Acht gestohlene australische Kakadus wurden am Freitag wieder mit ihrem rechtmäßigen Besitzer vereint, nachdem die Vögel im Haus des Diebes ihr Lieblingslied gepfiffen und so das Versteck verraten hatten, wie die Polizei im südwestenglischen Salisbury mitteilte.
Die Tiere waren aus einer Voliere ihres Besitzers gestohlen worden. Die Polizei hatte die Öffentlichkeit daraufhin aufgerufen, auf Vögel zu achten, die die Dick und Doof-Melodie pfeifen.
Ein aufmerksamer Nachbar des Vogeldiebes hörte das Lied und alarmierte die Behörden. Die Polizei stellte die Kakadus und einen gestohlenen Käfig in einem Haus in Salisbury sicher und nahm den Bewohner fest. Süddeutsche Zeitung
Der Hund von US-Präsident George W. Bush, «Spot», ist tot. Der Präsident und First Lady Laura Bush seien «tief traurig» über den Tod des treuen Begleiters über fast 15 Jahre, hieß es aus dem Weißen Haus. Der Spaniel hatte präsidiales Blut. «Spot» war die Tochter von «Millie, dem Hund des früheren Präsidenten George Bush. Der jetzige Präsident hat noch einen weiteren Hund, «Barney» Backnanger Kreiszeitung
Woran misst man den Erfolg einer internationalen Konferenz? Erwartet man rechtlich bindende Beschlüsse, war die siebte UN-Vertragsstaatenkonferenz zur Biodiversität in Malaysia sicher eine Enttäuschung. Misst man den Erfolg an der Ambition der Beschlüsse, und der möglichen Dynamik, die sie entfalten, könnte die Konferenz dagegen ein großer Erfolg werden. Denn in Kuala Lumpur einigten sich gestern die Verhandlungsgruppen auf ein Programm, nach dem bereits bis 2010 ein weltweites Netz von Naturschutzgebieten errichtet werden soll, um den Artenschwund endlich einzudämmen. Zusätzlich soll eine internationale Arbeitsgruppe eingerichtet werden, die die Unter-Schutz-Stellung anleitet, koordiniert und gegebenenfalls auch überprüft. weiter...
Schweiz bekennt sich zu Schutz der Artenvielfalt weiter...
Den meisten Anrufern sagt Mark Westhusin ab. "95 Prozent von denen wollen eine exakte Kopie ihres Haustiers haben", berichtet der Tiermediziner. Aber Tiere könne man eben nicht als Klone auferstehen lassen. Das sei ihm aus moralischen Gründen auch zuwider, sagte Westhusin bei der Jahrestagung der Wissenschaftsorganisation American Association for the Advancement of Science (AAAS) in Seattle.
Solche Skrupel plagen den Forscher von der Texas A&M University aber offenbar nicht bei allen Anfragen. Von dem reichen Ehepaar Joan und John Sperling, das seinen inzwischen eingeschläferten Hund Missy klonen möchte, lässt er sich seit 1998 ein millionenschweres Forschungsprojekt finanzieren. Trotz einiger hundert Versuche war dem Projekt mit dem Titel Missyplicity bislang kein Erfolg vergönnt. "Hunde zu klonen ist überaus schwer", sagt Westhusin. weiter...
Schmerz, Wut und Trauer stehen Vicente Lucas Soares ins Gesicht geschrieben, wenn er an die Elefantendame "Baira" zurückdenkt. "Sie war das liebste und sanftmütigste aller Tiere", sagt der 64-jährige Tierpfleger, der sich um "Baira" gekümmert hatte, seit sie vor fast 30 Jahren im Zoo von Sao Paulo ankam. "Es ist, als hätte ich ein Kind verloren."
"Baira" ist eines von 13 Tieren, die zwischen dem 24. Januar und dem 14. Februar plötzlich und auf mysteriöse Weise im Zoo der brasilianischen Millionenstadt ums Leben kamen. Außer ihr starben noch drei Schimpansen, ein Orang-Utan, drei Tapire, vier Kamele und ein Bison. weiter...
Joggern ist es zuzumuten, Hunden auszuweichen oder für diese das Tempo zu drosseln. Wer dies nicht tut, kann Schadensersatzansprüche verlieren, wenn er mit dem Tier zusammenstößt und stürzt. Ein entsprechendes Urteil fällte das Oberlandesgerichts Koblenz. Die Richter sprachen einem verletzten Jogger nur 70 Prozent des eingeforderten Ausgleichs für den Verdienstausfall und des Schmerzensgeldes zu. Der Mann habe den Hund schon aus größerer Entfernung sehen und hätte daher ausweichen können. Badische Zeitung
Am 21.02. findet die vorerst letzte Samstagsdemo statt, d.h. sie pausiert mindestens über die vorlesungsfreie Zeit. Das alteingesessene Samstagsdemo-Orgateam der INI Physik der TU wünscht sich nichts sehnlicher, als dass diese Demo zu ihrem offiziellen 15. Jubiläum wieder etwas mehr Stärke gewinnt, als dies die letzten zwei, drei Wochen der Fall war... weiter...
Ein kubanisches Huhn hat das größte Ei der Welt gelegt. Das Rekordei wiege 148 Gramm und sei neun Zentimeter lang, berichtete das kubanische Fernsehen. Damit sei ein Eintrag ins Guinnessbuch der Rekorde sicher. Selbst der Besitzer Humberto Cao war von der Größe des Eis überrascht. Es wiege fast doppelt so viel wie Eier der Klasse "extra groß". Als größtes Hühnerei galt bisher eines aus Costa Rica, das 110 Gramm auf die Waage gebracht hatte. Berliner Zeitung
Die Keime im Boden sind entscheidend dafür, wenn sich eine in einen neuen Lebensraum eingeschleppte Pflanze unkontrolliert ausbreitet. Diese so genannten Neophyten gehen mit den Mikroorganismen Lebensgemeinschaften ein, die das Wachstum entweder hemmen oder auch fördern können. Das haben amerikanische Forscher in Experimenten mit der Flockenblume Centaurea maculosa gezeigt, die abhängig von der Art der in der Erde vorkommenden Keime unterschiedlich gut gedeiht. Über ihre Studie berichten die Wissenschaftler im Fachmagazin Nature (Band 427, Seite 731). weiter...
Hunde und Katzen können das Arzneimittelbudget entlasten. Das Zusammenleben mit Haustieren fördert die Gesundheit der Menschen. Darauf hat jetzt das Robert-Koch-Institut (RKI) hingewiesen, nachdem Wissen-schaftler zahlreiche Studien ausgewertet haben. Die positiven Effekte reichen von niedrigerem Blutdruck, günstigeren Cholesterin- und Blutfettwerten, mehr körperlicher Bewegung und stärkerem Selbstvertrauen bis hin zu geringerem Medikamentenkonsum. weiter...
Eine Eigentümergemeinschaft kann mit Mehrheit beschließen, dass in jeder Wohnung nur ein Hund oder eine Katze gehalten werden darf. Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Celle ist ein solcher Beschluss rechtlich wirksam. Das gilt auch dann, wenn die Teilungserklärung hierzu nichts regelt und es schon eine Wohnung mit mehreren Tieren darin gibt, ohne dass bislang die anderen Eigentümer belästigt worden wären. weiter...
In Brandenburg wächst die Sorge, dass auch das Projekt Tropical Island in der früheren Cargolifter-Halle zum Desaster werden könnte. Jetzt haben Wirtschaftspolitiker ihre Zweifel am Erfolg des geplanten Freizeitparks Tropical Island in der früheren Cargolifter-Halle in Brand (Dahme-Spreewald) zum Ausdruck gebracht. "Die Wirtschaftlichkeit des Projektes kann ich nicht nachvollziehen", sagte PDS-Landesvorsitzender Ralf Christoffers am Donnerstag. Tags zuvor hatte der Wirtschaftsausschuss des Landtages, dem auch Christoffers angehört, fehlende Informationen über das Projekt beklagt und deutliche Bedenken geäußert. Nach Angaben der britisch-malaysischen Investorengruppe soll der künstliche Regenwald, der ab Frühjahr errichtet werden soll, am 2. Oktober öffnen und jährlich drei Millionen Besucher anlocken. weiter...
Pollenflug beginnt immer früher Nachtfrost bringt keine Milderung Nachtfrost bis minus 6 Grad das klingt so gar nicht nach Heuschnupfen. Und doch leiden schon wieder tausende Berliner unter juckenden Augen, triefenden Nasen und Asthmaanfällen. Haselnuss- und Erlenpollen machen ihnen jetzt das Leben schwer. Der Grund: Der milde Februar-Beginn ließ die ersten Bäume früh blühen. Die paar kalten Nächte derzeit bringen keine Erleichterung, sagt Torsten Zuberbier, Professor für Allergologie an der Charité. Dazu sei schon eine über mehrere Wochen andauernde Kälteperiode nötig. Seit zehn Jahren beobachten die Ärzte eine Veränderung: Der Pollenflug im Jahr dauert länger und startet früher. Schon Ende Dezember/Anfang Januar müssen Allergiker mit den ersten Pollen rechnen, sagt Zuberbier. Das sei vier Wochen früher als noch vor zehn Jahren, sagt Zuberbiers Kollegin Uta Rabe, Chefärztin der Dermatologie im Treuenbrietzener Johanniter-Krankenhaus. weiter...
Ein toter Hund aus Neu Wulmstorf soll nach dem Willen der Gebühreneinzugszentrale Rundfunkgebühren für die Nutzung der öffentlich-rechtlichen Radio- und TV-Sender entrichten. Die Familie Küter aus dem Hamburger Vorort - seit Jahren treue und zahlende Kunden der GEZ, erhielt vor wenigen Tagen einen entsprechenden Brief.
Adressiert war das Schreiben, das da überraschend in Küters Briefkasten landete, an einen Empfänger namens Geisha. Geisha war die Cocker-Spaniel-Dame der Küters. Sie starb vor zehn Monaten. weiter...
Weil Nordsee-Fischer immer weniger kleine Fische mit an Bord ziehen, stürzen sich ausgehungerte Raubmöwen zunehmend auf andere Vögel. Auf dieses Phänomen machen schottische Forscher jetzt im Fachmagazin Nature (Band 427, S. 727) aufmerksam. Eine höchst wünschenswerte Entwicklung habe so ungewollt negative Nebeneffekte. weiter...
Die Ameisenspäherin hat Glück. Einen solchen Fund macht sie hier im Südwesten der USA nicht alle Tage. Gerade mal fünf Meter weit ist sie durchs Gelände gewandert, da stößt sie plötzlich auf ein Häufchen zusammengewehter Pflanzensamen.
Eile tut Not, denn in der Halbwüste, in der die Ernteameise lebt, ist Futter nicht üppig. Die Konkurrenz um den Fund ist groß, die Aggressivität der Ameisen hoch. Wie Bert Hölldobler, Ameisenforscher von der Bayerischen Julius-Maximilians-Universität Würzburg, festgestellt hat, kann es zu heftigen Konfrontationen mit vielen Toten kommen, sobald sich zwei Ameisenvölker begegnen. weiter...
Frauchen war in der Amerika-Gedenk-Bibliothek (AGB) und wie immer sollte ich vor dem Eingang warten. Ich hatte aber keine Lust.
Als es mir zu langweilig wurde, bin ich durch die große Drehtür marschiert. Die Eingangskontrolle hat mich nicht bemerkt. Frauchen stand an der Bücherrückgabe. Ich bin ganz leise zu ihr hin und habe mich neben sie gesetzt. Als hinter uns jemand lachte, mußte ich wieder vor die Tür. So ein Mist!
Das Evangelische Johannesstift möchte einen Hundebesuchsdienst im Bereich Altenhilfe und Geriatrie einrichten. Interessierte Hundebesitzer werden in einer Schulung auf die Aufgabe vorbereitet und von Fachkräften betreut. Telefon 336 09-173. Berliner Zeitung
Als Begleiter des Menschen seit Jahrtausenden hat der Hund auch die Krankheiten seines Herrn übernommen. Krebs, Epilepsie, Nachtblindheit und Grüner Star sind nach Angaben von Wissenschaftlern unter den treuen Vierbeinern genauso verbreitet wie unter Menschen. weiter...
Die größte Meeresschildkröte der Welt ist vom Aussterben bedroht. Doch jetzt gibt es Hoffnung für die Lederschildkröte, erklärte die Umweltstiftung WWF. Indonesien richtet ein neues Meeresschutzgebiet ein, das mit der Nordküste Papuas auch das wichtigste Brutgebiet des Reptils im Pazifik umfasst. Das gaben Regierungs-vertreter gestern auf der UN-Konferenz zur Biologischen Vielfalt (CBD) in Kuala Lumpur bekannt, die noch bis Freitag andauert. weiter...
Ein Pflug, der den Boden unbeschädigt lässt, wäre ein Segen für die Landwirtschaft. Der jordanische Agraringenieur Nidal Abu-Hamdeh will nun das Unwahrscheinliche wahr machen: Seine Maschine lockert das Erdreich mit unhörbarem Ultraschall. weiter...
Rothirsche im amerikanischen Yellowstone-Nationalpark können ganzjährig den Komfort heißer Quellen genießen. Dafür zahlen die Tiere allerdings einen hohen Preis, haben amerikanische Ökologen entdeckt. Der extrem hohe Fluoridgehalt des Quellwassers nagt an den Zähnen der Tiere und verurteilt sie zu einem vorzeitigen Tod. weiter...
Die aktuelle Diskussion um die Käfighaltung von Legehennen rückt das Thema Tierschutz-Prüfverfahren für Stallsysteme wieder in den Vordergrund. So favorisiert der tierschutzpolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion, Peter Bleser, eine Prüfstelle auch auf europäischer Ebene und schlägt nach dem Vorbild des "Blauen Engels" für umweltfreundliche Produkte einen "Grünen Engel" als Gütesiegel für Stalleinrichtungen vor. weiter...
Australiens Umweltsünden sind gewaltig. In den letzten 200 Jahren haben die weißen Siedler ihre Mitwelt etwa so zerstört wie die Europäer ihre Mitwelt in den letzten 2000 Jahren. In Australien sind heute 70 Prozent der Eukalyptus-Wälder und 90 Prozent der ursprünglichen Regenwälder abgeholzt. weiter...
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), die Bundesvereinigung gegen Schienenlärm (BVS), die Bundesvereinigung gegen Fluglärm (BVF), der Deutsche Arbeits--ring für Lärmbekämpfung (DAL) und der Verkehrsclub Deutschland (VCD) haben einen Rechtsanspruch auf Schutz vor gesundheitsgefährdendem Lärm gefordert. Die bis zum Juli in deutsches Recht umzusetzende EU-Richtlinie zum Umgebungslärm müsse eine gesetzlich festgelegte Strategie zur Lärmminimierung und zum Schutz der Ruhe enthalten. weiter...
Nicht nur für Dosen soll die Pfandpflicht geltenSaft in Flaschen oder Tetra-Paks droht ab Ende des Jahres die Pfandpflicht. Das berichtet die "Rheinische Post" unter Berufung auf einen Sprecher von Bundesumweltminister Jürgen Trittin. "Aller Wahrscheinlichkeit nach wird es in diesem Jahr den Saft erwischen, eventuell auch den Wein", zitierte die Zeitung den Ministeriumssprecher. weiter...
Ein US-Soldat in Bagdad hat die Armee um Erlaubnis gebeten, einen Hund von Ex-Präsident Saddam Hussein mit nach Texas zu nehmen. Die arabische Zeitung "Al-Hayat" berichtete am Montag unter Berufung auf US-Wachsoldaten am Bagdader "Palestine"- Hotel, der Wolfshund sei während der amerikanischen Angriffe auf den Republikanischen Palast vom Palastgelände geflohen.
Der Soldat Steven Joe habe sich damals um das Tier gekümmert, das ihm seither nicht mehr von der Seite weiche. Die US-Armee hatte Anfang Februar zusammen mit irakischen Tierärzten in Bagdad ein Tierschutzzentrum eröffnet, das sich unter anderem um die wachsende Zahl von Strassenhunden in der Hauptstadt kümmern soll. Basler Zeitung
Das Auto hat leider nur noch eine sehr begrenzte Zeit auf dem Stellplatz zu stehen. (so ungefähr minus vier Tage). Benötigt wird
(!) entweder ein neuer Stellplatz und/oder die Möglichkeit Motor und Getriebe auszubauen. Das geht natürlich nicht ohne Werkstatt und einen damit verbundenen Transport. Leider fehlen ausreichende finanzielle Mittel um das Auto auf eigene Kappe gesetzestreu zu entsorgen. weiter...
Sie bekommen einen eigenen kleinen Teich, viele Sträucher, und noch viel mehr Auslauf. Den beiden Elchen Linus und Beta aus dem Tierpark Berlin soll es an nichts fehlen, wenn sie im Frühjahr aus dem derzeitigen Provisorium in ihre neue Anlage ziehen. Die skandinavischen Jungtiere sind die Attraktion in Friedrichsfelde. Sie gehören zu den Tieren, die in diesem Jahr als neue Bewohner hinzukommen in Tierpark und Zoologischem Garten. weiter...
Schwedische Wölfe werden derzeit mit neuen elektronischen GPS-Satellitensendern ausgestattet, die von Jägern nicht mehr "abgehört" werden können.
Wie das schwedische Radio berichtete, konnten Wölfe, die mit den bisherigen Sendern ausgerüstet waren, auch von Wilddieben geortet und erlegt werden.
Der zuständige Projektleiter Olof Lidberg erklärte, die GPS-Ortungstechnik sei nicht nur sehr viel sicherer, sondern erlaube auch genauere Aufschlüsse über die Bewegungen der Tiere. Der schwedisch-norwegische Wolfsbestand wird auf etwa 100 Tiere geschätzt. SF DRS News
Die Mitteilung erhielt das Veterinäramt am Freitag per E-Mail: Mit einer Eilverordnung hat das Bundesverbraucherministerium die Meldepflicht für alle Enten-, Gänse-, Fasanen-, Rebhühner-, Wachtel- und Taubenhaltungen zum Schutz vor der asiatischen Vogelgrippe erlassen. weiter...
Jedes Jahr gelangen nach Schätzungen des WWF durch Schiffsunfälle und illegale Einleitungen von Maschinenöl mehr als 100.000 Tonnen Öl in die Nordsee. Meist mit katastrophalen Folgen für die Umwelt: So wurden in den vergangenen Tagen fast 1.000 verölte Vögel an den Stränden der Nordseeküste und der nordfriesischen Inseln angespült. Untersuchungen durch das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) legen nahe, dass sich die Tiere in einem Ölteppich im offenen Meer verschmutzt haben, der durch die Reinigung eines Schiffstanks verursacht wurde. Der WWF fordert die Reedereien dazu auf, ihr Öl sachgemäß in den deutschen Häfen entsorgen zu lassen. Die hierfür entstehenden Kosten werden weitestgehend durch die ohnehin von den Reedereien zu entrichtende Hafenliegegebühr zurückerstattet. Nach Ansicht des WWF besteht zwar Hoffnung, den Verursacher des aktuellen Vogelsterbens im Nachhinein zu überführen, doch sei die zu erwartende Strafe viel zu gering, als dass ein Abschreckungseffekt entstehe. weiter...
Mit Hilfe eines neuartigen Geräts lässt sich aus dem Alkohol Ethanol äußerst wirtschaftlich Strom erzeugen. Es zerlegt den Alkohol, der zum Beispiel aus Getreide hergestellt wird. Dabei entsteht Wasserstoff, aus dem eine Brennstoffzelle Elektrizität gewinnt. Wissenschaftler aus Griechenland und den USA beschreiben das Verfahren im Forschungsjournal Science. weiter...
Grundsätzlich können Bewohner allein entscheiden, welche Pflanzen und Blumen sie auf dem Balkon ihrer Wohnung anpflanzen möchten. Doch von dieser Regel gibt es auch Ausnahmen. Wer beispielsweise auf die Idee kommen sollte, Cannabispflanzen zu züchten, riskiert damit die fristlose Kündigung. Dies entschied jedenfalls das Landgericht Ravensburg. Die Richter hatten über den Fall eines Mannes zu entscheiden, der 14 dieser verbotenen Gewächse auf dem Balkon gezüchtet hatten, die für rund 1000 Joints gereicht hätten. Vergeblich berief sich der Mann auf sein Recht als Hobbygärtner. Er musste die Wohnung auf Drängen des Vermieters zurückgeben (Az.: 4 S 127/01) weiter...
Woher wissen Pflanzen, wann es Zeit für sie ist, zu blühen? Dieser Frage sind Forscher um Federico Valverde vom Max-Planck-Institut in Köln und der Hebrew University im israelischen Rehovot bei der Ackerschmalwand (Arabidopsis) nachgegangen. Wie sie im Fachblatt Science berichten, beeinflussen die Lichtrezeptoren der Pflanzen die Konzentration des Constans-Proteins. Dieses ist für die Entwicklung der Blüten entscheidend. weiter...
Die einst riesigen Urwälder in den Ebenen Borneos sind durch radikales Abholzen bedroht. Obwohl viele Gebiete eigentlich geschützt seien, gehe der kommerzialisierte Abbau und die Zerstückelung der tropischen Regenwälder weiter, schreiben US- Forscher in der jüngsten Ausgabe des Fachjournals Science. Zwischen 1985 und 2001 habe sich die Fläche der geschützten indonesischen Flachland-Urwälder auf Borneo um 56 Prozent (29000 Quadratkilometer) reduziert. Das entspricht der Fläche von Brandenburg. Die wichtigen Pufferzonen um die geschützten Areale seien teils bereits um 70 Prozent abgeholzt. weiter...
Die deutsche Industrie hat entgegen ihrer Selbstverpflichtung zum Klimaschutz ihren Ausstoß an Kohlendioxid (CO2) von 2000 bis 2002 um 15 Millionen Tonnen erhöht. Bis 2005 wollte sie ihre Emissionen um 20 Millionen Tonnen reduzieren. Nach Tagesspiegel- Informationen lagen die Gesamtemissionen der Industrie im Jahr 2002 bei 506 Millionen Tonnen CO2, im Jahr 2000 waren es noch 491 Millionen Tonnen. Das ist eine Trendumkehr. In den Jahren zuvor war es der Industrie gelungen, den Ausstoß klimaschädlicher Gase zu senken, obwohl die Wirtschaft wuchs. Nun stiegen die Emissionen trotz Konjunkturflaute wieder. Die deutsche Industrie hatte der Bundesregierung 2001 zugesagt, ihren CO2-Ausstoß bis 2010 um insgesamt 45 Millionen Tonnen CO2 zu reduzieren. weiter...
Sie werden als heilig verehrt, doch oft fristen sie ein erbärmliches Dasein. 36 000 Kühe leben nach Schätzungen auf den Straßen der indischen Hauptstadt Neu Delhi. Das Futter der ausgemergelten Tiere besteht meist aus Müll und Plastiktüten. Vom Kampf ums Überleben ermüdet, lassen sich die Kühe oft mitten im chaotischen Verkehr der 14-Millionen-Metropole nieder - immer in der Gefahr, angefahren zu werden und elendig zu verenden.
Nicht nur die Stadtverwaltung will die Kühe nun von der Straße holen, auch Privatleute engagieren sich für ein würdigeres Leben der Tiere. Rund ein Drittel der Straßenkühe hat bereits ein neues Zuhause gefunden: In einem der Kuhheime Delhis. weiter...
Ein "tierisches" Drama spielt sich zurzeit in Lübeck ab: Ein Rauhaardackel irrt seit mehreren Tagen hilflos durch die Kanalisation der Hansestadt. Während einer Suchaktion des Technischen Hilfswerkes (THW) wurde am Dienstagnachmittag sogar die Bundesstraße 75 zwischen Travemünde und Lübeck-Kücknitz für eine halbe Stunde gesperrt.
Die Helfer hätten den Hund zwar gehört, das Tier aber nicht orten können, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. Der Hund war am Sonntag in einen Abwasserschacht gelaufen und seitdem verschwunden. weiter...
Verschwundener Dackel Anton tot in Lübecker Kanalisation gefunden weiter...
Hausboote gibt es eigentlich nur noch im Film: verträumt romantische Heime, die aus guten alten Zeiten herüber grüßen. Als reale Wohnform sind sie in hiesigen Breiten so selten anzutreffen, wie vom Aussterben bedrohte Arten. Bald werden die schwimmenden Immobilien sich aber wieder vermehren und zwar als moderne, luxuriöse Eigenheime namens Floating Home mitten in der Stadt. Die exotische Spezies erhält in Berlin zwei neue Heimstätten. weiter...
Japanische Forscher sind dem Geheimnis auf der Spur, wieso Lebewesen in den Meeren um die Pole nicht einfrieren. Dort kann das Wasser wegen seines Salzgehaltes Temperaturen unter Null Grad haben. Glykoproteine, mit Zucker verknüpfte Proteine, zählen zu den ersten entdeckten Gefrierschutz-Molekülen, die verhindern, dass Körperflüssigkeiten erstarren. weiter...
Pünktlich zur Bildungsmesse didacta in Köln startet das Bundesamt für Naturschutz (BfN) die neue Staffel der Naturdetektive. Ob im Biologie-, Geografie-, Sprach- oder auch Sachkundeunterricht die Naturdetektive können den Unterricht bereichern oder Thema für Projekttage sein. Schülerinnen und Schüler werden zu Naturdetektiven', die die heimische Natur auf neuen Wegen erfahren und Unbekanntes oder auch schon Vergessenes entdecken. Daneben bietet das Internet die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmern. So wird die Vielfalt unserer Natur begreifbarer, denn geografische Unterschiede und Vegetationszonen sind auf dem Bildschirm direkt ersichtlich, sagte Schirmherrin Simone Probst, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, zum Projektstart. weiter...
Verbraucher und Landwirte sollen vor einer schleichenden Verbreitung gentechnisch veränderter Nahrungsmittel geschützt werden. Das Kabinett beschloss am Mittwoch eine Novellierung des Gentechnikrechtes. Umweltverbände äußerten bereits Zweifel.
Danach darf etwa Genmais künftig auch auf deutschen Feldern wachsen, allerdings haften Gen-Bauern, wenn ihre erbgutveränderten Pflanzen sich auf Äckern von konventionellen Landwirten breit machen und deren Ernte verunreinigen. Umweltverbände und Ökobauern übten Kritik. Verbraucherschützer bemängelten eine fehlende Wahlfreiheit für die Konsumenten und warnten vor steigenden Preisen. weiter...
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat das heute vom Bundeskabinett verabschiedete Gentechnikgesetz kritisiert. Mangelhaft seien vor allem die Bestimmungen zur Anbaupraxis, zur Haftung und zu Standortregistern. Wenn das Gesetz nicht entscheidend nachgebessert werde, drohe die schleichende Ausbreitung von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) und das Aus für die gentechnikfreie Landwirtschaft. weiter...