Wer einen herrenlosen Hund oder eine Katze findet, darf das Tier nicht einfach behalten. Die Streuner müssen beim Fundbüro oder einer Polizeiwache abgegeben werden. Von dort aus werden sie in die Tiersammelstelle gebracht. Diese ist meist beim örtlichen Tierheim angesiedelt.
Es ist lobenswert, wenn sich Tierfreunde um scheinbar herrenlose Tiere kümmern. Aber es sollten einige Punkte beachtet werden, um sicherzustellen, dass man durch die Adoption eines Tieres keinen bereits vorhanden Besitzer unglücklicht macht. Wenn man ein vermeintlich herrenloses Tier einfach mitnimmt und behält, erfüllt dies den Tatbestand eines Diebstahls, warnt Judith Schmalzl vom DEUTSCHEN TIERHILFSWERK (DTHW) e.V. in München. weiter...
Ein 65-jähriger Hundehalter hat am Dienstagnachmittag einen Kampfhund erstochen. Der Kampfhund hatte das Malteserhündchen des 65-Jährigen angegriffen. Im Schöneberger Rudolf-Wilde- Park war der unangeleinte Schoßhund auf den angeleinten Staffordshire-Pitbull-Mischling zugerannt, die beiden ungleichen Hunde begannen zu raufen. Der Besitzer des Malteser-Mischlings drohte daraufhin, den Kampfhund abzustechen, falls der 22-jährige Halter des Kampfhundes diesen nicht wegnehmen würde. Als der 22-Jährige dazu nicht in der Lage war, ging der 65-Jährige mit einem Messer dazwischen und stach den Pitbull in die Brust. weiter...
Eine neue High-Tech-Rattenfalle schickt dem Kammerjäger eine SMS-Kurznachricht per Mobiltelefon, wenn sie geleert werden muss. Die Entwicklung einer britischen Firma verspricht außerdem, die Tiere "sanft" mit Kohlendioxid zu töten, wie das Wissenschaftsmagazin "New Scientist" berichtet. weiter...
Skorpione könnten sich in Salzburg ansiedeln. In der vergangenen Woche wurden zwei Exemplare dieser Spinnentierart in Hallwang und Oberndorf (Flachgau) entdeckt. Nun soll herausgefunden werden, woher die Tiere kommen. weiter...
Mit rigiden Maßnahmen will San Francisco gegen gefährliche Kampfhunde vorgehen. Nach einer Entscheidung des Stadtrats müssen alle Pitbull-Terrier und Pitbull-Mischlinge unfruchtbar gemacht werden, berichtete der "San Francisco Chronicle".
Im Nachbar-Bezirk Contra Costa County dürfen Haftentlassene weder aggressiven Hunde noch über zehn Kilo schwere Tiere halten, entschied die Verwaltung. weiter...
Was macht Katzen gerade in unserer Zeit so unwiderstehlich? Für die Studie "Trendtier Katze" vom Forschungskreis Heimtiere in der Gesellschaft hat Jens Lönneker vom Meinungsforschungs-Institut Rheingold 530 Interviews mit Katzenfreunden ausgewertet. Wichtigste Erkenntnis: Katzen sind Balsam für unsere gestresste Seele. weiter...
Einem außergewöhnlichen Nebenerwerb sind ein Chemiker und ein Biologe aus Mannheim nachgegangen. Nach Angaben der Polizei sollen sie geschützte Pflanzen geklont und im Internet zum Verkauf angeboten haben.
Die Männer im Alter von 68 und 38 Jahren sollen die seltenen Pflanzen im Internet angeboten haben, ohne eine Genehmigung für Einfuhr, Besitz oder Handel zu haben. Bei einer Hausdurchsuchung entdeckten die Ermittler tausende Pflanzenzöglinge von etwa 100 Arten. Das Duo habe die Pflanzen aus mikroskopisch kleinen Teilen gezüchtet und die Zöglinge an Gärtnereien und andere Betriebe abgegeben. Nun müssten Staatsanwaltschaft und Naturschutzbehörden entscheiden, inwieweit der Handel mit geklonten Pflanzen strafbar sei, sagte eine Polizeisprecherin. www.swr.de
Ein Spatz hat am Montag den seit Wochen vorbereiteten Versuch eines Domino-Weltrekords gefährdet. Der Privatsender RTL, der den "Domino Day 2005" am 18. November überträgt, teilte mit, der Spatz habe sich auf "noch unbekannten Wegen" Zugang zur Halle im niederländischen Leeuwarden verschafft. Den Angaben nach wurden dort gerade über 4,3 Millionen Domino-Steine aufgebaut.
Das Tier löste eine Kettenreaktion aus, hieß es: Dadurch kippten 23.000 Steine in verschiedenen Feldern um. Laut Angaben des Senders dauerte es "einige" Stunden, alles wieder aufzubauen. weiter...
Im Alpenraum werden die Nächte immer heller. Immer mehr und stärkere Beleuchtungen von Strassen und Bauten sind der Grund. Das künstliche Licht ist für Zugvögel und Insekten eine gefährliche Falle.
Im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms "Landschaften und Lebensräume in den Alpen" wurden zwischen Ende der siebziger Jahre bis 2000 aufgenommene Satellitenbilder verglichen. Dabei zeigte sich, dass die nächtliche Beleuchtung in den letzten 20 Jahren markant zunahm, wie der Nationalfonds schreibt.
Die grössten Veränderungen stellten die Wissenschaftler am Alpenrand fest, besonders im Schweizerischen Mittelland und im Raum Mailand-Poebene. Von 1992 bis 2000 verdoppelten sich die Flächen mit besonders intensiver Beleuchtung. Doch auch im Innern der Gebirge wurde es heller. weiter...