Die Gefahr, beim Umrunden der Siegessäule von der herabstürzenden Goldelse erschlagen zu werden, kann als denkbar gering angesehen werden – der Dame wurde gerade wieder sicherer Stand attestiert. Aber leichte Zweifel bestehen daran eben doch, Anlass genug zu weiteren Untersuchungen. Weiter...
»Auf der Suche nach Arbeit im Zirkus hat ein Mann im Südwesten Spaniens einen folgenschweren Unfall mit einem Tiger gehabt. Wie die Polizei in der Stadt Zafra nahe Mérida am Sonntag mitteilte, stürzte sich das Tier auf den 31-Jährigen und riss ihm einen Arm ab.
Der gebürtige Pole sei in dem Zirkus in Zafra nahe Mérida in einen für Besucher gesperrten Bereich eingedrungen, um ein Foto von der Raubkatze zu machen, hieß es. Der Unfall ereignete sich, während der Begleiter des Mannes mit den Zirkus-Verantwortlichen sprach.« (nz)
Kameramänner hätten allen Grund, auf Kolibris neidisch zu sein, denn die kleinen, flinken Vögel können so ruhig in der Luft schweben, dass vor ihren Augen nichts verwackelt. Das liegt daran, dass bei Kolibris eine Region im Gehirn besonders stark entwickelt ist, die auch unter schwierigen Umständen für ein ruhiges Bild sorgt, wie kanadische Neurowissenschaftler beim Vergleich der Gehirne von 35 Vogelarten entdeckten. Weiter...
Die französische Besatzungsmacht war misstrauisch, witterte schon einen Fall von Beutekunst. Fassadenteile des Pariser Palais des Tuileries, des ehemaligen, 1871 beim Aufstand der Commune zerstörten Königspalasts auf einer Wannseeinsel in Berlin, der Hauptstadt des soeben niedergerungenen Nazi-Reichs? Sollten die Deutschen, als sie damals in Versailles ihr Kaiserreich proklamierten, vielleicht gleich ein paar Trophäen requiriert haben? Kurze Zeit stand es schlecht um die Kunstruine auf Schwanenwerder, erst als Unterlagen vorgelegt werden konnten, dass die Bruchstücke zwar unzweifelhaft aus den Tuilerien stammten, doch ebenso unzweifelhaft korrekt erworben waren, gaben die Franzosen sich zufrieden.
So muss sich hier niemand wegen der jüngst von der Seine an die Spree gelangten Nachricht sorgen, dass die Berliner Tage der Wannseer Tuilerien-Säule gezählt seien. Wie berichtet, gibt es in der französischen Hauptstadt, ähnlich wie in der deutschen, Wiederaufbaupläne für das dortige Königsschloss. Auch Paris hat seinen Wilhem von Boddien, dort heißt er Alain Boumier, Bauingenieur und seit über 30 Jahren Tuilerien-Enthusiast. Viele haben ihn deswegen belächelt, doch jetzt hat Frankreichs Kulturminister einen Erlass unterzeichnet, mit dem er eine hochrangige Kommission für den Wiederaufbau der Tuilerien einberuft. Zu berichten hat sie direkt dem Staatspräsidenten. Weiter...
Insgesamt zwölf Organisationen - darunter auch Greenpeace - haben heimischen Schokolade-Nikolaus-Anbietern auf der Konsumentenplattform Marktcheck https://www.marktcheck.at ein besseres Zeugnis ausgestellt als im Vorjahr. Untersucht wurden die Produkte nach verschiedenen Nachhaltigkeitskriterien. Demnach sind die beiden Erzeugnisse aus dem Hause Zotter https://www.zotter.at sowie der Bio-Schoko-Weihnachtsmann von EZA klare Testsieger, alle anderen Produkte wurden nach wie vor als 'kritisch' oder 'ungenügend' eingestuft. Weiter...
Die Fruchtbarkeit der Hirsche entscheidet darüber, ob der Nachwuchs männlich oder weiblich sein wird. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler des National Museum of Natural Sciences in Madrid in der jüngsten Ausgabe des Magazins Science https://www.sciencemag.org. Demnach wird aus dem Samen mit der höchsten Qualität zumeist ein männlicher Nachkomme, aus weniger guten Spermien werden zumeist Töchter geboren.
"Mit dieser Strategie der Hirsche soll verhindert werden, dass der Nachteil ein schwächeres Männchen zu sein weiter vererbt wird", meint Studienleiterin Montserrat Gomendio https://www.gebir.csic.es . Töchter würden durch die schlechtere Spermienqualität aber keine Nachteile haben, erklärt die Forscherin. Erst kürzlich haben Forscher entdeckt, dass auch die Mütter über das Geschlecht der Nachkommen "entscheiden" können: Dominante Weibchen bringen mehr Söhne zur Welt. Wenn ein Weibchen starken und gesunden Nachwuchs zur Welt bringen kann, macht es durchaus Sinn, dass der Nachwuchs männlich ist, da die Männchen um ihre zukünftigen Sexpartner hart kämpfen müssen. Hingegen zeichnet sich ein attraktives Weibchen, das Erfolg beim Partner hat, nicht in erster Linie durch physische Stärke aus. Weiter...
So ein Ereignis war vor hundert Jahren nahezu alltäglich – heute ist es ein beosnderer Grund zur Freude: Aus der Stepenitz in Perleberg holten Fischer des Landesanglerverbandes in dieser Woche einen 94 Zentimeter langen Lachs. Nach ihrer langen Reise zu den Nahrungsgründen in den kalten Gewässern des Nordatlantiks kommen die schmackhaften Lachse jetzt zum Laichen wieder zu ihren Geburtsstätten zurück. Knapp sechs Kilogramm schwer war das Prachtexemplar und damit der größte Fisch, der seit Start des Wiederansiedlungsprojektes „Elblachs 2000" in märkischen Gewässern gesichtet wurde. Weiter...
Ein Räuber zwischen Grönland und Brandenburg Weiter...
Mitglieder des Quartiersbeirates Flughafenstraße und weitere interessierte Bewohner treffen sich am Donnerstag, 07.12.2006 um 20.00 Uhr im Cafe Sandmann Erlanger Straße Ecke Reuterstraße zum Stammtisch, um sich über aktuelle Entwicklungen im Stadtteil in gemütlicher Runde auszutauschen.
Eine eingeschleppte Rippenqualle aus dem Atlantik könnte die Fischbestände der Ostsee in Bedrängnis bringen
Eigentlich hatte Jamileh Javidpour nur eine ganz gewöhnliche Wasserprobe aus der Kieler Förde nehmen wollen. Das macht die Gastwissenschaftlerin des Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften in Kiel jede Woche. Für ihre Doktorarbeit untersucht die Biologin, wie häufig einheimische Rippenquallenarten in den einzelnen Jahreszeiten sind. Am 17. Oktober machte die Forscherin eine alarmierende Entdeckung: Im Ostseewasser schwammen Rippenquallen der Art Mnemiopsis leidyi, die eigentlich vor der Ostküste der USA zu Hause sind. Weiter...
Wo einst Gewehr- und Panzermunition für die Sachsenwaldkaserne Lanken lagerten, sollen bald Fledermäuse wohnen. Statt die Hinterlassenschaften der Bundeswehr mit ihren dicken Betonwänden zu entsorgen, will die Wirtschaftsförderungsgesellschaft in zehn ehemaligen Bunkern Fledermaushotels einrichten. Naturschützer sind vom dem Projekt begeistert. Anlass für das Projekt ist die geplante Erweiterung des Gewerbegebietes um 65 Hektar in den kommenden Jahren. Weiter...
Wer die weltberühmten Potsdamer Schlösser und Gärten besuchen will, kann dies nun vom heimischen Computer aus tun. Und nicht nur das: Eine Privatfirma und das Landesvermessungsamt haben zusammen den ersten dreidimensionalen und fotorealistischen Stadtplan von ganz Potsdam erstellt - in öffentlich-privater Kooperation. Holländerviertel, Einkaufszentren, Belvedere, sogar die Villa von TV-Moderator Günther Jauch können nun per Mausklick angeflogen werden. Weiter...
Zur ungewöhnlichsten Autobahnbrücke Brandenburgs führt keine Straße, kein Radweg und nicht einmal ein Trampelpfad. Während unter dem geschwungenen Stahl-Beton-Bogen der Verkehr von Berlin Richtung Prenzlau, Usedom, Stettin und umgekehrt dröhnt, herrscht oberhalb eine ganz andere Stimmung. Tiefer Boden, Hecken, Büsche und niedrige Bäume erinnern eher an ein Waldstück als an einen Brückenübergang. Genau das hatten die Planer auch beabsichtigt: Diese Brücke über die große Schorfheide nördlich Berlins durchschneidende Autobahn A 11 ist allein den Wildtieren vorbehalten. Rund 2,8 Millionen Euro hat die Überführung gekostet. Sie sind offenbar gut eingesetzt worden, denn die Wildtiere nehmen die „grüne Brücke“ gut an. Das zeigt eine Auswertung der Aufnahmen aus den beiden auf der Brückenmitte positionierten Videokameras. Weiter...
Für die Steglitzer Schloßstraße bahnen sich größere Veränderungen an: Hat sie mit dem „Schloss“ gerade erst eine zusätzliche Einkaufsattraktion erhalten, wird bald auch auf dem Woolworth-Grundstück gebaut und am Standort der Warenhäuser Karstadt und Wertheim soll ebenfalls Neues entstehen. Abgesehen davon soll die Straße möglichst von 2008 an fußgängerfreundlicher werden. Nur das bis Ende 2007 leergeräumte Kreisel-Hochhauses wirft einen Schatten auf die neue Schloßstraßen-Euphorie. Weiter...
»Wie wäre es mit einem Rundgang durch Berlins Airport-Vergangenheit? Die Berliner Flughafengesellschaft bietet Tagesspiegel-Lesern zwei Gratisführungen durch den Flughafen Tempelhof. Die Termine: Montag, 4. Dezember und Dienstag, 5. Dezember, je 18 Uhr. Treffpunkt ist an der Information. Die Veranstaltung dauert etwa zwei Stunden. Gezeigt werden die Eingangshalle, die Abfertigung, die Dachterrasse mit Blick aufs Vorfeld und die Stadt. Danach geht’s in den Eisenbahntunnel, den Luftschutzkeller und den Filmbunker.
Maximale Teilnehmerzahl pro Führung: 30 Personen. Anmeldung ist heute, Sonnabend, 8 bis 12 Uhr unter Tel. 26009-855. Die Plätze werden unter allen eingehenden Anrufen verlost. lei « Tagesspiegel
Gestern war sie den ganzen Tag unterwegs. Als sie abends ein Glas Weinschorle trank viel ihr ein, dass sie den ganzen Tag nichts gegessen hat. Klasse! Ich musste sie nach Hause ziehen. Vor dem Kühlschrank habe ich sie dann von der Leine gelassen.
Wuff!
Buckelwale könnten einer aktuellen Studie zufolge noch intelligenter sein als bisher angenommen. Amerikanische Forscher haben in den Gehirnen der Tiere Nervenzellen nachgewiesen, die bisher nur bei Menschen, Menschenaffen und Meeressäugern wie Delfinen gefunden wurden. Die Erkenntnisse könnten helfen, das Verhalten von Walen besser zu verstehen, schrieben die Forscher in einem am Montag veröffentlichten Artikel in dem Magazin "The Anatomical Record". Weiter...
Die zunehmende weltweite Verschmutzung von Wasser und die daraus resultierende Knappheit von sauberem Wasser, wurden nun auch von der Europäischen Union (EU) thematisiert. Um einen Engpass an Trinkwasser zu verhindern, sollen die Mitgliedstaaten in den nächsten zehn Jahren ihre Wassersysteme wieder in Ordnung bringen. Weiter...
Am kommenden Freitag, den 1. Dezember 2006, tritt die Verordnung über Stoffe, die die Ozonschicht schädigen, in Kraft. "Damit wird die internationale Vorreiterrolle Deutschlands beim Schutz der Ozonschicht weiter ausgebaut", sagte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel. Ziel der Regelung ist, die Belastung der Erdatmosphäre weiter zu vermindern. Weiter...
Das Bundeskabinett hat gestern Abend (am 29. November 2006) die steuerliche Förderung der Nachrüstung von Diesel-Pkw mit Rußpartikelfiltern beschlossen. "Ich begrüße diese Entscheidung außerordentlich und appelliere an alle Beteiligten, das Gesetzgebungsverfahren nun zügig abzuschließen. Besonders wichtig ist, dass die rückwirkende Förderung ab dem 1. Januar 2006 beschlossen wurde", sagte die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Astrid Klug. Die Verminderung der Emission von Dieselrußpartikeln ist ein wichtiger Beitrag zur Verringerung der Gesundheitsbelastung durch Feinstaub in der Atemluft, besonders in den Innenstädten. Weiter...
Das Bundesamt für Strahlenschutz hat einen Transport von radioaktivem Material per Flugzeug vom ehemaligen DDR-Kernforschungszentrum Rossendorf bei Dresden nach Russland genehmigt.
Der Transport von rund 200 Kilogramm hoch angereichertem und 100 Kilogramm schwach angereichertem Uran solle noch vor Weihnachten stattfinden, sagte der Direktor des mit dem Transport beauftragten Vereins Kernverfahrenstechnik und Analytik, Udo Helwig. Der genaue Termin stehe noch nicht fest und werde aus Sicherheitsgründen erst kurz vorher veröffentlicht. Weiter...
Mehr als zehn Hunde wurden in den letzten zwei Jahren Opfer von Vergiftungen. Zwischen Weesen und Mollis haben die Hundehalter Angst um ihre Tiere. Weiter...
Für das soeben begonnene Volksbegehren zur Offenhaltung des Flughafens Tempelhof gelten noch nicht vollständig die neuen Erleichterungen für Plebiszite in der Berliner Verfassung. Dazu muss das Abgeordnetenhaus erst ein so genanntes Ausführungsgesetz beschließen - in dem dann etwa festgelegt ist, wie und wo Unterschriften gesammelt werden können. Die Initiative Mehr Demokratie e.V., die sich in den vergangenen Jahren für die vereinfachten Plebiszite in Berlin stark gemacht hat, fordert jetzt vom Landesparlament, so schnell wie möglich ein solches Ausführungsgesetz zu beschließen. Weiter...
Zu besonderen Adventsveranstaltungen laden am Sonnabend zwei Berliner Forstämter ein, informiert die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. Im Forstamt Köpenick, Dahlwitzer Landstraße 4 (nahe S-Bahnhof Friedrichshagen), findet von 10.30 Uhr bis 15 Uhr der Friedrichs-hagener Wild- und Brennholztag statt. Portionen von Wildfleisch können gekauft sowie Brennholz und Schwedenfackeln ersteigert werden. Weiter...
Zwischen dem Halleschen Ufer und dem Kulturhaus Tempodrom in Kreuzberg wurde mit der Neugestaltung eines Parks begonnen. Die Bahn lässt die 24 000 Quadratmeter große Anlage als Ausgleich für den Bau ihrer Ferntrasse zwischen Westkreuz und Charlottenburg bauen. Die Hochfläche muss deshalb für etwa ein Jahr gesperrt werden. Weiter...
Eine Rattenplage nervt derzeit viele Einwohner von Eisenhüttenstadt. Öfter als sonst müssen die Kammerjäger ausrücken, um Keller, aber auch Wohnungen von den Nagetieren zu befreien. Eine Ursache dafür sehen Experten im Rückbau von Wohngebieten. So seien die Ratten während der Sanierung leer stehender Plattenbauten in der Innenstadt in die umliegenden Wohnhäuser abgewandert. Weiter...
Der Skandal um giftige Düngemittel hat sich auf Brandenburg ausgeweitet. Mehrere Hektar Ackerland seien hier durch giftigen Klärschlamm belastet worden, bestätigte Jürgen Pickert, Abteilungsleiter im Agrarministerium, gestern. Bei mehreren Untersuchungen sei die Chemikalie Perfluorierte Tenside (PFT) nachgewiesen worden, die als krebserregend gilt. "Der Klärschlamm stammt aus Nordrhein-Westfalen", sagte Pickert. Nach Informationen der Berliner Zeitung soll zumindest ein Teil des Klärschlammes vom Hersteller GW Umwelt stammen. Mit einer bestimmten Menge Klärschlamm dürfen etwa Raps- und Getreidefelder gedüngt werden. "Grünland und Gemüsefelder sind bei uns nicht betroffen, sagte Pickert. "Nach unseren bisherigen Messungen liegen die Messwerte auch sonst unter dem Grenzwert." Allerdings seien die komplizierten und teuren Messungen noch nicht abgeschlossen. Aus diesem Grund wollte Pickert nicht sagen, welche Felder betroffen sind. Weiter...
Christopher Morgan ist von Beruf Mutter. Känguru-Mutter. Und das gleich achtfach. Acht Känguru-Babys leben zurzeit in seinem Rettungszentrum im australischen Alice Springs. Die Kleinen sind Waisen und zwischen sechs und acht Monate alt. Ihre Mütter wurden überfahren, ohne die Hilfe von Christopher Morgan wären wahrscheinlich auch sie gestorben. Weiter...
Gewalt gegen Frauen – das gibt es auch bei unseren nahen Verwandten, den Schimpansen. Bisweilen werden die Männchen der Art Pan troglodytes sogar richtig brutal.
Manchmal aber wehren sich die Weibchen gegen die Übergriffe – und zwar mit vereinten Kräften. wie der britische Forscher Nicholas Newton-Fisher von der Universität Kent berichtet.
Der Forscher beobachtete eine Schimpansengruppe in Uganda (Ostafrika). In drei Monaten registrierte er insgesamt 74 Angriffe von Männchen auf Weibchen. Auf elf Übergriffe reagierten allein die betroffenen Weibchen mit Aggression.
In neun weiteren Fällen aber bildeten sie eine Koalition mit bis zu sechs anderen Weibchen.
Meist beschränkten sich die weiblichen Tiere auf lautes Schreien. Aber zweimal kam es sogar zu Handgreiflichkeiten, bei denen das betroffene Männchen verjagt wurde, berichtet Newton-Fisher im International Journal of Primatology (DOI: 10.1007/s10764-006-9087-3). Weiter...
Jetzt soll ein Volksbegehren den Flughafen Tempelhof retten. Gestern hat die Interessengemeinschaft City-Airport Tempelhof (ICAT) ihr angekündigtes Volksbegehren zum Weiterbetrieb Tempelhofs als Verkehrsflughafen gestartet. Unter Juristen ist strittig, ob es zulässig ist. Die Entscheidung dazu trifft der Senat, wenn die Initiatoren 20 000 Unterschriften vorweisen. Mit dem Volksbegehren soll der Senat aufgefordert werden, die Schließungsabsichten sofort aufzugeben. Die Luftfahrtbehörde will den Flugbetrieb auf Antrag der Flughafengesellschaft zum 31. Oktober 2007 einstellen. Weiter...
Der ständige Ausschuss der Berner Konvention hat den Antrag der Schweiz abgelehnt, den Schutz des Wolfs zu lockern. Der Umgang mit Wölfen in der Schweiz wird im bisherigen Rahmen weitergeführt. Weiter...
Das Bundesumweltministerium hat jetzt in enger Abstimmung mit dem sächsischen Umweltministerium ein Forschungsprojekt zum Wanderungs- und Ausbreitungsverhalten dieser streng geschützten Tiere gestartet. "Mit der Studie wollen wir die Grundlage für weitere Maßnahmen zum Schutz der Wölfe in Deutschland erarbeiten. Wenn wir mehr über die Tiere wissen, erleichtert uns dies, möglichen Konflikten bei der weiteren Ausbreitung der Wölfe vorzubeugen", sagte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel. Weiter...
Weil sie ihren Labrador völlig verfetten ließen, müssen sich zwei Brüder im englischen Städtchen Ely vor Gericht verantworten. Das Tier wiegt 74,2 Kilo - mehr als das doppelte des Normalgewichts. Der Hund ist inzwischen so dick, dass er sich kaum noch selbsttätig bewegen kann.
Rusty, ein neun Jahre alter Labrador, kann nach Angaben des Gerichts nur mit Mühe aufstehen und fünf Schritte gehen - höchstens. Danach sei er völlig außer Atem und lasse sich wieder zu Boden sinken. Das Tier sieht den Angaben zufolge eher wie eine Robbe aus als wie ein Hund. Die Besitzer, zwei Brüder, stehen deswegen nun wegen Tierquälerei vor Gericht - ein Novum in der britischen Rechtsgeschichte, wie "Times Online" berichtet. Weiter...
US-Wissenschafter des Los Alamos National Laboratory in New Mexico haben erfolgreich Bienen zum Aufspüren von Sprengstoffen trainiert. Die Forscher erklärten am Montag, sie hätten die Insekten zunächst dem Geruch von Explosivstoffen ausgesetzt und die Tiere anschließend mit Zuckerwasser belohnt. Weiter...
Die Fasanerie des Zoologischen Gartens hat einen neuen Bewohner: einen Kappenblauraben. Der dohlengroße Vogel, der in Südamerika beheimatet ist, wurde dem Zoo allerdings weder geschenkt noch verkauft oder gegen ein anderes Tier getauscht, sondern im Schalterraum des Sozialamtes in Tempelhof eingefangen. Mitarbeiter hatten im Frühherbst den Raben mit der markanten Blaufärbung auf einem Baum vor dem Rathaus am Tempelhofer Damm entdeckt und zunächst eine Weile beobachtet. Weil sie sicher waren, keinen gewöhnlichen Vogel vor sich zu haben, schickten sie dem Zoo ein Foto von dem Tier. "Ihn zu bestimmen war sehr einfach", erinnert sich Vogel-Kurator Rudolf Reinhard. Der Zoo habe jahrelang solche Raben gehalten. Klar war allerdings auch: Der Vogel würde den Winter im Freien nicht überleben, denn er ist wärmere Gefilde gewöhnt.
Also wurden die Mitarbeiter des Sozialamtes um Hilfe gebeten. Sie lockten das Tier mit Futter ins Gebäude. Wochenlang flog der Vogel jeden Tag durch ein geöffnetes Fenster ins Sozialamt und bediente sich dort an den Früchten, die ihm die Beamten hingestellt hatten. "Die Leute haben das ganz großartig gemacht", sagt Reinhard. Weiter...
Nur ein Drittel der Wälder in Berlin und Brandenburg ist noch gesund. Dies geht aus der Waldzustandserhebung 2006 beider Länder hervor, die am Dienstag vom Brandenburger Umweltministerium veröffentlicht wurde. 1999 seien noch 57 Prozent der Wälder und damit fast doppelt so viele als gesund eingeschätzt worden. 18 Prozent der Wälder seien deutlich geschädigt. Weiter...
Die Umweltorganisation Greenpeace hat nach eigenen Angaben ein kriminelles Händler-Netz aufgedeckt, das in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und im Elsass giftige und verbotene Pestizide an Landwirte verkauft. Baden-Württembergs Landwirtschaftsminister Peter Hauk (CDU) forderte nun härtere Strafen bei Verstößen gegen das Pflanzenschutzrecht. Weiter...
Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer (CSU) will Forschern den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen erleichtern und der Öffentlichkeit den Zugang zu Informationen über betroffene Felder erschweren. Dies geht aus den Eckpunkten Seehofers zur Novelle des Gentechnikgesetzes hervor, die der Berliner Zeitung vorliegen. Die Eckpunkte sollen nach Informationen dieser Zeitung möglichst im Dezember von Bundeskabinett beschlossen werden. Weiter...
Der milde Spätherbst wirkt sich auf die Tier- und Pflanzenwelt aus: Die warmen Temperaturen verleiden Tieren den Winterschlaf und lassen sogar schon wieder Frühlingsblumen sprießen. Die Folgen können tödlich sein.
Tiere wie Frösche, Molche und Fledermäuse leiden unter dem warmen Wetter und finden nicht in den Schlaf, sagte der Artenschutz-Experte Peter Schütz von der nordrhein-westfälischen Landesanstalt für Ökologie, Bodenordnung und Forsten in Recklinghausen. "Die Tiere stehen unter Stress." Auch viele Insekten sind noch aktiv.
Mit 22,2 Grad war am Samstag in Fischen im Allgäu ein Rekordwert gemessen worden. Seit Beginn der Wetteraufzeichnungen war es nach Angaben der Wetterdienst Meteomedia nach einem 20. November noch nie wärmer in Deutschland gewesen. Auch am Dienstag soll es noch einmal bis zu 17 Grad warm werden. Mit Beginn des Wintermonats Dezember kühlen die Temperaturen laut Vorhersage jedoch ab.
Tiere mit zu wenig Fett als Wärme- und Nahrungspolster könnten den Winter nicht überleben, sollte es noch länger warm bleiben und dann Anfang des Jahres bitterkalt werden, sagte Schütz. Zugvögel wie Kraniche hätten zudem "keine Lust" wegzufliegen. Sie fänden auf vielen abgeernteten Maisfeldern Futter. "Deshalb fliegen sie entweder erst im Januar weg, oder sogar gar nicht." Wärmeliebende Pflanzen hingegen profitierten von der derzeitigen Wetterlage: Beifußambrosien und Robinien blühen und tragen Früchte. Weiter...
Zwei Wochen nach seiner Umsiedlung in den Allwetterzoo Münster muss der in ein Tretboot verliebte Trauerschwan Peter schon wieder umziehen.
Eine Verletzung am linken Fuß des inzwischen berühmten Vogels hat zu Knochenveränderungen geführt und soll behandelt werden, wie der Zoo am Montag mitteilte. Auch ins trockene neue Quartier, das Pelikanhaus, wird der „Schwarze Peter“ wieder von seiner großen Liebe begleitet, einem weißen Tretboot in Schwanengestalt. Weiter...
Trotz einer leichten Bestands-Abnahme bleibt Berlin die deutsche Spatzenhauptstadt. Wie Jörg Böhner von der Berliner Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft (BOA) mitteilt, ergaben Stichproben-Untersuchungen eine Gesamtpopulation von rund 120.000 Haussperling-Brutpaaren. Das sind 14 Paare auf zehn Hektar Fläche.
Zum Vergleich: In Hamburg und Köln finden sich lediglich drei bis vier Brutpaare pro zehn Hektar und in London weniger als ein Brutpaar. Auch aus München, Münster und Warschau werden deutliche Rückgänge der Spatzenpopulationen gemeldet. Gibt es keine Umkehr in der Bestandsentwicklung, sind hier Straßen, Plätze und Biergärten möglicherweise bald „spatzenleer".
In Deutschland steht der Haussperling inzwischen auf der Vorwarnliste der gefährdeten Arten. Darin werden solche Arten aufgenommen, die bei einer sich fortsetzenden negativen Bestandsentwicklung sichere Kandidaten für die Rote Liste wären. Weiter...
Der WWF kritisiert die Absicht der Schweiz, den Schutzstatus der Wölfe in der "Berner Konvention" zu lockern. "Der Antrag der Schweiz ist unbegründet und überflüssig", erklärt Vera Reifenstein, WWF-Artenschutzexpertin. "Er gefährdet nicht nur den Aufbau einer kleinen Population Schweizer Wölfe, sondern erleichtert auch in anderen Ländern die Jagd."
Zudem erlaubt die Berner Konvention schon heute den Abschuss von Wölfen, die wiederholt Vieh reißen. Die Schweiz hat anlässlich der 26. Konferenz zur Berner Konvention, die vom 27. November bis 30. November in Straßburg stattfindet, eine Lockerung des Schutzstatus für Wölfe beantragt. In den beiden vergangenen Jahren war jeweils ein gleich lautender Antrag der Schweiz vertagt worden. Weiter...
Die Baupläne für das 175 Meter hohe Riesenrad neben dem Zoologischen Garten in Tiergarten können ab sofort besichtigt werden: Im 4. Stock des Rathauses Wilmersdorf am Fehrbelliner Platz sowie im Bauamt Mitte, Iranische Straße 3, sind die Planungen bis zu 21. Dezember zu den Bürozeiten für Interessierte einsehbar. Weiter...
In Australien sind zahlreiche Tasmanische Teufel von Gesichtskrebs befallen. Forscher fürchten nun um den Fortbestand der hundeähnlichen Raubbeutler.
Ein aggressiver Gesichtskrebs gefährdet das Überleben des Tasmanischen Teufels in Australien. Tierpfleger brachten nun 47 gesunde Tiere von der Insel Tasmanien auf das Festland, um sie vor der Krankheit zu schützen. Das berichten australische Medien am Wochenende. Weiter...
Eigentlich lief es in den Weltmeeren optimal für die Seelilien und die ein wenig den modernen Muscheln ähnelnden Armfüßer, die Spezialisten – wie Wolfgang Kießling vom Naturkundemuseum der Berliner Humboldt-Universität – unter dem Fachbegriff Brachiopoden zusammenfassen: In vielen Jahrmillionen hatten sich diese Organismen optimal an ihre Umwelt angepasst, hefteten sich fest an eine Oberfläche und filterten ihre Nahrung einfach aus dem vorbeiströmenden Wasser. Mit dieser Strategie waren manche Seelilien und Brachiopoden so erfolgreich, dass sie in vielen Lebensräumen ihre Konkurrenz mit Abstand auf die Plätze verwiesen – andere Arten kamen erheblich seltener vor.
Vor 250 Millionen Jahren aber änderte sich diese Situation gründlich, als sich in einem Landstrich, der heute Sibirien genannt wird, buchstäblich die Hölle auftat. In wenigen hunderttausend Jahren quollen dort damals einige Millionen Kubikkilometer Lava aus dem Boden. Noch heute bedeckt eine kilometerdicke Basaltschicht zwischen den Flüssen Ob und Lena eine Fläche, die weit größer ist als die Bundesrepublik. Austretende Gase verwandelten den Globus zu jener Zeit zunächst in ein gigantisches Kühlhaus und danach in eine überdimensionale Sauna. Weiter...
In den letzten drei Jahrzehnten ist die Durchschnittstemperatur auf der Erde um 0,2 bis 0,4 Grad angestiegen. Doch diese globale Erwärmung ist auf die Oberfläche unseres Planeten beschränkt. Oberhalb einer Höhe von 50 Kilometern kehrt sich der Trend um, dort ist eine Abkühlung zu beobachten.
Dadurch zieht sich die Atmosphäre der Erde zusammen, die ohnehin geringe Dichte der äußeren Lufthülle im erdnahen Weltraum nimmt ab. Dies hat auch Konsequenzen für die Bahnen von Satelliten, wie ein internationales Forscherteam jetzt im Fachblatt „Science“(Band 314, Seite 1253) diskutiert. Weiter...