Je wärmer es wird, desto weniger CO2 speichern Wiesen und Wälder – ein Teufelskreis. Die intensive Tierhaltung beschleunigt den Klimawandel zusätzlich. Weiter...
Er mochte seine Balladen süss und schwer: In New York ist gestern der Rock und Bluessänger Willy DeVille gestorben.
Willy DeVille, bürgerlich William Borsay, war kein innovativer Musiker, der die Popmusik verändert hat. Aber er verfocht da eine zwar verruchte, aber auch sehr nachdrückliche Eleganz, wo man sie in der Popmusik sonst kaum findet. Willy spielt jetzt mit Jimmy Hendrix und der Old Star Band auf Cloud Nine.
Mach`s gut und danke für die Songs.
Ein im Frankfurter Zoo zur Welt gekommenes Gorillababy ist von seinem Vater Viatu wenige Minuten nach der Geburt getötet worden.
Viatu habe das kleine Männchen totgebissen, weil er «seinen Platz unter den Weibchen noch nicht gefunden» habe, teilt Zoodirektor Manfred Niekisch mit. Er sei offensichtlich nicht in der Lage, sich gegenüber den insgesamt vier Gorilla-Damen durchzusetzen, was zu Überforderung und Stressreaktionen führen könne. Dass sich der zehnjährige Gorillavater aggressiv gegenüber seinem Nachwuchs verhalten würde, war allerdings nicht abzusehen. Da wild lebende Gorillas ihre Babys stets innerhalb der Gruppe zur Welt brächten, wäre ein Isolieren der Gorillamutter Ruby mit ihrem Jungtier zudem ein «unnatürlicher Vorgang» gewesen und hätte den Konflikt nur zeitlich verschoben.
Wie es mit Viatu weitergeht, werden die nächsten Wochen zeigen. Ob der Zoo das Gorillamännchen in der Gruppe halten könne, hänge davon ab, wie gut er sich seinem Harem annähere. Aber auch die Weibchen müssten zeigen, dass sie Viatu als Anführer der Gruppe akzeptieren. (sda)
Beobachtet wurden jüngst nicht nur Einzelexemplare, die auf der Suche nach neuen Revieren die Wälder rund um die Hauptstadt durchstreifen. Es siedeln sich inzwischen ganze Familien mit reichlich Nachwuchs in südlicher, südwestlicher und westlicher Richtung an. Zwar sind deren Lebensmittelpunkte noch zwischen 80 und 120 Kilometer von der Berliner Stadtgrenze entfernt, doch ein Wolf legt auf der Nahrungssuche bis zu 60 Kilometer täglich zurück. Weiter...
Sie haben einen interessanten Vogel gesehen und wüssten nun gerne, was für einer das war? Der NABU hilft Ihnen dabei, die richtige Vogelart herauszufinden.
Wo hielt sich der Vogel auf? War er so groß wie ein Spatz oder eher wie eine Taube? Welche Farben fielen Ihnen auf? Ein wichtiges Merkmal ist immer auch der Schnabel eines Vogels. Denn er verrät bereits viel über seine Lebensweise und die bevorzugte Nahrung.
Nach mindestens 55 Schafrissen sind im Wallis zwei Wölfe zum Abschuss freigegeben worden. Der zuständige Departementschef, Staatsrat Jacques Melly, entschied auf Grundlage eines Fazits der interkantonalen Kommission in Bern. Die Jagd beginnt voraussichtlich am Freitag.
Geschossen werden soll ein Wolf im Val d’Illiez im Chablais sowie ein zweiter Wolf im Val des Dix. Als Jäger werden sich die Berufswildhüter der betroffenen Gebiete betätigen. Eine Garantie, dass die richtigen Wölfe geschossen würden, gebe es nicht. Die Bewilligung bedeute nur, dass je ein Wolf geschossen werden dürfe, der den Jägern nahe der Schadensorte ins Visier komme.
Die Umweltorganisation WWF Schweiz reagierte entsetzt: Nachdem vor wenigen Tagen der Zentralschweizer Wolf zum Abschuss freigeben worden sei, stünden nun drei Wölfe auf der Abschussliste. Die Schweiz sei Europameister, wenn es um Abschüsse von Wölfen gehe. «Mit den derzeitigen Bestimmungen des Wolfskonzepts und der heutigen Schafhaltung ist es nicht möglich, dem gesetzlichen Schutz des Wolfes nachzukommen», kritisierte der WWF. Auch Pro Natura sieht das Wolfskonzept als «Alibiübung, um eine unliebsame Tierart mit einem juristischen Deckmäntelchen zu dezimieren.»(AP)
Der griechische Dichter Aesop beschrieb vor mehr als zwei Jahrtausenden in einer Fabel, wie eine durstige Krähe Steine in einen halb mit Wasser gefüllten Krug warf, um den Wasserspiegel zu erhöhen und an das labende Nass zu kommen.
Zu derlei Spitzfindigem sind Krähen tatsächlich in der Lage, haben britische Forscher herausgefunden. Die Vögel werfen Steinchen in ein teils mit Wasser gefülltes Röhrchen, um auf der Oberfläche schwimmende Speisen ergattern zu können. Die Studie wurde im Fachjournal «Current Biology» veröffentlicht (Bd. 19, S. 1). Weiter...
Heath Ledger war nicht nur Schauspieler, er betätigte sich auch als Regisseur für Videoclips. Zumindest in einem Fall, wie die Indierockband «Modest Mouse» bekannt gab. Vor seinem überraschenden Tod im Januar 2008 arbeitete der Schauspieler an einem Clip für den Song «King Rat», bevor er im Januar 2008 überraschend verstarb.Die Idee zum Video kam Ledger nach einem Besuch seines Heimatlands Australien im Januar 2007. Er schilderte seine Ideen Isaac Brock von «Modest Mouse». Das animierte Video, das Ledger vollständig konzipierte aber nicht fertig stellen konnte, ist ein visuelles Plädoyer gegen den illegalen kommerziellen Walfang vor der Küste Australiens. Nach Ledgers Tod stellte seine Film- und Musikfirma «The Masses» das Video fertig.
Die Erträge aus dem iTunes-Download gehen an die Meeresschutzorganisation Seashepherd.org.
Mit einem ungewöhnlichen Fernsehspot wirbt eine brasilianische Umweltorganisation für einen sparsamen Umgang mit Wasser. Die Gruppe SOS Mata Atlantica rät den Brasilianern darin, beim Duschen zu urinieren. Wenn jeden Tag einmal weniger die Toilettenspülung betätigt werde, könne ein Haushalt bis zu 4400 Liter Wasser im Jahr sparen, rechneten die Umweltschützer vor. Sprecherin Adriana Kfouri sagte am Dienstag, man nähere sich damit scherzhaft einem ernsten Thema. Am Ende des Spots wird an die Zuschauer appelliert: «Pinkelt in der Dusche! Rettet den Atlantischen Regenwald!» (AP)
Die langen einsamen Zoonächte haben für Eisbär Knut ein Ende. Das bekannteste Zootier der Welt soll bald eine Gefährtin bekommen. Gianna heißt die Eisbär-Dame. Weiter...
Berliner Zoo dementiert Zuzug einer Eisbärin aus München Weiter...
Forscher aus 15 Ländern wollen eine Datenbank mit den genetischen Fingerabdrücken von Schädlingen erstellen. Die Kartei soll helfen, schädliche Lebewesen an der Grenze rasch zu erkennen und ihren Import zu verhindern. Das Projekt mit dem Namen «QBOL» (Quarantine Organisms Barcode of Life) wird von der EU mit drei Millionen Euro unterstützt, wie die Forschungsanstalt Agroscope Changins-Wädenswil (ACW) am Dienstag mitgeteilt hat. Die ACW leite die Arbeitsgruppe, welche die genetischen Abdrücke der Fadenwürmer erarbeitet.
Andere Lebewesen, die in die Datenbank aufgenommen werden sollen, sind zum Beispiel Bakterien, Pilze, Viren und Insekten. Laut der ACW ist es wichtig, dass die Schädlinge möglichst schon an der Grenze identifiziert werden können. Denn der internationale Handel – und damit das Ausbreitungsrisiko – nehme stetig zu. Für die Datenbank analysieren die Forscher Abschnitte des Erbguts von Schädlingen. Dabei werden kurze DNA-Stücke ausgewählt, anhand derer ein Schädling eindeutig identifiziert werden kann.
Der in vielen Mitteln zur Insektenabwehr verwendete Wirkstoff DEET kann Nerven schädigen – vor allem im Zusammenspiel mit bestimmten anderen Substanzen. Das haben französische Forscher bei Untersuchungen mit Zellkulturen nachgewiesen. DEET hemme etwa ein Enzym, das Botenstoffe im Gehirn abbaue, die sogenannten Cholinesterasen, schreiben die französischen Wissenschaftler im Fachjournal «BMC Biology».
Gefährlich sei vor allem die Verwendung zusammen mit gewissen Insektiziden. Die Versuche weisen auf eine toxische Wirkung für den Menschen hin. In weiteren Studien müsse nun geklärt werden, wie viel DEET bei den üblicherweise verwendeten Produktmengen tatsächlich über die Haut in den Körper und das Gehirn gelangt und ob diese Dosis bereits schädlich ist. DEET (Diethyl-3-Methylbenzamid) wird seit 1953 zur Abwehr von Insekten genutzt – unter anderem in einigen Produkten der Marke Autan, vertrieben von der US-Firma SC Johnson. Der Wirkstoff ist auch bei staatlichen Gesundheitsprogrammen das Mittel der Wahl. (SDA)
Er war dick, alt und ungeheuer beliebt: Englands wahrscheinlich größter Karpfen hörte auf den Namen Benson und wurde als "Fisch des Volkes" verehrt. Nun ist Benson in seinen Heimatgewässern tot aufgefunden worden. Doch dem Karpfen war kein natürliches Ende vergönnt – er wurde offenbar vergiftet. Weiter...
Trotz Rezessionsängsten sparen die Schweizer kaum bei ihren Haustieren. Luxusartikel gewinnen an Bedeutung.Chic frisiert, frisch gewaschen und sattgefressen, mit strassbesetztem Halsband auf einem Designersofa liegend: So fühlt sich das Haustier pudelwohl – und mit ihm Herrchen und Frauchen. Weiter...
Und in Deutschland gibt es Hundetafeln!
Mit 120 Büchern ausgerüstet, will der 56-jährige Geoff Spice den August auf einer unbewohnten Insel verbringen und sich so das Rauchen abgewöhnen.
«Das ist meine letzte Chance. Ich rauche 30 Zigaretten am Tag – aber ich glaube, ich kann es schaffen, aufzuhören», sagte der Ex- Investmentbanker Geoff Spice.
Für seine Radikalkur suchte sich der Brite die Äussere-HebridenInsel Sgarabhaigh vor der Westküste Schottlands aus. (SDA)
Wissenschaftler haben bei einer Frau aus dem westafrikanischen Staat Kamerun einen neuen HIV-Stamm entdeckt. Es unterscheidet sich von den drei bislang bekannten Stämmen des Aids-auslösenden HI-Virus und scheint einem vor kurzem bei Gorillas gefundenen Simian-Virus zu entsprechen, wie Forscher in der Montagausgabe des Fachmagazins «Nature Medicine» berichten. Die bisher bekannten Stämme des Immunschwäche-Virus sind mit dem bei Schimpansen vorkommenden Simian-Virus verwandt. Weiter...
Nicht Gold oder Diamanten weckten im Jahr 1637 die Gier holländischer Investoren - sondern Blumen. Ein regelrechter Tulpen-Wahn bescherte der Finanzwelt die erste Spekulationsblase der Geschichte. Sie gilt heute als Prototyp für viele spätere Krisen.
Pop History
Klaus und seine Freunde
A Sideman`s Journey
Klaus Voormann * 29. April 1938 in Berlin
Er studierte in Hamburg an der Meisterschule für Gestaltung und arbeitete als grafischer Designer und Illustrator, als er 1960 im Hamburger Kaiserkeller die Beatles kennenlernte und gemeinsam mit Astrid Kirchherr einer ihrer besten Freunde wurde. Er kaufte Ende 1961 den Bass von Beatles Bassist Stuart Sutcliffe, als sich dieser aus der Musik zurückzog. 1964 gründete er seine erste eigene Beat-Band The Eyes aus denen später Paddy, Klaus and Gibson wurden. Ab 1966 spielte er Bassgitarre in der Band von Manfred Mann. 1966 entwarf er während seiner Zeit in London das Cover für das Beatles-Album Revolver, auf dem er auch selbst am rechten Rand der Titelcollage zu sehen ist, und für das er 1967 einen Grammy für das beste Schallplattencover erhielt. Er hat auch das Cover für zwei LPs der Bee Gees entworfen Bee Gees 1st (1967) und Idea (1968). Die Freundschaft zu den Beatles führte dazu, dass er bei zahlreichen Soloprojekten von John Lennon, Ringo Starr und George Harrison den Bass spielte. So war er u. a. Gründungsmitglied von John Lennons Plastic Ono Band und war an solchen LPs wie Imagine, Ringo, oder All Things Must Pass und dem "Concert for Bangla Desh" beteiligt. Außerdem spielte er auf dem legendären Lou Reed Album "Transformer" als Bassist mit. Als Studiobassist hat er auch mit Carly Simon , Harry Nilsson und B. B. King gearbeitet.
1979 kehrte er nach Deutschland zurück und wurde Musikproduzent. Sein erster Erfolg wurde die bis dahin völlig unbekannte Band Trio. Er produzierte einen der größten Hits der Neuen Deutschen Welle: Da Da Da. Außerdem arbeitete er unter anderem mit Künstlern wie Marius Müller-Westernhagen und Heinz Rudolf Kunze zusammen.
Am 29. November 2002 nahm er am Gedenkkonzert für George Harrison teil, dort spielte er bei den Stücken All things must pass und Wah Wah den Bass.
Klaus Voormann kreierte das Cover zum Album "Scandinavian Leather" der norwegischen Death Punk-Band Turbonegro, das 2003 erschien. Zwischenzeitlich hat er über 100 Album-Cover entworfen.
In einem Flugzeug auf dem Weg von Abu Dhabi nach Kairo hat ein kleines Krokodil am Freitag für Tumult gesorgt, als es aus heiterem Himmel seelenruhig durch die Sitzreihen spazierte.
Nach Angaben des Flughafenpersonals gerieten die Passagiere in Panik, als sie das etwa 30 Zentimeter grosse Reptil erblickten und riefen das Flugpersonal zu Hilfe. Auf dem Flughafen in der ägyptischen Hauptstadt angekommen, wurde das Krokodil den Tierschutzbehörden übergeben.
Wem das Tier gehörte und wie es in das Flugzeug gelangte, blieb zunächst unklar. Alle Passagiere der Maschine der Fluglinie Egypt Air beteuerten, nichts damit zu tun zu haben. (sda)