Die Bewag-Baustelle an der Ecke Bouchéstraße/Am Treptower Park bietet in den kommenden zwei Wochen einen Vorgeschmack auf den Winter: Die Rohre sind schneebedeckt, der Boden ist gefroren. weiter...
Sie sollten bis Mitte September in voller Pracht stehen, doch die Pflanzen in Berlins erstem Sonnenblumenlabyrinth an der Fischerstraße/Ecke Zobtener Straße sind schon verblüht. Deshalb wird die Anlage bereits morgen geschlossen. Zum Abschluss soll es am 9. September eine Ernteaktion geben, bei der man die letzten gut erhaltenen der 117 000 Sonnenblumen mitnehmen kann - der Rest soll dem Tierpark Berlin gespendet werden. Rund 15 000 Besucher wurden im Labyrinth gezählt. Für das nächste Jahr ist eine Neuauflage geplant. Berliner Zeitung
Ein Kampfhund hat am Mittwoch in Bremen seine Besitzerin totgebissen. Zuvor hatte die 36-jährige Drogenabhängige einen Krampfanfall erlitten. Das Unglück ereignete sich laut Polizei gegen 14.00 Uhr in der Mietwohnung der Frau in der Bremer Neustadt. Ihre achtjährige Pitbull-Hündin verletzte sie durch Bisse in Kopf und Hals tödlich. weiter...
Schnell noch Pfiffi an die Leine nehmen, da hinten kommen die blauen Jacken sagt der Neuköllner Hundehalter, als er von weitem die beiden Kiezstreifen in der Karl-Marx-Straße sieht. Ich will doch nicht, dass die mich hier abkassieren, sagt der Mann. Doch die Vorsicht ist überflüssig. Die beiden Neuköllner Kiezstreifen in ihrer Arbeitskleidung blaue Jacken und dazu gleichfarbige Hosen nutzen den ersten Arbeitstag nur zum Asphalt schnuppern, wie sie sagen. Das heißt: Kassiert wird erst morgen. Die beiden Fahrradfahrer, die auf dem Bürgersteig fahren, werden von den Ordnungshütern nur angehalten und belehrt. Deshalb haben am Schnupper-Tag die Kiezstreifen auch ihre Ausrüstung für den Notfall Handy, Schlagstock und Pfefferspray noch nicht dabei.
36 der insgesamt 300 Kiezstreifen aus neun Ordnungsämtern hatten am Mittwoch ihren ersten Arbeitstag. In Neukölln waren vier auf Patrouille. Acht sollen es bis zum Monatsende noch werden, sagt Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky. Vor allem aus Logistik bestehe der erste Arbeitstag, sagt die Leiterin des Neuköllner Ordnungsamtes, Sabine Heidrich-Joswig. Zuerst gab es eine Begrüßungsfeier im Rathaus Neukölln, zu der auch Innensenator Ehrhart Körting (SPD) kam. Wo die Ordnungshüter in den nächsten Tagen in Neukölln patroullieren werden, wird spontan entschieden. Nur eines stehe fest: In den Volkspark Hasenheide werden die neuen Kiezstreifen noch nicht gleich geschickt. Die sollen ja nicht gleich ins Feuer, sagt Sabine Heidrich-Joswig. weiter...
Romantische Nachtwanderungen durch die Gebirgstäler der Hohen Tatra in Südpolen sind derzeit tabu. Touristen müssen nachts draußen bleiben, denn zur Zeit geht dort der Bär um.
Auch noch so laue, sternenklare Sommernächte können die Verwaltung des Nationalparks im Grenzgebiet zur Slowakei nicht erweichen. Touristen müssen nachts draußen bleiben - nicht aus Sorge vor Stolperfallen auf den Wanderwegen, sondern um den Menschen "tierische" Begegnungen zu ersparen: Die Bären sind los.
Von zehn Uhr abends bis sechs Uhr morgens müssen Wanderer das gesamte Gebiet des Nationalparks meiden. Auch in den Gebirgshütten herrscht dann "Ausgangsverbot", bestimmte Pawel Skawinski, der Direktor des Nationalparks. Ein Wanderpfad ist sogar tagsüber für Wanderer gesperrt worden, ausgerechnet eine der beliebtesten Routen für den Aufstieg zum Giewont, dem "Hausberg" des Touristenzentrums Zakopane. "Seit einer Woche bekommen wir Mitteilungen über Begegnungen mit Bären", begründete er das Verbot. "Zum Glück haben sie niemanden angegriffen." weiter...
Im Zoologischen Garten in Berlin ist am Sonntag ein Bär ausgebrochen. Der über 100 Kilo schwere und aufgerichtet rund zwei Meter große Brillenbär war über einen Baumstamm im Wassergraben über die Mauer des Freigeheges geklettert. Zum Zeitpunkt des Ausbruches waren rund 2500 Besucher im Zoo. Augenzeugen zufolge verhielten sich alle Anwesenden ruhig, verletzt wurde niemand. Ein Tierarzt betäubte Bär Juan nach einer knappen halben Stunde, Männer trugen das Tier in einen Käfig.
Der Bär erkundete den Kinderspielplatz. Die Menschenmenge beobachtete das Tier mit Sicherheitsabstand dabei, wie es sich auf die Rutschbahn stützte, sich am Klettergerüst hochstemmte, die Drehscheibe erklomm und Papierkörbe ausräumte. Einem Augenzeuge zufolge soll es rund 20 Minuten gedauert haben, bis man Zoo-Personal gesehen habe. Das Freigehege soll nicht umgebaut werden. Es ist nicht das erste Mal, dass aus den Berliner Zoos ein Tier ausbrach. Tagesspiegel
Brillenbär Juan floh aus seinem Freigehege mehr...
Die ersten Kiezstreifen starten nächste Woche. weiter...
(...) Den Verwarnungsgeldkatalog haben die Kiezstreifen künftig immer dabei, wenn sie in Parks oder auf Straßen unterwegs sind. Folgende Bußgelder sind vorgesehen:
HUNDE
Laufenlassen im Park ohne Leine: 25 Euro;
Mitnehmen auf den Kinderspielplatz: 25 Euro;
Haufen liegen lassen: 35 Euro
MÜLL
Mit Bierbüchse werfen: 20 Euro;
Grillsachen nicht wegräumen: 35 Euro
LÄRM
Störende Geräusche nach 22 Uhr: 35 Euro;
Laute Radios in der Öffentlichkeit: 35 Euro
IM PARK
Autofahren in Grünanlagen: 30 Euro;
Grillen außerhalb der dafür ausgewiesenen Flächen: 20 Euro;
Radeln abseits der Radwege: 10-20 Euro;
Pflanzen beschädigen oder zerstören: 35 Euro
AUF DER STRASSE
Alkohol trinken im Sitzen oder Liegen: 5 Euro;
Alkohol trinken im Gehen: ist erlaubt;
Verschmutzen: 20 bis 35 Euro; zu spät oder zu wenig Schnee schippen: Anzeige wegen Ordnungswidrigkeit. Tagesspiegel
Ein britischer Tierarzt hat einem Hund Viagra verabreicht, um ihm das Leben zu retten. Nach einem Bericht der "Sun" hatten Experten einer Tierklinik in Canterbury dem Spaniel-Welpen "Smartie" zunächst nur noch zwei Wochen Lebenszeit eingeräumt, nachdem dieser einen Herzinfarkt erlitten hatte. Um den Kreislauf des geschwächten Vierbeiners anzukurbeln, entschied sich Tierarzt Chris Little für das Potenzmittel Viagra - mit Erfolg, wie auch "Smartie"-Besitzerin Suzanna Lorton (43) bestätigte. Zudem zeige der Hund keinerlei Anzeichen der bei Zweibeiner üblichen Wirkung der Potenzpille. Berliner Morgenpost
An Bord des Forschungsschiffes "Polarstern" vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung haben Wissenschaftler in den vergangenen sechs Wochen in der Framstraße zwischen Spitzbergen und Grönland sowie nördlich davon Veränderungen in der Temperatur des Ozeans und in der Eisbedeckung untersucht.
In diesem Bereich findet der wesentliche Austausch von Wassermassen zwischen dem Nordpolarmeer und dem Nordatlantik statt. Mit der globalen Erwärmung der vergangenen Jahre haben sich auch die Verhältnisse in der Fram Straße und im Nordpolarmeer geändert.
Temperaturmessungen in verschiedenen Meerestiefen in der Fram Straße zeigen seit 1990 eine Erhöhung der Temperatur im Westspitzbergen-Strom, der warmes Atlantikwasser in das Nordpolarmeer führt. Die aktuellen Messungen der Ozeanografen auf "Polarstern" deuten auf einen weiteren Erwärmungstrend hin. Im Vergleich zum Vorjahr sind die oberen 500 Meter zu 0,6°C wärmer, und die Erwärmung zeigt sich bis in Tiefen von 2000 Metern. Für ozeanische Verhältnisse ist dies ein ausgesprochen deutliches Signal. Mit dem Einstrom wärmeren Wassers in das Nordpolarmeer ändert sich auch die Meereisdecke. Satellitenaufnahmen zeigen in diesem Jahr einen deutlichen Rückgang der Meereisausdehnung im Bereich der Fram Straße und der Barentssee im Vergleich zu den beiden Vorjahren. weiter...
Nacht- und dämmerungsaktive Schwärmer nutzen ihr Farbensehen, um Blüten voneinander unterscheiden zu können. Darüber hinaus besitzen die Insekten sogar die Fähigkeit der so genannten Farbkonstanz, haben zwei schwedische Forscherinnen nun entdeckt. Damit sind die Tiere in der Lage, Farbtöne unabhängig von der Farbe der Beleuchtung zu identifizieren. Ihre Versuche schildern Anna Balkenius und Almut Kelber von der Universität Lund in der Fachzeitschrift Journal of Experimental Biology (Bd. 207, S. 3307). weiter...
Allabendlich versammeln sich im Sommer bis zu 40 000 Stare über dem Berliner Stadtzentrum wie zum Beispiel im Kastanienhain auf der Museumsinsel oder im Köllnischen Park. Dabei ahmen sie moderne Zivilisationsgeräusche wie Autohupen, menschliche Stimmen oder Handyklingeln nach und mischen sie mit eigenen Geräuschelementen. Stare gelten als hervorragende Imitatoren von Stimmen und Geräuschen.
Darüber können sich jetzt Interessierte bei einer Veranstaltungsreihe "Stare über Berlin" vom 4. bis 24. September mit Konzerten, Symposium und Ausstellungen informieren. Unter dem Titel "Ästhetische Analogien des Vogelgesangs" diskutieren Verhaltensforscher, Musikwissenschaftler und Künstler das Sozialverhalten und den Gesang der Stare unter musikwissenschaftlichen und ethologischen Gesichtspunkten. weiter...
Staatenbildenden Insekten ist das Wohlergehen des Volkes wichtiger als ihre eigenen Verwandtschaftsbande. Das haben Forscher aus der Schweiz an Ameisen und Wespen gezeigt. Die Arbeiterinnen dieser Insektenarten hintergehen gelegentlich die Königin und produzieren illegale, männliche Nachkommen. Werden sie dabei von königstreuen Artgenossen ertappt, gibt es meist kein Pardon für Mutter und Kind. Anders als bisher vermutet dient dieses harte Durchgreifen jedoch dem besseren Funktionieren des Staates und nicht der genetische Alleinherrschaft der Königin. Das berichten Rob Hammond und Laurent Keller von der Universität Lausanne in der Fachzeitschrift PLoS Biology (Bd. 2, Nr. 9, DOI: 10.1371/journal.pbio.0020248). weiter...
Seit 1994 steigt die Zahl der Antarktis-Touristen kontinuierlich an von damals 8.000 auf nunmehr jährlich 20.000. Nach den US-Amerikanern stellen die deutschen Touristen mit etwa 15 Prozent die zweitgrößte Gruppe der Besucher. Somit erfreut sich ausgerechnet der unwirtlichste aller Kontinente bei Reisenden aus aller Welt wachsender Beliebtheit.
Der zunehmende Tourismus stellt jedoch eine Bedrohung für das empfindliche Ökosystem der Antarktis dar. Die geplante Errichtung solcher Tourismus-Einrichtungen, wie etwa Flugzeugstart- und -landebahnen, befestigte Straßen und Hotels, wird vom Umweltbundesamt (UBA) abgelehnt. Das ist mit den Zielen des Antarktisvertrages und des Umweltschutzprotokolls zum Antarktisvertrag nicht vereinbar. Soll die Eigenart, Schönheit und Unberührtheit dieses großartigen Naturreservates für künftige Generationen bewahrt werden, dürfen solche Bemühungen nicht weiter forciert werden.
Die zunehmende Bedeutung des Tourismus haben auch die 45 Staaten des Antarktisvertrages erkannt. Der Tourismus war daher eines der Hauptthemen der diesjährigen Vertragsstaatenkonferenz in Kapstadt/Südafrika. Hier wurde über Regulierungsmöglichkeiten zum Tourismus und die zunehmende Beeinträchtigung touristisch stark frequentierter Gebiete diskutiert. weiter...
Einen Buckelwal verletzt man nicht. Das verbieten zum Beispiel die Gesetze Kanadas. Als sich am Dienstag ein solcher Wal in das Hauptbecken eines Gezeitenkraftwerks in Annapolis Royal an der kanadischen Atlantikküste verirrt hatte, wurde deshalb das Kraftwerk abgeschaltet. Stromausfälle gab es etwa zur selben Zeit auch in Roy im US-Bundesstaat Washington. Diesmal waren Tiere aber nicht Täter, sondern Opfer. Ein offenbar betrunkener Mann hatte seinen Lieferwagen gegen einen Strommast gelenkt; daraufhin fielen Starkstromleitungen auf den Metallzaun um eine Koppel, der sofort zu glühen begann. Sechs Pferde mussten sterben.
Zu Konflikten zwischen Mensch und Tier kam es noch an anderen Orten der Welt. So legten etliche Flöhe in Zypern den Sendebetrieb in den Nachrichtenstudios des ersten und dritten Programms des staatlichen Rundfunks für mehrere Stunden lahm. Und Anwohner einer Fußgängerzone in Hamburg-Niendorf riefen die Polizei, weil dort 50 chinesische Wollhandkrabben das Pflaster bevölkerten. Während diese Tiere von den Beamten eingefangen werden konnten, fliegt eine angriffslustige Elster immer noch frei durch die Straßen von Sydney. Es ist das Männchen eines brütenden Paares, das in jedem Passanten einen Eierdieb vermutet. Berliner Zeitung
Zwischen der Zahl ausgesetzter Hunde in Deutschland und Hartz IV gibt es keinen Zusammenhang. Zu dieser Reaktion sah sich das Bundespresseamt am Dienstag genötigt, nachdem die «Bild»-Zeitung in ihrer Berlin-Ausgabe diesen Zusammenhang nahe gelegt hatte. «Wegen Hartz IV - Berliner Tierheim erwartet hunderte arme Hunde», hieß es da. Tierbesitzer fürchteten, sich die Haltung nicht mehr leisten zu können. Das sei «absurd und durch nichts belegt», protestierte das Amt. weiter...
Der Biber ist das Aushängeschild des Naturschutzgebietes. In der Kapenmühle an der B 185 bei Dessau, dem Verwaltungssitz des Biosphärenreservats Mittlere Elbe, wird in diesen Tagen Bilanz gezogen. Vor 25 Jahren erhielt das Schutzgebiet Steckby-Lödderitzer Forst durch die Unesco die Anerkennung als Biosphärenreservat. Als erste Region in Deutschland überhaupt. "Der Nationalpark Bayerischer Wald kam erst 1981 an die Reihe", berichtet Reservatsleiter Guido Puhlmann.
Der seit 1979 geschützte Kernbereich östlich von Dessau wurde immer wieder vergrößert, 1988 kam die Dessau-Wörlitzer Kulturlandschaft hinzu, 1990 wurden weitere Gebiete integriert. Mittlerweile umfasst das Schutzgebiet den zentralen Teil des Mittellaufs der Elbe - 303 Flusskilometer von der Landesgrenze zu Sachsen bis zu den Grenzen nach Brandenburg beziehungsweise Niedersachsen. weiter...
Seit gut einer Woche operieren drei starke Eisbrecher etwa 225 Kilometer vom Nordpol entfernt. Das Ziel: die 500 Meter mächtigen Ablagerungen am Grund des Arktischen Ozeans zu durchbohren, um so erstmals das Auf und Ab der Klimageschichte im Hohen Norden nachzuzeichnen. Inzwischen ist eine Bohrtiefe von mehr als 250 Metern erreicht.
Das Alter der Sedimente in dieser Rekordtiefe wird auf etwa 40 Millionen Jahre geschätzt. Große Treibeisschollen, z.T. besetzt mit meterdicken Packeisrücken, bereiten der internationalen Bohrmannschaft immer wieder Probleme. Gestern Abend liefen die ersten Erfolgsmeldungen vom Nordpol ein: Seit Beginn der Bohrungen am Freitag vergangener Woche ist das Bohrgerät in mehr als 250 Meter Tiefe vorgedrungen. Expeditionsleiter Prof. Jan Backman schätzt das Alter dieser ältesten jemals in der Arktis erbohrten Sedimente auf etwa 40 Millionen Jahre. weiter...
Kolumbiens Drogenkartelle setzen bei der Steigerung ihrer Erträge neuerdings auch auf die Genmanipulation. Die illegalen Gruppen hätten ausländischen Wissenschaftlern 150 Millionen Dollar (123 Millionen Euro) für eine genetisch veränderte Kokapflanze gezahlt, berichteten die Behörden am Dienstag. Die neue Pflanze werde etwa zweieinhalb Meter hoch und aus dem Blatt lasse sich Kokain mit einem Reinheitsgehalt von 97 Prozent gewinnen. Mit den bisherigen Pflanzen seien höchste Reinheitsgrade von 25 Prozent erreicht worden, sagte der Toxikologe Camilo Uribe. Berliner Morgenpost
Im Rahmen des Wettbewerbs 'Entente florale -- Unsere Stadt blüht auf' hat der Naturschutzbund NABU den Sonderpreis 'Natur in der Stadt' in diesem Jahr an die baden-württembergische Stadt Lahr verliehen. 'Mit dem grundlegenden Umbau eines traditionellen Badebetriebes zu einem Naturbad wurde in Lahr ein ökologisches Vorzeigeprojekt realisiert', sagte Ulrich Kriese, siedlungspolitischer Sprecher des NABU, anlässlich der Preisverleihung auf dem Gelände des ZDF-Fernsehgartens. Die 6-köpfige Jury des NABU habe sich einstimmig für das Naturbad Sulz entschieden. Die Anlage besteche nach dem Motto 'klein aber fein' und versprühe nicht nur natürlichen Charme sondern ermögliche tatsächlich einen naturverträglichen Badebetrieb, so die Jury. Als Sachpreis erhält die 44.000 Einwohner zählende und im Schwarzwald gelegene Stadt Lahr vom NABU eine Holzbank aus FSC-zertifizierter Forstwirtschaft. weiter...
Anlässlich des Endes der Begutachtungsfrist der Novelle der Kraftstoffverordnung stellt die Umwelt-organisation GLOBAL 2000 die Wirksam-keit der Beimischung von Raps-Diesel als maßgebliche Klimaschutzmaßnahme im Verkehrsbereich stark in Frage. "Raps-Diesel allein bewirkt kein Ökowunder und kann Österreichs Klimaschutzproblem nicht lösen", stellt Thorben Becker, Energiereferent von GLOBAL 2000 klar.
"Die Beimischung von Raps-Diesel kann die durch den Verkehr verursachten Treibhausgas-Emissionen nicht entscheidend reduzieren und verursacht stattdessen weitere Umweltprobleme. Die einzig wirksame Klimaschutzmaßnahme im Bereich Verkehr besteht in der Reduktion des Verkehrsaufkommens und des Verbrauchs." weiter...
Die erste Gezeitenkraftwerksfarm der Welt wird in New York realisiert, berichtet das Wissenschaftsmagazin "Nature" Im September werden sechs Turbinen, die wie Windräder aussehen, unter der Flussoberfläche im East River eingegraben. Die neun Meter hohen Mini-Windräder am Meeresgrund in New York haben 200 Kilowatt Spitzenleistung. Etwa 200 Haushalte können damit künftig mit Strom versorgt werden. weiter...