Max unterwegs nach Afrika Der Senderstorch Max hat am Morgen des 6. September 2007 seinen Brutort in Tüfingen (D) verlassen und zog vorerst bis in den Kanton Aargau. Am folgenden Tag gelangte er übers Mittelland bis westlich von Lausanne. Am 8. September legte er eine Riesenetappe zurück: Er flog mit Rückenwind zuerst dem Rhonetal entlang und später über Nîmes fast 500 km weit bis nach Narbonne im südlichen Frankreich! Störche fliegen nur selten mehr als 400 km pro Tag. Bestimmt wird er in den nächsten Tagen quer durch Spanien und später wiederum nach Marokko ziehen.
Zur Geschichte...
Stanford. – Rund 22 000 Grauwale schwimmen heute gemäss neuesten Schätzungen im Pazifik. Vor dem Beginn des industriellen Walfangs im 19. Jahrhundert müssen es 76 000 bis 118 000 Grauwale gewesen sein. Zu diesem Schluss kommen Forscher der Stanford University. Sie analysierten die DNA von 42 Tieren. Weil sich die genetische Vielfalt im Laufe der Zeit langsam ändere, ermöglichten DNAVariationen einen Blick auf vergangene Populationszahlen, schreiben die Forscher. Die DNA-Resultate lassen zudem vermuten, warum von 1999 bis 2001 die Zahl der Grauwale abnahm. Grund dafür war nach Ansicht der Forscher die Klimaerwärmung und deren Einfluss auf die Nahrungsquellen in der Beringsee. (bva) «PNAS», online
Baustadtrat Thomas Blesing wird in Anwesenheit des Investors Dr. Manfred Henke und dem Juryvorsitzenden Prof. Urs Kohlbrenner die Ergebnisse des städtebaulichen Wettbewerbes über die künftigen Entwicklungsmöglichkeiten des Kindl-Geländes am Donnerstag, dem 13.09.2007 um 13.00 im Sudhaus der ehemaligen Brauerei, Werbellinstraße 50 in Berlin-Neukölln vorstellen. Weiter...
In der vom 13.09.2007 bis 26.09.2007 täglich von 13.00 bis 19.00 Uhr im Sudhaus zu besichtigenden Ausstellung sind die Wettbewerbsbeiträge für die interessierte Öffentlichkeit näher dargestellt.
Michael Seiler lebt seit 28 Jahren auf der Pfaueninsel. Die heutige Gestalt der Insel ist dem Preußenkönig Friedrich Wilhelm II zu verdanken. Er habe dort mit seiner Geliebten Wilhelmine Encke diverse Schäferstündchen verbracht. Belegt sei das nicht, meint Seiler, andere geschichtliche Verankerungen dagegen sehr wohl. Weiter...
Apec-Gipfel für Senkung der Treibhausgase
China und die USA haben beim Apec-Gipfel in Sydney erstmals formell dem Ziel zugestimmt, die für die Umwelt schädlichen Emissionen global zu senken. Weiter...
Bewirtschaftung und Naturschutz schliessen sich nicht aus.
Die Produktion von Nahrungs- und Genussmitteln im grossen Stil gerät des Öftern in Konflikt mit der Natur. Es gibt aber auch positive Beispiele, wo beides in Einklang gebracht wird. Ein Projekt in der Bündner Herrschaft, das sich des Wendehalses annimmt, ist ein solches. Weiter...
Ihr Mangel an Feinden, ihre exponentielle Vermehrungsrate und ihr grenzenloser Appetit auf natürliche Ressourcen – hätten Ziegen nicht Fell und Hufe, könnte man sie glatt für Menschen halten. Keine andere Tierart zerstört ihre Umwelt so gründlich wie die Ziege. Das bekam auch der ökologisch und historisch bedeutende Galápagos-Archipel zu spüren. Die Ziegen trieben dort zehn Pflanzenarten in die Ausrottung und frassen die Inseln zu Wüsten. Doch nach 300 Jahren ist der Spuk nun endlich vorbei. Einer internationalen Gruppe ist es gelungen, Galápagos vollständig von den Ziegen zu befreien. Weiter...
Die Sängerin Beth Ditto der Soul-Punkband Gossip aus dem bigotten Redneck-Kaff Scarcy in Arkansas,ist klein, dick,lesbisch und stolz darauf.
Ich mag eine lesbische Ikone sein, aber weit stärker sehe ich mich als eine fette Ikone, bemerke sie Anfang 2006.
Dieses normierte Schönheitsideal, dem viele Frauen verzweifelt hinterherjagen , interessiert mich nicht. Ich bin auch so verdammt heiss
Dem Bären scheint es im Albulatal zu gefallen: Seit rund drei Wochen wird das Signal des besenderten Tieres in Region Alvaneu erfasst, wie Marcel Michel vom Bündner Amt für Jagd und Fischerei am Freitag erklärte. Er befinde sich recht weit oben in schwach besiedeltem Gebiet und habe keine Schafe mehr gerissen. Auch von der zur Zeit laufenden Jagd scheint sich der Bär nicht irritieren zu lassen. Dies täten auch die Jäger nicht: Einige hätten das Raubtier zwar gesichtet, zu problematischen Begegnungen sei es aber nicht gekommen, sagte Michel weiter. Vom zweiten Bären, der sich zuletzt im Engadin aufhielt, gibt es keine neuen Informationen.(ap)
Eines teilen Kleinkinder und Affen uneingeschränkt: Wenn sie zum Aufgaben lösen keine Lust haben, dann ist da nichts zu machen. "Da halfen keine Bestechungsversuche - weder Rosinen noch Spielzeug", erzählt Esther Herrmann. Glücklicherweise sei dies jedoch selten der Fall gewesen. Meist hätten menschliche und tierische Versuchsteilnehmer begeistert mitgemacht. Die Verhaltensforscherin Herrmann untersuchte gemeinsam mit ihren Kollegen vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig die Denkleistung von Kindern und Affen.
Ihr Ergebnis: Was das soziale Verhalten betrifft, sind Kleinkinder den nahen Verwandten überlegen. Wenn es aber ums Rechnen oder den Gebrauch von Werkzeug geht, stellen sich Affen geschickter an, so die Wissenschaftler, die ihre Ergebnisse jetzt im Magazin "Science" veröffentlicht haben. Weiter...
Labors setzten Tausende zusätzliche Tiere ein
Bern. – Die Zahl der in Laborversuchen eingesetzten Tiere ist 2006 um 1,7 Prozent angestiegen. Abgenommen habe die Zahl schwer belasteter Versuchstiere, gab das Bundesamt für Veterinärwesen bekannt. Solche Versuche dienten der Entwicklung neuer Medikamente. Insgesamt 716 002 Tiere wurden zu Versuchszwecken eingesetzt. Bei 83 Prozent der Versuchstiere handelt es sich um Nagetiere wie Mäuse, Ratten, Hamster oder Meerschweinchen. Mehr als die Hälfte der Tiere sei in der Industrie, ein Drittel an Hochschulen und Spitälern eingesetzt worden. (AP)
Endlich die echte Hundeperspektive
Tokio. – Wollten Sie immer schon wissen, wie Ihr Hund die Welt sieht? Oder was er den ganzen Tag so treibt? Jetzt können Sie es erfahren, dank der Wonderful- Shot-Kamera vom japanischen Spielwarenkonzern Tomy. 3,5 Megapixel, 8 MB interner Speicher, Fernbedienung und USB-Anschluss. Sie befestigen das 38 Gramm leichte Gerät am Halsband, schiessen Bilder per Knopfdruck oder programmieren ein regelmässiges Foto. Und später schauen Sie, aus der Perspektive des lieben Vierbeiners, auf Dinge, die ihm so begegnen. Da öffnen sich ganz neue Welten, garantiert. (hbr) Kamera...
TagesAnzeiger/Zürich 7.9.07
US-Forscher haben einen möglichen Schuldigen für das Bienensterben identifiziert - ein Schweizer Experte ist aber skeptisch.
Amerikanische Forscher glauben, eine mögliche Ursache des rätselhaften Bienensterbens identifiziert zu haben. Die Forscher suchten in gesunden und verendeten Völkern nach Bakterien, Viren, Parasiten und Pilzen. Als Hauptverdächtigter blieb das so genannte Israelische Akute-Bienen-Paralysevirus (IAPV) im Netz der Forscher hängen. Weiter...
Großes Fly-In auf den Spuren der Luftbrücke: Es werden noch Piloten gesucht! Der legendäre Flughafen Berlin Tempelhof (EDDI) soll als Flughafen geschlossen werden. Noch ist Tempelhof für den Flugbetrieb offen. Damit das auch so bleibt, organisiert ein AOPA-Mitglied ein Fly-In nach Tempelhof.
Das Fly-In soll am Wochenende des 15./16. September 2007 stattfinden. Weiter...
Ein Erlebnistag findet am Samstag (8. September) auf dem Flughafen Tempelhof statt. Wie die Berliner Flughäfen mitteilten, werden neben einer Reisemesse auch Rundflüge, Führungen und ein Unterhaltungsprogramm geboten. Auf der Messe dreht sich den Angaben zufolge alles um die Themen Luftfahrt, Reisen, Urlaub und Erholung. Außerdem werden die Besucher mit einem Bühnenprogramm, Kinderaktionen und Gewinnspielen unterhalten. Führungen bieten einen Einblick in die historischen Luftschutzbunker aus dem Zweiten Weltkrieg sowie in eine zu einem Basketballfeld umfunktionierte Halle. Außerdem besteht die Möglichkeit zu Rundflügen. Dafür stehen unter anderem ein sogenannter Rosinenbomber DC3, ein Helikopter und mit der Antonow An 2 der größte noch fliegende Doppeldecker der Welt zur Verfügung. Die Führungen sind für 6,00 Euro, die Rundflüge in einem begrenzten Kontingent für ab 69,00 Euro unter air-service-berlin.de buchbar. Der Erlebnistag ist der Auftakt einer Reihe von Veranstaltungen anlässlich der anstehenden Schließung des Flughafens Tempelhof am 31. Oktober 2007. (berlin-airport.de ) ddp/bst/fgr www.ad-hoc-news.de
Eine tierische Geschichte in Kreuzlingen / Schweiz: Zwei Wasserbüffel haben von den Hochlandrindern die Pflege des Naturschutzgebietes auf der Wollsaueninsel übernommen.
Das Seeburgareal weist mit den Naturschutzgebieten beim Jachthafen und beim Seemuseum und der Wollsaueninsel drei ökologisch besonders wertvolle Flächen auf. Ohne fachgerechte Pflege drohen diese Naturschutzflächen zu verbuschen. Die Pflege durch Nutztiere ist im Vergleich mit einer konventionellen Mahd kostengünstig und sehr schonend. Zudem weisen beweidete Flächen im Vergleich mit Mähwiesen mehr Pflanzen- und Kleintierarten auf.
Seit 1988 wird die Insel vor dem Grossschifffahrtshafen von Wollschweinen beweidet. Seit 1997 werden auch Schottische Hochlandrinder zur Pflege eingesetzt. In einem Versuch über zwei Jahre übernehmen jetzt auf der Wollsaueninsel zwei Wasserbüffel die Beweidung. Wasserbüffel sind noch besser an feuchte Gebiete angepasst als Hochlandrinder, ihr natürlicher Lebensraum sind Feuchtgebiete, Sumpfwälder und Flusstäler. Aufgrund ihrer breiten Klauen können die Büffel auch auf sumpfigem und feuchtem Weideland, wie auf der Insel, gehalten werden. Die Kreuzlinger Wasserbüffel sind nun zu Dritt: Die Kuh hat Ende Monat August ein Junges bekommen.
Erste Basis am Südpol mit Zufuhr erneuerbarer Energie.
Belgien gehörte 1957 zu den ersten Ländern, die den Antarktis-Vertrag unterzeichnet hatten. Erstmals nach 40 Jahren will das Land nun eine neue Forschungsstation bauen. Geldgeber ist nicht der Staat, sondern Unternehmen, die dem Klimawandel Bedeutung beimessen. Weiter...
Auch wer mit einem angeleinten Hund im Wald spazieren geht, beeinträchtigt die dort lebenden Vögel. Das haben australische Forscher herausgefunden, als sie die Zahl der Vögel rund um Waldwege bestimmten, die von einem Mensch mit Hund begangen wurden. Nach ihren Ergebnissen ergreifen bei einem solchen Hundespaziergang etwa 40 Prozent der Vögel die Flucht, die Zahl der unterschiedlichen Arten verringert sich um 35 Prozent. Auch wenn der langfristige Einfluss auf die Vogelpopulation wahrscheinlich klein sei, plädieren die Forscher zumindest in einigen Gebieten für Hundeverbote. Weiter...
Es ist nicht nur das CO2, das dafür sorgt, dass die Meere immer saurer werden. Ganz massiv beeinträchtigen auch Stickstoff und Schwefel, die mit Abgasen in die Luft gelangen, die Ozeane. Zu diesem Schluss kommt der Ozeanograph Scott Doney von der Woods Hole Oceanographic Institution https://www.whoi.edu in Massachusetts im Wissenschaftsmagazin Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS). Diesen Effekt hätten Forscher bis jetzt vernachlässigt, meint der Experte. Weiter...
in Drittel der rund 3000 Grosspilzarten in der Schweiz ist gefährdet. Das zeigt eine vom Bund veröffentlichte rote Liste.
Die Liste, welche die Eidgenössische Forschungsanstalt WSL im Auftrag des Bundesamts für Umwelt (Bafu) erstmals erarbeitet hat, umfasst 937 gefährdete Pilzarten. Sie enthält nicht nur seltene Arten wie den Rosaroten Saftling (Hygrocybe calyptriformis), sondern auch bekannte Pilze wie den Kaiserling (Amanita caesarea) oder den Lärchenschwamm (Laricifomes officinalis).
Laut Bafu sind hauptsächlich Arten gefährdet, die in Mooren und ungedüngten Wiesen und Weiden wachsen. Die Lebensräume der Pilze werden vor allem durch die Intensivierung der Landwirtschaft, durch Bautätigkeit oder durch Luftschadstoffe eingeschränkt.
Weniger Waldpilze gefährdet
Kleiner ist der Anteil der gefährdeten Arten, die im Wald vorkommen. Das hängt laut Bafu damit zusammen, dass der Schweizer Wald seit über 100 Jahren zurückhaltend genutzt sowie kleinflächig und oft naturnah bewirtschaftet wird. Allerdings seien viele Waldpilzarten von Totholz abhängig, das in manchen Wäldern nur in geringen Mengen vorhanden sei.
Um das Überleben der gefährdeten Pilzarten zu sichern, will das Bafu weiterhin an Massnahmen wie zeitlichen Sammelbeschränkungen, lokalen Sammelverboten, Gewichtsbeschränkungen und Schutzzonen festhalten.
TagesAnzeiger/Zürich 3.9.07 Bafu-Seite zum Thema Pilze...
Nepalesische Fluglinie opfert vor Start zwei Ziegen
Die Fluggesellschaft Nepal Airlines hat nach einer Pannenserie offenbar wenig Vertrauen in die Technik seiner Flugzeuge für internationale Flüge. Angestellte des Unternehmens opferten vor einem der Flüge zwei Ziegen, um den Hindu-Gott des Himmels zu besänftigen. Weiter...
Der alte Leitspruch der Rockszene «Live fast, die young» ist nun auch statistisch belegt: Rock- und Popstars haben eine deutlich geringere Lebenserwartung als «Normalsterbliche» Weiter...
Lugano. – Er heisst Oleg, ist achtjährig und ein notorischer Delinquent. Aber Achtung: Es handelt sich weder um einen erneuten Fall von Ausländerkriminalität noch um ein weiteres Kapitel der tristen Saga namens Jugendgewalt. Denn Oleg ist erstens ein waschechter Einheimischer und zweitens ein Kater. Allerdings mit einem ausgefallenen Hobby: Er klaut Schuhe. Die Objekte seiner nächtlichen Beutezüge pflegt er anschliessend Herrchen und Frauchen voller Stolz vorzuführen. Angefangen habe alles vor sechs, sieben Jahren, erzählen die Besitzer, eine Familie im Tessiner Dorf Mezzovico-Vira. Damals habe man noch abgelegen neben einem Fussballplatz gewohnt. Oleg habe regelmässig Schuhe entwendet, die über Nacht in den Garderoben geblieben seien. Häufig habe er zuerst einen Schuh nach Hause gebracht und danach den passenden zweiten. Seit dem Umzug in ein bewohntes Quartier macht Oleg die Nachbarschaft unsicher. Die Schuhsammlung seiner Besitzer wächst und wächst, was diesen nirgends recht ist. Via Medien haben sie sich deshalb für das klandestine Verhalten des diebischen Katers entschuldigt. Und gleich noch ihre Telefonnummer bekannt gemacht. Auf dass Olegs Opfer das Diebesgut wieder in Besitz nehmen können. (len)
TagesAnzeiger/Zürich 4.9.07
Mit einem aussergewöhnlichen Fall von Ehestreitigkeiten hat es die Polizei im baden-württembergischen Linkenheim-Hochstetten zu tun bekommen: Eine Frau bat um polizeilichen Schutz für das Hängebauchschwein, das ihr gemeinsam mit ihrem getrennt lebenden Ehemann gehört. Er wolle das Tier töten lassen, erklärte sie.
Der Mann gab der Polizei an, dass seine Ehefrau das Tier bei ihrem Auszug zurückgelassen und sich nicht weiter darum gekümmert habe. Weil ausserdem aus dem angeblichen Zwergschwein zwischenzeitlich ein stattlicher Brocken von gut 50 Kilogramm geworden sei, könne er nicht für eine artgerechte Haltung sorgen. Die Beamten konnten ihn dazu bewegen, den Auftrag rückgängig zu machen.(ap)
NZZ/Zürich 4.9.07