Es gibt immer noch Unbekanntes auf der Erde. Oder besser: Unter Wasser. Eine dreiwöchige Expedition im Atlantik hat winzige Tiere an die Oberfläche gebracht, die den Forschern bislang fremd waren. Etwa halbdurchsichtiges Plankton, das mit den Quallen verwandt ist, winzige Krabben und neue Fischarten, berichtet die BBC. Die Lebewesen wurden im Rahmen des Projektes Census of Marine Life (CoML) ans Tageslicht geholt. Weiter...
In Großbritannien werden künftig Hunde dabei helfen, gefälschte DVDs aufzuspüren. Britische Hundetrainer haben erstmals zwei Labradore darauf abgerichtet.
"Lucky" und "Flo" wurden versuchsweise auf dem Flughafen Stansted nördlich von London eingesetzt. Umgehend identifizierten sie mehrere Pakete mit geschmuggelten Raubkopien von Filmen auf DVD, teilte die Vereinigung gegen Copyright-Diebstahl mit. Weiter...
Nach der anhaltenden Dürre und Sandstürmen in Nordchina haben die Behörden in Peking mit künstlichem Regen für vorübergehende Erleichterung gesorgt. Laut der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua sind in sechs Bezirken und Gemeinden Raketen mit Silberjodid in die Wolken geschossen worden, um die Niederschläge auszulösen. In der Folge sei es zu den stärksten Regenfällen dieses Frühjahrs gekommen. Der Regen habe Staub und Smog beseitigt und die Luftqualität in der 15-Millionen- Metropole verbessert. Die Regenmacher hätten ferner die Auswirkungen der Trockenheit gemildert, die rund um die Hauptstadt so schlimm sei wie seit über 50 Jahren nicht mehr. Neue Zürcher Zeitung
Was braucht ein Langzeitarbeitsloser, damit es ihm gut geht? Das Beste wäre wohl ein Job.
Gibt es diesen nicht, dann sollte man sich laut einer Studie einen Hund anschaffen. Die Pilotstudie des Forschungskreises "Heimtiere in der Gesellschaft" stellte der Vorsitzende Professor Reinhold Bergler am Freitag auf einem Wissenschaftskongress zur "Mensch-Heimtier-Beziehung" in Ismaning bei München vor.
Untersucht wurden die sozialen Verhältnisse von 32 Langzeitarbeitslosen, die Hälfte davon hatte einen Hund. Während die Forscher bei Arbeitslosen ohne Hund oft äußere Verwahrlosung registrierten, verkrafteten Hundebesitzer die Arbeitslosigkeit viel besser. Sie standen morgens früh auf, führten ihren Hund Gassi, trafen dabei andere Hundebesitzer und nutzten die freie Zeit, um sich mehr ihrem Haustier zu widmen. Hundelose Hartz-IV-Empfänger dagegen schliefen viel, griffen öfter zur Flasche, verbrachten viele Stunden vor dem Fernseher und hatten viel weniger Kontakt zu anderen Menschen. Weiter...
Der UVI ist international einheitlich festgelegt. Er beschreibt den am Boden erwarteten Tagesspitzenwert der sonnenbrandwirksamen UV-Strahlung. An unbewölkten Tagen wird dieser Wert zur Mittagszeit erreicht. Je höher der UVI ist, desto höher ist das Sonnenbrandrisiko. Die Zeit zum Erreichen eines Sonnenbrandes ist dann gering; sie ist für verschiedene Hauttypen unterschiedlich. Weiter...
Im Goms ist Mitte April ein Wolf herumgezogen. Das oberhalb des Dorfs Gluringen beobachtete Tier riss ein Hirschkalb und konnte durch die DNA-Analyse als Wolf identifiziert werden, wie die Walliser Behörden am Freitag mitteilten. Das Raubtier stammt aus Italien. Weiter...
Flüsse und Bäche in der Schweiz sollen so viel Wasser führen, dass Fische und andere Lebewesen nicht gefährdet werden. Mit der neuen Kampagne «Befreit unsere Flüsse» nimmt Pro Natura vorab die Stromproduzenten ins Visier.
Schätzungsweise 90 Prozent der Schweizer Flüsse und Bäche seien heute in unnatürliche Korsetts gezwängt, begradigt, betoniert, verbaut oder schlicht trocken gelegt worden, sagte Pro Natura- Präsidentin Silva Semadeni heute in Bern vor den Medien. Die Folgen für Pflanzen und Tiere seien verheerend. Weiter...
Der Schweizer Tierschutz (STS) will den Import von Hunden strenger regeln und den Zwischenhandel verbieten. Der Vorfall vom Dezember in Oberglatt ZH, als ein Sechsjähriger von Pitbulls getötet wurde, ist laut STS eine Folge dieses Geschäfts.
Wenn nämlich der Import von Hunden und der Handel mit solchen Tieren streng geregelt oder sogar verboten wäre, wäre das Kind vielleicht noch am Leben, sagte STS-Präsident Heinz Lienhard vor den Medien in Zürich. Um das schnelle Geld zu machen, würden Hundehändler nicht sozialisierte und oft sehr kranke Tiere verkaufen. Weiter...
Im brandenburgischen Groß Schönebeck ist die zweite Bohrung für das Geothermielabor des Geoforschungszentrums Potsdam gestartet worden. Man will die Erdwärme in 4000 Metern Tiefe zur Energieerzeugung nutzen. Das Verfahren soll, wenn es sich bewährt, an vielen anderen Standorten einsetzbar sein. Weiter...
Ein höchst ungewöhnliches Haustier haben Günter Nolte und Monika Petelka seit einigen Wochen auf ihrem Robustrinderhof in Freienhagen: einen Fuchs. Höchst ungewöhnlich ist auch die Art, wie die beiden an ihren neuen Begleiter kamen. Der junge Fuchswelpe verfing sich auf Futtersuche in einer Katzenfutterdose und konnte sich allein nicht mehr befreien. "Zwei Tage lang hörten wir unter unserer Scheune den Welpen bellen", erinnert sich Günter Nolte. Das Tier rief vermutlich nach seiner Mutter. Eines Morgens kam Nolte dann auf dem Weg zur Scheune eine Katzenfutterdose entgegen. Der kleine Fuchs hatte sich darin verfangen, als er einen Futterrest ergattern wollte.
Monika Petelka befreite den Welpen aus seiner Blechfalle und versorgt ihn seitdem. Den Rinderhof wollte der Fuchs nicht mehr verlassen. Nolte und Petelka gaben ihm den Namen "Chappy". Weiter...
Sollen Menschenaffen so etwas wie „Menschenrechte“ erhalten? Über diese Frage wird in Spanien heftig debattiert, seit die Regierungspartei der Sozialisten im Madrider Parlament eine entsprechende Initiative gestartet hat. Der Vorschlag sieht vor, dass die Schimpansen, Gorillas, Orang-Utans und Zwergschimpansen auf Grund ihrer Verwandtschaft mit dem Menschen bestimmte Grundrechte erhalten.
Ihnen sollen drei Rechte zugesprochen werden: Erstens das Recht auf Leben, das besagt, dass die Primaten – außer zur Selbstverteidigung – nicht getötet werden dürfen und dass ihre Lebensräume geschützt werden müssen. Das zweite Recht ist das auf Freiheit. Danach dürften Menschenaffen weder in Zoos gefangen gehalten noch in Zirkusarenen vorgeführt werden. Drittens soll für die Tiere das Recht auf körperliche Unversehrtheit gelten. Danach müssten Menschenaffen vor „Folter“ geschützt werden und dürften nicht mehr in Labors zu Forschungszwecken benutzt werden. Weiter...
Die gefährliche Asia-Variante der Vogelgrippe ist erstmals auch bei einem Storch nachgewiesen worden. Einer der beiden toten Störche, die in Brandenburg gefunden wurden, war mit der gefährlichen Asia-Form des H5N1-Virus infiziert, erklärte Elke Reinking Sprecherin des Friedrich-Loeffler-Instituts. Da es sich um ein Pärchen gehandelt hat, gehe man davon aus, dass auch der zweite Storch daran gestorben ist.
Die Störche haben sich nach einer ersten Einschätzung der Experten vermutlich nicht in Afrika, sondern an Ort und Stelle infiziert, wie Reinking erklärte. Es sei unwahrscheinlich, dass infizierte Tiere noch so lange fliegen könnten, dass sie krank von Afrika nach Deutschland gekommen wären. Weiter...
In Japan herrscht eine tierische Vorfreude auf die Fußball-WM in Deutschland: Fußballtrikots für Hunde erfreuen sich derzeit zunehmender Beliebtheit, wie die japanische Tageszeitung «Yomiuri Shimbun» berichtete.
Das von einer Tierhandlung in der zentraljapanischen Stadt Nagoya für 5800 Yen (43 Euro) vertriebene Outfit für vierbeinige Schlachtenbummler ist den blauen Trikots der japanischen Fußballnationalmannschaft nachempfunden und besteht aus einem Hemd, einer Mütze und einem Ball. Nach Angaben des Unternehmens seien die Hundetrikots vor allem unter jungen Pärchen, die sowohl Fußball wie auch ihre Vierbeiner lieben, gefragt, hieß es. Schwäbische Zeitung Online
Die Vorfahren heutiger Vögel benutzten ihre noch nicht vollständig entwickelten Flügel, um sich in schwierigem Gelände fortzubewegen. Das vermuten amerikanische Forscher, die verschiedene Fortbewegungstechniken junger, noch flugunfähiger Chukarhühner untersuchten. Die Babyvögel überwinden mithilfe ihrer Flügel steile Hindernisse, entdeckten die Forscher. Da die Flügel dieser jungen Vögel denen möglicher Urvögel ähneln, werden sie wohl auch in gleicher Weise verwendet, erklären die Wissenschaftler. Weiter...
Die Behörden der Inselgruppe Sansibar lassen Gewebeproben von mehr als 600 verendeten Delfinen in Schweden untersuchen. Die schwedischen Experten sollen die Todesursache der Tiere erforschen.
Dies erklärte Nariman Jidawi, Wissenschafterin des Instituts für Meeresbiologie an der Universität von Daressalam in Tansania, am Dienstag. Die toten Delfine waren vergangene Woche an die Küste der Hauptinsel Sansibars angeschwemmt worden. Weiter...
16.119 ist die traurige Zahl des heutigen Tages: Sie ist die Summe aller Tier- und Pflanzenarten, die auf der neuesten Ausgabe der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Arten geführt werden. Diese wurde heute von der Weltnaturschutzunion IUCN im schweizerischen Gland veröffentlicht. Im Vergleich zu 2004 ist die Liste um 530 Arten angewachsen. Weiter...
Internationale Tagung zu zeitgenössischen Landschaftskonzepten vom 11. bis 13. Mai im Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Münster
Wer mit dem ICE unterwegs ist, erlebt die vorbeieilende Landschaft anders als ein Wanderer, der dieselbe Gegend zu Fuß durchstreift. Dessen Wahrnehmung "erschafft" in der Betrachtung eine andere Landschaft, als das bei dem eilig Reisenden der Fall ist. Raum oder Landschaft lassen sich folglich nicht mehr als ein Ganzes in einer einzigen Art und Weise sinn- oder symbolhaft betrachten - wie es zu ihrer Zeit etwa die Romantiker versucht hatten. So leugnet der Blick aus dem ICE oder auch dem Flugzeug zum Beispiel die Tiefe des Raumes: Oberfläche zieht vorbei, die Ästhetik im ursprünglich griechischen Sinn der "Wahrnehmung" verflüchtigt sich in der Bewegung. Damit greifen die neuen Bewegungsformen auch in Gesellschaftskonstruktionen ein. Gleichzeitig spiegelt die Wahrnehmung wiederum das gesellschaftliche Weltbild. Weiter...
Eine für den Flachgau ungewöhnliche Begegnung hatten zwei Jäger am Sonntag gegen 8.45 Uhr im Gemeindegebiet von Hof: Sie sahen in der Nähe einer Wohnsiedlung einen ausgewachsenen Braunbären. Weiter...
Die Hühner in der deutschen Exklave Büsingen haben mit dem Montag gegenüber ihren «Landshühnern» in Deutschland ein besonderes Privileg. Dank der Aufhebung der Stallpflicht in der Schweiz dürfen sie wieder ins Freie, weil sie schweizerischem Recht unterstehen. Weiter...
Am Dienstag treten die Massnahmen in Kraft, die der Bundesrat am 12. April zum Schutz vor gefährlichen Hunden erlassen hat. Damit die Behörden rasch durchgreifen können, müssen Ärzte, Tierärzte und Hundeausbildner Hundebisse und Aggressionen rapportieren. Die Kantone haben eine Meldestelle einzurichten. Weiter...
(...) Für den Höhepunkt der ersten Halbzeit sorgte ein Hund, der von zu Hause ausgebüxt war, unbedingt mitspielen wollte, den Steinauer Alexander Noll beim Eckball störte, dann von Fatih Ay eingefangen und von FV-Vorstandsmitglied Alfred Lotz im Geräteraum des Sportlerheimes festgesetzt wurde. Nach Spielende nutzte das Tierchen dann seine wiedererlangte Freiheit, um mit den Kindern und einem Ball zu spielen. Weiter...
Dänemarks Tierfreunde sind geschockt. Der 71jährige Prinz Henrik hat sich in einer Illustrierten dazu bekannt, Hundefleisch zu verspeisen. Verstörend: Der Prinz ist Ehrenpräsident eines dänischen Dackelclubs
Der Illustrierten „Se&Hør“ sagte Prinz Henrik (71), Ehemann von Königin Margrethe II. (66), der zudem Ehrenpräsident des dänischen Kennel-Züchterverbandes sowie des dänischen Dackelclubs ist: „Die Hunde, die man essen kann, sind ja in der Regel gezüchtet. Das ist genauso wie mit Hühnchen.“ Der Prinz, der aus Frankreich in den Kopenhagener Hof einheiratete, ließ sich in dem Interview detailliert über den Geschmack von Hundefleisch aus, das er als „recht trocken“ einstufte und mit Kalbfleisch verglich. Weiter...
Vor zwei Wochen wagten sich die ersten Bienen nach dem langen Winter hinaus, gestern summten schon ganze Völker durch Gärten und blühende Obsthaine. Aber die Freude über die Honigsammler ist bei Brandenburgs Imkern und Obstbauern in diesem Frühjahr getrübt: Bis zu einem Drittel der Bienenvölker hat den vergangenen Winter nicht überlebt. Der ungewöhnlich warme November und dann die schier endlose Kälte förderten Milben und andere Schädlinge . „Manche Bienenzüchter erlitten Totalverluste“, sagt Reiner Gabriel vom Landesverband Brandenburgische Imker.
Die Obstbauern erfüllt dies mit Sorge: Wegen der zurückgegangenen Bienenhaltung haben sie ohnehin schon Ernteeinbußen von bis zu 20 Prozent. Nun werden noch weniger Blüten bestäubt. Weiter...
Zum 1. Mai 2006 endet die Übergangsfrist der vor einem Jahr in Kraft getretenen Novelle der Verpackungsverordnung und einige neue Regeln treten in Kraft. Damit werden die so genannten "Insellösungen" beendet und Verbraucherinnen und Verbraucher können pfandpflichtige Einwegflaschen und Dosen überall dort zurückgeben, wo pfandpflichtige Einweg-Getränke verkauft werden.
Zudem werden jetzt Erfrischungsgetränke ohne Kohlensäure und so genannte Alcopops ebenfalls pfandpflichtig. Für die Verbraucherinnen und Verbraucher wird es einfacher, das Sortieren nach Herkunft und Hersteller hat ein Ende. Ab Montag (1. Mai 2006) gilt: Wer eine Getränkedose verkauft, muss alle pfandpflichtigen Getränkedosen zurücknehmen, gleich ob es eine Cola-, Eistee- oder Bierdose ist. Händler dürfen nur noch nach dem Material, also Plastik, Glas oder Metall, unterscheiden. Weiter...
Für Ökologen rücken nun Tiere in urbanen Lebensräumen in den Mittelpunkt des Interesses, da sie eine erstaunliche Anpassungsfähigkeit zeigen. Städte sind der ideale Ort für Forscher um evolutionäre Vorgänge zu untersuchen. "Es gibt eine ganze Reihe von Wildtieren, wie etwa Füchse, die Städte besiedeln", meint Kurt Kotrschal, von der Konrad-Lorenz-Forschungsstelle für Ethologie gegenüber pressetext. Tiere bemühen sich, die neuen Herausforderungen des urbanen Lebensraumes zu meistern und dabei Evolutionsfallen zu entkommen. So wird das Phänomen genannt, wenn Tiere ein entwickeltes Verhalten zur falschen Zeit oder am falschen Ort ausleben. Weiter...