Was den Nachwuchs betrifft, ist eine Ameisenkönigin eine absolute Herrscherin: Damit alle Nachkommen von ihr abstammen, verteilt sie Verhütungsmittel an ihre Arbeiterinnen auf der Oberfläche ihrer Eier. Diese Entdeckung beschreibt ein deutsch-britisches Forscherteam in der Fachzeitschrift PNAS (Online-Vorabveröffentlichung, DOI: 10.1073/pnas.0308447101). Bislang war nicht bekannt, wie die Königin ihre Untertanen davon abhält, ebenfalls Eier zu legen. weiter...
Sein größtes Geschenk hatte Kurt Kretschmann schon einige Tage vor seinem 90. Geburtstag in Augenschein genommen. Doch dabei war der Nestor des ostdeutschen Naturschutzes so außer Atem und ins Schwitzen geraten dass er es gestern bei einem Blick aus der Entfernung beließ. Dafür schickte er seine zahlreichen Gratulanten zu dem Präsent, das ihm der Verein für das von ihm begründete Haus der Naturpflege gemacht hatte: einem hölzernen Aussichtsturm, der aus 13,30 Meter Höhe einen weiten Blick über das Oderbruch erlaubt. Die Stelle dafür hatte Kurt Kretschmann am Rande seines Gartens schon vor 40 Jahren ausfindig gemacht: 1964 baute er mit seinem Sohn einen ersten Ausguck, der aber wegen seiner ungewöhnlichen Konstruktion schnell einen Spitznamen erhielt: Wackelturm. Sein Nachfolger aber steht nun sicher und dürfte zu einem neuen Anziehungspunkt in Bad Freienwalde werden, deren Ehrenbürger Kurt Kretschmann seit einigen Jahren ist. weiter...
Der alte Mann und die Eule
"Eulen fliegen zu den Kranken, die bald sterben müssen. Deshalb gelten sie als Todesvögel." Kurt Kretschmann hat diese Geschichte immer und immer wieder gehört. Damals, nach dem Zweiten Weltkrieg, als er mit einem Fragebogen bewaffnet mit seinem Fahrrad über die ostbrandenburgischen Dörfer fuhr. Als Naturschutzbeauftragter des damaligen Landkreises Oberbarnim war er auf der Suche nach seltenen Pflanzen oder Tieren. weiter...
Brennende Baumwipfel, verkohlte Kiefernstämme, dunkler Rauch über grünen Wäldern: Solche Bilder kamen im heißen und trockenen Sommer 2003 aus Brandenburg. Welche Schäden das Feuer anrichtete, zeigt die neue Waldbrandstatistik des Landes. Demnach wurden bei 736 Waldbränden zwischen Januar und September rund 626 Hektar Fläche zerstört. Zum Vergleich: In den regenreichen Jahren 2001 und 2002 fielen landesweit jeweils weniger als 40 Hektar Wald den Flammen zum Opfer.
Bundesweit ist Brandenburg das Land mit der größten Waldbrandgefährdung. Das liegt zum einen an den ausgedehnten Kiefernwäldern, die rund 80 Prozent der insgesamt 1,1 Millionen Hektar Waldfläche ausmachen. Andere Faktoren, die in Brandenburg die Entstehung und Ausbreitung von Feuer begünstigen, sind die geringen Niederschläge und der landestypische Sandboden. Er bewirkt ein starkes Absinken des Grundwasserspiegels in trockenen, heißen Sommern.
Früherkennung schützt
Bei der Bekämpfung von Waldbränden spielt die Früherkennung eine große Rolle. Sie oblag bislang den Mitarbeitern der Forstämter, die tagelang auf Beobachtungstürmen ausharrten und die Umgebung mit Ferngläsern nach Anzeichen von Feuer absuchten. weiter...
Auf der australischen Insel Kangaroo Island sind tausende Koala-Bären vom Hungertod bedroht. Die rund 30.000 Beuteltiere haben auf der Insel vor dem Bundesstaat Südaustralien bereits einen Großteil der Eukalyptus-Bäume kahl gefressen. Aus Angst vor einem Ausbleiben der Touristen weigern sich die Behörden jedoch, Tiere zu töten. Der Umweltminister des Staates, John Hill, erklärte, die Tourismusindustrie würde im Falle einer Koala-Schlachtung großen Schaden nehmen. weiter...
Die Stimmung auf dem Elefantenhof Platschow ist wieder deutlich besser. Zwar ist der Schock über den Tod der beliebten Elefantendame Balumba noch nicht völlig überwunden, aber nun gibt es berechtigte Hoffnungen auf einen gleichwertigen Ersatz. Wir sind völlig überrascht von der großen Anteilnahme, erzählt der Dompteur und Eigentümer der Zuchtanlage, Sonni Frank. Mehr als 4000 Euro liegen schon auf dem Spendenkonto, das wir für den Kauf einer Elefantenkuh aus einem Schweizer Zirkus angelegt haben. Die meisten Überweisungen seien von Tierfreunden aus Berlin gekommen, die auf den Artikel Anfang Februar im Tagesspiegel reagiert hätten. Um ihnen zu danken, veranstalten wir am Wochenende vom 6. und 7. März einen Tag der offenen Tür, kündigt Frank an. weiter...
Die Botschaft von Bill Wolverton, die er im Jahre 1989 der amerikanischen Öffentlichkeit verkündete, war sensationell: Pflanzen sind eine billige und effiziente Waffe im Kampf gegen die Luftverschmutzung von Innenräumen in Raumschiffen sowie Büros und Wohnungen. 20 Jahre hatte der Wissenschaftler im Auftrag der Weltraumbehörde Nasa Pflanzen erforscht, um sie gegen Umweltgifte einzusetzen. Noch im November des selben Jahres stellte der ehemalige Forschungsleiter seine Studie in den Niederlanden vor, und zwar auf einer Tagung des Blumenbüros Holland".
Mit der Möglichkeit, Pflanzen als biologische Schadstoffschlucker zu nutzen, eröffneten sich für die Fachleute vom Blumenbüro Holland ungeahnte Perspektiven für die Vermarktung von Pflanzen. Denn darin besteht die Aufgabe dieser Einrichtung. Sie soll den Absatz von Zierpflanzen zugunsten der niederländischen Produzenten und Großhändler unterstützen. weiter...
Die Akademie für Natur- und Umweltschutz Baden-Württemberg hat angesichts des schwindenden Wissens über die heimische Natur eine Informationsoffensive in Kindergärten angekündigt. "Heute kennen Kinder oft ein Dutzend Automarken und deren Höchstgeschwindigkeit, aber kaum mehr zehn Wildpflanzen, geschweige denn zehn heimische Tiere", sagte Akademieleiter Claus-Peter Hutter. "Auch viele Erwachsene kennen heute nicht einmal mehr die Namen der heimischen Gewässer und Landschaften." Nutzpflanzen wie Kartoffeln, Weizen und Hafer oder Nutztiere wie Rinder und Schafe könnten von vielen nicht mehr bestimmt werden. Ganze Wissensgebiete über die Natur, die früher zum Allgemeingut gehörten, seien verschwunden. weiter...
Die junge Schäferhündin Nina war der Liebling der Familie - jetzt wurde das eineinhalbjährige Tier im schwäbischen Wohmbrechts (Kreis Lindau) von einem übermotivierten Jäger mit einem gezielten Schuss in den Kopf getötet. Der Waidmann hatte Nina für einen Fuchs gehalten. Nur wenige Schritte vom Garten der Besitzer entfernt wurde die Hündin zur Strecke gebracht. weiter...
Dass Vögel immer wieder "in voller Fahrt" gegen Fensterscheiben oder Glasfassaden prallen, liegt nicht etwa daran, dass die Tiere diese nicht sehen. Ihr Sehvermögen ist ausgesprochen gut. Vielmehr ist die Ursache darin zu sehen, dass Glas reflekiert.
"Am Sehvermögen der Tiere liegt es definitiv nicht", sagt Markus Nipkow vom Naturschutzbund Deutschland. "Vor allem bei schönem Wetter spiegeln getönte oder blank geputzte Fensterscheiben einem Vogel den freien Himmel oder die Silhouetten von Bäumen und Büschen vor", weiß Nipkow. Ist die Kohlmeise etwa auf der Flucht vor dem Sperber, glaubt sie, das rettende Gebüsch entdeckt zu haben und fliegt mit Vollgas in die Falle. Ähnlich ergeht es miteinander kämpfenden Vögeln oder auch unerfahrenen Jungtieren. Zudem sind nach Angaben des Vogelschützers Zugvögel, die das Terrain nicht kennen, besonders gefährdet. weiter...
Die Sprache der Gärtner ist für Anfänger oft verwirrend. Begriffe wie pikieren, vereinzeln oder verschulen tauchen auf, Pflanzen ziehen ein, und es geht häufig um Arten und Sorten. Da ist ein wenig Grundwissen sehr hilfreich. weiter...
Die Brandrodung im tropischen Regenwald beeinflusst lokale Niederschläge und das globale Klima stärker als bislang bekannt. Wie Forscher im Wissenschaftsblatt Science berichten, verhindern Partikel im Rauch, dass sich Wolken in Bodennähe bilden. Die Bildung von Wolken in höheren Atmosphärenschichten wird dagegen gefördert. Dadurch verringert sich die Zahl der tropischen Regengüsse, die dafür aber umso heftiger niedergehen. Zudem führt der Rauch dazu, dass sich die Stratosphäre, eine höhere Atmosphärenschicht, erwärmt. weiter...
Berlin wird 2004 um eine Badestelle ärmer: Wie die Berliner Bäderbetriebe (BBB) mitteilten, darf auch in diesem Sommer im Halensee nicht gebadet werden. "In der Badegewässerverordnung wird das Bad nicht mehr aufgelistet", sagt BBB-Vorstand Klaus Lipinsky. Damit müsse der Strand diesen Sommer zubleiben, lediglich die Liegewiese könne geöffnet werden. Der Halensee war in den vergangenen Jahren mehrfach wegen schlechter Wasserwerte gesperrt worden. Weil er weder über Zu- noch Abfluss verfügt, sammeln sich im Wasser hineingespülte Schadstoffe. weiter...
Die Eintrittspreise steigen aber trotzdem / Neuer Vertrag läuft bis 2007
Nein, Giraffen müssen nun nicht geschlachtet werden", sagte ein SPD-Abgeordneter am Freitag ironisch. Diesen Gedanken hatte Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) kürzlich im Parlament aufgebracht, als über die von ihm geplanten Kürzungen bei Zoo und Tierpark gestritten wurde. Sarrazin, der im Senat für die beiden Tiergärten verantwortlich ist, wollte die Zuschüsse für die Einrichtungen in den nächsten zwei Jahren um 1,5 Millionen Euro reduzieren. Dazu wird es nun nicht kommen, die Abgeordneten im Hauptausschuss beschlossen am Freitag, geringere Einsparungen zu verlangen. weiter...
Aufgrund der konsequenten Missachtung nicht nur studentischer Interessen seitens des AS, der sich durch die nachträgliche Absegnung präsidialer Alleingänge mehr und mehr selbst aufgibt, legte in der letzten Sitzung am 18. Februar der FSI-Vertreter Tobias Metzler (FSI-Geschichte) stellvertretend für alle Listenmitglieder sein Mandat nieder. Die Mitglieder der Liste sehen im derzeitigen AS keine Möglichkeit mehr, studentische Interessen zu vertreten. Nachfolgend die ausführliche Rücktrittserklärung und Begründung: weiter...
Königlicher Empfang im Luxushotel Crillon für den besten Freund des Menschen: der Hund. Bereits bei der Reservation informiert sich das Hotelpersonal über die Gewohnheiten des "Begleiters", seinen Namen, die Größe und das Gewicht.
Bei seiner Ankuft wird ihm dann ein wahrer VIP-Empfang bereitet.
Zu seinem ersten Aufenthalt erhält "Waldi" eine Medaille, in die sein Name und die Koordinaten des Hotels eingraviert sind. So wird sich unser bester Freund nicht in Paris verirren können. weiter...
Offener Brief wegen angeblich verzögerter Deichsanierung am Bösen Ort - Damm wird bis Ende 2006 erneuert
Der Böse Ort bei Lenzen trägt seinen Namen nicht ohne Grund. Hier, am Nordzipfel Brandenburgs, muss sich die Elbe durch einen Engpass zwängen. Die Deiche stehen hier nur 400 Meter auseinander, sonst sind es mehr als ein Kilometer. Zudem vollzieht der Fluss einen fast rechtwinkligen Knick. Dadurch drückt das Wasser extrem auf die Deiche, die immer wieder brechen. Auch bei der Flut 2002 wäre es dazu gekommen, hätten nicht Soldaten den Damm mit tausenden Sandsäcken verstärkt. Nun soll der Deich bis Ende 2006 ins Hinterland rückverlegt werden. Trotzdem regt sich Protest. weiter...
Mehr als einen Monat nach dem Kentern eines Schiffes vor der Küste Alaskas ist der Hund des Bootsführers jetzt lebend geborgen worden. Labrador "Brick" hielt fünf Wochen allein auf einer eiskalten Insel aus. weiter...
Welche Entwicklungspotenziale bietet der Wassertourismus? Wo und in welchen Bereichen erscheinen Investitionen lohnenswert? Welche Hemmnisse sind zu überwinden? Welche Lösungsmöglichkeiten können angeboten werden? weiter...
Trotz breiter Proteste plant Verkehrsminister Stolpe weiterhin, Empfehlungen an die Straßenbaubehörden herauszugeben, die das schleichende Ende der deutschen Alleen besiegeln würden. Morgen lädt das Bundesverkehrsministerium zu einer Anhörung nach Bonn ein. Dort wird ROBIN WOOD zusammen mit anderen Umwelt- und Naturschutzverbänden grundsätzliche Einwände gegen das Anti-Alleen-Papier vorbringen.
,Empfehlungen zum Schutz vor Unfällen mit Aufprall auf Bäume' (ESAB) - so heißt das Papier, um das morgen gestritten wird. Ausgearbeitet hat es - im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums - die Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen aus Köln. Das dort zuständige Gremium ist ausschließlich mit Ingenieuren aus dem Verkehrs- und dem Versicherungsbereich besetzt. weiter...
Ein Schäferhund hat am Sonntag Unruhe auf dem Hamburger Flughafen Fuhlsbüttel gestiftet. Aus der Luke zum Frachtraum einer Boeing 737 der Aeroflot sprang den Mitarbeitern des Flughafens am Vormittag ein Schäferhund entgegen und lief davon. Der Hund hatte offenbar schon während des Flugs die Käfigtür geöffnet und im Laderaum herumgetobt. Der Bundesgrenzschutz jagte den Hund erfolglos über das Flughafengelände. Erst der Besitzer konnte seinen Hund wieder einfangen. Der Flugverkehr war durch die Aktion nicht beeinträchtigt. Hamburger Abendblatt
In einem Zoo in Singapur haben sich zwei Eisbären grün gefärbt. Schuld an der eher ungewöhnlichen Fellfarbe sind tropische Algen. Die Tiere sollen nun einer Bleich-Aktion unterzogen werden.
Die Felle der Bärin "Sheba" und ihres 13 Jahre alten Sohns "Inuka" hätten sich bereits vor einigen Wochen verfärbt, sagte Zoosprecher Vincent Tan. Grund seien Algen, die an den Haarwurzeln der Tiere wüchsen. "Die harmlosen Algen sind das Ergebnis der warmen und feuchten tropischen Bedingungen in Singapur", erklärte Tan. weiter...
Deutsche Landwirte dürfen in diesem Jahr 25,5 Tonnen gentechnisch veränderten Mais aussähen. Das Bundessortenamt hat nach eigenen Angaben den Anbau von sechs verschiedenen Sorten genehmigt. Das entspreche einer Fläche von 1000 Hektar, teilte Greenpeace mit. Die Ernte darf zu Lebensmitteln und Futtermitteln verarbeitet werden. Im Jahr 2002 wurde bundesweit auf rund 400 000 Hektar herkömmlicher Mais angebaut. Greenpeace fordert, die Anbauflächen der Gen-Pflanzen bekannt zu geben. Der Tagesspiegel
Die globale Erwärmung könnte die Weltordnung verändern, sagt ein Pentagon-Bericht
Wenn bislang vom drohenden Klimawandel die Rede war, dann stritten sich Forscher meistens darüber, ob die weltweite Durchschnittstemperatur bis 2100 nur um 1,4 Grad Celsius oder doch um 5,8 Grad Celsius steigen wird. Und sie diskutierten, welche Regionen der Erde auf welche Weise von diesen klimatischen Folgen betroffen sein würden. Selten äußerten sich die Klimaforscher dagegen zu den Folgen, die die globale Erwärmung - wie stark auch immer sie ausfallen wird - auf Menschen, Wirtschaft und Staaten haben wird. weiter...
Langzeitstudenten in Berlin müssen vom Sommersemester 2005 an Studiengebühren bezahlen. Dies hat der Berliner Senat am Dienstag beschlossen. Pro Semester sollen Studenten, die 15 oder mehr Semester studieren, dann 500 Euro bezahlen. Diese Regelung wird bis zur Einführung des so genannten Studienkontenmodells gelten, das der Senat ab dem Jahr 2007 an allen Berliner Hochschulen einführen will.
Der rot-rote Senat erwartet von den Studiengebühren für Langzeitstudenten Einnahmen von 20 Millionen Euro für das Jahr 2005. Zehn Millionen Euro sollen den Hochschulen zu Gute kommen, die andere Summe hat die Landesregierung bereits als Einnahme in den Doppelhaushalt für die Jahre 2004 und 2005 eingestellt. In der PDS-Fraktion gibt es aber nach wie vor Widerstand gegen die Studiengebühren. Berliner Zeitung
Senat beschließt Einführung von Studiengebühren / Die PDS will erst am 4. April darüber beraten weiter... mehr...
Berlins neuer Wissenschaftsstaatssekretär ist für Studienkonten weiter...
Senat beschließt Studiengebühren für Langzeitstudis weiter...
Es gibt noch keine Langzeitstudiengebühren PDS-Wissenschaftssenator Flierl kämpft für Studienkonten weiter...
Ab dem 15. Semester sollen 500 Euro Studiengebühren erhoben werden. Wissenschaftssenator Flierl: Letztes Wort hat die PDS weiter...
Gebühren sollen ewigen Studenten Beine machen. Aber es gibt viele Gegner an den Unis und in der Politik weiter...
Die Langzeitgebühr löst nicht die Probleme der Unis
Berlins Übergangsmodell ist ein falscher Einstieg in die geplanten Studienkonten, sagt Hochschulberater Frank Ziegele weiter...
Ein Seehund zog am Sonntag die Aufmerksamkeit der Spaziergänger und Anwohner am Augustfehn-Kanal auf sich. Das Tier schwamm auf Höhe eines Blumengeschäftes im Kanal. Kam ihm ein Mensch zu nahe, tauchte das Tier flugs ab.
Mit abfließendem Wasser schwamm der Seehund gegen Mittag bis zur Gabelung Aper Tief. Dort sonnte er sich auf einer Sandbank, wo er wiederum von zahlreichen Spaziergängern und Radfahrern beobachtet wurde. General-Anzeiger
Amerikanische Forscher warnen vor großen gesundheitlichen Schäden durch genetisch veränderte Nutzpflanzen. In Untersuchungen konnten die Forscher nämlich Spuren von Gentechnologie in herkömmlichen Nahrungsmitteln nachweisen, die eigentlich frei von Gentech hätten sein sollen,
berichtet das Wissenschaftsmagazin New Scientist https://www.newscientist.com. weiter...
Katastrophale Schockwellen-Attacke geplant: Im Golf von Mexiko setzen Forscher das Leben von über 10000 Walen und Delphinen aufs Spiel. Dies mit dem Ziel, durch seismische Extremtests einen Untersee-Krater zu erforschen. "Sie wollen eine Katastrophe aus ältester Vergangenheit erforschen. Doch sie sind drauf und dran, damit ganz aktuell eine echte Katastrophe heraufzubeschwören." weiter...
Zwischen Kalifornien und Hawaii treibt sechs Mal so viel Plastikmüll im Pazifik wie tierisches Plankton. Das berichtet das Hamburger Magazin "Geo" in seiner Märzausgabe unter Berufung auf Charles Moore von der Algalita Marine Research Foundation. Der Teppich habe die Größe von Mitteleuropa erreicht. Die Ursache für den schwimmenden Müll fern ab menschlicher Siedlungen seien kreisende Strömungen von Wind und Wasser, die den Müll von den Küsten Asiens und Amerikas mitten in den Ozean trieben. weiter...
Wenn ein Jäger einen Löwe zur Strecke bringen will, sollte er im Sinne des Artenschutzes ausschließlich auf Tiere mit dunkler Nase anlegen. Das ergibt sich aus einem Beitrag des US-Wissenschafters Craig Packer, der von der Online-Ausgabe des britischen Magazins "Nature" veröffentlicht wird. Er empfiehlt Trophäenjägern, nur Löwen mit ausgeprägter Mähne und dunkler Nase auszuwählen, weil diese nach seinen Beobachtungen mindestens fünf Jahre alt sind. weiter...
1997/98 hat der letzte große El Nino im Indischen Ozean bis zu 90 Prozent der Korallenriffe zerstört. Weniger stark war damals das Korallensterben am Great Barrier Reef an der Ostküste Australiens. Dieses Riff ist das größte Bauwerk der Welt - ein Labyrinth von 2900 Korallenriffs auf einer Länge von 2.300 Kilometern. Die Aborigines Australiens nennen es "Waga Gaboo" - das große Riff. weiter...
Jährlich etwa 2,3 Milliarden bisher pfandfrei erhältliche Getränkeverpackungen werden nach den Plänen der Bundesregierung zur Änderung der Verpackungsverordnung demnächst mit einem Pfandzuschlag von mindestens 25 Cent belegt, schätzt die Gesellschaft für Verpackungsmarkt-forschung (GVM) in einer soeben abgeschlossenen Untersuchung. weiter...
Die Stadt und der Landkreis München wollen auf den Anbau genmanipulierter Pflanzen verzichten. In einer Unterschriftenaktion des Bayerischen Bauernverbands sprach sich der Großteil der rund 800 Landwirte dafür aus, auch künftig nur traditionelles Saatgut zu verwenden - obwohl in diesem Jahr der kommerzielle Anbau von Gen-Pflanzen gestattet wird. Zunächst soll der freiwilligen Verzicht für ein Jahr gelten. weiter...
EU-Bürger können sich künftig unter https://www.eper.cec.eu.int/ Informationen über die Schadstoffverschmutzung ihrer direkten Nachbarschaft beschaffen. Die EU-Kommission und die Europäische Umweltagentur (EUA) gaben am Montag den Startschuss für das neue Europäische Schadstoffemissionsregister (EPER), mit deren Hilfe die Öffentlichkeit sich über den Schadstoffausstoß von Firmen in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft informieren kann. Registriert werden Emissionen bestimmter Schadstoffe, die in die Luft oder ins Wasser von einzelen Industriekomplexen ausgestoßen werden. weiter...
Damit Kröten und Frösche im Landschafts- schutzgebiet Tegeler Fließ sicher zu ihren Laichgewässern wandern können, baut das Bezirksamt entlang der Seebadstraße/Am Freibad auf rund 300 Meter Länge fünf Krötentunnel. Baubeginn ist im März, im Juli soll die Anlage fertig sein. Finanziert wird der 230 000 Euro teure Bau vom Bund, der einen ökologischen Ausgleich für die Errichtung einer neuen Diplomatenschule auf der Halbinsel Reiherwerder leisten muss. Jedes Jahr überqueren mehr als 4 000 Kröten und Frösche an dieser Stelle die Straßen, die das Fließtal mit den großen Feuchtwiesen und die Laichgewässer trennt. Laut Baustadtrat Michael Wegner (CDU) wird das neue Tunnelleitsystem auch Kleintieren wie Ringelnattern, Igeln und Mäusen ein gefahrloses Unterqueren der Fahrbahn ermöglichen. Berliner Zeitung
Spätestens in zehn Jahren sollen 185 Meter lange Güterschiffe mit voller Ladung aus Westeuropa auf der Havel bis nach Berlin fahren können. Für den dafür notwendigen Ausbau der Fahrrinne zwischen dem westlich von Potsdam gelegenen Ketzin und der Stadt Brandenburg/Havel beginnt morgen die so genannte Prüfung der Umweltverträglichkeit. Auf der insgesamt 43 Kilometer langen Strecke muss das Ufer an vier Stellen auf insgesamt 1500 Meter Länge abgegraben werden. Dadurch vergrößert sich die Breite von jetzt 25 auf 40 bis 50 Meter. Fast durchgängig reicht die derzeit bei 3,20 Meter liegende Wassertiefe für die großen Frachtschiffe nicht aus. Sie wird auf 3,50 bis 4 Meter ausgedehnt. weiter...