Ein breites Bündnis von Gegnern der Hartz-IV-Gesetze ruft zur ersten Montagsdemonstration in Berlin auf. Ab 17.30 Uhr haben die Veranstalter ein Kulturprogramm auf dem Alexanderplatz organisiert. Gegen 18.30 Uhr soll dort der Protestzug starten. Die Teilnehmer wollen zum Willy-Brandt-Haus, der SPD-Parteizentrale, ziehen. Mitinitiator Fred Schirrmacher vom Bündnis Montagsdemo gegen Agenda 2010 rechnet mit 2000 bis 5000 Teilnehmern. weiter...
Der seit einigen Wochen in der Ostsee umherirrende Pottwal ist vor der deutschen Küste gesichtet worden. Angler hätten das etwa 15 Meter lange Tier in der Mecklenburger Bucht entdeckt, teilte das Deutsche Meeresmuseum in Stralsund mit. Die Angler wollten den Angaben zufolge Dorsch fangen, als sie bei völlig glatter See die Fontäne und eine Rückenflosse des Wals sahen. Das Museum sprach von einem «Jahrtausendereignis». Tagesspiegel
Sie können schon gut fliegen, aber immer noch schlecht landen: Ihr fehlender Gleichgewichtssinn wurde am Dienstag zwei Waberner Störchen zum Verhängnis. Die Jungtiere stürzten bei einem missglückten Landeanflug 30 Meter tief in den Schornstein der Schreinerei Mose. Die Rettungsaktion gestaltete sich schwierig und dauerte Stunden, verlief aber erfolgreich. Die Tiere leben noch. weiter...
Der innere Zusammenhalt von Delfingesellschaften hängt nur von einigen wenigen Individuen ab. Nur mit diesen Schlüsselfiguren des sozialen Gefüges gibt es enge Kontakte zwischen verschiedenen Gruppen innerhalb der Gesellschaft. Verschwinden die Tiere dagegen, bricht das soziale Netz auseinander, und es bilden sich voneinander unabhängige, getrennte Gruppen. Das berichtet das britische Wissenschaftsmagazin New Scientist (Ausg. vom 14. August, S. 12). weiter...
Am Anfang ist alles noch ganz einfach. Man muss nur den auf die Bürgersteige gemalten Sonnenblumen und Pfeilen folgen. Die knallgelben Wegweiser führen zu Berlins erstem Sonnenblumenlabyrinth. Früher war die Brache an der Fischerstraße mal eine Hundespielwiese, jetzt wogt dort ein Meer von Sonnenblumen. Zwei Eingänge gibt es in den Irrgarten. Dann verzweigen sich die Routen. Es gibt viele Sackgassen, ein paar Hauptstrecken, dazwischen kleine Pfade. "Im günstigsten Fall dauert eine Tour zehn Minuten", sagt Heinz-Günther Pfeiffer. weiter...
Zum Abkühlen einfach in die Spree springen, kopfüber von der Oberbaumbrücke vielleicht oder von der Universal-Terrasse. Der Fluss als Badewanne - das ist das Ziel der Berliner Wasserbetriebe, aber im Moment ist das noch lange nicht möglich: "Bei jedem stärkeren Wolkenbruch fließen Regen und Kanalisation gemeinsam über, und zwar direkt in die Spree", sagte gestern Ludwig Pawlowski, der technische Leiter der Wasserbetriebe. Die Menge dieses Mischwassers entspricht pro Jahr etwa 18 Mal dem Weißen See. In den Außenbezirken trägt der Regen in getrennten Kanälen jährlich etwa 5 000 Tonnen Dreck ungefiltert in die Gewässer. Zusätzlich spült die Kläranlage Münchehofe Keime hinein. "Da die Spree nur langsam fließt, ist die Belastung umso größer", so Pawlowski. Die Seine oder die Themse seien immer noch sauberer. weiter...
Winzigen Fischembryos bei ihrer Entwicklung zuschauen - das können Forscher mit einer neuartigen Technologie, die Biologen um Jan Huisken und Ernst Stelzer vom European Molecular Biology Laboratory (EMBL) in Heidelberg im Forschungsmagazin Science vorstellen. Die Wissenschaftler entwickelten ein Mikroskop, das es erstmals ermöglicht, sehr kleine Lebewesen zu beobachten, ohne sie dafür töten zu müssen. weiter...
«Papagei des kleinen Mannes» wird der Nymphensittich mitunter genannt. Er ist aber im Gegensatz zum Papagei nicht nur ein ausgezeichneter Sänger, sondern lässt sich auch besser zähmen als viele andere Vögel.
«Nymphensittiche sind sehr zutraulich: Man führt die Hand mit dem Futter langsam auf den Jungvogel zu, nach wenigen Wochen sitzt er auf der Hand und frisst», sagt Otto Lutz, Züchter und Vorsitzender der Standard Nymphensittich Vereinigung mit Sitz in Rottendorf (Bayern).
Ursprüngliche Heimat des bis zu 35 Zentimeter langen Vogels sind die Steppen Australiens. «Sie ziehen dort auf der Suche nach Futter- und Wasserplätzen in Schwärmen umher, die bis zu 300 Tiere umfassen können», erklärt Lutz. Nach Europa gelangten die ersten Exemplare mit englischen Seefahrern, in Deutschland wurden um 1900 die ersten Zuchtvereine gegründet. «Nach dem Zweiten Weltkrieg begann seine Karriere als Haus- und Zuchttier», sagt Günter Feuchter von Arbeitsgruppe Sittich und Papagei in der Vereinigung für Artenschutz, Vogelhaltung und Vogelzucht (AZ) im baden-württembergischen Backnang. weiter...
Ein Tierfreund hatte die Polizei alarmiert, weil ein Hund in einem Auto eingesperrt sei und sich angesichts der großen Hitze nicht mehr rühre.
Wie eine Polizeisprecherin mitteilte, konnten die Ordnungshüter allerdings rasch Entwarnung geben: Bei dem angeblichen Vierbeiner in Not handelte es sich um einen Stoffhund, der zudem mit einer Sonnenbrille ausgestattet war. Zwar sei das Fell durch die Sonne ausgebleicht, aber ansonsten drohe dem Plüschtier keine Gefahr.
Die Polizei wies aber darauf hin, dass immer wieder Tiere auch bei hochsommerlichen Temperaturen in Fahrzeugen zurückgelassen würden. Aachener Zeitung
Ganz Italien ist geschockt über die fiese Art und Weise, wie sich ein "Herrchen" seines Hundes entledigt hat.
Der schwarze Mischling wurde in 4500 m Höhe auf einem italienischen Gipfel des Monte-Rosa-Massivs entdeckt. Tagelang irrte er auf der Suche nach seinem Besitzer umher. Erst ein Bergführer konnte das ausgehungerte Tier, dessen Pfoten vom Eis ganz zerkratzt waren, fangen, wie "Corriere della Sera" meldet.
Der Hund, der nach der Odyssee den Namen "Ice" bekam, wurde von Tierärzten behandelt und sucht nun ein neues Heim. Da er keine Kennmarke hat, ist es unmöglich, den Besitzer zu finden. news.search.ch
Barcelona, eine der bekanntesten Städte Spaniens wagt einen revolutionären Schritt in Richtung Tierschutz. Der Stadtrat sprach sich im April gegen die Fortsetzung einer traditionellen Tradition aus: Stierkampf soll in Barcelona künftig verboten sein. Die Begründung: "Das Image der Weltstadt nehme durch die blutige Tradition Schaden." weiter...
Bienen als Umweltpolizisten - am Airport Köln/Bonn ist dies seit kurzem Realität. Der Flughafen geht mit den Insekten auf die Suche nach Schadstoffen. Biomonitoring heißt das Verfahren, bei dem Organismen die Verbreitung von Schadstoffen in der Luft, im Wasser und am Boden aufdecken sollen. Rund 50.000 bis 60.000 Bienen sind auf dem rund 1.000 Hektar großen Airport-Gelände und der Umgebung für den Umweltschutz im Einsatz. weiter...
Die Biene Megalopta genalis kann sich in den Regenwäldern Mittelamerikas auch in der Dunkelheit gut an Landmarken orientieren: Eine Art Restlichtverstärker im Gehirn ermöglicht ihr auch in der finsteren Tropennacht das Sehen. Das haben Forscher um Eric Warrant von der Universität im schwedischen Lund herausgefunden. Über ihre Entdeckung berichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Current Biology (Bd. 14, S. 1309, DOI:10.1016/j.cub.2004.07.057). weiter...
Mitten in Melbourne haben australische Forscher eine riesige Ameisenkolonie entdeckt. Sie erstrecke sich über 100 Kilometer vom Nordwesten bis in den Süden der Metropole, teilte die Monash University mit. Wegen ihres gewaltigen Ausmaßes bedrohe die Kolonie die Artenvielfalt der Gegend, heißt es. Die Insekten könnten einheimische Pflanzen und Tiere zurückdrängen, so die Befürchtung. Die gefundenen Exemplare der Argentinischen Ameise unterscheiden sich deutlich von Artgenossen in ihrem südamerikanischen Herkunftsland. Tagesspiegel
Das neue europäische Chemikalienrecht führt nach Auffassung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) zu einer spürbaren Verbesserung des Gesundheitsschutzes (vgl. Pressedienst 18/2003). Diese Verbesserung ist nicht zwangsläufig mit deutlich erhöhten jährlichen Versuchstierzahlen verbunden, wie von verschiedenen Seiten befürchtet. Das stellte das BfR in einer neuen Studie fest. "Voraussetzung ist allerdings, dass die derzeit in der Entwicklung und Erprobung befindlichen alternativen Methoden zum Tierversuch schnell international anerkannt und eingesetzt werden," sagt BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel.
Das europäische Chemikalienrecht soll grundlegend erneuert werden. Kern ist der im Oktober letzten Jahres vorgelegte Entwurf der Europäischen Kommission. Dieses unter der Bezeichnung REACH zusammengefasste neue Konzept steht für Meldung (Registration), Bewertung (Evaluation) und Zulassung (Authorisation) von Chemikalien. weiter...
Die Biber im amerikanischen Yellowstone-Nationalpark müssten sich eigentlich bei den Wölfen bedanken. Denn die grauen Räuber haben das Ökosystem in der Region derart verändert, dass die Lebensbedingungen für die Nager besser geworden sind. Das berichten William Ripple und Robert Beschta von der Oregon State University in Corvallis im Fachjournal BioScience. weiter...
Beim Waldspaziergang geht der Blick unweigerlich nach oben. An kahlen Stämmen hinauf zum lichten Blätterdach, welches das eigentliche Leben der Bäume ausmacht. Die Stämme hingegen dienen vor allem dazu, die Kronen der Schöpfung in die Höhe zu hieven, sie mit Wasser und Nährstoffen zu versorgen. weiter...
Non-stop-Natur: immer verfügbar und stets Ausdruck der gesellschaftlichen Wertschätzung, heute jedoch in globaler Perspektive.
Für den normalen Betrachter präsentiert sich die Landschaft als starres Bild, für immer festgehalten wie in einem Gemälde. Keine Bewegung stört ihre Vollkommenheit. Die gestaffelten Bildebenen reihen sich hintereinander, während die natürlichen Elemente Wasser, Himmel und Vegetation eine harmonische Stimmung erzeugen. Ein tröstliches, ein zufrieden stellendes Bild: Die Dinge finden sich alle an ihrem richtigen Platz und die göttliche Natur zeigt sich von ihrer besten Seite. Diese Sichtweise der Landschaft ist weit verbreitet und in ihrer banalen Form fest verankert in unserem Gedächtnis ebenso wie in unserem Handeln: Man glaubt an das Gleichgewicht von Natur und Landschaft. Das eine steht für das andere; wenn die Landschaft verwüstet ist, dann scheint die Natur in Gefahr. Man verwechselt die geographischen Gegebenheiten, das Gelände, mit der künstlichen Art seiner Darstellung in der Malerei. weiter...weiter...
Situationen in der besiedelten Landschaft
Die Verstädterung und Zersiedelung der Landschaft fordert kreative, neue Strategien statt Flucht in Traditionen. weiter...
Aus Versehen hat eine Dortmunderin ihren Zwergschnauzer hellgrün eingefärbt. Die Frau war mit den Fahrrad unterwegs und transportierte dabei auf dem Gepäckträger einen Eimer mit hellgrüner Acrylfarbe.
Ihr Hund lief an der Leine daneben. Plötzlich löste sich der Eimer und zerplatzte auf der Fahrbahn. Die Farbe ergoss sich über den Vierbeiner und das Rad. «Wie viele Wasch- und Spülgänge der Hund über sich ergehen lassen musste, ist nicht überliefert», teilte die Polizei Dortmund mit. news.de
Die Kalifornischen Kondore waren so gut wie ausgestorben. Jetzt ist ihr Bestand vorerst zumindest gerettet. Denn die Zucht und Auswilderung der riesigen Raubvögel mit einer Spannweite von bis zu 3,20 Meter macht Fortschritte: Mehr als 100 Exemplare der seltenen Vögel leben in Kalifornien, Arizona und im Norden Mexikos wieder in freier Wildbahn, wie jetzt Biologen des südkalifornischen Zoos in San Diego berichteten. weiter...
Eine Katze im Cockpit hat ein Flugzeug mit 58 Passagieren an Bord kurz nach dem Start in Brüssel zur Notlandung gezwungen. Wie belgische Medien weiter berichten, zeigte sich das Tier namens «Gin» ausgesprochen aggressiv und griff den Co-Piloten an. Aus Vorsicht, wie es hieß, kehrte die Besatzung daraufhin zum Ausgangsort zurück. Die Fluggäste reisten schließlich mit zweieinhalb Stunden Verspätung erneut nach Wien ab. Wie die Katze ins Cockpit gelangen konnte, ist unklar. Tagesspiegel
Beherrschen oder sich ihm hingeben. Zwischen diesen Gegensätzen bewegt sich der planerische Umgang mit dem Wasser. Nun ist es an der Zeit, Gestaltung und Nutzung auf eine neue Ebene zu stellen.
Wasser ist Leben, ist Stoff für Träume und Mythen. Wasser ist von beweglicher Schönheit, schillernd, glänzend, blau, bunt und schwarz, weit, geheimnisvoll und gefährlich; Wasser ist Prinzip allen Lebens. Seit jeher haben Menschen versucht, das Wasser zu beherrschen oder sich ihm naiv hinzugeben. Diese Pole beginnen zusammenzubrechen.
Zwei Bücher illustrieren die beiden Seiten: Frank Westermann beschreibt in seinem Buch „Ingenieure der Seele. Schriftsteller unter Stalin – eine Erkundungsreise”, wie in der Sowjetunion Wasser und Macht zu einer „hydraulischen Gesellschaft” kulminierten. Wasser aus sibirischen Flüssen sollte die asiatische Wüste mittels Kanälen, Stauseen und Bewässerungsanlagen in einen blühenden Garten verwandeln. Ganze Flusssysteme sollten verändert, kontinentale Wasserscheiden nach politisch festgelegten Planungen verschoben werden. Diese Planungen galten noch bis in die Breschnew-Ära. Damit ordnet Westermann die Sowjetunion in die Tradition orientalischer Despotie und tyrannischer Systeme ein, die geeignetes Klima und geeigneten Boden nutzen, um grandiose Bewässerungsanlagen zu bauen und sie als Mittel und Ausdruck zu nutzen. weiter...
An der Küstenpromenade im Athener Vorort Faliro entstanden mehrere Sportstätten für die Olympischen Spiele. Wichtiger für die Stadtentwicklung ist aber die Neuorganisation des Stadtteils. Er hat nun wieder Zugang zum Meer bekommen.
Wenn in wenigen Tagen die 28. Olympischen Sommerspiele beginnen, wird man verstehen, was dieses Ereignis für die Modernisierung der griechischen Hauptstadt bedeutet. Die Olympischen Sportstätten, vor allem aber die grundlegende Neuorganisation der Infrastruktur werden Athen für die kommenden Jahrzehnte völlig neue Chancen bieten.
Durch die Planungen bekommt das Athen der 1960er Jahre – als die Stadt sich rapide entwickelte – eine Reihe öffentlicher Freiräume zurück, deren außerordentliche Qualität sich aus der Geschichte und dem Ort ergibt. In diesem Reigen von Projekten nimmt die Rückeroberung der Küste von Faliro einen besonderen Rang ein. Athen erhält seinen Zugang zum Meer zurück, der vor dreißig Jahren durch den Bau einer Küstenautobahn verschwunden war. weiter...
Ein neuer Radweg entlang der Küstenstraße in Nizza erlaubte es, den kompletten Kai zu einer Promeniermeile umzugestalten.
Der Quai Rauba Capeu in Nizza verbindet auf 300 Metern die Promenade des Anglais und den Hafen. Er ist Teil der Uferstraße, die den Quai des Etats-Unis vom Platz des 8. Mai 1945 im Westen mit dem Quai Lunel am Hafen im Osten verknüpft. In einem weiten Bogen führt der Kai unterhalb des Schlossberges vorbei und bietet eine der schönsten Aussichten auf die Bucht.
Die Küstenstraße, die 1770 direkt ins Felsgestein getrieben wurde, erhielt ihr heutiges Aussehen im Jahre 1854, nachdem eine neue Straße vor Les Ponchettes sie mit dem Quai du Midi verbunden hatte. Damals wurde die Strecke begradigt und instand gesetzt. Am Ende von Les Ponchettes, 13 Meter über dem Meer, wird die Straße in einer großen Kurve zum Quai Rauba Capeu. Da dort ein neuer Radweg gebaut werden sollte, bot sich die Gelegenheit, diesen Bereich zeitgleich komplett neu zu gestalten. weiter...
Alljährlich im Hochsommer kommt es unter Silber- und Krimlinden zu Massensterben von Hummeln. Wissenschaftler, Naturschützer und die besorgte Öffentlichkeit standen lange vor einem Rätsel. Manche Autoren bezweifelten gar, dass es überhaupt ein spezielles Hummelsterben unter Linden gebe, dieses sei vielmehr eine Art optische Täuschung. Die Tiere würden genauso häufig in Wiesen oder Äckern sterben, fielen dort aber nicht ins Auge. Nachsuchungen und Zählungen widerlegten diese Annahme schnell.
Natürliches Sterben der Hummelvölker?
Die nächste Hypothese besagte, dass die Blütezeit der Silberlinde mit der natürlichen Absterbephase von Hummelvölkern zusammenfalle. Die Hummeln stürben also sozusagen an Altersschwäche oder würden bereits stark geschwächt zur leichten Beute von Fressfeinden. Tatsächlich nutzen Kohlmeisen und Fliegenschnäpper, aber auch bestimmte Falten- und Grabwespen die Ansammlungen sterbender und toter Hummeln als bequeme Beute. Bei mehrjährigen Untersuchungen der Universität Münster in den 1990er Jahren wiesen drei Viertel der knapp 11.000 analysierten Hummeln Fraßspuren auf. Gleichzeitig stellten die Forscher unter Leitung von Professor Bernhard Surholt jedoch fest, dass die gestorbenen Tiere keineswegs überaltert, sondern meist im besten Hummelalter waren. weiter...
95 Prozent aller Klimaforscher sind sich einig, dass die globale Klimaerwärmung nicht mehr aufzuhalten sein wird. Eine Pentagon- Studie in Washington kommt sogar zum Schluss, dass der Klimawandel und der Kampf um das letzte Öl den Weltfrieden weit stärker gefährden wird als der Terrorismus. In dieser Situation wirkt die folgende Meldung besonders dramatisch:
Der weltgrößte Regenwald entlang dem Amazonas in Brasilien fällt als natürlicher Filter für das Treibhausgas Kohlendioxid (CO2) weitgehend aus.
Früher hat der Regenwald am Amazonas pro Jahr zwischen 200 und 300 Millionen Tonnen des wichtigsten Treibhausgases CO2 absorbiert. Diese CO2-Senke funktioniere jedoch heute nicht mehr. Denn ebenfalls zwischen 200 und 300 Millionen Tonnen Treibhausgase CO2 werden jetzt jedes Jahr durch das Abbrennen von über 20.000 Quadratkilometern Regenwald am Amazonas freigesetzt. 2003 wurden sogar über 23.500 Quadratkilometer durch Brände abgefackelt. weiter...
Mitten in der Brutzeit vertreibt der Lärm der Baggerschiffe im ukrainischen Donaudelta Tausende Vögel von ihren Gelegen und gerade geschlüpften Küken. Die Baggerschiffe der Hamburger Spezialfirma Möbius graben einen Schifffahrtskanal durch die Kernzone des UNESCO-Biosphärenreservats Donaudelta.
Allein von der bedrohten Brandseeschwalbe sind nach Informationen der Stiftung Europäisches Naturerbe (Euronatur) bereits 1.380 Paare aus ihren angestammten Brutkolonien verscheucht worden, was einem Todesurteil für die zurückgebliebenen Küken gleichkommt. weiter...
Die Universität Duisburg-Essen hat mit Partnern in der Islamischen Republik Iran Kooperationsverträge abgeschlossen, um dem Land beim Aufbau eines Bodenschutzsystems zu helfen. Wie in den meisten anderen Ländern der Welt steht der Bodenschutz auch im Iran erst am Anfang seiner Entwicklung.
An der Zusammenarbeit beteiligen sich die Abteilung Angewandte Bodenkunde (Soil Technology) im Essener Fachbereich Landschaftsarchitektur, Bio- und Geowissenschaften, die Abteilung Wasser und Boden des Department of Environment des Iran und die Fakultät Civil Engineering and Environmental Sciences der Amirkabir Universität. Die Wissenschaftler konzentrieren ihre Erhebungen zunächst auf Teheran. weiter...
Ein 52-jähriger Jäger aus Brandenburg ist am Donnerstag bei Jarchow im Kreis Parchim (Mecklenburg-Vorpommern) von einem Kollegen angeschossen worden und gestorben. Die Staatsanwaltschaft Schwerin ermittelt wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung gegen den 40-jährigen Schützen aus Hamburg. Dieser kam mit einem Schock ins Krankenhaus. "Wir haben die Obduktion der Leiche angeordnet sowie die Untersuchung aller Waffen der Jagdgesellschaft", sagte Behördensprecher Hans-Christian Pick.
Das Opfer, ein Jäger aus einem Dorf bei Pritzwalk, war in einem Jagdgebiet kurz hinter der Brandenburger Landesgrenze mit fünf Jägern auf der Wildschwein-Pirsch. weiter...