidacloprid bei einer Bodenuntersuchung eines Maisfeldes in der Steiermark im Bezirk Deutschlandsberg nachgewiesen. "Es ist ein Skandal, dass Imidacloprid in Österreich immer noch eingesetzt wird - und noch dazu legal! Imidacloprid wirkt nachweislich als Nervengift auf Honigbienen", warnt Lisa Kernegger, Pestizid-Expertin von GLOBAL 2000. Weiter...
Vor drei Jahren schwitzte Europa wie nie zuvor: Der heißeste Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnungen kostete nach Schätzungen europaweit mehreren zehntausend Menschen das Leben. Wissenschaftler der Universität Bonn haben nun mit Unterstützung der Stadt und dem Landschaftsverband Rheinland ein Langzeitprojekt initiiert, um "ungesunde" Wetterlagen künftig besser vorhersagen zu können. Weiter...