Der Götterbaum droht die hiesigen Wälder zu destabilisieren. Der Bund versucht, die Ausbreitung des Exoten aus China zu stoppen. Ein Pflanzverbot und den Griff zur Chemiekeule erwägt er nicht.
Fällt man ihn, wachsen aus seinem Stock und seinen Wurzeln Dutzende von Bäumen nach. Mit Folgen. Der Götterbaum breitet sich rasant aus, auch über Samenflug. Eingeführt nach Europa wurde er im 18. Jahrhundert aus China, kultiviert als Zierpflanze für die Gärten in den Städten. Es besteht nun die Befürchtung, dass der Götterbaum die Schutzwirkung von Wäldern markant einschränkt. Dies deshalb, weil er die einheimische Flora verdrängt, Wälder aber am besten gegen Lawinen und Steinschlag schützen, wenn ihr Bestand durchmischt ist. Zudem neigt der Baum zur sogenannten Kernfäule, was ihn instabil macht – mit entsprechenden Konsequenzen für den Schutzwald.
Tragisches Ende für elf Haflinger: Die Tiere aus Thüringen starben, weil Unbekannte offenbar Grünschnitt auf die Weide warfen. Dabei kann bei Pferden ausgerechnet eine Pflanze tödlich wirken, deren Name es nicht erahnen lässt. Weiter ...
Das Schweizer Fernsehen berichtet live über die Entscheidungen im Ring, sondern wirft auch einen Blick hinter die Kulissen des Grossanlasses. Wie züchtet man die Kühe der Eringer Rasse, und wie sieht die Vorbereitung auf die Kämpfe aus? Woher stammt die Tradition, und welche Bedeutung hat sie heute? Welche Rolle spielen die Züchtung und die Wettkämpfe als wirtschaftlicher Faktor? SRF Live ab 15°° Uhr.
Entdeckt hatte die Spinne (Cebrennus rechenbergi) Ingo Rechenberg von der Technischen Universität Berlin. Der fast 80-jährige Ingenieur fährt seit über 30 Jahren in die Erg-ChebbiSandwüste im Südosten Marokkos, um sich von Wüstentieren für den Bau bionischer Roboter inspirieren zu lassen.
Das faszinierende Schauspiel hat den Bioniker Rechenberg auf die Idee gebracht, einen Roboter zu bauen, der sich nach dem gleichen Prinzip in der Wüste bewegen kann. «Tabbot» – der Name lehnt sich an Tabacha, das Berberwort für Spinne, an – tut genau dies: Er kann laufen oder Überschläge machen. Laut Rechenberg könnte Tabbot dereinst in der Landwirtschaft, auf dem Meeresboden oder sogar auf dem Mars zum Einsatz kommen. Die ESA, die Europäische Raumfahrtagentur, sagt Rechenberg, «hat bereits Interesse bekundet».
Der Wirkstoff Psilocybin, der in mexikanischen Zauberpilzen enthalten ist, hemmt die Verarbeitung negativer Emotionen. Das haben Forscher der Universität Zürich mithilfe von bildgebenden Verfahren herausgefunden und im Fachjournal «Biological Psychiatry» publiziert. Die Forscher versprechen sich davon neue Behandlungsansätze für Patienten mit Depressionen, die verstärkt auf negative Umweltreize reagieren. Die Verarbeitung von Emotionen ist eng an das limbische System, eine Funktionseinheit des Gehirns, gekoppelt. Eine zentrale Funktion kommt dabei den sogenannten Mandelkernen zu.
Im Südtiroler Vinschgau nahe der Schweizer Grenze geht ein Wolf um. Das Tier wurde gestern gesehen und fotografiert. In der Gegend gab es seit einiger Zeit schon Schafrisse. Die italienischen Behörden informierten gestern über die Anwesenheit des Wolfs am Sonnenberg im Gemeindegebiet von Schlanders. Sie empfahlen, die Beaufsichtigung der Schafe zu intensivieren und Übergriffe auf Schafe umgehend zu melden. Bereits seit 2010 halte sich ein Wolf am Deutschnonsberg auf. Dieser Wolf verhalte sich unauffällig und werde von der Bevölkerung kaum wahrgenommen. Im Vinschgau mit seinen zahlreichen unbehirteten Schafweiden könnten hingegen Probleme auftreten. Für die Bevölkerung bestünden keinerlei Risiken.
In Graubünden treibt sich wieder ein Bär herum. Das Grossraubtier wanderte in der Nacht auf gestern über das Münstertal ein. Gestern Morgen wurde es von einem Autofahrer im Unterengadin bei Zernez auf einer Strassenmauer entdeckt und fotografiert. Beim Bären handelt es sich um M 25 – ein zweijähriges, männliches Jungtier, wie das Bündner Amt für Jagd und Fischerei mitteilte. Das Tier war im Februar 2014 in Südtirol eingefangen und mit einem Sender versehen worden. Das sei ein schlechtes Zeichen, hiess es. Denn besendert würden vor allem Problembären. M 25 sei in Südtirol allerdings «nur» als «Schafkiller» aufgefallen.
Im französischen Atomkraftwerk Cattenom nahe der deutschen Grenze sind zehn Arbeiter leicht verstrahlt worden. Sie arbeiteten in einem abgeschalteten Reaktorblock des Kraftwerks, das nur rund 20 Kilometer von der Grenze zum Saarland entfernt liegt. Weiter ...
Am Flughafen von Birmingham in England hat die Polizei 14 Eier von Wanderfalken beschlagnahmt, die ein Reisender ausser Landes schmuggeln wollte. Die Anti-Terror-Einheit der Polizei hat eigentlich die Aufgabe, Anschläge auf Flughäfen und Flugzeuge zu verhindern. Die Einsatzkräfte bewiesen in diesem Fall allerdings, dass sie durchaus auch sanft vorgehen können.
Die beschlagnahmten Eier wurden auf den Lüfter eines Computers gelegt, um sie warm zu halten. Später übernahm eine Sondereinheit für Tierschmuggel das Gelege und brachte es in einen Brutkasten. 11 Küken schlüpften. Sie sollen nun grossgezogen und wieder ausgewildert werden.
Am Flughafen der venezolanischen Hauptstadt Caracas ist eine Deutsche festgenommen worden, die mehr als 100 exotische Vögel in ihrem Gepäck versteckt hatte. Die Frau habe letzten Freitag einen Flug nach Frankreich nehmen wollen, und die Tiere in mehreren Schachteln in ihrem Handgepäck versteckt. Es handelte sich vor allem um exotische, bunte Vogelarten.
Der Deutschen wird mutmasslicher «schwerwiegender geplanter Schmuggel» vorgeworfen. Im Falle einer Verurteilung drohen der Frau sechs bis zehn Jahre Gefängnis. Viele der Vögel, die sie ausser Landes bringen wollte, gehörten zu bedrohten Arten.
Selbst schwache elektromagnetische Felder können die Orientierung von Zugvögeln stören. Forscher von der deutschen Universität Oldenburg fanden in einer Studie heraus, dass das sensorische System von Rotkehlchen versagt, sobald elektromagnetische Strahlung im Mittelwellenbereich auf sie einwirkt.
Die gewonnenen Erkenntnisse stellten den bisherigen Stand der Wissenschaft auf den Kopf: "Bisher galt, dass Elektrosmog unterhalb bestimmter Grenzwerte keine Auswirkungen auf biologische Prozesse hat", sagte der dänische Professor Henrik Mouritsen, der an der in "Nature" veröffentlichten Studie beteiligt war.
Wegen einer Schlangeninvasion hat die spanische Insel Gran Canaria internationale Experten um Hilfe gebeten. Tausende Kalifornische Kettennattern bedrohten die einheimische Tierwelt.
Die Schlangen sind die Nachkommen von als Haustieren gehaltenen Reptilien, die von ihren Besitzern freigelassen wurden oder entkommen konnten. Auf den Kanarischen Inseln finden die Schlangen ideale Bedingungen zur Vermehrung. Die Schlangen sind für Menschen ungefährlich, fressen aber einheimische Tiere wie die seltene Gran-Canaria-Rieseneidechse. Die biologische Vielfalt der Kanaren ist bedroht.
Ein Wolf hat vor knapp einer Woche im Raum Einsiedeln Nutztiere auf zwei Weiden attackiert. Dabei tötete er drei Schafe und eine Ziege. Das Wildtier wurde von einer Fotofalle abgelichtet. Letztmals wurde im Jahr 2009 ein Wolf im Kanton Schwyz nachgewiesen.
Zu den Zwischenfällen kam es am 29. April und am 1. Mai, wie das Schwyzer Umweltdepartement gestern mitteilte. Der Wolf kehrte nach dem Riss zu einer der beiden Weiden zurück und wurde von einer eigens aufgestellten Fotofalle erfasst. Die Schweizer Raubtier-Forschungsstelle Kora bestätigte, dass es sich beim fotografierten Tier um einen Wolf handelt. Die genetische Bestätigung und genaue Identifizierung des Wolfes durch die Universität Lausanne ist noch im Gang.
Australische Forscher haben bei Adeliepinguinen in der Antarktis eine bisher unbekannte Form der Vogelgrippe entdeckt. Wie die Fachzeitschrift der American Society for Microbiology «Mbio» berichtet, scheint diese den Tieren aber nicht zu schaden. Dennoch zeigt die Studie, dass die Viren bis in die Antarktis wandern und sich dort halten können.
Für ihre Untersuchung nahmen Aeron Hurt und sein Team im Januar und Februar 2013 Proben bei 300 Pinguinen in der Admiralsbucht und der Rada Covadonga. Bei 3 Prozent der Adeliepinguine fanden sie Viren des Typs H11N2, doch schienen alle gesund zu sein.
Eines der bekanntesten Vogelgrippeviren ist das H5N1, das sich besonders bei Geflügel und Wildvögeln findet. Es kann von Tier zu Mensch übertragen werden, kaum aber von Mensch zu Mensch. Bei 60 Prozent der infizierten Menschen verläuft die Krankheit tödlich. Seit ihrem ersten Auftreten vor 11 Jahren starben weltweit mehr als 380 Menschen an dieser Variante.
TagesAnzeiger/online
Die Döner Büx wurde von Migipedia-Nutzern entwickelt und wird im Vorratsschrank der neue Nachbar der Büchsenravioli. Doch was ist eigentlich genau drin in der Büx? Unser Fertig-Döner besteht aus frischen Kartoffelstreifen, Poulet-Kebabfleisch, Peperoni, Kabis und Zwiebeln in einer würzigen Cocktail-Sauce. Das vorgebratene Schweizer Döner-Pouletfleisch stammt von Royal Döner, dem grössten Döner-Kebab-Produzenten der Schweiz. Wir empfehlen, das Gericht aufgewärmt und nach Belieben mit Salat oder im Fladenbrot zu essen.
Koch Izmir Übel
Die Spuren des Alters lassen sich offenbar verwischen – jedenfalls bei Mäusen. So haben Forscher der USA Hinweise darauf erhalten, dass eine Infusion mit dem Blut junger Mäuse auf alte Artgenossen wie ein Jungbrunnen wirkt. Saul Villeda von der University of California in San Francisco und Kollegen waren der Frage nachgegangen, ob eine solche Frischblutkur die Hirnfunktion betagter Mäuse verbessert. Ihr Augenmerk richteten sie dabei auf den Hippocampus – ein die Gedächtnisfunktion steuerndes Hirnareal, das vom Zahn der Zeit besonders stark in Mitleidenschaft gezogen wird. Die altersbedingte Degeneration des Hippocampus äussert sich unter anderem in einem schleichenden Verlust der neuronalen Plastizität. Darunter versteht man die Fähigkeit der Nervenzellen, miteinander neue oder auch stärkere Verknüpfungen einzugehen – eine Voraussetzung für das Lernvermögen.
Um ihre Hypothese zu testen, schlossen die Forscher den Blutkreislauf von jungen und alten Mäusen, vergleichbar siamesischen Zwillingen, paarweise zusammen oder injizierten Letzteren wiederholt Blut von Jungtieren. Im Hippocampus der Mäuse-Senioren stieg daraufhin die Aktivität von Erbanlagen, die zur neuronalen Plastizität beitragen; das galt insbesondere für ein Gen namens Creb. Zudem erhöhte sich die Zahl der Nervenfortsätze, mit denen die Neuronen untereinander Kontakt aufnehmen. Damit verbesserte sich zugleich die Fähigkeit der Tiere, sich zu orientieren und Neues zu erlernen.
Zur Studie...
Wird ein Wald abgeholzt, ändert sich das lokale Klima – es kann zum Beispiel trockener und wärmer werden. Das ist schon lange bekannt. Ein verwandter Effekt wurde aber bisher unterschätzt, worauf jetzt eine international zusammengesetzte Forschergruppe aufmerksam macht: Das Lokalklima ändere sich auch dann, wenn der Vegetationstyp gleich bleibe, aber neuerdings bewirtschaftet werde. Das berichtet jetzt ein Team von 35 Wissenschaftern, die an verschiedenen Instituten in Europa und den USA tätig sind, im Magazin «Nature Climate Change».
Der Bartgeier soll auch in der Zentralschweiz vermehrt heimisch werden. Da er dort derzeit nur selten zu sichten ist, will die Stiftung Pro Bartgeier nun auch in Obwalden junge Bartgeier auswildern, wie sie bekannt gab. Am Samstag ist in Kerns OW ein regionales Patronatskomitee gegründet worden. Bartgeier gehören zur ursprünglichen Fauna der Zentralschweiz. Nachdem der Vogel Anfang des 20. Jahrhunderts im ganzen Alpenraum ausgerottet worden war, ist 1987 ein Wiederansiedlungsprojekt gestartet worden. In über 25 Jahren wurden alpenweit bereits 198 junge Bartgeier ausgewildert.