Noch keine neuen Erkenntnisse hat die Polizei im Fall der gefährlichen Hunde-Köder in Raisdorf. Dort waren – wie vorgestern berichtet – in den vergangenen beiden Tagen mit Rasierklingen gespickte Würstchen beziehungsweise Wurststückchen gefunden worden, bislang fünf im Bereich Raisdorfer Holz. Sie stellen auch eine Gefahr vor allem für kleine Kinder dar, die aus Neugier damit umgehen. Weiter...
Die Kadaver ziehen nämlich Geier an, und die könnten den Space Shuttles gefährlich werden, fanden Wissenschaftler der Nasa heraus. Beim Start der «Discovery» im vergangenen Jahr flog so ein gefiederter Aasfresser gegen den Treibstofftank und beschädigte ihn leicht. Solche Zwischenfälle gelte es nach Möglichkeit zu verhindern.
Deshalb wurden jetzt die Mitarbeiter des Kennedy Space Centers in Florida angewiesen, nach toten Tieren Ausschau zu halten und diese von den Strassen zu entfernen. Dann würden auch die Geier wegbleiben, lautet die Theorie. Weiter...
Die Praxis des Landes Berlin, öffentliche Baudenkmäler von der Stiftung Denkmalschutz renovieren zu lassen, ist offenbar in Teilen rechtswidrig. Der Leiter des „Instituts für deutsches und europäisches Wirtschafts-, Wettbewerbs- und Energierecht“ der Freien Universität, Franz Jürgen Säcker, sieht vor allem die Vorschriften über die Ausschreibungspflicht für öffentliche Bauaufträge verletzt. Weiter...
Die Justus-Liebig-Universitaet Giessen wird morgen in Giessen mit der Aussaat gentechnisch veränderter Gerste auf einer zehn Quadratmeter grossen landwirtschaftlichen Versuchsfläche beginnen. Damit wird erstmals gentechnisch veränderte Gerste in Deutschland freigesetzt. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hatte den Antrag der Universität auf Freisetzung der Pflanzen zu Forschungszwecken am 3. April 2006 genehmigt. In dem Freilandversuch können nun bis zum Jahr 2008 jährlich 5.000 gentechnisch veränderte Pflanzen freigesetzt werden. Die Gerste ist nicht für den Verzehr durch Menschen oder Tiere zugelassen. Weiter...
Vom 9. bis 12. Mai findet im Meeresmuseum Stralsund die internationale Fachtagung "Marine Nature Conservation in Europe 2006" (Meeresnaturschutz in Europa 2006) statt. Die Veranstaltung, zu der über 200 Teilnehmer aus dem In- und Ausland erwartet werden, wird vom Abteilungsleiter Naturschutz im Bundesumweltministerium, Jochen Flasbarth, vom BfN-Präsident Prof. Dr. Hartmut Vogtmann und dem Umweltminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Prof. Dr. Wolfgang Methling eröffnet. Weiter...
Unter dem Motto "Urbanität durch mehr Naturschutz" veranstalten die Berliner Natur- und Umweltschutzverbände BUND, NABU, das Ökowerk, die Grüne Liga, die Berliner Landesarbeitsgemeinschaft Naturschutz (BLN) als deren Rahmenorganisation sowie die Deutsche Umwelthilfe (DUH) eine Podiumsdiskussion im Berliner Abgeordnetenhaus. Mit Blick auf die Wahlen im Herbst dieses Jahres stellen sich Daniel Buchholz (SPD), Uwe Goetze (CDU), Axel Hahn (FDP), Delia Hinz (Linkspartei.PDS) und Felicitas Kubala (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) den kritischen Fragen der NaturschützerInnen und des interessierten Publikums. Hellmuth Henneberg, bekannt durch das rbb-Umweltmagazin OZON, wird die Veranstaltung moderieren. Rund 200 Gäste werden erwartet. Weiter...
Die Podiumsdiskussion über "Urbanität durch mehr Naturschutz" soll Fragen zum Stellenwert des Naturschutzes im urbanen Umfeld klären helfen und die entsprechenden Antworten und Positionen der ParteienvertreterInnen zur Debatte stellen, um naturinteressierten WählerInnen für den 17. September Entscheidungshilfen zu bieten.
Zeit: 3. Mai 2006, 19.00 bis 21.00 Uhr (mit anschließendem Imbiss)
Ort: Berliner Abgeordnetenhaus (Raum 311), Niederkirchnerstraße 5, Berlin-Mitte
Momentan ist die Birkenpollen-Konzentration in Berlin so hoch wie nie zuvor: Nachdem Meteorologen der Freien Universität Berlin bereits am vergangenen Samstag, dem 22. April, mit etwa 8085 Birkenpollen pro Kubikmeter Luft den höchsten Wert seit dem 20-jährigen Bestehen des Polleninformationsdienstes gemessen haben, verzeichneten sie auch am gestrigen Mittwoch mit 6890 Birkenpollen pro Kubikmeter Luft einen überdurchschnittlich hohen Wert. Während der durchschnittliche Wert bei 2000 Birkenpollen liegt, wurde der bislang höchste Wert von 6650 im Jahr 1995 gemessen. Weiter...
In der Schweiz gibt es eine neue alte Ziegenrasse. Die einst beinahe ausgestorbene und immer noch sehr seltene Graue Bergziege (Capra Grigia) ist heute vom Bundesamt für Landwirtschaft offiziell anerkannt worden. Weiter...
Jubeln Kinder über den Flug bis an die Tafel, lächeln Papierfliegerexperten nur milde. Nein, mit den Faltern, die in der Schule durchs Klassenzimmer gleiten, haben ihre Konstruktionen nicht mehr viel gemein, obwohl sie auf den ersten Blick gar nicht so anders aussehen. Sie falten in der Alten Mensa der Technischen Universität (TU) schon mal Modelle, die sie in wochenlanger Arbeit zuvor ausgetüftelt hatten. Ohne theoretische Grundkenntnisse kommt man nicht aus, glaubt zum Beispiel Pawel Piotrowski: „Wir haben den Kindergartenflieger nach neuen Erkenntnissen aus der Aerodynamik optimiert.“ Wie die meisten der knapp 50 Teilnehmer am Berliner „Paperwing Contest“ studiert der 22-Jährige Luft- und Raumfahrttechnik an der TU Berlin. Am Sonnabend findet das Deutschland-Finale im Flughafen Tempelhof statt. Weiter...
Das Deutschland-Finale im Papierflieger-Wettbewerb findet am Samstag, dem 29. April, im Flughafen Tempelhof statt. Beginn ist um 19 Uhr, der Eintritt ist frei. Infos unter www.redbullpaperwings.com.
Es ist nur ein Stück Holz. Aber was für eins! Ein 3600 Jahre alter, ein Meter langer und 15 Zentimeter dicker Ast eines Olivenbaums bringt einen Fixpunkt der Kulturgeschichte ins Wanken. Gefunden wurde der Stock in einer Bimssteinwand auf der vulkanischen Mittelmeerinsel Santorin, dem antiken Thera. Wissenschaftler der Universitäten Heidelberg und Stuttgart-Hohenheim haben das teilweise verkohlte Stück in einen mikroskopisch auflösenden Computertomografen gesteckt, Jahresringe gezählt und mit der Radiokarbon-(C14)- Methode datiert.
Nun behaupten sie, der Vulkanausbruch auf Santorin – der nach bisheriger Meinung den Untergang der minoischen Kultur verursachte – habe zwischen 1627 und 1600 v. Chr. stattgefunden. Und zwar definitiv. Weiter...
Das Friedrich-Loeffler-Institut auf der Insel Riems hat zur Erforschung der Vogelgrippe kurzfristig Fördermittel in Höhe von zehn Millionen Euro von der Bundesregierung erhalten. Die Gelder wollen in den nächsten drei Jahren für Projekte in der Diagnostik, Impfstoffentwicklung, Epidemiologie und Pathogenese eingesetzt werden, teilte das Institut am Donnerstag mit. Weiter...
Berlin ist ab Freitag kein Vogelgrippe-Beobachtungsgebiet mehr. Da bislang im Stadtgebiet keine weiteren mit dem H5N1-Virus infizierten Vögel gefunden worden seien, könnten die Schutzmaßnahmen aufgehoben werden, teilte am Donnerstag die Senatsverwaltung für Gesundheit mit. Weiter...
Der Natur in der Sperrzone um den explodierten Reaktor in Tschernobyl scheint es besser zu gehen als vor der Katastrophe. Dies liegt laut Experten daran, dass der Mensch das Gebiet verlassen hat. Wie gesund das Ökosystem tatsächlich ist, ist umstritten. Weiter...
Lübecker Hunde- und Katzenbesitzer können aufatmen: Das vor vier Wochen eingerichtete Vogelgrippe- Sperr- und Beobachtungsgebiet in Lübeck wird heute aufgehoben, teilte Innensenator Thorsten Geißler mit. Damit fallen auch der Leinenzwang für Hunde und das Freilaufverbot für Katzen weg. Weiter...
Dass Tiere zwitschern, grunzen und bellen, um sich zu verständigen, wissen Forscher schon lange. Der eingeschobene Nebensatz aber galt bisher als menschliche Errungenschaft. Nun weiß man: Auch Stare können ihn lernen. Weiter...
Horrorstreifen oder Science-Fiction-Filme sind in Zeiten wie diesen eigentlich überflüssig. Sich in der realen Welt umzusehen, reicht völlig aus, um einen gewissen Schauder zu verspüren. Diesen zu erzeugen, gelingt sogar, wenn man sich mit dem recht schlichten Thema Ernährung auseinandersetzt, wie die Dokumentation We feed the world zeigt. Der Streifen des österreichischen Filmregisseurs Erwin Wagenhofer führt die Absurdität des Systems der industrialisierten Nahrungsmittelproduktion von heute vor. Die eingespielten Kommentare des UN-Sonderberichterstatters Jean Ziegler erinnern daran, dass Essen auch Politik ist. Weiter...
Das tote Tier wurde im Oderbruch gefunden. Experten: Keine erhöhte Gefahr für Menschen. Naturschützer befürchten trotzdem Übergriffe auf Horste. Weiter...
Kranke Schafe können sich gezielt die Medizin aussuchen, die ihr Leiden am besten heilt. Das haben amerikanische Wissenschaftler in Experimenten mit den Tieren gezeigt. Die Forscher setzten Schafe milden Giftstoffen aus und boten ihnen dann drei verschiedene Medikamente zur Behandlung an, von denen eines die Tiere wieder gesund machte. Daraufhin wählten die Schafe auch noch fünf Monate später bei denselben Symptomen gezielt das Mittel aus, das sie beim ersten Test geheilt hatte Weiter...
Berggorillas greifen zu einem ungewöhnlichen Nahrungsergänzungsmittel, um ihren Natriumbedarf zu decken: Sie kauen verrottendes Holz. Das haben amerikanische Forscher herausgefunden, als sie eine Gruppe der pflanzenfressenden Primaten in einem ugandischen Schutzgebiet beobachteten und deren genaue Nahrungszusammensetzung untersuchten. Demnach enthält das zerfallende Holz zwar kaum Nährstoffe, stellt aber die wichtigste Natriumquelle für die Berggorillas dar. Weiter...
WWF in Indonesien bittet die Internetnutzer weltweit eindringlich um Mithilfe bei seiner aktuellen E-Mail-Aktion gegen die Abholzung der Regenwälder. Der erste von zehn Waldelefanten, die vor Wochen von Mitarbeitern der Forstbehörde in Ketten gelegt wurden und seither ohne ausreichende Versorgung im Regenwald der indonesischen Insel Sumatra vor sich hin vegetieren, ist verendet. Weiter...
Die wärmenden Strahlen der Frühlingssonne mögen wohl Anfang Woche das zweijährige Rind «Simone» zu einem Bad im Thunersee verlockt haben. Dabei überschätzte «Simone» aber ihre Schwimmkünste und musste von der Seepolizei gerettet werden.
Zunächst konnten die Seepolizisten am Kopfhalter des Tieres ein Seil festmachen. Der Versuch, «Simone» auf diese Art abzuschleppen, misslang jedoch, weil das Tier den Kopf unter Wasser hielt und zu ertrinken drohte.
Schliesslich konnte das Rind seitlich ans Rettungsboot gezogen werden. Dort hielten die Seepolizisten «Simones» Kopf mit aller Kraft über Wasser und brachten das Tier wohlbehalten ans rettende Ufer. Weiter...
Das Salz aus einer Kalihalde bei Buggingen verdirbt das Grundwasser. Das Bundesverwaltungsgericht hat entschieden, dass der Verursacher für die Sanierung zuständig ist.
Die Frage ist noch nicht endgültig geklärt, doch das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat nun als letzte Instanz entschieden, dass für die Sanierung der etwa 90 Meter hohen Kalihalde bei Buggingen (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) nicht der Landkreis zuständig ist, sondern der Verursacher, und das ist die Kali und Salz AG, seit 1973 Rechtsnachfolgerin des Kaliwerks Buggingen. Weiter...
Fremde Fische im Wassergraben um den japanischen Kaiserpalast haben die Behörden auf den Plan gerufen: Um die schuppigen Eindringlinge aus den von heimischen Karpfen und anderen Tieren bewohnten Gewässern in Tokio fern zu halten, wurde testweise ein neu entwickeltes "Elektroschocker-Boot" eingesetzt. Weiter...
Die Klimaerwärmung und der Verzicht auf eine traditionelle Waldbewirtschaftung sind Ursachen des Föhrensterbens im Wallis. Eine vom Kanton in Auftrag gegebene Studie zeigt, dass dem Baumsterben nur schwer beizukommen sein dürfte.
Das Föhrensterben setzte schon vor Jahrzehnten ein und verschärfte sich in den letzten rund zehn Jahren. Um die Ursache und einen Ausweg zu finden, gab die Kantonsregierung 2001 bei der Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) in Birmensdorf ZH eine Studie in Auftrag.
Gemäss den am Dienstag in Sitten vorgestellten Ergebnissen ist das Baumsterben nicht auf eine einzige Ursache zurückzuführen. Wichtige Gründe sind die Trockenheit und die Aufgabe von traditionellen Formen der Waldbewirtschaftung. Weiter...
Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat die Schwarzen Löcher als die sparsamsten Motoren des Universums bezeichnet. Sie wandeln Materie in Energie um und sind dabei ziemlich "ökologisch". Gäbe es einen derart effizienten Automotor, würde er auf mehr als 410 Millionen Kilometern gerade mal einen Liter Benzin verbrauchen. Jedes irdische Öko-Auto wäre damit als kosmische Spritschleuder enttarnt.
Zu diesen Schlussfolgerungen kommt ein amerikanisch-britisches Astronomenteam, das Bilder des Röntgen-Weltraumteleskops Chandra ausgewertet hat. Erstmals beschränkten sich Studienleiter Steve Allen und seine Kollegen bei ihren Untersuchungen nicht auf ein einzelnes schwarzes Loch. Sie werteten Aufnahmen von neun supermassiven schwarzen Löchern aus, die zwischen 55 und 440 Millionen Lichtjahre von der Milchstraße entfernt sind. Weiter...
Ob man sich im Supermarkt eher für Orangen oder für Äpfel entscheidet, bestimmt eine spezialisierte Gruppe von Nervenzellen im Gehirn. Diese ordnen nämlich den zur Verfügung stehenden Waren einen Wert zu und ermöglichen so deren Vergleich, wie amerikanische Wissenschaftler in einer Studie an Affen herausgefunden haben.
In ihrem Experiment boten die Wissenschaftler um Camillo Padoa-Schioppa einigen Makaken zwei verschiedene Fruchtsäfte in verschiedenen Mengen an. Die Tiere mussten sich beispielsweise zwischen einem Tropfen Traubensaft und einem Tropfen Apfelsaft entscheiden – eine leichte Wahl, da Affen Traubensaft bevorzugen. In einem zweiten Versuch standen zwei Tropfen Apfelsaft gegen einen Tropfen Traubensaft. Auch hier entschieden sich die Tiere für ihren Lieblingssaft. Erst bei drei Tropfen Apfelsaft gerieten sie ins Schwanken, ab vier Tropfen entschieden sie sich immer für den weniger beliebten Apfelsaft. Die Affen ordnen drei Tropfen Apfelsaft also etwa denselben Wert zu wie einem Tropfen Traubensaft, erklären die Forscher. weiter...
Der Klimawandel bringt Deutschland in den nächsten hundert Jahren trockenere Sommer und mehr Niederschläge im Winter. Die durchschnittliche Jahrestemperatur könnte künftig in einigen Regionen um bis zu vier Grad Celsius höher liegen als im vergangenen Jahrhundert, zeigt eine Modellrechnung des Max-Planck-Instituts für Meteorologie, die vom Umweltbundesamt (UBA) in Dessau in Auftrag gegeben worden war. weiter...
Der wirtschaftliche Wert von Schafen ist gering, eine Lobby haben sie kaum. Weitgehend unbeachtet fristen sie ihr Dasein auf meist kargen Weiden. Schutzlos sind sie Wind, Wetter und blutsaugenden Insekten ausgesetzt, um dann doch nur irgendwann auf einem Kebap-Spieß zu landen. Dem will Jozef Mazereeuw ein Ende machen: Er sucht Sponsoren, um die Tiere mit einem wind-, regen- und insektendichtendichten Pullover auszustatten.
Im Gegenzug bekommt der edle Spender die Möglichkeit, sich mit seinem Logo auf den Tieren zu präsentieren sowie, beim Einkleiden von mindestens zwölf Schafen, eine Urkunde, die ihn als guten Hirten ausweist. Die Bauern erhalten einen monatlichen Betrag, der deutlich über den Betriebskosten der Huftiere liegt, müssen dafür aber Schafe und Decken in einem vorzeigbaren Zustand halten. weiter...
Das Wohnmobil ist keine Erfindung jüngeren Datums. Sie reicht mehr als 500 Millionen Jahre zurück. Während der Kambrischen Explosion startete Mutter Natur eine Innovationsoffensive.
In kurzer Zeit entstanden unzählige, miteinander konkurrierende Arten. Erstmals in der Entwicklung des Lebens tauchten Schalen und Panzer auf, mit denen sich Meerestiere gegen Feinde wappneten. Sie nahmen Kalk auf, verstärkten damit ihre Außenhaut, bildeten Schuppen und Gehäuse. Abgesehen davon, dass einige ihrer Feinde lernten, die Schalen zu knacken oder anzubohren, indem sie sie mit ätzenden Giftstoffen und ihren Reibzungen bearbeiteten, war dieser Schutz recht effektiv. weiter...
Gestern Morgen erschien ein Geschädigter bei der Polizei in Belzig und erstattete eine Anzeige wegen Diebstahl.
Am Freitagnachmittag, gegen 15.30 Uhr, hatte er seinen Hund (Boxer) vor einem Einkaufsmarkt in der Erich-Weinert-Straße an einen Pfahl festgebunden.
Als der Hundehalter gegen 16.00 Uhr wieder zurückkam, war sein Hund verschwunden. Der Hund ist zirka fünf Monate alt und hat eine Schulterhöhe von etwa 40 bis 50 Zentimeter. Er ist dunkelbraun mit weißem Latz, schwarzer Maske und hört auf den Namen "Speik". weiter...
Ein weltweit einzigartiger Wolkensimulator hat heute am Leipziger Leibniz-Institut seine erste künstliche Wolke erzeugt. Die Troposphärenforscher sprechen von einem Meilenstein. weiter...
Um gigantischen Containerschiffen die Passage zwischen Pazifik und Atlantik zu ermöglichen, soll der Panamakanal erheblich ausgebaut werden. Geplant ist die grösste Erweiterung seit der ersten Durchfahrt im Jahr 1914, wie der Präsident von Panama, Martin Torrijos, mitteilte. Der Ausbau soll rund 5,25 Milliarden Dollar kosten. weiter...
Bei den wissenschaftlichen Untersuchungen am künstlichen Ostseeriff vor Nienhagen spielte die videogestützte und ferngesteuerte Langzeit-Unterwasserbeobachtung von Anfang an (seit 1997) eine sehr wichtige Rolle. Der von der Universität Rostock erbrachte optische Nachweis, dass auch in der Ostsee durch künstliche UW-Strukturen zumindest "Anlockeffekte" für verschiedene marine Organismen ausgehen können, gab einen wesentlichen Anlass zur Auflage eines speziellen Verbundprojektes, insbesondere zu den fischereilichen Auswirkungen solch künstlicher Ostseeriffe. weiter...
Am 27. April findet der 10. Internationale Papierschiff Wettbewerb der Universität Rostock im Rahmen der "Langen Nacht der Wissenschaften" statt. Wie in den letzten Jahren haben auch dieses Mal viele Teilnehmer interessante und technisch anspruchsvolle Boote konstruiert, um sie im Wettbewerb zu versenken. weiter...
9. Jahrhundert in der Mark fast ausgerottet wurde. Umweltminister Dietmar Woidke (SPD) äußerte sich am Montag in Potsdam zuversichtlich, dass in den kommenden Jahren mehr Wölfe aus Osteuropa ihren Lebensraum in Brandenburg suchen. „Wir hoffen, dass er sich hier heimisch fühlt. Er gehört in diese Wild- und Naturlandschaft“, sagte Woidke. Erste einzelne Exemplare seien bereits in der Lausitz nachgewiesen, Rudel wie in Sachsen bisher aber nicht. Gezielt sollen Wölfe aber nicht ausgesetzt werden, erklärte Woidke – und stellte klar: „Der Wolf ist sehr scheu. Für den Menschen besteht überhaupt keine Gefahr.“ Trotzdem gebe es immer noch sehr viele Vorbehalte gegen das Raubtier, das früher als „Bestie“ gejagt wurde, obwohl kaum Angriffe auf Menschen nachgewiesen sind. Fachleute sprechen von einem „Rotkäppchen-Syndrom“. weiter...
Am Donnerstagmorgen meldete eine Frau der Polizei, dass eine Katze in einem Kippfenster eingeklemmt sei. Die Polizei konnte das Tier aus seiner misslichen Lage befreien. weiter...
Naturfreunde können trotz der in den letzten Monaten in Deutschland aufgetauchten Vogelgrippefälle unbeschwert Vögel in freier Natur beobachten. Darauf weist der WWF anlässlich der Ringelganstage auf den nordfriesischen Halligen vom 22. April bis zum 13. Mai hin. Die seit 1998 jährlich durchgeführten Ringelganstage sind mit ihrem umfangreichen Programm ein Gänseerlebnis für die ganze Familie (www.ringelganstage.de). weiter...
Freiheit für Zoovögel: Im Vogelpark Walsrode hat die bundesweite Stallpflicht wegen der Vogelgrippe bald ein Ende. 1000 wertvolle Vögel werden in den kommenden Tagen dank einer Sondergenehmigung der EU-Kommission geimpft. weiter...
Nachdem sich in Sachsen erstmals Zuchtputen mit Vogelgrippe infiziert hatten, ist das Risiko für Nutzgeflügel durch den H5N1-Erreger größer geworden. Daher sollen nach dem Willen von Agrarminister Seehofer Hühner, Gänse und Puten auf Dauer im Stall gehalten werden. weiter...
Auch 20 Jahre nach der Kernschmelze in Tschernobyl sind Auswirkungen auf die Umwelt spürbar. Besonders betroffen sind Belarus, Russland und die Ukraine. In Deutschland sind vor allem Pilze und Wild noch kontaminiert. weiter...
Ob Energieausweis oder Energiepass: Die Energieeffizienz von Wohngebäuden, aber auch anders genutzten Gebäuden, wird künftig auf dem Immobilienmarkt eine viel größere Rolle spielen als bisher. Dazu soll der Energieausweis für bestehende Gebäude beitragen, den Verkäufer oder Vermieter im Falle eines geplanten Verkaufs oder einer Vermietung den Kauf- und Mietinteressenten in Zukunft vorzeigen müssen. weiter...
"China steckt in der Umweltkrise, wir dürfen uns da nichts vormachen", sagte Pan dem "Handelsblatt" (Montagausgabe). In jeder dritten Stadt ist nach seinen Worten die Luft stark verpestet, 90 Prozent aller Flüsse, die durch Städte fließen, sind verdreckt, das Wasser nur zum Teil noch als Trinkwasser nutzbar. 300 Millionen Bauern hätten inzwischen keinen Zugang mehr zu sauberem Trinkwasser. "Wassermangel und Wasserverschmutzung bedrohen die Wirtschaftsentwicklung, die Stabilität der Gesellschaft und die Gesundheit der Menschen", sagte er. weiter...