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Alle Artikel des ''Naturschutz heute''-Herbstheftes jetzt online
Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus: Anlässlich der Fußball-WM 2006 in Deutschland bilanziert Naturschutz heute das aktuelle Verhältnis zwischen Sport und Umweltschutz. Neben der WM-Aktion Green Goal porträtieren wir den ökologisch vorbildlichen Fußballbundesligisten SC Freiburg, stellen den Kletterkompromiss am schwäbischen Schaufels vor und werfen einen Blick auf den Wassersportboom auf der Lahn.
Weitere Themen sind unter anderem: Weißstorchbilanz 2004, Rückkehr des Luchses, neue Erkenntnisse über den Kolkraben, Tipps zur Anlage eines Gartenteichs sowie ein ausführliches Journal zur Digitalfotografie. Ebenfalls bereits online: die Regionalseiten Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein.
Der Klimaeffekt El Niño beeinflusst auch das Wetter in Europa. Wenn El Niño, das Christkind, die Länder am Pazifik heimsucht, gibt es Dürren und Überschwemmungen das Wetter schägt Kapriolen. Schweizer Forscher konnten nachweisen, dass sich der Klimaeffekt auch global auswirkt, meldet das Wissenschaftsmagazin Nature.
Forschende der ETH Zürich untersuchten extrem kalte Winter und stellten fest, dass El Niño zu kalten Wintern in Europa und zu einer Zunahme der Dicke der Ozonschicht über der Arktis führen kann.
Der Einfluss El Niños hat unter anderem zu den außerordentlich kalten Wintern von 1940 bis 1942 geführt. Andere Merkmale waren warme Winter in Alaska und tiefe Temperaturen im Nordpazifik. weiter...
Der ursprünglich geplante Eröffnungstermin ist bereits verstrichen. Ein Richtfest wurde mehrfach verschoben, dann gänzlich abgesagt. Nun aber läuft die Uhr für den Umbau der früheren Cargolifter-Halle zum Tropenparadies ab: Seit gestern zeigt eine große Digitaluhr die verbleibende Zeit bis zum 19. Dezember an. In 60 Tagen sollen sich die Türen für die Erlebniswelt Tropical Islands Resort Berlin-Brandenburg öffnen. Bis dahin sollen 250 Bauleute von 30 Firmen eine künstliche Bade- und Dschungellandschaft schaffen. Die schaffen das, sagte der aus Malaysia stammende Investor Colin Au. weiter...
Mischlingshund Prinz weckt wegen seiner außergewöhnlichen Auffassungsgabe das Interesse von Forschern am Leipziger Max-Planck-Institut. Der Vierbeiner aus Bad Lausicker ist nicht nur im Haushalt eine große Hilfe.
"Hol doch mal die Kaffeesahne aus dem Keller." - Würden Sie sich mit dieser Bitte an Ihren Hund wenden? Bei einer Familie in Bad Lausick ist das Alltag. Von ihrem vierbeinigen Familienmitglied dürfen Siegfried und Renate Rust allerdings auch etwas mehr erwarten. Mischlingshund Prinz ist tierisch gut drauf. Der Mischling aus Collie und Dackel trottet prompt in den Keller sucht im Regal nach der gewünschten Sahne, nimmt die Packung vorsichtig ins Maul und bringt sie an die Kaffeetafel.
"Man muss nicht sprechen können, um viel zu verstehen", weiß Juliane Kaminski. Die Wissenschaftlerin am Leipziger Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie will den Primus mit der kalten Schnauze in ein viel beachtetes Forschungsprojekt aufnehmen. weiter...
Ernst Cramer (1898-1980) zählt zu den renommiertesten europäischen Gartenarchitekten der Nachkriegszeit, dessen gestalterischer Einfluss bis in die aktuelle Landschaftsarchitektur reicht. In enger Zusammenarbeit mit einflussreichen modernen Architekten und Künstlern realisierte er mehr als 1000 Projekte, in denen er die Grenzbereiche zwischen Kunst, Architektur und Landschaftsarchitektur immer wieder neu auslotete und die Gartengestaltung aus dem romantischen Naturbild in die Abstraktion führte. Die Rasenpyramiden an der Herrenhäuser Straße zeigen einen Ausschnitt aus dem "Garten des Poeten", der von Cramer bereits 1959 in Zürich realisiert worden war.
Inhaltlich basiert die Ausstellung auf einer Forschungsarbeit von Prof. Udo Weilacher und dokumentiert erstmals mit Originalmaterialien aus dem Archiv für Schweizer Landschaftsarchitektur/Rapperswil und einem Videobeitrag von Marc Schwarz die visionärsten Gärten von Ernst Cramer. In einer begleitenden Vortragsreihe mit international renommierten Referenten werden aktuelle Tendenzen interdisziplinärer Umweltgestaltung beleuchtet. weiter...
Eröffnungsvortrag:
26. Oktober 2004, 18 Uhr,Prof. Udo Weilacher
Veranstaltungsort:
Fachbereich Architektur der Universität Hannover
Herrenhäuser Str. 8
Öffnungszeiten:
27. Oktober bis 18. Dezember 2004, Montag bis Freitag, 9 Uhr bis 20 Uhr
In der Stadtverwaltung der US-Metropole Seattle werden sie heute wahrscheinlich verwundert im Atlas blättern und im Internet recherchieren. Was, bitte, hat Münster, das wir nicht haben? Und wo liegt das überhaupt?
In der heimlichen Hauptstadt Westfalens dagegen ist die neue Auszeichnung für Münster vor allem eine Bestätigung dessen, was die Münsteraner ohnehin schon lange über ihre Stadt denken. Ausgezeichnet mit dem LivCom-Award 2004 darf sich Münster in der Liga der Städte zwischen 200000 und 750000 Einwohnern nun als lebenswerteste Stadt der Welt bezeichnen. In der Endrunde hat sie sich souverän gegen Seattle durchgesetzt und Platz eins belegt. weiter...
Einen Schreck in der Morgenstunde erlebte am Dienstag Antje K. in Bischofrode. Ihr vor dem Haus in der Thomas-Müntzer-Siedlung abgestellter Golf war kaum wiederzuerkennen: Die vordere Stoßstange abgerissen, das Nummernschild auch, Dellen auf der Motorhaube, die Radkappen zerfetzt, die Spiegel demoliert. "Die gesamte Frontpartie war total ramponiert, ich war vollkommen von den Socken", berichtet die junge Frau, die erst am Wochenende in den Ort gezogen war.
Aber wer richtet ein Auto so zu? Zumal offensichtlich nichts gestohlen war. Die Antwort auf diese Frage hatte Polizeikommissar Martin Machemehl schnell zur Hand: Offensichtlich hatte ein Hund den Volkswagen so zugerichtet. Kratz- und Speichelspuren sowie Abdrücke der Pfoten deuteten darauf hin. Und noch als der Polizist mit der Autofahrerin etwas abseits des Geschehens die Formalitäten klärte, kehrte "der Täter an seinen Tatort zurück", wie Machemehl es mit einem Augenzwinkern beschreibt: Ein Dobermann aus der Nachbarschaft schnüffelte am Golf. weiter...
Die schrumpfende Bevölkerung in Deutschland kann nach Ansicht des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) Wölfe und Luchse in Deutschland wieder heimisch werden lassen. Wie der Präsident des Bundesamtes, Hartmut Vogtmann, der Hamburger Wochenzeitschrift "Die Zeit" sagte, hätten Wölfe vor allem in den östlichen Bundesländern eine Chance. Für Luchse verbesserten sich die Lebensbedingungen auch in der Eifel, im Pfälzerwald, im Schwarzwald sowie im Bayerischen Wald. Dies setze aber voraus, dass die schrumpfende Bevölkerung weniger Flächen beanspruche und dass weniger Straßen gebaut würden. Wenn jeder sein Häuschen im Grünen haben wolle, "wäre nichts gewonnen", sagte Vogtmann. weiter...
Verwandtschaftliche Beziehungen in der Tier- und Pflanzenwelt sind oft nicht auf den ersten Blick zu erkennen. Wer würde etwa beim nächtlichen Vorbeiflattern einer Fledermaus vermuten, dass diese uns Menschen näher steht als den Vögeln? Und doch: Die Fledermaus ist ein Säugetier. Sie säugt ihre Jungen und hat nicht mal Federn, sondern ein Fell.
So wie das Fliegen als alleiniges Merkmal nicht genügt, um Verwandtschaftsverhältnisse aufzudecken, so können wir diese erst recht nicht nur anhand der Form von Früchten entschlüsseln. Das gilt auch für die köstlichen Maronen. Obwohl auf der einen Seite abgeflacht und oben spitz zulaufend, sind sie ähnlich geschmeidig wie die glänzenden Früchte der Rosskastanie, die derzeit überall in den Stadtgärten herumliegen.
Aber wider Erwarten gehören Esskastanie und Rosskastanie zu unterschiedlichen Familien. Die Esskastanie zählt zu den Buchengewächsen. Sie braucht viel Licht und Wärme, ist im Mittelmeerraum und in Teilen Süddeutschlands beheimatet. Ihre dunkelbraunen Früchte sind, wie Bucheckern, reich an Nährstoffen. weiter...
Der Verein "Denk mal an Berlin" sucht nach Erinnerungen an den Märchenbrunnen im Volkspark Friedrichshain. Fotos, Zeichnungen oder andere Dokumente sollen gesammelt werden, um den berühmten Brunnen, der seit 1913 existiert, aber seit Jahren marode ist, im Gedächtnis zu halten. Am Märchenbrunnen fehlen inzwischen fast alle Sandsteinfiguren - sie wurden zerstört oder so stark beschädigt, dass sie abgebaut werden mussten. Die Erinnerungen können in der Geschäftsstelle von "Denk mal an Berlin", Tempelhofer Ufer 11, abgegeben werden. Informationen unter Tel. 8322-6449. Berliner Zeitung
Wenn es in der Vergangenheit etwas über den Halensee zu berichten gab, dann meist im Zusammenhang mit der schlechten Qualität des Wassers. Da der kleine See neben der Stadtautobahn in Wilmersdorf weder über Zu- noch Abfluss verfügt, sammeln sich dort die ins Wasser hineingespülten Schadstoffe. Die Folge: Das Baden im See wurde in den vergangenen Jahren mehrfach untersagt. Nun soll alles anders werden. Vom kommenden Jahr an bauen die Berliner Wasserbetriebe auf der Wiese neben dem See einen Spezialfilter, einen so genannten Retentionsbodenfilter. Das ist eine Art Betonwanne, deren Grund mit Granulat ausgelegt ist und die mit Schilf bepflanzt wird. Über diesen Filter wird Regenwasser, das zuvor bereits in einem unterirdischen Klärbecken grob gereinigt wurde, erneut gesäubert - von Ölen und Fetten zum Beispiel - und dann in den Halensee geleitet. Dieser bekommt sozusagen eine Art Frischekur. weiter...
Am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist es erstmals gelungen, Wasserdampf durch konzentriertes Sonnenlicht thermisch zu spalten und Wasserstoff zu gewinnen.
Das Verfahren könnte vielleicht einmal eine Alternative zur elektrolytischen Wasserspaltung mit Strom darstellen. Wasserstoff gilt als umweltfreundlicher Energieträger, da bei seiner Verbrennung ausschließlich Wasser anfällt.
Wollte man Wasser allein durch Hitze spalten, wären dazu mehrere Tausend Grad Celsius nötig. Indem die Kölner DLR-Forscher um Andreas Neumann und Robert Pitz-Paal verschiedene chemische Reaktionen kombinieren, können sie das Molekül in ihrem Sonnenofen bereits bei deutlich niedrigerer Stufe zerlegen. weiter...
Der Appetit der Peruaner auf kleine Kuscheltiere scheint grenzenlos. 65 Millionen Meerschweinchen verputzen die Bewohner des südamerikanischen Landes Jahr für Jahr. Doch die beliebten Nagetiere haben einen Nachteil: Sie sind klein, im Vergleich mit Hausschweinen sogar geradezu mickrig.
Peruanische Agrarwissenschaftler haben jetzt Abhilfe geschaffen. Nach mehr als 30 Jahren der Forschung ist ihnen die Zucht eines besonders großen Meerschweinchens gelungen. Es soll gut ein Kilogramm wiegen, während ein herkömmliches Meerschweinchen höchstens 600 Gramm auf die Waage bringt. Und: "Es schmeckt wirklich vorzüglich", schwärmt Projektleiterin Gloria Palacios. weiter...
In diesem Jahr ist es so weit: Der Studiengang Landschaftsplanung feiert in Deutschland sein 75-jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass findet die diesjährge LASKO (Landschaftsarchitektur Studierendenkonferenz) in Berlin, dem ersten Standort Deutschlands, statt.
Während der LASKO werden eine Woche lang Studenten des Fachbereichs von allen Universitäten und Fachhochschulen Deutschlands eingeladen, um in Workshops, Exkursionen und Diskussionen einen fachlichen Austausch zu ermöglichen. Außerdem werden hochschulpolitische Themen diskutiert und gemeinsame Stellungnahmen erarbeitet.
Bei professionellen Diebesbanden in Großbritannien steht neuerdings eine besondere Ware ganz hoch im Kurs: seltene und damit teure Tiere.
In Großbritannien haben hochprofessionell organisierte Banden mittlerweile eher Papageien aus dem Zoo als etwa Computer aus dem Laden im Visier. Noch nie war nach Ansicht von John Hayward vom nationalen britischen Diebstahlregister für Tiere, so schlimm gewesen wie heute. "Den Kriminellen wird bewusst, dass es sich nicht lohnt, elektronische Waren abzugreifen - aber seltene Tierarten sind wirklich wertvoll", zitiert die "Times" den Experten. Der neue Trend kommt nicht von ungefähr: ein seltener Ara etwa kann bis zu 60.000 Euro einbringen. Nicht zuletzt internationale Einfuhrbeschränkungen haben den Wert exotischer Tiere in die Höhe schnellen lassen. weiter...
Berlin hat kein Geld, doch in der Stadt gibt es immer neue Parks. Ursache ist der Bauboom der vergangenen Jahre. Finanziert werden neue Grünanlagen mit Ausgleichsmitteln: Geld, das Investoren zahlen mussten, weil sie Bäume gefällt oder Flächen versiegelt haben. 1992 hatte Berlin 4000 Hektar Grünflächen, heute sind es 6300 Hektar. Und es werden immer mehr.
Noch im Herbst beginnen laut Stadtentwicklungsverwaltung die Arbeiten für einen fünf Hektar großen Park am Nordbahnhof in Mitte. Er soll 2006 fertig sein, sagt Beate Profé, Referatsleiterin für das Stadtgrün. Für eine andere große Grünfläche, ebenfalls aus Ausgleichsmitteln finanziert, gibt es noch keinen Zeitplan: das Gleisdreieck. Zwischen Schöneberg, Kreuzberg und Tiergarten ist ein großer Park mit Spielplätzen vorgesehen, dessen Kosten im Wesentlichen die Bauherren vom Potsdamer Platz tragen. Weil die Bahn, DaimlerChrysler, Sony und weitere Investoren ihre Türme und Bahnhöfe errichtet haben, mussten sie zahlen für einen neuen Park. Ein zweistelliger Millionenbetrag parkt seitdem auf einem Konto der Stiftung Naturschutz. Allein DaimlerChrysler zahlte vor zehn Jahren 15 Millionen Mark (7,5 Millionen Euro) ein. Passiert ist bis heute nichts. Noch immer gehören die benötigten Grundstücke nicht dem Land, und auch die Frage, ob im Park nahe dem Technikmuseum eine großes Riesenrad stehen wird, ist offen. weiter...
In der Euroregion Neiße soll in den nächsten Jahren ein grenzüberschreitender Gartenkulturpfad entstehen. Deutsche, tschechische und polnische Garten- und Parkanlagen sollen dabei miteinander verknüpft werden, wie der Förderverein Fürst-Pückler-Region jetzt in Bad Muskau mitteilte. Ziel sei es, gartenkünstlerisches Erbe über Ländergrenzen hinweg erlebbar zu machen.
Für die Anlagen soll eine gemeinsame Vermarktungsstrategie gefunden werden. Der Förderverein verspricht sich von dem Projekt neue Arbeitsplätze und Impulse für den Tourismus.
Zugpferd des Projektes wäre der kürzlich in das Welterbe der Unesco aufgenommene Pückler-Park in Bad Muskau. Neben historischen Anlagen könnten aber auch Klostergärten, Parks an Guts- oder Herrenhäusern, interessante Privatgärten, Schulgärten oder Tierparks aufgenommen werden. Eine Arbeitsgruppe von Fachleuten soll die Anlagen bewerten, die integriert werden sollen. Zur Finanzierung des Projektes, dessen Träger der Förderverein ist, hoffen die Verantwortlichen auch auf EU-Fördermittel. der Tagesspiegel
Eine 18-jährige Frau aus Wahrenberg war am Donnerstagabend in der Havelberger Straße in Wittenberge unterwegs, als sie plötzlich in einem Altkleidercontainer ein Wimmern hörte. Die junge Frau glaubte ihren Ohren nicht zu trauen, denn was hat ein lebendiges Wesen in der Altkleidersammlung zu suchen. Sofort benachrichtigte sie die Polizei, die gemeinsam mit Kameraden der elbestädtischen Feuerwehr vor Ort kam. Und was sie da aus dem Container zum Vorschein holten, war auch für die so manches gewöhnten Helfer starker Tobak: Ein kleiner schwarzer Mischlingshund, der seine Retter ganz verängstigt ansah. Natürlich wurde die Frage laut, wer so etwas tut, herzlos einen kleinen Hund einfach auf diese Art und Weise "entsorgt". Wäre das noch sehr junge Tier nicht so rechtzeitig gehört worden, hätte der Mischling sein Gefängnis nicht überlebt. weiter...
Die Kreisverwaltung Pinnberg warnt aus aktuellem Anlaß vor dem Kontakt mit Fledermäusen.
Eine Frau aus dem Kreis Pinneberg erlitt Anfang Oktober eine gefährliche Bißverletzung durch eine verirrte, flugunfähige Fledermaus besorgt über den Zustand des Tieres war sie in Kontakt mit dem Nachtjäger geraten. "Wie sich später in einer Routineuntersuchung herausstellte, litt die Fledermaus unter einer Tollwutinfektion", erklärt Dr. Henning Froehner, leitender Kreisveterinärdirektor. Die Frau sei vorsorglich im Bernhard-Nocht-Institut gegen Tollwut geimpft worden, das Tier in Behandlung des Hygieneinstituts Hamburg, so der Experte. weiter...
In einer Hügellandschaft bei San Francisco wird nun der erste Bio-Friedhof entstehen.
Die Idee und das Geld dafür kommen von drei US-Geschäftsleuten, die auf einem 16 Hektar großen Busch- und Waldgebiet, das neben einer teuren Villensiedlung liegt, die naturnahe Bestattung kultivieren wollen.
Denn auf diesem neuen Friedhof wird es weder Grabsteine, Metallsärge noch Blumengestecke geben, auch Einbalsamierungsöle und Pflanzenschutzmittel sind tabu. Dennoch wird das Areal nicht ausschließlich für Bestattungen genutzt.
In dem grünen "Cementary", der "Memorial Natur Preserve" (etwa Natur-Gedenkstätte) heißen wird, sind auch Hochzeiten, Taufen, Lesungen und organisierte Wanderungen geplant. weiter...
Im Jahr 2003 sind in Deutschland an rund 2,11 Millionen Tieren wissenschaftliche Versuche durchgeführt worden. Gegenüber dem Vorjahr sank die Zahl um 4,5 Prozent, wie eine aktuelle Statistik des Bundesverbraucherministeriums zeigt. Der Tierschutzbund in Bonn kritisierte jedoch, daß immer noch keine Trendwende nach unten zu erkennen sei. In Deutschland sterbe alle 15 Sekunden ein Tier im Versuch. weiter...
Allein dem Zufall war es zu verdanken, dass ein Mitarbeiter des Bund Naturschutz (BN) vor fünf Wochen die Gefahr erkannte. Als er an dem Regenüberlaufbecken neben der alten B 173 zwischen Selbitz und Naila vorbeikam, sah er Tierleichen auf der Wasseroberfläche treiben. Bei einem Pressetermin vor Ort erklärte BN-Kreisvorsitzender Udo Benker-Wienands, weshalb das Becken zu einer tödlichen Falle für sämtliche Tierarten wird. Weil der Teich nicht dicht war, hat man ihn mit einer Folie ausgelegt. Doch die ist so glatt, dass Tiere, die ins Wasser gefallen sind, keine Chance haben, wieder rauszukommen. Sie gehen jämmerlich ein.
Es müsse also dringend eine Lösung gefunden werden. Doch das Straßenbauamt Kronach, das für die Becken zuständig ist, habe auf Anfrage des Bund Naturschutz lediglich den Wasserspiegel in dem Folien-Becken gesenkt und damit alles schlimmer gemacht, kritisierte Benker-Wienands. Denn dadurch habe man es den Tieren noch schwerer gemacht, ans Ufer zu gelangen. Der Kreisvorsitzende sieht nur zwei Lösungen: entweder eine Ausstiegshilfe am Beckenrand oder ein Netz über der Anlage, damit die Tiere gar nicht erst hineingelangen können.
Seine Sorge gilt aber nicht nur den Vierbeinern, die hier zu Tode kommen, sondern auch Kindern, die diese Tiere eventuell retten wollen und dann selbst nicht mehr ans Ufer gelangen. Durch die glatte Folie und die steile Böschung kann das Becken für jeden gefährlich werden, befürchtet der Kreisvorsitzende und appelliert ans Straßenbauamt, schnell Abhilfe zu schaffen. weiter...
Der Einsatz von Laubsaugern schädigt durch Lärm und ausgestoßene Schadstoffe nach Ansicht des rheinland-pfälzischen Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) die Umwelt und Gesundheit. Durch einen Schallpegel von bis zu 115 Dezibel bestehe beispielsweise die Gefahr, dass Menschen in der Nähe ihr Trommelfell schädigten, sagte BUND-Geschäftsführer Erwin Manz im ddp-Interview in Mainz. Die Lautstärke entspreche dabei der eines Presslufthammers. Die von Zweitaktmotoren angetriebenen Laubsauger schleuderten zudem mehr als ein Drittel des Kraftstoffes unverbrannt als «giftige Kohlenwasserstoff-Dusche» in die Umwelt. Damit gefährdeten sie die Gesundheit und die im Boden lebenden Tiere, warnte Manz.
Darüber hinaus würden durch das Absaugen der welken Blätter Kleintiere wie Spinnen und Insekten aufgenommen und dabei getötet, kritisierte der Umweltschützer. Da die abgesaugten Blätter und Äste zudem nicht mehr auf dem Boden verrotten könnten, sei auch dessen Humus- und Nährstoffbildung behindert. Damit verlören Kleintiere wie Würmer, Insekten, Spinnen und Kleinsäuger Nahrung und Lebensraum. Gleichzeitig werde der Erdboden seiner natürlichen Deckschicht beraubt, die ihn vor Austrocknung und bei extremer Kälte schütze. weiter...
Seit dem Frühjahr hat sich die Wildgans Rudolf nicht mehr bei ihrem Ersatzpapa Karl Witzleben blicken lassen. Jetzt kehrte das anhängliche Tier gemeinsam mit einer anderen Wildgans auf das Gehöft in Petersdorf bei Frankfurt (Oder) zurück. weiter...
Was für eine (Affen)schande! Vier Monate lang blieb im Berliner Zoo unentdeckt, was für eine Tierpflegerin in Stuttgart auf den ersten Blick klar war: Makoua ist ein Mädchen. Gleich beim ersten Check des vier Monate alten Gorillababys, das seit Mittwoch in der Wilhelma-Aufzuchtstation lebt, kam es in Sekunden zur wundersamen Geschlechtsumwandlung. In Zookreisen sprach sich die peinliche Nachricht sofort herum. Die Reaktionen: schamvolles Schweigen, Geschmunzel, lautes Gelächter. Wie konnte das passieren? weiter...
Seit gut einem Jahr haben Umweltschützer erste Spuren des Nagetieres hier bei uns im Lauenburgischen ausgemacht. Die Rückkehr des Bibers ist in vollem Gang. Auffällig sind vor allem Baumstämme, die von den vier permanent nachwachsenden Schneidezähnen der Tiere wie eine Sanduhr angenagt werden und dann umfallen. So gelangt der Biber an frische Rinde weicher Zweige, von denen er sich im Herbst und Winter ernährt.
Zurzeit sind viele neue Fällungen zu sehen. Direkt am Ufer. Kommt dem Biber dabei ein Mensch in die Quere, macht er von selbst die so genannte Biber-Rutsche - er saust ins Wasser und taucht ab. weiter...
Ein dramatisches Bild zeichnet die erste Erfassung des globalen Amphibiensterbens. Fast ein Drittel aller bekannten Amphibienarten ist demnach in ihrem Bestand gefährdet, berichtet eine internationale Forschergruppe im Magazin "Science". Über ein weiteres Drittel gibt es nicht ausreichend Daten, um den Status einschätzen zu können.
Frösche, Kröten, Salamander und andere Amphibien sind stärker gefährdet als beispielsweise Vögel oder Säugetiere, haben Simon Stuart von der Naturschutzorganisation IUCN-World Conservation Union und seine Kollegen ermittelt. "Der rapide Rückgang zeigt uns, dass eines der bedeutendsten Lebenserhaltungs-Systeme der Erde versagt," so der Forscher. Amphibien mit ihrer dünnen Haut seien besonders anfällig für Störungen der Umwelt und könnten daher als eine Art Frühwarnsystem dienen. weiter...
Das Netzwerk der europäischen Umwelt- und Nachhaltigkeitsräte (EEAC) empfiehlt der europäischen Kommission eine ehrgeizige und für die Verursacherbereiche umfassende (Landwirtschaft, Fischerei, Schifffahrt etc.) verbindliche Meeresschutzstrategie zu entwickeln. Auf seiner heutigen Jahreskonferenz Berlin diskutiert und verabschiedet der EEAC eine entsprechende Stellungnahme. 'Die von der Europäischen Kommission zur Zeit vorbereitete europäische Meeresschutzstrategie, sollte den verantwortungsvollen Umgang mit den europäischen Anrainermeeren einen großen Schritt weiter bringen', sagt Michael Scott (Vorsitzender von Scottish Natural Heritage), der die Arbeitsgruppe Meeresschutz der EEAC vertritt. weiter...
Ein norwegisch-kanadisches Konsortium will unter dem Meer liegendes Erdgas verdichten und mit Tankern kostengünstig an Land bringen. Vorräte, die bislang nicht verwertet werden können, ließen sich endlich wirtschaftlich nutzen. Neue Lösungen der Schiffsbauindustrie könnten die Versorgungsängste, die die Öl- und Gaspreise in die Höhe katapultieren, bald lindern. So treibt ein kanadisch-norwegisches Joint Venture jetzt den Bau eines neuen Schiffstyps voran, der die wirtschaftliche Nutzung gewaltiger im Meer brachliegender Erdgasreserven ermöglichen soll. Die Initiative geht von dem norwegischen Energiekonzern Statoil und den Reedereien Leif Hoegh (Norwegen) und Teekay (Kanada) aus. Deren neue Gemeinschaftsfirma CETech tüftelt an Tankern für den Transport von Erdgas in komprimierter Form.
Das Patent soll den Multis, die in immer größeren Meerestiefen weit vor der Küste nach Öl und Gas bohren, eine Kosten sparende Alternative zum Transport via Pipeline oder der Verflüssigung mit anschließender Verschiffung bieten. weiter...
Anlässlich der heutigen Erörterung des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) für das erste geplante "Besondere Eignungsgebiet für Windenergieanlagen" in der Nordsee "Nördlich Borkum" nennt der WWF fünf Voraussetzungen, die naturschutzverträgliche Eignungsgebiete für Offshore-Windenergieanlagen erfüllen müssen:
* den Ausschluss von Meeresschutzgebieten,
* die Minimierung von Verlusten bei den Zugvögeln,
* die Minimierung von Störungen für die auf See lebenden Vögel,
* die Minimierung der Beeinträchtigungen von Schweinswalen und
* die Minimierung des Kollisionsrisikos mit Schiffen.
"Wir befürworten den Ausbau der Offshore-Windenergie, weil er einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann. Eignungsgebiete dürfen aber nur dort ausgewiesen werden, wo diese Voraussetzungen erfüllt sind. Dies ist im geplanten Eignungsgebiet Nördlich Borkum nur teilweise der Fall, sagt Uwe Johannsen vom WWF. weiter...