Wintereinbrüche und die damit einhergehenden Behinderungen auf Deutschlands Straßen werfen immer wieder auch die Frage nach dem Für und Wider des Einsatzes von Streumitteln auf. So hat auch vor dem Hintergrund der Feinstaubdiskussion dieses Thema neue Aktualität gewonnen. Der FLUGS-Fachinformationsdienst gibt Hintergrundinformationen zu den möglichen ökologischen und gesundheitlichen Auswirkungen des Einsatzes von Streumitteln. weiter...
Mehrere Hunde haben auf einer Strasse in Crans-Montana einen elektrischen Schlag erlitten und sich die Pfoten verbrannt. Eines der Tiere wurde tödlich verletzt. Ursache war ein Gullydeckel, der unter Strom stand.
Er habe seit dem 23. Dezember mehrere Hunde mit ähnlichen Verletzungen behandelt, sagte der Tierarzt von Crans-Montana. Er bestätigte einen Bericht der Zeitung "Le Matin". Die vom Tierarzt alarmierte Feuerwehr stellte fest, dass ein Gullydeckel unter Strom stand. weiter...
Sie hören viel besser als Menschen - und sie können sich nicht die Ohren zuhalten: Deshalb wird Silvester für Hunde, Katzen und andere Tiere zur Qual. Für sie kann das Feuerwerk sogar fatale Folgen haben.
Jedes Jahr leiden nach Angaben von Tierschutzexperten Millionen Haustiere in Deutschland unter dem Silvester-Feuerwerk. "Was für die Menschen Spaß und Heiterkeit bedeutet, beschert den Haus- und Wildtieren Stunden voller Panik und Qualen", sagt der Vorsitzende des Landestierschutzverbandes Baden-Württemberg, Gerhard Käfer.
In Einzelfällen könne der von Böllern und Raketen verursachte Stress sogar zum Tod des vierbeinigen Lieblings führen. Er rät daher, die Käfige von Vögeln, Meerschweinchen und Hamstern abzudecken. Hunde und Katzen sollten kurz vor Mitternacht nicht ins Freie gelassen werden.
"Beim Gassigehen am Abend dürfen Rex und Co. auf keinen Fall von der Leine gelassen werden", warnt der Verbandschef. Ein vor Mitternacht gezündeter Kracher oder Heuler reiche bereits aus, damit nicht angeleinte Hunde in Panik wegrennen und orientierungslos durch die Straßen oder den Wald irren würden. weiter...
Er war der achte Radfahrer, der in diesem Jahr auf Berlins Straßen starb und der erste seit vielen Jahren, der wegen Glätte tödlich stürzte: Ein 33-Jähriger aus Prenzlauer Berg, der am späten Montagabend auf dem verschneiten Gehweg der Rhinower Straße so unglücklich mit seinem Rad fiel, dass er noch am Unfallort seinen inneren Verletzungen erlag. Einzelheiten vermochte die Polizei gestern nicht mitzuteilen. Klar war zunächst nur: Der Weg war glatt, und am Unglück war offenbar niemand sonst beteiligt.
Der Unfall zeigt ein Problem, das Tausende Berliner betrifft, die bei jedem Wetter aufs Fahrrad steigen: Was tun bei Eis und Schnee? Keinesfalls auf dem Gehweg fahren, sagt Benno Koch, der Fahrradbeauftragte des Senats und Landesvorsitzende des Radfahrerclubs ADFC. Normalerweise ist die geräumte Fahrbahn die Alternative. Auf der winzigen Rhinower Straße, in der der 33-Jährige verunglückte, war sie keine Alternative: Pflasterstraßen werden für Radler mit den ersten Flocken unpassierbar, und die BSR kümmert sich zuerst um die Hauptstraßen und Kreuzungen. Wenn es keinen Radweg gibt, bleibt in Fällen wie diesen also nur das Schieben auf dem Gehweg. Der muss nach Ende des Schneefalls, spätestens bis sieben Uhr morgens (sonn- und feiertags bis neun Uhr) auf mindestens einem Meter Breite geräumt sein.
Gefährlich wird es für Radfahrer auch an Hauptstraßen mit Fahrradwegen. Denn die werden oft entweder nicht geräumt oder schlimmer noch mit dem Schnee und Eis von Gehweg und/oder Straße zugeschoben. weiter...
Mit den in der vergangenen Woche getroffenen Entscheidungen über die Fangquoten 2006 haben die EU-Fischereiminister den Kabeljau-Bestand in der Nordsee aufgegeben. Der WWF verurteilt die Brüsseler Beschlüsse als "eine Katastrophe für zahlreiche Fischvorkommen" wie Scholle, Dorsch und Sardelle. Seit drei Jahren drängt der Internationale Rat für Meeresforschung (ICES) auf eine Einstellung der Kabeljau-Fischerei. Doch die EU-Minister haben die Empfehlung einmal mehr in den Wind geschlagen. weiter...
Am 20. November 2005 unterzeichnete der Global Nature Fund (GNF) im Rahmen der 8. Vertrags-konferenz der "Bonner Konvention zur Erhaltung wandernder Arten" ein Kooperationsabkommen mit der CMS (Convention on the Conservation of Migratory Species of Wild Animals). Ebenfalls wurde ein Kooperationsabkommen zwischen der Gesellschaft zum Schutz der Meeressäugertiere e.V. (GMS) und der UNEP / CMS unterschrieben. weiter...
Doretta, der fünf Jahre alte Ganter aus dem brandenburgischen Lenzen, ist nicht mehr Kanzlergans. Das Tier sei ein "Altthema des Vorgängers", sagte ein Sprecher von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) der "Berliner Zeitung".
Der Ganter war im Jahr 2000 vom damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) bei einem Besuch als Weihnachtsgans ausgewählt worden. Rechtzeitig vor dem Fest hatte Schröder die Gans "begnadigt" - angeblich auf Bitten seiner Stieftochter Klara. Seit 2001 hatte Schröder jährlich einen Scheck zur Alimentierung der Gans nach Lenzen überwiesen. weiter...
Heuschreckenschwärme können nach Erkenntnissen kanadischer Forscher offenbar den Atlantik überqueren. Das belegen Erbgut-Vergleiche verschiedener Wanderheuschrecken-Arten.
Die Forscher der University of Toronto zeigten, dass die Insekten wahrscheinlich vor langer Zeit von Afrika nach Amerika geflogen sind und sich dann dort ausgebreitet haben. Auch 1988 seien Heuschreckenschwärme bei einer Atlantik-Überquerung beobachtet worden. weiter...
Die Europäische Union kommt den Forderungen von Tierschützern nach einem Ende von Ausfuhrerstattungen für lebende Rinder entgegen. Die EU-Kommission kündigte am Freitag in Brüssel an, dass ein entsprechender Beschluss von diesem Samstag an gelten wird. Eine Ausnahme sind Subventionen für den Export von Zuchtrindern. weiter...
Das Pflanzen von Bäumen aus Klimaschutzgründen kann einer US-Studie zufolge der Umwelt mehr schaden als nutzen. Vor allem Kiefern und Eukalyptus-Bäume verbrauchen so viel Wasser, dass viele Flüsse in ihrer Nähe flacher werden oder gar austrocknen, berichtet das Team um Robert Jackson von der Duke-Universität in Durham.
Der große Nährstoffhunger der aufgeforsteten Wälder macht nach Ansicht der Wissenschaftler den Boden in unmittelbarer Umgebung sauer und salzig. Diese Umweltbelastungen könnten in vielen Regionen nicht damit aufgewogen werden, dass die neuen Bäume das Treibhausgas Kohlendioxid aus der Luft aufnehmen. weiter...
Zum Glück ist Adventszeit! Sonst hätten gestern alle an einen 1.-April-Scherz geglaubt, als TCS-Geschäftsführer und FDP-Kantonsrat Reto Cavegn die Medien in sein neues Servicecenter im Industriegebiet von Volketswil-Hegnau einlud. Doch es war ihm ernst: Man wolle beim TCS Synergien schaffen und «dem mobilen Menschen ein komplettes Angebot machen», sagte Marco Martino, der Leiter im Servicecenter des Touring-Clubs der Schweiz (TCS). weiter...
Die Wechselwirkungen zwischen wildlebenden Huftieren und dem Wald sind vielfältig. So können hohe Wildbestände etwa das Aufwachsen junger Bäumchen im Wald beeinträchtigen oder sogar verhindern. Doch einfache Schlussfolgerungen lassen sich nicht ziehen, wie sich kürzlich an einer Konferenz in Birmensdorf gezeigt hat. weiter...
Die zunehmende Ausbreitung der Pazifischen Auster im Nationalpark Wattenmeer gefährdet einheimische Arten wie die Miesmuschel und verringert das Nahrungsangebot für die Vögel. Die Invasion der ursprünglich von der Pazifikküste stammenden Muschelart ist wahrscheinlich unumkehrbar. Dies sind die Ergebnisse einer heute in Bremen veröffentlichten WWF-Studie. Der teure Leckerbissen war in den 60er Jahren zunächst an der niederländischen Küste, in den 80er Jahren dann auch vor Sylt zu Zuchtzwecken eingebürgert worden. weiter...