Windschiefe, struppige und ungleichmässige Weihnachtsbäume sollen bald der Vergangenheit angehören. In jahrelanger Arbeit haben Forscher der Humboldt-Universität in Berlin ein Verfahren entwickelt, um Weihnachtsbäume von makelloser Schönheit in unbegrenzter Zahl zu züchten.
Der Ex-Bassist der US-Rockband Iron Butterfly, Lee Dorman, ist gestorben. Er ist am Freitag bei seinem Haus im südkalifornischen Laguna Niguel tot in seinem Auto aufgefunden worden. Dorman starb eines natürlichen Todes. Womöglich war er auf dem Weg zu seinem Arzt. Dorman wurde 70 Jahre alt.
Perioden hoher Vulkanaktivität folgten in der Erdgeschichte auf schnelle globale Erwärmungsphasen. Das berichten Forscher in «Geology» aufgrund der Analyse von Vulkanausbrüchen der letzten Million Jahre. Wenn Gletscher und Eisschilde schmelzen und der Meeresspiegel steigt, verändere das die Druckverhältnisse auf den tektonischen Platten, was Wege für Magma öffne. Welchen Einfluss die vom Menschen verursachte Erderwärmung auf die Vulkanaktivität haben werde, sei noch unklar.
SonntagsZeitung/Zürich
Sie tönen so, wie sich zerwühlte Bettlaken an einem Sonntagmorgen nach einer halb durchwachten Nacht anhören würden, würden sie zu einem Musikstück komponiert, wie diesiges Sonnenlicht, das durch den Nebel dringt, wie taubehaftete Grashalme, die dem Tag entgegenzittern: Die britische Band The xx.
Bisher wurde bei den Wölfen im Bündner Calandamassiv von einer Rudelgrösse von sechs Tieren ausgegangen, wie das Bündner Amt für Jagd und Fischerei mitteilte. In der Nacht auf Freitag konnten Wildhüter nun gleich acht Tiere in der Talsohle des Bündner Rheintals am Fusse des Calanda beobachten. Eine nähere Ortsbestimmung gaben die Jagdbehörden nicht an, um die Tiere zu schützen.
Eine Zuordnung der Wölfe nach Alter und Geschlecht erfolgte noch nicht, weil sich die meisten Jungtiere in der Grösse nicht mehr deutlich von den erwachsenen Tieren unterscheiden. Einzig ein Tier sei auffallend kleiner als die anderen, schreiben die Jagdbehörden.
Aufgrund von DNA-Analysen sind bisher vier Tiere genetisch bekannt. Bekannt ist neben dem genetischen Code, dass die Eltern der drei Jungtiere aus dem Wallis eingewanderte Wölfe sind. Um möglichst alle Tiere zu identifizieren, wird weiterhin Material wie Kot, Speichel oder Haare gesammelt.
TagesAnzeiger/online
Je suis venu te dire que je m'en vais Serge Gainsbourg
Geht heute die Welt unter? Nein! Es gibt zu viele Gründe, die für eine Verschiebung sprechen
1 Weil es einen wundernimmt, ob es die Griechen doch
noch, schaffen
2 Weil man wissen will, wie lange es die 28-Jährige mit
Berlusconi aushält.
3 Weil wir noch einmal schmusen wollen und so – und weil
es so schön ist, gleich nochmals.
4 Weil heaven can wait.
5 Weil wir die letzte Zigarette selbst-bestimmt rauchen
wollen.
6 Weil man das Jahr nicht ohne Jahresendgespräch
abschliesst.
7 Weil wir nochmals eine präapokalyptische Stimmung
erleben wollen.
8 Weil wir vor dem Letzten Gericht nicht anstehen wollen.
Was sich bei einer Apokalypse kaum vermeiden liesse.
9 Weil es noch so viel zu tun gibt.
10 Weil wir nie herausfänden, ob Ausserirdische existieren.
11 Weil wir Menschen den Weltuntergang selber
verursachen wollen.
12 Weil es uns um all diejenigen leid täten, die auf einen
Erlöser warten.
13 Weil wir uns die ganze Zeit vergeblich angestrengt
hätten.
14 Weil die Mayas nicht klüger sein dürfen als wir.
Nach dem Jahrhundertdiebstahl des süssesten Lebensmittels der Kanadier ist die Polizei dem vermissten Ahornsirup auf die Spur gekommen. Nach einer mehrmonatigen Jagd durch verschiedene kanadische Bundesstaaten sowie durch die USA wurden drei Verdächtige festgenommen.
Wie ein Sprecher der Polizei in Quebec mitteilte, gelten die drei Festgenommenen als Drahtzieher des Diebstahls von fast 3000 Tonnen Ahornsirup im Wert von knapp 20 Millionen Dollar. Nach fünf weiteren Verdächtigen werde gefahndet. Der Diebstahl dauerte von August 2011 und Juli 2012. In dieser Zeit leerten die Diebe Holzfässer, die in einem unbewachten Lagerhaus in Saint-Louis-de-Blandford abgestellt waren.
"Tatwaffe" war ein einfacher Gartenschlauch, mit dem die Räuber den Sirup in eigene Behälter abfüllten. Um das Abzapfen zu vertuschen, füllten sie die Fässer mit Wasser. Der Diebstahl wurde erst bei einer Routinekontrolle entdeckt, die "nationale Katastrophe" in Kanada schien perfekt. Die Vereinigung der Ahornsirup-Produzenten konnte die besorgte Nation jedoch mit Hinweis auf eine "strategische Reserve" beruhigen.
Zieht sich die Landwirtschaft aus den Hochlagen der Alpen zurück, verbuschen diese und die Grünerle nimmt überhand. Das hat Folgen für Landschaft, Wasserhaushalt und Stromgewinnung, wie eine interdisziplinäre Forschergruppe unter Federführung der Universität Basel herausgefunden hat.
An dem vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) unterstützten Sinergia-Projekt nahmen Fachleute aus Pflanzenökologie, Hydrologie, Bodenkunde und Ökonomie teil. Sie untersuchten den Rückzug der Landwirtschaft im Gotthardgebiet. Gab es dort vor 60 Jahren über 100 Bauernbetriebe, sind es heute noch 30, wie der SNF mitteilt.
Für die tausenden Insekten, die auf Tannenbäumen ihren Winterschlaf verbringen, bedeutet das Weihnachtsfest eine ganz besondere Freude. Wenn der Baum in der Wärme des Wohnzimmers steht, erwachen sie wieder zum Leben.
Die Milben, Käfer, Spinnen, Falter und anderen Insekten, die gewöhnlich auf den Bäumen leben, halten die Wärme und das Licht fälschlicherweise für den Beginn des Frühlings und kehren ins Leben zurück, wie der Biologe Bjarte Jordal von der Universität Bergen in Norwegen erklärte. Studien zeigten, dass bis zu 25'000 Insekten auf einem Baum leben. Doch für Sorgen gebe es keinen Anlass, betonte Jordal. Die meisten dieser Kleinstlebewesen seien für das blosse Auge unsichtbar und blieben brav auf ihrem Baum.
Was haben kratzfeste Lacke, antibakteriell wirkende Textilien und transparente Sonnencrèmes gemeinsam? Sie verdanken ihre Zusatzeigenschaften Nanopartikeln, also Teilchen, die weniger als 100 Nanometer messen und damit so winzig sind wie Viren. Der Nano-Boom veranlasst Forscher sowie Umwelt- und Verbraucherschützer zu der Klage, die Risikoforschung hinke der Entwicklung neuer nanotechnologischer Anwendungen hinterher und brauche daher mehr Geld. In der Tat forschen Nanotoxikologen, die die Auswirkungen von Nanomaterialien auf Gesundheit und Umwelt untersuchen, vergleichsweise auf Sparflamme: In Deutschland fliessen etwa fünf Prozent des der Nanotechnologie gewidmeten Forschungsbudgets in die Risikoforschung, und auch das Milliarden Dollar schwere amerikanische Nanotechnologie-Programm «National Nanotechnology Initiative» widmet ungefähr diesen Prozentsatz der Nano-Risiko-Forschung. Weiter...
Zum Schutz und für mehr Ruhe der vielen tausend Tiere ist das Tierheim in Berlin-Hohenschönhausen vom 1. Januar an Montags für Besucher geschlossen. Das teilte der Tierschutzverein Berlin im Internet mit. Außerdem wird die Besuchszeit von Dienstag bis Freitag um täglich eine Stunde auf 11.00 bis 16.00 Uhr (bisher 17.00 Uhr) verkürzt. Am Wochenende bleibt es beim kostenlosen Besuch von 11.00 bis 16.00 Uhr. Weiter ...
Der Traum von billiger Energie durch Kernfusion erhält einen Dämpfer. Versuche an der National Ignition Facility (NIF), mit stark gebündeltem Laserlicht eine Kernfusion zu erreichen, sind vorerst gescheitert. Wie «Nature» berichtet, schaltet man am NIF daher einen Gang zurück. Man brauche zuerst eine gut durchdachte Strategie, wie man die Fusion im Labor schaffen könnte.