Ein Japaner hat rund 80 Schlangen und giftige Echsen in einem winzigen Zimmer gehalten. Ein Nachbar in der Stadt Osaka hatte an der Aussenwand der Wohnung eine eineinhalb Meter lange Boa Constrictor entdeckt und die Polizei alarmiert.
Bei der Durchsuchung der Wohnung des Angestellten entdeckten die Beamten in einem nur zehn Quadratmeter grossen Zimmer stapelweise Terrarien und Plastikkisten voll mit teils genehmigungspflichtigen Schlangen bis zu einer Länge von 3,5 Metern sowie giftige Eidechsen.
Neil Young, Elvis Costello, My Morning Jacket & Jenny Lewis performing "Oh! Sweet Nuthin'" in tribute to Lou Reed.
27. Oktober 2013. Shoreline Ampitheatre, Mountain View, California.
Er wurde im Jahr 2007 als «hässlichster Hund» ausgezeichnet. Nun ist Elwood ist gestorben. Das 8-jährige Tier hatte es weit gebracht: Es avancierte gar zum Star eines Kinderbuchs.
Fünf junge südamerikanische Seebären (Arctocephalus australis) sind an einer Herzmuskelerkrankung gestorben, als chilenische Wildtierveterinäre sie fingen und untersuchten. Bei der Obduktion stellte sich heraus, dass die Jungtiere an einer chronischen Hakenwurm-Infektion litten. Ihr Immunsystem war geschwächt, und die Nebennieren produzierten zu viele Stresshormone, was das Herz belastet. Der zusätzliche Stress der Untersuchung, schreiben die Tierärzte in «Marine Mammal Science», habe diese Effekte wohl verstärkt.
SonntagsZeitung/online
Wegen akuter Zahnschmerzen ist ein Häftling in Schweden aus seinem Gefängnis ausgebrochen und hat einen Arzt aufgesucht. Nach erfolgter Behandlung begab sich der 51-Jährige aber umgehend wieder in die Hände der Polizei. Wie Mitarbeiter der Haftanstalt in Oestragaard erst jetzt bekannt gaben, türmte der Mann schon Anfang November aus seiner Zelle - zwei Tage vor dem Ablauf seiner einmonatigen Freiheitsstrafe. Seine Haft wurde nach dem "Ausflug" um 24 Stunden verlängert, um die vorübergehende Abwesenheit wettzumachen.
Der Mann hatte sich bei der Gefängnisleitung schon vier Tage vor seiner geplanten Entlassung über die Zahnschmerzen beklagt, stiess dort aber auf taube Ohren. "Mein ganzes Gesicht war total geschwollen", erzählte er der schwedischen Tageszeitung "Dagens Nyheter" später. "Am Ende habe ich es einfach nicht mehr ausgehalten."
Nachdem er sich inzwischen wieder auf freiem Fuss befinde, müsse er jetzt bloss noch die Zahnarztrechnung begleichen.
TagesAnzeiger/online
Dass man inzwischen mit 3D-Druckern Waffen herstellen kann, die auch funktionieren, hat erst jüngst die Öffentlichkeit verblüfft. Jetzt arbeiten Forscher an Drucksystemen, die auch Pizza, Schnitzel oder Karotten ausdrucken. Weiter ...
Bei Valens im Taminatal haben Anwohner und Jäger gestern zum ersten Mal ein Rudel von zehn Wölfen beobachtet, darunter sechs Welpen. Das Rudel lebt im Calandagebiet an der Grenze zwischen den Kantonen St. Gallen und Graubünden.
Erstmals sei das ganze Rudel auf St. Galler Gebiet nachgewiesen worden, teilte die St. Galler Staatskanzlei heute mit. Anwohner und Jäger konnten am Donnerstag kurz vor 16 Uhr aus einer Distanz von etwa 500 Metern sehen, wie die Wölfe ruhig talauswärts zogen.
Die Tiere hätten immer wieder zu den Menschen hin geschaut und seien dann im Wald verschwunden, heisst es. Wo sich das Rudel jetzt aufhält, ist nicht bekannt.
Bei den zehn Wölfen handelt es sich um zwei Eltern mit sechs Welpen. Die beiden weiteren Wölfe könnten letztjährige Jungtiere oder zugewanderte erwachsene Wölfe sein. Die Wildhüter aus St. Gallen und Graubünden versuchen, mit DNA-Proben die Herkunft und Abstammung aller Tiere herauszufinden.
Im Kanton St. Gallen besteht ein Wolf-Konzept. Dieses sieht vor, dass die verschiedenen Interessengruppen miteinander in Kontakt stehen. Zudem werden Betroffene beraten und allfällige Massnahmen diskutiert. Weiter zu Kora...
Tübinger Forscher haben Rabenkrähen (Corvus corone) Gedächtnisaufgaben lösen lassen und erstaunliche Parallelen zu Primaten festgestellt, obwohl das Gehirn von Primaten und dasjenige von Vögeln nicht viel gemein haben. Das berichten die Wissenschaftler im britischen Nature Communications. Rabenkrähen gelten als sehr intelligent und sind sogar zu strategischen Entscheiden in der Lage. Die Forscher brachten den Tieren bei, am Computer kleine Rätsel zu lösen. Dabei analysierten sie das Gehirn der Vögel. Zunächst mussten sich die Tiere ein Bild anschauen und einprägen. Anschliessend wurden ihnen auf einem Bildschirm zwei verschiedene Bilder gezeigt – eines davon hatten sie zuvor gesehen. Je nach Aufgabe mussten sie mit dem Schnabel entweder auf das zuvor eingeprägte Bild zeigen – oder aber genau auf das andere. Trafen sie den richtigen Entscheid, gab es als Belohnung Futter. Nach einer Trainingsphase lag die Trefferquote bei annähernd hundert Prozent.
Ein Jahr nach der Veröffentlichung einer umstrittenen Studie zur Krebsgefahr durch Genmais hat das betreffende Fachmagazin beschlossen, die Arbeit zurückzuziehen. Das teilte der zuständige Verlag Elsevier am Donnerstagabend in Cambridge (USA) mit. Es gebe Bedenken, dass die Zahl der Versuchstiere zu niedrig und der verwendete Rattenstamm für die Experimente nicht geeignet gewesen sei, hiess es. Eine Forschergruppe um Gilles-Eric Séralini von der Universität im westfranzösischen Caen hatte im November 2012 berichtet, dass der gentechnisch veränderte Mais NK603 des Herstellers Monsanto bei Ratten Krebs verursache.
Die im Fachmagazin "Food and Chemical Toxicology" veröffentlichte Untersuchung hatte eine Kontroverse zum Umgang mit Genmais ausgelöst. Gleichzeitig hatten zahlreiche Wissenschaftler und die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) der Untersuchung schwere Mängel bescheinigt.
Wer ein Pferd besitzt, denkt wohl kaum daran, dass die Weide ein gefährlicher Ort ist. Mysteriöse Todesfälle rufen jetzt jedoch besorgte Tierbesitzer und Veterinärmediziner auf den Plan. Weiter ...
Die Fruchtfliege kennt bei ihrem Paarungstanz Ausdrucksmöglichkeiten, die so komplex sind wie die komplexeste menschliche Sprache. Die Forscher um den Mathematiker und Physiker Ruedi Stoop filmten Paarungstänze mit Hochgeschwindigkeitskameras. Sie identifizierten darin 37 Verhaltenselemente, die beliebig kombiniert werden können, und analysierten sie. Mit der sogenannten Chomsky/SchützenbergerKlassifikation lassen sich natürliche und Computersprachen nach ihrer Stärke einordnen, komplexe Zusammenhänge ausdrücken zu können.
Neue Modellrechnungen deuten darauf hin, dass die Erderwärmung auch nach einem kompletten Stopp des Treibhausgasausstosses während Jahrhunderten weitergehen könnte, wie die ETH Zürich mitteilt. ETH-Klimaphysiker Thomas Frölicher berichtet in Nature Climate Change, dass nach einer anfänglichen Abkühlung in den ersten 100 Jahren die Temperatur innerhalb der nächsten 500 Jahre weiter ansteigt. Der Forscher erklärt dies mit der begrenzten Kapazität der Ozeane, Wärme aufzunehmen.
Der VC200 der deutschen Firma E-volo ist der erste vollständig elektrisch betriebene zweisitzige Helikopter der Welt. Darüber hinaus soll er auch das sicherste Fluggerät der Welt werden. Bereits vor zwei Jahren wartete die Firma mit einer Weltneuheit auf. Mit dem Vorläufermodell VC1 gelang den deutschen Ingenieuren der erste bemannte Flug eines ausschliesslich elektrisch betriebenen senkrechtstartenden Fluggeräts.
Die Weltnaturschutzunion IUCN hat die neuste Version der Roten Liste der bedrohten Arten publiziert. Für das Okapi sieht es schlecht aus, andere Tiere hingegen können aufatmen.
In Kadavern bildet sich Gas – in grossen Kadavern sehr viel Gas. Was dies für Folgen haben kann, ist hier, in diesem Video von den Färöer-Inseln, zu sehen.
Joane Teitiota aus dem Pazifikinselstaat Kiribati hat in Neuseeland keine Chance, als erster Klimaflüchtling der Welt anerkannt zu werden. Das stellte das oberste Zivil- und Strafgericht des Landes in Auckland fest. Teitiota wollte unter Berufung auf die UNO-Flüchtlingskonvention gegen die Ablehnung seines Flüchtlingsantrags durch ein Einwanderungstribunal vorgehen.
Die Baselbieter Gemeinde Muttenz saniert die frühere Deponie Feldreben. 115'000 Kubikmeter des mit Chemieabfällen belasteten Geländes werden ausgehoben.Vorgesehen sind eine Grundwasserbehandlung und ein Teilaushub. Die rund 500'000 Kubikmeter umfassende Deponie war bis 1967 betrieben worden. Träger der Sanierung sind die Kantone Baselland und Basel-Stadt, die Gemeinde Muttenz und die Chemie- und Pharmaunternehmen BASF, Novartis und Syngenta. Die Arbeiten sollen sieben Jahre dauern.