Sternnasenmaulwürfe und amerikanische Wasserspitzmäuse können ihre Beute auch unter Wasser am Geruch erkennen. Von dieser Fähigkeit der kleinen Säugetiere berichtet Kenneth Catania von der Vanderbilt University im US-amerikanischen Nashville im Wissenschaftsjournal Nature.
Bisher hatten Biologen angenommen, dass Landsäugetiere im nassen Element nur wenig mit ihrer Nase anfangen können. Schließlich gibt es dort keine Luft, die Geruchsmoleküle aufnehmen und zu den Riechschleimhäuten transportieren könnte. Sternnasenmaulwürfe (Condylura cristata) aber lassen sich davon nicht irritieren, zeigen die Versuche von Kenneth Catania. Weiter...
WWF, BUND und die sieben ostfriesischen Inselgemeinden lehnen den Bau des Offshore-Windparks am Standort Nordergründe ab. Dies betonte das Bündnis am Dienstag während einer Anhörung zu diesem Windpark in Oldenburg. Umweltverbände und Inselbürgermeister befürchten ein erhöhtes Ölpestrisiko durch mögliche Schiffskollisionen mit den Windrädern. Weiter...
Eine 80 Kilogramm schwere Riesenschlange hat im Papiliorama in Kerzers 40 Anakondas zur Welt gebracht – eine Seltenheit in Europa.
Das Muttertier, das seit acht Jahren im freiburgischen Tropenhaus lebt, misst sechs Meter, und hat bereits vor zwei Jahren Nachwuchs bekommen. Auch damals kamen exakt 40 junge Schlangen zur Welt.
Die Jungtiere sind rund 70 Zentimeter lang und deutlich kräftiger als der letzte Wurf, liess das Papiliorama verlauten. Weiter...
Entgegen bisheriger Annahmen sind sich Seepferdchenpaare keineswegs treu. Dies haben Beobachtungen in verschiedenen deutschen Sea Life Aquarium ergeben. Weiter...
Eigentlich könnte es Michael Waiser jetzt ganz ruhig angehen lassen. Denn der Chef der World Wheel Berlin Holding ist nach dem Rückzug der Anschutz Entertainment Group von ihren Riesenradplänen am Ostbahnhof konkurrenzlos in Berlin. Seine Firma plant ein 175 bis 180 Meter hohes Aussichtsrad, das sich ab Ende 2008 am Zoo drehen soll. Doch Waiser ist überhaupt nicht ruhig - zu viel Gegenwind bekommt sein Projekt derzeit. Weiter...
Wenn von der Eiszeit die Rede ist, denkt man unweigerlich ans Mammut. Wir kennen das zottige Tier mit den langen Stoßzähnen ziemlich gut. Der sibirische Permafrost hat etliche Mammuts, die vor 40 000 Jahren durch die Tundra streiften, mit Haut und Haaren konserviert. Ihr Fell war meist braun. Aber vor kurzem haben Forscher vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig herausgefunden, dass es wohl auch blonde Mammuts gab. Weiter...
Die Folgen des Rückgangs der biologischen Vielfalt sollten weltweit stärker in das öffentliche Bewusstsein getragen werden. Das ist die wichtigste aus einer ganzen Reihe von Empfehlungen an die Politik, mit denen heute in Berlin eine dreitägige Expertentagung zur Vorbereitung des UN-Naturschutzgipfels im Mai 2008 in Bonn zu Ende gegangen ist. "Neben der Klimaveränderung ist die weltweite Zerstörung von Ökosystemen die größte globale umweltpolitische Herausforderung. Wir wollen bis zum Jahr 2010 eine Trendwende erreichen, dafür muss das Thema weltweit auf die politischen Tagesordnungen", sagte der Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Matthias Machnig. Weiter...
Das größte Forschungszentrum Österreichs für die Suche nach Alternativen für Tierversuche soll in Linz entstehen. Mindestens zehn Millionen Euro werden in die Forschung nach neuen Untersuchungsmethoden investiert. Weiter...
Nach dem heutigen Urteil des Oberlandesgericht (OLG) Köln kann Greenpeace Produkte des Milchkonzerns Müller weiterhin als Gen-Milch bezeichnen. Daran will der Milchriese die Umweltschützer bereits seit Mai 2004 per Gerichtsverfahren hindern, obwohl Müller genmanipulierte Futtermittel an Milchkühe verfüttern lässt. Weiter...
Auf der südostasiatischen Regenwaldinsel Borneo sind nach Angaben der Umweltorganisation WWF von Juli 2005 bis September diesen Jahres 52 bisher unbekannte Tier- und Pflanzenarten entdeckt worden. Weiter...
Pukekos leben gefährlich. Wer durch Neuseeland fährt, sieht die Purpurhühner direkt am Straßenrand nach Futter picken. So mancher dieser prächtigen blau-schwarz schimmernden Vögel mit den leuchtend roten Schnäbeln und Stelzenbeinen klebt deshalb plattgefahren auf dem Asphalt. Ihre größten Feinde sind jedoch nicht zu spät bremsende Autofahrer, sondern Farmer. Weiter...
Hinter einer bunten Plane geben Bauleute dem ehemaligen Palais des deutschen Kaisers Wilhelm I. an der Ecke Unter den Linden/Bebelplatz den letzten Schliff. Bis zum Sommer 2007 erhält das unlängst restaurierte und frisch gestrichende Palais ein Anbau aus Holz nach historischen Vorbild. Es handelt sich um die Rekonstruktion einer 14 Meter langen Pergola, die sechs Meter in den Bebelplatz hinein reicht. Auf diesen Anbau pflegte der alte Kaiser Wilhelm zu treten, wenn er sich vom Aktenstudium in seinem Arbeitszimmer erhob, um frische Luft zu schnappen. Ursprünglich war der hölzerne Anbau, der dem Opernplatz eine südländische Note verlieh, mit Rankenpflanzen bewachsen, und wenn er errichtet sein wird, soll sich wie zu Kaisers Zeiten wieder ein Zierwein um die Bohlen aus Eichenholz ranken. Weiter...
Die Bodenzeichnungen der Nasca im Süden Perus sind keine Landebahnen Außerirdischer, sondern Prozessionswege
Erich von Dänikens Astronauten wären hier nur einmal gelandet. Denn beim Anflug aus den Tiefen des Alls hätten die galaktischen Götter unweigerlich Raumschiffbruch erlitten: Die zehn Meter hohen, wimpelgeschmückten Pfosten und die massiven Steinaltäre am Ende der Landepisten hätten die Ur-Shuttles in sehr irdische Einzelteile zerlegt.
Auch wenn man sich die esoterischen Erklärungsversuche des Schweizer Pseudowissenschaftlers nicht zu eigen macht, sind die Nasca-Linien seit ihrer Entdeckung vor rund 60 Jahren eines der größten archäolgischen Rätsel: Warum hat eine alte Kultur im südlichen Peru riesige Tierfiguren, geometrische Flächen und kilometerlange Linien in den Boden der Küstenwüste „gemalt“?
Die Frage stellte sich vor allem deswegen so dringlich, weil die Bodenzeichnungen (Geoglyphen) nur aus der Luft als Ganzes zu erfassen schienen. Das konnten doch nur Zeichen für die Götter sein. Oder eine Kartierung unterirdischer Wasserströme. Oder ein vorgeschichtlicher Astrokalender. Oder eben Landebahnen für extraterrestrische Astronauten. Erklärungsversuche für die rätselhaften Zeichen gab es zuhauf, wissenschaftliche Untersuchungen gab es nicht.
Das hat sich jetzt geändert – und die Nasca-Linien sind entzaubert worden: Sie sind sehr wohl auch vom Boden aus zu erkennen. Und: Sie dienten religiösen oder sozialen Großveranstaltungen. Weiter...
Menschen können ähnlich wie Hunde Duftspuren schnüffelnd verfolgen und demnach deutlich besser riechen, als man ihnen bisher zugetraut hatte. Das haben amerikanische Forscher bei einer Studie mit 32 Freiwilligen nachgewiesen. Dabei konnten die Probanden die Quelle eines Geruchs orten, indem sie die Geruchsinformationen aus den beiden Nasenlöchern verglichen. Die Spürhundqualitäten konnten durch Training sogar noch verbessert werden. Weiter...
Der NABU hat gegen das heute in Deutschland in Kraft getretene Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz bei der EU-Kommission Beschwerde eingelegt. „Das mit 17-monatiger Verspätung erschienene Gesetz ist in höchstem Maße EG-rechtswidrig. Es missachtet, dass den Umweltverbänden nach dem europäischen Recht neuerdings ein ‚weiter Zugang zu Gerichten’ zu gewähren ist und sie daher mit umfassenden Klagerechten ausgestattet werden müssen“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Das neue Gesetz sehe aber nur dann Klagemöglichkeiten von Verbänden vor, wenn sie sich auf Vorschriften berufen, gegen die Bürger ohnehin vorgehen können. Verstöße gegen den Klima-, Gewässer- und Naturschutz könnten sie dagegen nicht geltend machen. „Damit erhalten die Verbände praktisch keine neuen Klagerechte. Sie können sich nicht nachhaltig für das Allgemeinwohl einsetzen,“ kritisierte Tschimpke. Weiter...
Ein in schönster Blüte stehender Ast einer japanischen Zierkirsche im Zentrum von Bad Freienwalde ist seit einigen Tagen Stadtgespräch in der 50 Kilometer nordöstlich Berlins gelegenen Kleinstadt. Es gebe keinen besseren Beweis für den Klimawandel, heißt es. Doch Fachleute wiegeln ab. Der Knospenknall im Dezember trete bei diesem Baum immer mal wieder auf und sei auf einen genetischen Defekt zurückzuführen. So recht will an diese Erklärung niemand glauben. Schließlich treiben im Oderland auch schon mehrere Weidenkätzchen aus. Und der Winterraps ragt viel zu weit aus dem Boden.
Die Landesforstverwaltung in Eberswalde befürchtet durch den warmen Herbst sogar langfristige Gesundheitsschäden für die Wälder. Durch die anhaltend hohen Temperaturen kommen die Bäume nicht zur Ruhe, der Motor droht heiß zu laufen, erklären die Waldökologen. Und schlagen Alarm: Die Bäume verbrauchten derzeit ihre Reservestoffe für den Austrieb im nächsten Jahr. Zur ungewöhnlichen Wärme käme als zweiter negativer Faktor die zurückgehenden Niederschlagsmengen in weiten Teilen Brandenburgs hinzu. An der Wetterstation Angermünde wurden bis Ende November nur 395 Millimeter Regen gemessen. Das ist knapp die Hälfte des durchschnittlichen Niederschlags in Deutschland (750 Millimeter). Meteorologen sprechen deshalb für den Nordosten Brandenburgs schon von einem Steppenklima. Weiter...
Im Potsdamer Neuen Garten und im Babelsberger Park wird ab April 2007 das freiwillige Eintrittsgeld für Parks eingeführt. Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass die Einnahmen hinter den Erwartungen zurück bleiben.
Das sei notwendig, um die Gartenkunstwerke künftig weiterhin in hoher Qualität präsentieren zu können, sagte der Direktor der Preußischen Stiftung Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg Hartmut Dorgerloh. Zwar hätten sich die Einnahmeerwartungen aus den Eintrittsgeldern in den Schlossgärten Sanssouci und Charlottenburg in diesem Jahr nicht ganz erfüllt, jedoch fühle sich die Stiftung durch die überwiegend positive Besucherresonanz in diesem Schritt bestätigt.
Etwa 170.000 Euro seien seit dem Frühjahr zusätzlich eingenommen worden, davon etwa 162.000 Euro im Park Sanssouci, sagte Dorgerloh. Die Stiftung habe anfangs mit Einnahmen von etwa 300.000 Euro gerechnet. Es seien jedoch Kosten von etwa 64.000 Euro für die Einführung des Konzepts mit Eintrittsautomaten sowie zusätzliche Personalkosten für den Einsatz von 20 studentischen Besucherbetreuern entstanden. Letzterer habe sich jedoch bewährt, da die Betreuer im gezielten Kontakt mit den Parkbesuchern Hintergründe und Zusatzinformationen vermitteln konnten und so etwa 70 Prozent der Einnahmen einwarben. Mit den zehn Automaten an den Parkeingängen seien bislang nur etwa 24.000 Euro eingenommen worden. Weiter...
»Dutzende aufgeregter Ratten haben an Bord eines Flugzeuges der Saudi Airlines für Panik gesorgt. Als die Maschine der staatlichen Fluggesellschaft von Saudi-Arabien auf ihrem nächtlichen Inlandsflug nach Tabuk eine Höhe von 7620 Metern erreicht hatte, liefen die Tiere plötzlich wie wild zwischen den Sitzen herum. Wie die saudiarabische Zeitung "Arab News" am Freitag berichtete, konnten die Flugbegleiter die Ratten nicht einfangen, so dass die Passagiere bis zur Landung in Tabuk einfach ausharren mussten.
Später stellte sich heraus, dass ein Passagier in einer grossen Ledertasche 80 Ratten an Bord gebracht hatte. Der Pilot des Fluges übergab den Mann den Sicherheitsbehörden. Zum Schicksal der Tiere machte das Blatt keine Angaben.« Basler Zeitung
Nicht jeder Schafzüchter, der seine Tiere vor einer Wolfsattacke schützen will, soll einen Herdenschutzhund kaufen. Der Bund macht klare Vorschriften, welche Tierhalter finanziell unterstützt werden.
Dass der Wolf nach über 100-jähriger Abwesenheit wieder im Kanton Bern angekommen ist, freut Natur- und Tierfreunde. Einige Besitzer der 60000 Schafe, die in diesem Kanton leben, fürchten nach der Wolfsattacke in Pohlern jetzt allerdings um das Leben ihrer Zuchttiere. Allein gelassen werden sie in ihrer Not zwar nicht. Bund und Kanton stellen «Präventionsmassnahmen» in Aussicht und bieten die Hilfe eines speziellen Kompetenzzentrums an. Trotzdem: Was konkret sollen besorgte Schafbesitzer tun, damit der Wolf keinen Schaden anrichten kann? Sollen sie kurz entschlossen einen Herdenschutzhund kaufen? Weiter...
In Indien soll ein wild gewordener Elefant erschossen werden. Das Tier hatte zwölf Menschen tot getrampelt. Die Einheimischen nennen ihn wegen seiner Gefährlichkeit «Osama». Weiter...
Tests für Medikamente, die an Tieren durchgeführt wurden, liefern nicht in allen Fällen zuverlässige Ergebnisse. Wissenschafter der London School of Hygiene and Tropical Medicine https://www.lshtm.ac.uk überprüften Studien aus sechs Bereichen. Es zeigte sich, dass die bei den Tieren erzielten Ergebnisse nur in drei Fällen mit jenem beim Menschen übereinstimmten. Es wurden Kortikosteroide zur Behandlung von Kopfverletzungen und Atemwegserkrankungen bei Kleinkindern eingesetzt, Antifibrinolytika gegen Blutungen, Thrombolyse und Tirilazad bei Schlaganfällen und Biophosphonate gegen Osteoporose. Es gab jedoch keine einheitlichen Ergebnisse zwischen den Studien mit Tieren und den Studien mit Menschen. Die Ergebnisse der aktuellen Studie wurden im British Medical Journal https://www.bmj.com veröffentlicht. Weiter...
Bis zum Ende des Jahrhunderts könnten die Ozeanpegel um 50 bis 140 Zentimeter steigen, befürchtet Stefan Rahmstorf. Der Ozeanphysiker vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung gelangte zu diesem Schluss aufgrund von Satellitenmessungen und eigener Berechnungen. Im Magazin Science stellt Rahmstorf seine Studie heute vor. Falls seine dramatische Prognose eintrifft, müssten sich die Bewohner vieler Städte - zum Beispiel in New York, Bangkok, auf den Pazifikinseln oder an der niederländischen und deutschen Nordseeküste - gegen höhere Sturmfluten wappnen als derzeit erwartet. Allerdings äußern manche Klimaforscher auch Zweifel an Rahmstorfs Vorhersage. Weiter...
Als "Ölscheichs von morgen" bezeichnet der Westerwälder Markus Mann https://www.mann-energie.de die deutschen Waldbesitzer. Sein Unternehmen produziert Holzpellets, die derzeit einen enormen Nachfrageschub erleben. "Holz ist nach wie vor der wichtigste Biomasse-Energieträger, den wir haben - und es ist ausreichend davon vorhanden", sagt Mann. Gab es 1999 nicht einmal 1.000 Holzpelletsheizungen in der Republik, sei die Zahl auf mittlerweile fast 70.000 gestiegen. Weiter...
„Nach dem Zweiten Weltkrieg war das hier alles ein Acker“, sagt Christoph Hartmann. Der mit der Wiederbegrünung der Fläche der ehemaligen Entlastungsstraße beauftragte Landschaftsbauer steht im Tiergarten und schaut auf das neu bepflanzte Rondell um den Floraplatz. Acker, im wahrsten Sinne des Wortes: Als der Bürgermeister Ernst Reuter 1949 die erste Linde pflanzte, standen nur noch 700 Bäume im Park, auf der Brachfläche wurde Feldarbeit betrieben.
Jetzt ist auch der Abschnitt wieder grün, auf dem die 1961 gebaute Entlastungsstraße verlief, die durch die Eröffnung des Tiergartentunnels im März dieses Jahres überflüssig wurde. 32 Bäume und 1500 Quadratmeter Sträucher wurden in den vergangenen drei Monaten gepflanzt, 600 Quadratmeter Wegfläche mit Mosaik gepflastert. Acht Millionen Euro habe die Wiederbegrünung gekostet, sagt Stephan Strauss, Leiter der Gruppe Landschaftsbau in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. Weiter...
Amerikanische Wissenschaftler haben entdeckt, warum Stechmücken und andere Insekten auf ausgeatmetes Kohlendioxid fliegen: Sie sind mit einem Duo aus Empfängereiweißen ausgestattet, das für das Aufspüren des Gases zuständig ist und bei einem Treffer eine Gruppe von Nervenzellen im Riechorgan alarmiert. Auf diese Weise können Stechmücken lebendige Organismen und damit potenzielle Futterquellen ausfindig machen. Die Entdeckung ist besonders deswegen von Interesse, weil Mücken eine ganze Reihe schwerer Infektionskrankheiten wie Malaria und Gelbfieber übertragen. Das gezielte Blockieren der verantwortlichen Empfängerproteine könnte daher helfen, diese Krankheiten zu bekämpfen. Weiter...
In vielen Orten Deutschlands sind Handelsvertreter des Unternehmens „Futter für Tiere in Not“ unterwegs und werben für den örtlichen Tierschutzverein Futterpatenschaften für Tierheimtiere.
„Die Methodik, die hinter dem Unternehmen steht, erinnert an so genannte Drückerkolonnen“, stellt Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, fest. Der größte Teil der Einnahmen gehe dem Tierschutz verloren. Der Deutsche Tierschutzbund distanziert sich von solchen Praktiken und appelliert an Tierfreunde, sich nicht täuschen zu lassen und Spenden direkt an das örtliche Tierheim zu geben, statt über eine kommerzielle Firma Patenschaftsverträge abzuschließen. Weiter...
Der Senat legt jetzt fest, wie Auslaufflächen für Hunde in Hamburg beschaffen sein müssen. Dazu hat er eine "Globalrichtlinie" für die sieben Bezirke beschlossen. Bisher gibt es 117 solcher Auslaufflächen in der Stadt, in einigen Bezirken mehr als in anderen. Nach der Richtlinie müssen die Bezirke die Hundeauslaufflächen "in ausreichender Zahl und möglichst wohnortnah" für die Hundehalter ausweisen. Das heißt: Weiter als zwei Kilometer soll kein Herrchen oder Frauchen zur nächsten Fläche unterwegs sein müssen. Weiter...
Das Europäische Parlament in Straßburg beschließt ein neues Chemikaliengesetz (REACH) und reflexartig zieht die Chemische Industrie - vertreten durch ihren Verband VCI - alte Hasen aus dem Hut: Kosten und Aufwand drohten und die Konkurrenzfähigkeit werde leiden. Doch ist das neue EU-Gesetz tatsächlich der Tiger, vor dem die große Chemische Industrie zittern müsste?
Die Greenpeace-Sprecherin Corinna Hölzel stellt ernüchternd fest: REACH ist eher ein Kätzchen. Mit REACH bleiben krebserregende, die Fruchtbarkeit beeinträchtigende und hormonell wirksame Chemikalien erlaubt, wenn die Hersteller behaupten, sie angemessen zu kontrollieren. Gegenwärtig gibt es auf dem europäischen Markt ungefähr 100.000 Chemikalien, die auch in Alltagsgegenständen stecken können. Alle Vor- und Nachteile sowie die Risiken dieser Stoffe herauszufinden und bekannt zu machen, war zunächst der Ansatz hinter REACH. Weiter...
Am Freitag, den 11.Mai.2007, um 11 Uhr findet die offizielle Eröffnung des Gartenkulturpfads Neukölln statt
Ort:
Ausbildungszentrum des Naturschutz- und Grünflächenamts von Neukölln, Neuköllnische Allee 123, 12057 Berlin
Am Anfang stand die Idee der Deutschen Gartenbaugesellschaft 1822 e.V. mit dem Gartenkulturpfad, "Garten, Mensch, Natur und Umwelt miteinander in Einklang zu bringen und deutlich zu machen, wie wichtig Gärten und Parks für die Lebensqualität der Menschen sind."
Diese Idee haben das Kulturnetzwerk Neukölln e.V. und der Förderverein der August Heyn Gartenarbeitsschule Neukölln e.V. für Berlin Neukölln aufgegriffen, um die unzähligen gärtnerischen Kleinode des Bezirks vorzustellen. Bei der Recherche nach geeigneten Stationen für den Gartenkulturpfad Neukölln wurde schnell klar, dass Neukölln viel zu groß ist und zu viele Facetten bietet, um sich auf ausschließlich eine Route zu beschränken. So wurden fünf Rundgänge durch das grüne Neukölln entwickelt, aufgeteilt nach den Neuköllner Stadtgebieten.
Route 1: Vom Richardsdorf zur interkulturellen Großstadt
...führt 10 km durch das lebendige innerstädtische, interkulturelle Neukölln mit seinem Künstlerkiezen und Parks. Karte
Route 2: Köllnische Heide
...führt 5 km durch Wohn-, Park- und Kleingartenanlagen aus der Zeit der Weimarer Republik. Diese Route bietet zudem die Gelegenheit, die gärtnerische Ausbildungsstätte des Bezirks zu besichtigen.
Route 3: Britz, Mittelalterliches Gut, Großsiedlung, Naturdenkmal
...führt 7 km durch den Ortsteil Britz, der architektonische Highlights wie das Schloss Britz und die Gartenstadt Hufeisensiedlung zu bieten hat. Außerdem lohnt sich ein Abstecher in die August - Heyn - Gartenarbeitsschule Neukölln.
Route 4: Der Britzer Garten
...stellt den Britzer Garten (das BUGA-Gelände von 1985) mit dem Freilandlabor Britz vor.
Route 5: Rudow, Spuren der Eiszeit
...zeigt ca.12 km des fast ländlichen Rudows. Waldstücke, Wiesen und Pfuhle sind hier ebenso zu entdecken, wie der historische Dorfkern Rudow mit der Alten Dorfschule Rudow, die heute ein Kulturzentrum ist .
Broschüre und Flyer sind vom 11.05.2007 an für eine Schutzgebühr in Höhe von 1,00 Euro bei der August Heyn Gartenarbeitsschule Neukölln e.V., Fritz-Reuter-Allee 121, 12359 Berlin, zu beziehen.
Greenpeace hat Grund zum Feiern: Das Jahr 2006 hat sich doch noch zu einem guten Jahr für den Baikalsee entwickelt. Die heftig umstrittene Pazifik-Ölpipeline, die den See akut bedroht hätte, bekommt eine andere Trasse. Ursprünglich sollte die Pipeline auf einer Länge von 100 Kilometern bis auf 800 Meter ans Ufer des Weltnaturerbes Baikal heranführen. Nun wird sie mindestens 250 Kilometer entfernt gebaut. Weiter...
Wegen des illegalen Fangens von Vögeln muss sich Italien vor dem Europäischen Gerichtshof verantworten. Spanien und Österreich wurden verwarnt. Weiter...
Ziehende Singvögel überfliegen die Sahara nicht nonstop, sondern legen in der Wüste tagsüber Pausen ein. Das berichtet ein Team der Schweizerischen Vogelwarte Sempach in der Zeitschrift «Proceedings» der britischen Royal Society.
2000 Kilometer Sahara müssen die Singvögel auf dem Weg von Europa nach Afrika und zurück zwei Mal im Jahr zurücklegen. Bisher ging man davon aus, dass sie diese Strecke in einem 40-Stunden-Flug ohne Zwischenlandung bewältigen. Weiter...
Indische Behörden planen einem Zeitungsbericht zufolge 47 Leoparden auf Bewährung in die Freiheit zu entlassen. Sie sollen mit einem elektromagnetischen Chip im Schwanz frei gelassen werden, damit die Behörden sie wieder einsperren können, falls sie erneut Menschen attackieren, berichtete "The Hindustan Times" am Dienstag. Die Tiere waren in den vergangenen Jahren gefangen worden, nachdem sie Menschen angegriffen hatten. Weiter...
Der chinesische Flussdelfin Baiji ist nach Überzeugung eines internationalen Forscherteams ausgestorben. Das sagte der Chef der Umweltorganisation baiji.org, August Pfluger, am Mittwoch aus der zentralchinesischen Stadt Wuhan. Eine Expedition seiner Gruppe habe während einer sechswöchigen Suche in Chinas längstem Strom Jangtse keinen Delfin gesichtet. Die Art Lipotes vexillifer zählt seit jeher zu den seltensten Säugetieren. Weiter...
»Ein Wildhüter ist in Australien zu einem Haus gerufen worden, weil eine Schlange dort die Toilette verstopfte. Sie entpuppte sich als zwei Meter langes Tier.
"Als ich ankam, guckte der Python-Kopf aus der Toilettenschüssel", sagte der Wildhüter Peter Phillips. Er musste die Schlange kompliziert über eine Faulgrube unter dem Haus herausziehen. Sie hatte so viele Frösche gefressen, dass sie mit einem Teil des Körpers im Rohrwerk fest hing und nicht ohne weiteres aus der Toilette herausgezogen werden konnte.
Die vor allem in der Nacht aktive Python würde nach Angaben des Wildhüters schnellstmöglich wieder in die freie Wildbahn entlassen werden.« (N24.de, nz)
Ohne Terror zur Arbeit? Kommt für Chris nicht in Frage. Terror ist ein großer schwarzer Mischling aus Labrador und Rottweiler und ganz friedlich. Es sei denn, andere Rüden sind in der Nähe. Chris ist Punk, sein Hund gehört zu ihm. Jahrelang hat sich Chris, 21, auf der Straße durchs Leben geschlagen. Die Schule abgebrochen, mal hier, mal dort gelebt. Eigentlich nichts gemacht, außer mit den Kumpels auf der Straße rumhängen, trinken, schnorren, ein bisschen Schlagzeug spielen in einer Band. Jetzt will der 21-Jährige mit dem türkisfarbenen Haarkamm seinem Leben eine Struktur geben. Mit dem Hund an seiner Seite. Weiter...
Der Wolf erobert die Nordseite der Alpen zurück: In Pohlern bei Thun hat ein Wolf am 27. November acht Schafe gerissen. Nach dem toten Wolf von Gsteigwiler BE ist es der zweite Nachweis im Norden seit dem Aussterben vor über 100 Jahren.
Der Wolf riss die Schafe am frühen Morgen auf einer unbewachten Weide an einem Waldrand, wie der bernische Jagdinspektor Peter Juesy zu einer Mitteilung des Kantons Bern sagte. Drei der acht Schafe habe der Wolf nur schwer verletzt, sie hätten nach dem Auffinden getötet werden müssen.
Eine DNA-Analyse habe danach einwandfrei einen Wolf als Urheber des Angriffs ergeben. Die weiteren Untersuchungen sollen zeigen, ob es sich um ein Weibchen oder um ein Männchen handelt.
Sicher ist aufgrund der Gene bereits heute, dass das Tier ursprünglich aus Italien stammt. Laut Juesy könnte es über einen Alpenpass zwischen Grimsel und Sanetsch aus dem Wallis eingewandert sein. Möglicherweise gelangte der Wolf aber auch über das Chablais und die Freiburger Voralpen ins Stockental nahe Thun. Weiter...
Rico und Timi Tim von der Alp auf dem Bett. Zebu in seiner "Höhle".
Als ich meinen ersten Hund mit nach Hause nahm wusste ich nicht, was da wirklich auf mich zukommt. Theoretisch sicherlich. Ich hatte mir die einschlägige Literatur besorgt. Ich hatte Hilde Schwoyer gelesen. Sachbuchautorin für Setter. Hochbetagt und immer nur mit Settern umgegangen. Setter sind Jagdhunde und brauchen eine strenge, aber auch liebevolle Hand. Alles klar. Ich wusste wie man mit Hunden umgeht... Weiter...
Die EU will Öko-Kühe auch im Winter mindestens zwei Mal wöchentlich an die frische Luft schicken. Damit stößt Brüssel jedoch auf Widerstand - insbesondere aus Bayern.
Landwirtschaftminister Miller (CSU) kritisierte die Vorgabe als "praxisfremd". Den Tieren in den Wintermonaten zwei Mal in der Woche einen Zugang ins Freie zu verschaffen, sei vor allem in Berggebieten je nach Schneelage gar nicht möglich. Auch aus Sicht des Tierschutzes sei die Regelung zweifelhaft: Das dazu nötige mehrmalige An- und Abbinden bedeute für Jungtiere nur Stress. Weiter...
Bis 2010 soll die bislang umfangreichste Bestandsaufnahme des Lebens im Meer abgeschlossen werden. Forscher präsentieren schon jetzt die ungewöhnlichsten Entdeckungen des Jahres 2006. Weiter...
In Deutschland gibt es rund 1100 Spinnenarten. Einen der größten einheimischen Achtbeiner haben Experten nun zur Spinne des Jahres 2007 gekürt. Weiter...
Jene Moleküle, die die Haut der Oktopusse schnell an die Umgebung anpassen lassen können, wollen Forscher nun als Super-Reflektoren im Hightech-Bereich nutzen. Kraken können ihre Körperfarbe rasch an die Umgebung anpassen, um so Feinden gezielt zu entgehen, aber auch um erfolgreich zu jagen. Das Forscherteam um Roger Hanlon von dem Marine Biological Laboratory in Woods Hole https://www.mbl.edu, Massachusetts, hat in der Haut der Tiere bisher unbekannte Proteine entdeckt, die wirklich erstaunliche Eigenschaften aufweisen, berichtet das Wissenschaftsmagazin Nature-Online https://www.nature.com. Weiter...