Selbst dort, wo der Amazonas-Regenwald vom Menschen nicht direkt berührt wurde, hat er sich in den vergangenen zwanzig Jahren drastisch verändert. Zu diesem Ergebnis kommen brasilianische und US-Biologen im Fachblatt Nature.
William Laurance vom Smithsonian Tropical Research Institute in Panama und seine Kollegen beobachten seit Anfang der achtziger Jahre etwa 14 000 Regenwaldbäume im Amazonasbecken. Die Forscher fanden heraus, dass der Lebenszyklus der meisten Bäume - das Keimen, Wachsen und Absterben - immer schneller verläuft. Einige kleine und spezialisierte Bäume des Unterholzes können bei dem höheren Tempo aber offenbar nicht mithalten. Sie sterben zugunsten von großen Arten aus, die ohnehin rasch wachsen. weiter...
Fruchtfliegen können sich nur dann an länger zurückliegende Ereignisse erinnern, wenn ihr Gehirn asymmetrisch aufgebaut ist. Französische Forscher entdeckten, dass sich Fliegen, die in beiden Gehirnhälften über eine bestimmte Gewebestruktur verfügen, nicht über längere Zeit erinnern können. Fliegen, bei denen das Gewebe lediglich in der rechten Hirnhälfte auftaucht, hingegen schon. Das schreibt das Team vom Institut Fédératif de Neurobiologie Alfred Fessard in Gif-sur-Yvette bei Paris in der Fachzeitschrift Nature. weiter...
Die Mahnwache hat heute einen großen Teil ihres Quartiers abspecken müssen, nachdem sie die Auflage bekommen hat Seitenwände, Küche, Kleinbus, Dach und Strohballen zu entfernen wurde dies auch um die Mittagszeit alles erfüllt. Der Polizeiabschnitt 32 der für die Kontrolle zuständig war (und nicht ->offensichtlich<- erschien) wurde dann von mehreren Studierenden mit Kamera und Wutmob im Gepäck besucht, da die besagte Kontrolle in ihren Augen noch nicht stattfand. weiter...
Es wird dringend gebeten morgen erneut um 11.00 an der Mahnwache aufzuschlagen.
Wohnen mit Tieren -- Ikea lanciert am 15. März neu Produkte für Katzen und Hunde: Artikel von Hundeleine über Tierspielzeug bis zu Rattanmöbel mit Katzenversteck, aber auch Haustiernahrung werden das Sortiment erweitern. Was bezweckt Ikea mit dieser Ausweitung und wie wird sie im Detail aussehen, fragte "persoenlich.com" den Marketingleiter von Ikea Schweiz, Carlos Friedrich. Das Interview: weiter...
Ob ich ab dem 15. März auch mit in die Verkaufsräume darf? Wuff!
Der erste Storch, der in diesem Jahr in Brandenburg gesichtet wurde, ist am Dienstag in Bad Freienwalde (Märkisch-Oderland) auf seinem Horst am Scheunenberg gelandet. Wie Bernd Müller vom Naturschutzbund Deutschland (Nabu) mitteilte, habe der frühe Rückkehrer allerdings "etwas geschummelt". Der Storch, der bereits im vergangenen Jahr als erster heimgekehrt war, sei nicht mit seinen Artgenossen in die angestammten Winterquartiere in Afrika geflogen. Beobachtungen zufolge habe das beringte Tier nicht den Bosporus überquert und den Winter in Spanien verbracht. Berliner Zeitung
Besonders beliebt sind Schmetterlinge aber die sind nicht immer zu haben. In vier Wochen kamen fast 150 000 Euro für die Sammlung zusammen. weiter...
Italienisches Generalkonsulat
Kulturabteilung-Istituto di Cultura
Universitätsstraße 81 (Köln)
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-13 u. 14-17 h
Die Ausstellung zeigt zum ersten Mal außerhalb Italiens den Werdegang des florentiner Landschaftsarchitekten Pietro Porcinai, einem Zeugen der italienischen Kultur im 20. Jahrhundert, dem Schöpfer und Planer von zahlreichen Gärten und Landschaften in Italien und im Ausland. 1979 erhielt er als einziger Italiener den Friedrich-Ludwig-von-Sckell-Ring, die höchste Auszeichnung der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. weiter...
Die Ausstellung widmet sich der Geschichte von agrarischer, industrieller und ästhetischer Nutzung der Landschaft des nördlichen Ruhrgebiets bis zur Gestaltung des Emscher Landschaftsparks mit seinen gartenkünstlerischen Einzelprojekten und Landmarken. weiter...
Die Entstehung des Begriffs Landschaft wird häufig auf den 26. April 1336 datiert, als der Dichter Francesco Petrarca den Mont Ventoux bestieg und die Aussicht auf die Landschaft entdeckte. Landschaft konnte erst entstehen, nachdem es dem modernen Menschen gelungen war, sich zunehmend von der Natur zu emanzipieren und diese bewusst als Gegenüber wahrzunehmen. Die damit gewonnene Freiheit ermöglichte es, sich der Natur neu zuzuwenden und einen bewusst gesteuerten Zusammenhang zwischen Mensch und Natur herzustellen. Landschaft blieb dabei immer das Produkt eines kulturellen Prozesses. Heute existiert kaum mehr ein Quadratmeter, der nicht systematisch beplant, erschlossen und genutzt würde. Deutschland ist zu hundert Prozent Kulturlandschaft, in der sich unsere gegenwärtigen Lebens- und Wirtschaftsverhältnisse widerspiegeln. weiter...
Die Stadt Bozen in Südtirol wächst, und mit ihr der Bedarf nach Wohnungen. Um die stetig steigende Nachfrage zu befriedigen, beschloss die Gemeindeverwaltung im Jahr 2000, die Stadt um ein neues Viertel mit 1 000 geförderten Wohnungen zu erweitern. Als Standort war eine zehn Hektar große Fläche mit Obstplantagen im Süden der Stadt vorgesehen, die Kaiserauen. Ein stark umstrittenes Gebiet, befürchteten doch Naturschützer aufgrund der Nähe zur Eisack, dass das hochstehende Grundwasser beeinträchtigt wird und zudem Überschwemmungen drohen. Die Anwohner wiederum befürchteten, dass ihnen die freie Sicht verbaut würde, künftige Bewohner rümpften die Nase ob der nahen Kläranlage.
Um den möglichen Beeinträchtigungen zu begegnen, stellte der Stadtrat für Urbanistik und Landschaftsschutz, Silvano Bassetti, einen Anforderungskatalog für die Planung auf. Entstehen soll nun ein Modell- viertel mit hoher Wohn- und herausragender Umweltqualität sowie soziokultureller Belebung, indem unter anderem die Bürger beteiligt werden. Der wohlklingende Name des Projektes: CasaNova. weiter...
Die niederländische Regierung möchte, dass die Stadt Almere in Süd-Flevoland einen Maßstabssprung von 170 000 auf 400 000 Einwohner macht. Ist das bestorganisierte Landbaugebiet der Niederlande überhaupt zum Wohnen geeignet?
Die Randstad ist ein Bogen aus Städten, von denen Amsterdam, Den Haag, Rotterdam und Utrecht die größten sind. Die nationale Raumordnungspolitik zielt darauf ab, die Verbindung zwischen diesen Städten zu stärken. So entsteht in einer offenen Polderlandschaft ein Ring, eine Deltametropole, in der acht Millionen Menschen wohnen, arbeiten und sich erholen. Bis zum Jahr 2030 sollen dort weitere 500 000 Wohnungen entstehen. Almere ist Teil dieses städtischen Netzwerks und als Satellitenstadt von Amsterdam in kurzer Zeit auf 170 000 Einwohner angewachsen. weiter...
Gärten fühlt man, bevor man sie versteht. Sie sind faszinierend. Nicht selten ist der erste Besuch eines schönen Gartens der Anfang einer großen Leidenschaft. Das Tourismusprojekt Gärten ohne Grenzen hat es sich zur Aufgabe gemacht, alte Gartenkultur in der Grenzregion Saarland-Lothringen-Luxemburg wieder zu beleben und durch die Schaffung von historisch rekonstruierten und auch frei konzipierten Gartenanlagen die touristische Attraktivität der Grenzregion entscheidend zu verbessern. Die Gärten sollen Sie erfreuen, Sie anregen und zu Ihrer Erholung beitragen. Das Projekt „Gärten ohne Grenzen“ präsentiert im Saarland, Frankreich und Luxemburg insgesamt 13 Gärten, die mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten die Gartenkultur der Großregion wieder neu aufleben lassen. Weiter...
Wissenschaftler der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft haben nachgewiesen, dass ökologischer Landbau landwirtschaftlich genutzte Böden besser gegen Hochwasser schützt. Herkömmliche Böden sind durch Verdichtung und Verschlämmung bedroht. In solchen Böden kann Wasser nicht mehr so gut und schnell versickern, berichten die Forscher. weiter...
Die neue Initiative des Wuppertal Instituts sammelt, fördert und verbreitet weltweit Projekte aus den Bereichen erneuerbare Energien sowie Energie- und Ressourceneffizienz. Global denken - lokal handeln, dieser Leitgedanke ist von zentraler Bedeutung für die Umsetzung einer Nachhaltigen Entwicklung. Viele gute Ideen warten noch auf ihre Verwirklichung. weiter...
Der eineinhalbjährige Junge sei mit schweren Verletzungen an Kopf, Arm und Bein ins Krankenhaus gebracht worden, sagte am Dienstag ein Polizeisprecher. Der Hund hatte das Kind am Montagabend auf dem elterlichen Grundstück angefallen. Nach Informationen von NDR 1 Radio MV versuchte ein Nachbar, den Jungen zu retten und schlug auf den Hund ein. Dabei sei er noch von einem zweite Rottweiler der Familie attackiert worden. Erst nach mehreren Minuten sei das Kind aus den Fängen des Hundes befreit worden. weiter...
Ein Tiger und ein Ferkel im verliebten Geplauder? Eher ungewöhnlich. Normalerweise wäre das putzige drei Monate alte Mini-Schwein wohl ein leckerer Vorspeisenhappen für den zweieinhalbjährigen bengalischen Tiger Saimai. Dieser ist nämlich in der Lage bis zu einem Sechstel seines eigenen Körpergewichtes an Fleisch zu fressen - und das auf einmal. Nicht so auf der Si Racha Tiger Farm, etwa 100 km nordöstlich von Bangkok. Hier kann ein Ferkel getrost mit einem Tiger zusammenleben. Die Gefahr, verspeist zu werden, ist minimal. Der Zoo, der eine Tigerzucht beherbergt, besitzt ein Areal, in dem Schweine, Tiger und Hunde gemeinsam aufwachsen. Daher mag Saimai Schweine besonders: Als Baby wurde er von einer Sau gesäugt. Morgenpost
Der größte Waldbestand Afrikas ist in Gefahr. Die neue Übergangsregierung in der Demokratischen Republik Kongo (DRC) will mit Hilfe der Weltbank bis Oktober 2004 die gesamten Waldflächen des Landes in Nutzungskategorien einteilen. Dies wäre der Startschuss für einen massiven und fatalen Holzeinschlag von anvisierten sechs bis zehn Millionen Kubikmeter Tropenholz pro Jahr. weiter...
Prominente und Politiker machen Siemens das bessere Angebot. Sie wollen die Hanauer Plutoniumfabrik für 50 Millionen und einen Euro kaufen bevor sie nach China geht. China bietet bloß 50 Millionen Euro. Wir wissen nicht, was China mit der Apparatur machen wird. Auf irgendwelche Garantien gebe ich gar nichts, sagt Schriftsteller Erich Loest.
Die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) haben die Initiative Hanau selber kaufen gestartet, weil die Anlage der chinesischen Regierung helfen würde, große Mengen atomwaffenfähiges Plutonium zu produzieren. Und China hat bereits Pakistan und dem Iran bei ihren illegalen Atomwaffenprogrammen geholfen. Das ganze Plutonium hinterher in der Welt wieder einzusammeln ist schier unmöglich, deshalb bieten wir jetzt einen Euro mehr und verschrotten die Atomfabrik. sagt Ute Watermann, Sprecherin der IPPNW. https://www.hanauselberkaufen.de/
Der Senat hat die Schnauze voll und will wieder einen aufgeräumten Platz vor dem Rathaus. Nach dreieinhalb Monaten Duldung sollen plötzlich Absperrgitter, Matratzen, Dach und Bulli bis Mittwoch 12:00h weg - die Mahnwache müsste aufhören. weiter...
...nach einem Telefonat mit der Mahnwache sehen die Infos derzeit so aus: Die Drohung einer Räumung steht im Raume, wenn die Mahnwache nicht gewissen Bedingungen zustimmt, die das Versammlungsrecht betreffen. u.a. darf es keine "Küche" geben, das Auto muß weg (ist schon eine Weile weg), die Plane muß weg etc.
Die Mahnwache hat sich nach längerem Hin und Her aber dazu entschieden keine Spektakuläre Räumung zu riskieren und allen Aufforderungen nachzukommen. Sie denken, das es kein gutes Zeichen wäre. Nichtsdestotrotz kann es dennoch sein, das die Polizei bei der anschließenden Inspektion etwas "interessantes" findet. weiter...
Sie leben eher heimlich in Mischwäldern, doch an sonnigen Wintertagen finden wir sie gut sichtbar auf Bäumen im Siedlungsbereich.
Sie? Na klar, die Waldohreulen natürlich, die es bei uns recht häufig gibt. Sie brütet in fast ganz Europa, Mittelsibirien, Nordamerika und sogar in Nordafrika.
Die Waldohreule ist 34 bis 36 Zentimeter groß. Ihr Federkleid ist rostgelb mit dunkelbraunen Flecken. Sie hat ein rundes Gesicht mit weißen Schleierfedern zwischen den Augen. Die Iris der großen Augen ist orange oder orangegelb. Das wichtigste Erkennungsmerkmal sind ihre längeren "Federohren", die sich bei stürmischen Winden schon mal zur "Elvislocke" zusammenballen können. Meist ist sie im dichten Astgestrüpp versteckt und ihren Ruheplatz verraten nur die zahlreichen umher liegenden Gewölle. Das sind vier bis sieben Zentimeter lange und zwei bis drei Zentimeter dicke, walzenförmige graue Gebilde. Sie bestehen aus den unverdaulichen Resten einer Maus, zum Beispiel Fell und Knochen. 90 bis 95 Prozent der Waldohreulennahrung besteht aus Mäusen. weiter...
Sachsens Jäger fühlen sich zu Unrecht Anfeindungen von Tierschützern ausgesetzt. Jagd ist Naturschutz. Wenn sich der Bestand nicht natürlich reguliert, muss der Jäger eingreifen, sagte der Präsident des Landesjagdverbandes, Günter Giese. Generell hätten Weidmänner kein Imageproblem. Militante Tierschützer würden deren Arbeit aber verunglimpfen. Gerade in Städten gebe es aus Unwissenheit immer wieder Vorbehalte gegen die Jagd.
Dabei sind oft die Menschen Schuld, wenn die Ordnung im Wald aus den Fugen gerät. Giese spricht von Leuten, die Hunde und Katzen in der Natur aussetzen und damit das Verwildern der Tiere in Kauf nehmen. Hier sei mehr Einsicht gefragt. Für Wildschweine, deren Bestand sich durch Trends in der Landwirtschaft, verändertes Klima und starke Mastjahre mit reichem Nahrungsangebot rasant vermehrten, gilt keine Beschränkung beim Abschuss. Ausgenommen davon sind führende Bachen mit Frischlingen Bachen, die eine Rotte führen und zugleich Junge haben. weiter...
Manche sagen es mit Blumen, andere mit Ringen. Der etwas schüchtern veranlagte englische Hirte Marcel Worley (26) wiederum ließ Schafe sprechen. Er arrangierte seine 480 Tiere so, dass sie von weitem betrachtet die Worte Ich liebe dich, du bist die meinige bildeten, wobei manche Wörter abgekürzt wurden.
Wie die Zeitung Daily Mail am Samstag berichtete, schüttete der verliebte Schäfer dafür eine Vierteltonne Nüsse in der gewünschten Form auf ein Feld und trieb dann mit seinen beiden Hirtenhunden seine Schafe dorthin. Als sie alle in der gewünschten Position standen, fotografierte er sie von einem Hügel aus.
Doch die Love Story blieb ohne Happy End: Als er seiner Angebeteten stolz ein Foto seiner Schäferkünste zeigte, enthüllte diese, dass sie sich tags zuvor für einen anderen entschieden hatte. sz-online
Mehrere Hunde konnte die Feuerwehr in der Nacht zum Samstag vor einem Feuer in einer Kleingartenanlage in Berlin- Neukölln retten. Wie ein Sprecher mitteilte, hatten auf einer Fläche von etwa 2000 Quadratmetern mehrere Lauben gebrannt. Auch einige Tiergehege waren betroffen. Wegen der starken Rauchentwicklung musste der Verkehr einer angrenzenden S-Bahnlinie kurzzeitig unterbrochen werden. Es waren etwa 90 Feuerwehrleute im Einsatz, Menschen wurden nicht verletzt. Tagesspiegel
Wenn seine Tierchen im Winter ruhen, ist Imker Bernhard Diete selber bienenfleißig. Denn die Pflege eines Bienenstocks endet nicht mit dem Schleudern des letzten Honigs im Herbst. weiter...
Eine Katze mit Heimweh ist in China 100 Kilometer weit gelaufen, um zu ihrem Frauchen zurückzukommen. Die Frau hatte das drei Jahre alte Tier zuvor einem Freund überlassen. Damit war die Katze aber nicht einverstanden.
Sie lief von ihrem neuen Zuhause weg und machte sich auf den Weg zurück nach Peking, berichtete die Zeitung "China Daily". Nach 40 Tagen gelangte das inzwischen völlig abgemagerte Tier ans Ziel.
Es hatte rund 2,5 Kilogramm abgenommen und wog bei der Ankunft nur noch 500 Gramm. Die Besitzerin versprach, die Katze nie wieder wegzugeben. news.search.ch
Ähnlich wie ausrastende Autofahrer im täglichen Straßenverkehr, reagieren auch Ameisen: Zornig darüber, dass nichts weitergeht, benutzen die kleinen Krabbler Ausweichrouten. Dass aus diesem Wissen ein Nutzen für die Menschen abzuleiten ist, davon sind die Forscher des Center for Animal Cognition Research in Toulouse überzeugt, denn die Erkenntnisse könnten neue Algorithmen zum Routen von verstopften Verkehrswegen bringen, berichtet das Wissenschaftsmagazin Nature https://www.nature.com. weiter...
Biologen berichten, dass Tiere in freier Wildbahn immer häufiger an Stresssituationen leiden. Grund dafür ist die rapide Zunahme von so genannten Eco-Touristen, die auf der Suche nach exotischen Lebewesen zu den entferntesten Plätzen der Welt reisen. Besonders auffällig ist die Situation bei Polarbären, Walen, Delfinen und Dingos, berichten Forscher in der jüngsten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins New Scientist https://www.newscientist.com. weiter...
Der Radtourismus in Brandenburg entwickelt sich zur Erfolgsgeschichte. Er lockt zahlungskräftige Touristen ins Land, steigert die Umsätze von Hotels und Pensionen und schafft neue Arbeitsplätze. Das zeigen Ergebnisse einer Umfrage der Industrie- und Handelskammern unter 200 Hotel- und Gaststättenunternehmern. weiter...
Seit Jahren streiten die Parteien in Berlin um ein neues Hundegesetz. Das Berliner Verwaltungsgericht hatte zudem die bisher geltende Hundeverordnung im Jahr 2002 in Bezug auf die Regelungen zu den Kampfhunden für rechtswidrig erklärt. Im November letzten Jahres hat dann die SPD-PDS-Koalition ihren Entwurf für ein Hundegesetz ins Abgeordnetenhaus eingebracht. Die Vorlage ist in die Ausschüsse verwiesen worden, dort aber nach Auskunft der Senatsgesundheitsverwaltung noch nicht behandelt worden. weiter...
Nicht nur der Name des Projektes setzt ein Achtungszeichen, sondern auch das, was sich dahinter verbirgt: mit 26 Millionen Euro Finanzvolumen und 53 vornehmlich europäischen Projektpartnern startet Anfang März das bislang größte Projekt am UFZ und das bislang größte Forschungsprojekt der EU im Bereich "Biodiversität".
In dessen Mittelpunkt stehen potenzielle Risiken für die biologische Vielfalt und deren Bewertung über verschiedene räumliche und zeitliche Skalen. Vier Bereiche, denen ein Anteil am Rückgang der biologischen Vielfalt zugeschrieben wird, werden dabei näher unter die Lupe genommen: der Klimawandel, der Verlust an Bestäubern wie Bienen, Hummeln und Schmetterlingen, die in der Umwelt vorhandenen Schadstoffe sowie die Invasion gebietsfremder Tier- und Pflanzenarten. Die Wissenschaftler werden in über 40 Untersuchungsgebieten verteilt über ganz Europa arbeiten - sowohl in den verschiedensten biogeografischen Regionen (von der Steppe über mediterrane Regionen bis hin zu alpinen und arktischen Regionen) als auch in ganz verschieden genutzten Landschaften (beispielsweise urban oder agrarisch). Zum Ende der Projektlaufzeit in fünf Jahren erhoffen sich die Projektinitiatoren einen gewaltigen Wissenszuwachs - allein aufgrund der nie da gewesenen Breite und Vielschichtigkeit der Untersuchungen. weiter...
In der Raben Steinfelder Kastanienallee gab es dieser Tage einige Aufregung. Der Grund waren Efeu-Pflanzen, die sich an einem Baum emporrankten und einen Rentner auf den Plan gerufen hatten.
"Ein etwa 70-jähriger Mann war eifrig dabei, an Robinien hochkletternden Efeu zu beseitigen. Mit Säge und Beil durchtrennte er die Sprossachsen. Die stärkste Pflanze hatte immerhin einen Stammdurchmesser von etwa zehn Zentimetern und fast das gleiche Alter wie der sie begleitende Baum", berichtet der Raben Steinfelder Naturschützer Dr. Dietrich Aldefeld. Ihn hatten aufgeschreckte Anwohner eilends an den Ort des Geschehens gerufen.
Der alte Mann mit der Säge meinte allerdings nur Gutes zu tun. Er wollte den Baum von vermeintlichen Parasiten befreien und so vor Schaden bewahren. "Dies ist ein verbreitetes Vorurteil, dem ich an dieser Stelle entgegentreten möchte", betont Dr. Aldefeld. Laut Landesnaturschutzgesetz vom 21. Juli 1998 ( 34, Abs. 1) sei es verboten, "ohne vernünftigen Grund wildlebende Pflanzen von ihrem Standort zu entnehmen oder zu nutzen, ihre Bestände niederzuschlagen oder auf sonstige Weise zu verwüsten..." weiter...
Hundedrama an der Schweidnitzer Straße (Jenfeld): Um 16.28 Uhr riss sich gestern ein großer Mischling - Augenzeugen sprechen von einem Kampfhund - von einer 53 Jahre alten Frau los und stürzte sich ohne Warnung auf einen Westhighland-Terrier, der am Rand eines nahe gelegenen Spielplatzes im Sand schnüffelte.
Nach Polizeiangaben soll der größere Hund den Terrier sofort gepackt und stark geschüttelt haben. Versuche, den Angreifer zu stoppen, scheiterten, obwohl mehrere Passanten mit Gegenständen, darunter ein Kinderfahrrad, auf ihn einschlugen. Erst als der Terrier sich nicht mehr bewegte, ließ der Mischling von ihm ab. weiter...
Ein Schäferhund hat gestern in Steglitz einen siebenjährigen Jungen schwer verletzt. Der Vorfall ereignete sich gegen 8.25 Uhr in der Drakestraße 20. Nach Angaben einer Polizeisprecherin lief der Hund, der einem 30-jährigen Hausbewohner gehört, frei auf dem Hof herum. Als das Kind Müll zum Container bringen wollte, sprang das Tier den Jungen an und biss in sein Gesicht. Laut Polizei verursachte das Tier dabei "eine großflächige Verletzung". weiter...
Hundebesitzer will das Tier nicht zurück weiter...
Wenn Korallen Schleim absondern, produzieren sie damit keineswegs Abfall. Die glibberige Masse spielt eine wichtige Rolle beim Nährstoff-Recycling im Riff. Diesen Mechanismus haben Biologen des Max-Planck-Instituts für Marine Mikrobiologie in Bremen und des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven gemeinsam mit amerikanischen, australischen und jordanischen Kollegen entdeckt. Im Fachmagazin Nature berichten die Forscher über ihre Untersuchungen im australischen Great Barrier Riff. weiter...
Die Fortpflanzungszeit der Feldhasen beginnt zwar schon früher im Winter und endet erst im Oktober, von März bis April erreichen die Paarungsaktivitäten jedoch ihren Höhepunkt, weiß Helmut Brücher, Artenschutz-Experte des NABU NRW. Wilde Verfolgungsjagden spielen sich in dieser Zeit auf Feldern und Wiesengebieten, dem Lebensraum des Feldhasen, ab. Die männlichen Hasen sammeln sich in Gruppen, vollführen Sprünge, jagen hinter den Häsinnen her und prügeln einander, wobei sie oft aufrecht auf den Hinterbeinen stehen. Ein Schauspiel, dass sich aus der Entfernung gut beobachten lässt, sagt Brücher. Die jetzt leicht zu beobachtenden Ansammlungen der Feldhasen sollten jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Bestand der Hasen landesweit gefährdet sei. weiter...
Vögel werden seit mindestens 44 Millionen Jahren von Läusen geplagt: In einem sehr gut erhaltenen Fossil hat ein internationales Forscherteam eine Laus entdeckt, deren letzte Mahlzeit eindeutig aus Federn bestand. Das Exemplar aus dem Eckfelder Maar in der Eifel ähnelt heute verbreiteten Vogelläusen sehr stark, schreiben die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Proceedings of the Royal Society: Biology Letters (Online-Vorabveröffentlichung, DOI: 10.1098/rsbl.2003.0158) weiter...
Genom umfasst eine Milliarde Bausteine - ein Drittel des Umfangs des Menschengenoms
Bethesda - Amerikanische Forscher haben das Erbgut des Huhns entziffert. Diesen ersten Entwurf eines Vogel-Erbguts überhaupt stellt das Team weltweit allen Forschern als Datensatz frei zur Verfügung.
Das Genom umfasse eine Milliarde Bausteine (Basen) und damit ein Drittel des Umfangs des Menschengenoms. Die Forscher um Richard Wilson von der Washington University School of Medicine in St. Louis hatten das Erbgut eines Vorfahren des heutigen Haushuhns (Gallus gallus) untersucht. derStandard.at