Einem Bezoar-Ziegenbock wurde es in seiner neuen Anlage im Berner Tierpark Dählhölzlli offenbar zu eng. Er überwand einen Elektrozaun und machte sich auf den Weg in die Stadt. Auf seiner Erkundungstour wurde er an verschiedenen Orten gesehen. Erst in einem Architekturbüro liess er sich schliesslich nieder. Weiter...
Sierra Leone hat ein Exportverbot für Tropenhölzer verhängt, berichtet BBC-Online. Damit will der krisengeschüttelte westafrikanische Staat die Rodung der eigenen Wälder verhindern. Nach Angaben des Nachrichtensenders plündern chinesische und andere ausländische Unternehmen die letzten verblieben Waldgebiete des Landes. Weiter...
Wie ihre Kollegen Humanmediziner haben jetzt auch Oberbergs Tierärzte einen kreisweiten Notdienst eingerichtet. Nach Dienstschluss werden wochentags jeweils zwei Veterinärpraxen Notdienst haben, an den Wochenenden sogar drei. Tierärzte-Sprecher Eberhard Steinkrüger: „Wir haben es jetzt endlich geschafft, diesen Service für den ganzen Kreis anzubieten.“ Die Tierärzte im Südkreis schickten Notfälle in der Vergangenheit meist gleich weiter an die Tierkliniken in Windeck oder Wissen. Weiter...
Das alte Westberlin lebt noch
In Berlin will eine Bürgerinitiative mit einem Volksentscheid das Ende des Flughafens Tempelhof verhindern. Vor allem Westberliner beteiligen sich mit ihrer Unterschrift an dem Rettungsversuch für ein Denkmal, das sichtlich in die Jahre gekommen ist. Weiter...
Die mit einem Sender ausgerüstete Weissstörchin Max befindet sich auf dem Heimflug von ihrem Winterquartier südlich von Cordoba. Noch nie hatte sich das Tier für so kurze Zeit in seinem Winterquartier aufgehalten. Ursache dafür ist möglicherweise das relativ warme Wetter. Weiter...
Ungarische Verhaltensforscher wollen einem Computer Hundesprache beigebracht haben. Die Software könne das Gebell einzelner Hunde besser auseinanderhalten als Menschen - und erkenne zudem einigermaßen, was die Tiere wollten.
Wer sich bei der Runde im Park plötzlich einem kläffenden Riesenhund gegenüber sieht, greift künftig vielleicht nur noch zu seinem Taschencomputer. Dieser analysiert binnen weniger Sekunden, was von dem Gebell zu halten ist und bestätigt dann hoffentlich, dass das Tier ja tatsächlich nur spielen will, wie das Dutzende Meter hinter ihm laufende Herrchen auch behauptet hat.
Einen solchen Übersetzer von Hunde- in Menschensprache wollen ungarische Verhaltensforscher jetzt entwickelt haben. Die von Csaba Molnar und seinem Team an der Budapester Eötvös-Universität ausgearbeitete Software hat mehr als 6000 Bell-Laute von 14 Mudis analysiert, einer ungarischen Hirtenhund-Rasse. Ihr Computerprogramm könne das Gebell einzelner Hunde besser auseinanderhalten als ein Mensch, schreiben die Forscher im Fachblatt "Animal Cognition" (online vorab veröffentlicht). Die Trefferquote habe 52 Prozent betragen, für Menschen sei die Aufgabe nahezu unlösbar. Weiter...
Tierisch viel Geld gibt der deutsche Durchschnittsbürger für seine vier- und zweibeinigen Freunde aus - im wahrsten Sinn des Wortes: 3,15 Milliarden Euro waren es im Jahr 2006, sagte Klaus Oechsner, der Präsident des Zentralverbandes Zoologischer Fachbetriebe Deutschlands (ZFF). Drei Viertel dieses Betrages werden für Futter ausgegeben - der Rest geht für Accessoires und kleidsames Zubehör drauf Weiter...
Eine Rekonstruktionswelle überrollt derzeit Deutschland; von Braunschweig und Dresden über Berlin und Potsdam bis nach Frankfurt und Heidelberg spült sie nicht nur denkmalpflegerisch wertvolle Ruinen oder Stadtparks hinweg, sondern auch die Bauten einer ungeliebten Moderne. Weiter...
Ein australischer Richter hat am Dienstag ein Verbot des japanischen Walfangs vor der Antarktis verfügt. Die Entscheidung von Bundesrichter James Allsop richtet sich gegen das Unternehmen Kyodo Senpaku Kaisha, das die Schiffe der japanischen Walfangflotte betreibt. Diese sind zurzeit auf der Jagd auf Buckel-, Finn- und Zwergwale, die im Rahmen einer Ausnahmeregelung der Internationalen Walfangkommission (IWC) für wissenschaftliche Zwecke erlaubt wurde.
Der Richter folgte einem Antrag der Humane Society International. Die Entscheidung verbietet das «Töten, Verletzen, Entnehmen oder Stören von jeglichen Zwerg-, Finn- und Buckelwalen im australischen Walschutzgebiet». Dieses Schutzgebiet wird von Japan nicht anerkannt. Auch hat die japanische Regierung schon vor dem Urteil erklärt, dass sie eine solche Entscheidung nicht beachten werde. (ap)
Die EU will offenbar über die Richtlinien bei der verpflichtenden Beimengung von Agrotreibstoffen neu entscheiden, berichtet BBC-Online. Es sei nicht vorhersehbar gewesen, dass die Richtlinien - wonach zehn Prozent der Treibstoffe in der Gemeinschaft aus Pflanzen stammen - zu solchen Problemen führen. Konkret geht es um die Erhöhung der Lebensmittelpreise und die Bedrohung der Regenwälder. Die Umweltorganisation BirdLife International https://www.birdlife.org hat davor gewarnt, dass die Monokulturen von Ölpalmen zu einer dramatischen Abnahme der Biodiversität führen.
Am Beispiel der Insel Neubritannien, die zu Papua Neuguinea gehört, kann man feststellen, wie dramatisch die Auswirkungen der Urwaldrodung auf die Artenvielfalt der seltenen Vogelwelt tatsächlich sind, berichtet das Umweltjournal Environment News Service https://www.ens-newswire.com. Auf Neubritannien wurde zwischen 1989 und 2000 ein Achtel der gesamten tiefliegenden Primärwälder abgeholzt. Statt des Urwalds wurden dort Palmöl-Plantagen errichtet. "Nach der Rodung der tropischen Wälder in Malaysia und in Indonesien, wandern die großen Palmöl-Hersteller immer weiter Richtung Osten - nach Neuguinea und Melanesien", so Stuart Butchard, Species Program Coordinator von BirdLife International. Satellitenbilder hätten deutlich gezeigt, dass durch die Rodungen viel mehr Vogelarten bedroht sind als bisher angenommen. Weiter...
Arenenberg/Konstanz – In zwei Ausstellungen zum 200. Geburtstag von Louis Napoleon wird Überraschendes und Unbekanntes präsentiert.
Der letzte französische Kaiser stammte bekanntlich vom Bodensee: Louis Napoleon Bonaparte (1808–1873), ein Neffe des grossen Napoleon, verbrachte seine Jugendjahre am schweizerischen Unterseeufer und in Konstanz. Bis zu seinem Lebensende betrachtete er den Bodensee als seine Heimat, Frankreich als sein Vaterland.
An diesen Herrscher erinnert aus Anlass seines 200. Geburtstags im kommenden Frühling eine schweizerisch-deutsche Gemeinschaftsausstellung des Napoleonmuseums Schloss Arenenberg und der Städtischen Museen Konstanz. Die Konstanzer Ausstellung im Kulturzentrum «Zur Katz» am Münster wird von der Landesstiftung Baden-Württemberg mit 40 000 Euro massgeblich gefördert. Die vom Land getragene Stiftung begrüsst in ihrem Förderbeschluss ausdrücklich die grenzüberschreitende Kooperation der Doppelausstellung. Die Museumsdirektoren Dominik Gügel und Tobias Engelsing erklärten, die Ausstellung werde die Menschen beidseits der Grenze in eine Zeit entführen, in der die Staatsgrenze noch keine besondere Rolle im Alltagsleben der Menschen gespielt habe.
Jogger, Manager und Flaneure teilen sich die Wege, Heidschnucken mümmeln Gras, Kinder toben auf dem Spielplatz, Dealer stehen hinter Büschen - die Hasenheide bietet ein buntes Bild an einem ganz normalen Vormittag. Jetzt ist ein Exot dazugekommen: Vor einer Woche hat im Tiergehege am Fuß der Rixdorfer Höhe ein Lama-Junge das Licht der Welt erblickt.
Noch steht das Tierbaby mit dem flauschigen Fell auf zerbrechlich wirkenden Beinen und versteckt sich am liebsten zwischen Mutter Olga und Vater Gustav. Doch schon jetzt trägt es eine große Bürde. Bürgermeister Heinz Buschkowsky (SPD) hat es zum Botschafter für ein neues und besseres Jahr in der Hasenheide ausgerufen. "Wir wollen den Volkspark nicht kampflos den Drogendealern überlassen", sagt der Bürgermeister gestern bei der Vorstellung des Lamababys. Die Hasenheide gilt als Kriminalitätsschwerpunkt und berüchtigter Drogenumschlagplatz. Seit 20 Jahren kämpft die Polizei gegen die Dealer. Sie ist täglich vor Ort, macht Razzien. Bei einem Einsatz im März 2006 wurde dort der Polizist Uwe Lieschied erschossen.
Jetzt soll die 50 Hektar große Grünanlage ein attraktives Ausflugsziel für Familien mit Kindern werden. Dafür gibt es bereits ein Konzept. Das Bezirksamt konnte das Private Museum für Tierkunde Berlin (PMTB) für den Betrieb des Tiergeheges gewinnen. Museumsleiter Rolf Rese, der bereits ein Tierkunde-Museum an der Hranitzkystraße in Marienfelde betreibt, ist damit der Retter in letzter Not. Aufgrund des angespannten Haushalts wollte sich das Natur- und Grünflächenamt von den Schnucken, Pfauen und Damhirschen trennen. Unvorstellbar für Rolf Rese, Nachfahre eines alten Britzer Bauerngeschlechts und Ur-Neuköllner. Mit seinen sieben Berufstierpflegern wird er sich jetzt um das Anwesen in der Hasenheide kümmern. Der Zoologe plant, das Gehege zu einem Lernzoo auszubauen und ein breites, kostenloses Programm für Kinder und Schulklassen anzubieten. Weiter...
Alles was so keucht und fleucht, wird in Berlin gefüttert. So auch Tauben auf dem Nachbarbalkon. Die Raubvögel freuen sich. Sperber, Habicht, Bussard und Falke sitzen tagsüber auf dem Dach und warten auf Lebendfutter.
Auch Kormorane und Fischreiher bevölkern den Luftraum über Neukölln. Irgendwann beobachtete ich einen Schwan, der den Columbiadamm entlangflog und an „seinem“ Gewässer rechts abbog.
In den Grünanlagen flattern Fledermäuse, Eulen und entflogene Wellensittiche. Kaninchen und Marder huschen in der Dämmerung an einem vorbei, die Ratten latschen einem schon fast auf die Füße und Füchse laufen „freudig bei Fuß“ neben einem her. Einen Waschbär habe ich noch nicht gesichtet.
Dafür kennen viele Berliner die angriffslustigen Nebelkrähen vom Landwehrkanal.
Irgendwann tauchte Hans-Peter auf, ein Bussard aus Neukölln. Er flog von Balkon zu Balkon und suchte Futter. Später sah ich ihn an der „Hasenschänke“. Die Neuköllner saßen hier in der Sonne und ließen es sich gut gehen. Hans-Peter auch. Die Hunde waren ausnahmsweise alle an der Leine und so konnte er zusammen mit den Spatzen von Tisch zu Tisch flattern, auf der Suche nach etwas Fressbaren.
Wenn es in der Hasenheide ruhig ist, kann es passieren, dass zwischen den Bäumen ein dunkelbrauner Raubvogel mit einer extremen Flügelspanne auf einem zugeflogen kommt. Ich bekomme jedes mal einen Wahnsinnsschreck und duck mich. Ob es ein Adler ist? Ich weiß es nicht.
Nord-Neukölln ist nicht Zehlendorf und so habe ich noch keine Wildschweine auf der Straße entdeckt. Und falls es doch einmal dazu kommt, gibt es ja das Berliner Wildtiertelefon: 030 - 64 19 37 23
Passend hierzu das Multimediaprojekt von Florian Möllers und Bruno D'Amicis
Wenn grosse Pflanzenfresser wie Giraffen in der afrikanischen Savanne verschwinden, werden nützliche Ameisen verdrängt. Das hat zur Folge, dass Bäume schneller absterben. Weiter...
Einst war der Biber in ganz Europa zuhause. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren die großen Nagetiere fast ausgerottet. Entlang der Donau werden die Tiere seit einigen Jahren wieder heimisch. Und nun wird auch die Zollernalb interessant. Zwei Biber wurden bereits gesichtet. Weiter...
Wegen der großen Trockenheit, die derzeit in Australien herrscht, kriechen immer mehr Giftschlangen in die Städte. Allein im Bundesstaat Victoria sind im vergangenen Jahr knapp 200 Menschen von Giftschlangen angegriffen worden. Jetzt warnt sogar die Regierung vor der Invasion. Weiter...
Fleisch aus Neuseeland schneide in der Ökobilanz nicht immer schlechter ab als das regionale Produkt, sagt Niels Jungbluth. Wer nur die Strecke sehe, bekäme ein falsches Bild. Weiter...
Eines der ältesten Tiere entdeckt
Wissenschafter der Bangor University in Wales haben bekanntgegeben, dass sie bei Island eine mehr als 400 Jahre alte Islandmuschel aus etwa 75 Metern Tiefe ans Tageslicht geholt haben. Die Muschel wurde also zur Zeit der Ming-Dynastie geboren und war ein Jungtier, als Shakespeare seine Dramen schrieb. Weiter...