Bangkok. – Ein Beben im Indischen Ozean hat 2005 eine indonesische Insel um 1,20 Meter angehoben und so ein gewaltiges Korallensterben ausgelöst. Wissenschaftler untersuchten die Insel Simeulue im März und fanden heraus, dass die meisten Korallen im Umkreis von 300 Kilometern aus dem Wasser gehoben wurden. Die Teile des Riffs, die danach über der Wasseroberfläche lagen, starben ab. An einigen Stellen sind verschiedene Arten vollständig verloren gegangen. (AP)
Die Zahl der einst vom Aussterben bedrohten Sibirischen Tiger hat nach Einschätzung einer Umweltgruppe wieder deutlich zugenommen. Der Bestand sei so hoch wie seit mindestens 100 Jahren nicht mehr, teilte der WWF am Donnerstag mit.
Eine russische Zählung habe in diesem Jahr ergeben, dass in den abgelegenen Gebieten Sibiriens 480 bis 520 Exemplare der grössten Wildkatze der Welt lebten. Zusammen mit den in Nordchina und Nordkorea existierenden Tieren liege die Gesamtzahl dieser Tiger weltweit bei etwa 600.
Generationen von Jägern hatten die Tiger ins Visier genommen: Wegen ihres gold-schwarz-gemusterten Fells waren sie begehrte Trophäen. In der traditionellen chinesischen Medizin versprach man sich heilende Kräfte der Knochen, die oftmals zermalmt wurden.
Die Jagd auf die Spezies führte dazu, dass diese in den vierziger Jahren fast ausgestorben war. Nur noch rund 40 Exemplare waren in ihrem natürlichen Lebensraum im abgelegenen Osten Russlands zu finden. In den fünfziger Jahren erliess die sowjetische Führung ein Verbot für die Jagd auf Sibirische Tiger, auch Amur-Tiger genannt, die acht Mal so schwer sein können wie ein Mensch.(sda)
NZZ/Zürich 13.4.07
Stockholm. – Elche und Rentiere eines Stockholmer Freilichtmuseums werden zum Geschmackstest gebeten: Sie sollen bei der Entscheidung darüber mithelfen, mit welchem Salz künftig im Winter die schwedischen Strassen gestreut werden. Hintergrund der Massnahme ist der Befund, dass sich neue Mischungen mit Zuckerzusätzen im Vergleich zu herkömmlichen Salzen als umweltfreundlicher sowie effektiver erwiesen haben. Die Behörden befürchten jedoch, dass das Süsssalz Elche und Rentiere zum Lecken auf die bestreuten Strassen locken könnte. Den 14 Testern werden jetzt während zweier Monate neue und «weniger wohlschmeckende» Mischungen vorgesetzt. «Die Entscheidung liegt nun ganz bei den Elchen», erklärt Projektchefin Frida Hedin. (SDA/AP)
Ecuador erklärt Galapagos-Inseln zum ökologischen Risikogebiet
Zur Erhaltung des einzigartigen Ökosystems auf den Galapagos-Inseln hat die Regierung von Ecuador die Inselgruppe zum ökologischen Risikogebiet erklärt. Präsident Rafael Correa erliess ein entsprechendes Dekret. Weiter
Der Temperaturanstieg in der Schweiz verläuft nicht parallel zur globalen Erwärmung. Erwärmt sich das Klima global um zwei Grad, beträgt der Temperaturanstieg in der Schweiz gar vier Grad, sagt ein Klimaforscher. "Insgesamt wird sich das Landschaftsbild massiv verändern", warnt der ETH-Wissenschaftler Andreas Fischlin in einem Interview mit der "Basler Zeitung". Die Erwärmung treffe die Regionen der Schweiz jedoch unterschiedlich. "Die Schweiz ist bevorzugt und benachteiligt zugleich."
Die Bergregionen würden Probleme mit den Gletschern und dem Schnee bekommen, was den Tourismus gefährde, sagt der Wissenschaftler, der als Autor am vierten UNO-Klimabericht (IPCC-Bericht) mitgewirkt hat.
Regionen in mittleren Lagen hätten aber durchaus eine gute Chance, in einer ähnlichen Art weiterzubestehen. Allerdings könnten sich die Wälder stark auslichten und von Buchen- auf Eichenwälder wechseln. In tieferen Lagen könnte es wie am Mittelmeer zu einer Versteppung kommen. "Bäume gibt es dann nicht mehr."(sda)
Bereits seit Sommer 2006 besteht die Bürgerinitiative „Platz unter der Linde“, die sich für eine Umgestaltung des Hochbeetes an der Ecke Erlanger Straße/ Reuterstraße zu einem einladenden Stadtplatz einsetzt. Welche Gestaltungsvorstellungen sich mit den Soziale Stadt Fördermitteln in Höhe von 20.000 Euro verwirklichen lassen, soll in einem gemeinsamen Treffen mit dem Bezirksamt Neukölln geklärt werden. Als Termin ist der 19. April 2007 um 19.00 Uhr, vor dem Café Sandmann / Café Şelale vorgesehen.
Die Nutzbarkeit und Aufenthaltsqualität des Sasarsteiges als zentrale Wegeverbindung zwischen Karl-Marx-Straße und Volkspark Hasenheide soll mit Mitteln der Sanierungsverwaltungsstelle Neukölln verbessert werden. Zu diesem Zweck fanden bereits im Dezember 2006 bauvorbereitende Maßnahmen statt. Um auch die Nutzungsansprüche der Anrainer und Passanten des Sasarsteiges ausreichend zu berücksichtigen, stellt das Quartiersmanagement-Team am Samstag, 21. April 2007 in der Zeit von 13.00 bis 15.00 Uhr vor Ort die vom Bezirksamt Neukölln erarbeiteten Vorentwürfe zur Gestaltung des Gehwegbereiches und des Schulhofbereiches der Evangelischen Schule Neukölln vor. Zudem sind die Planungen im Schaufenster des Quartiersbüros Erlanger Straße 13 ausgehängt.
Drei Walliser Grossräte bekämpfen die Bestattung der Asche deutscher Verstorbener in den Wäldern des Val d"Hérens VS. Sie haben eine Motion eingereicht, die eine gesetzliche Regelung verlangt.
Die Grossräte hatten bereits in einem Postulat eine gesetzliche Regelung der Aschebestattung ausserhalb von Friedhöfen gefordert. Da sie mit der Anwort der Regierung auf das Postulat nicht zufrieden sind, wollen sie nun, dass der Grossrat über die Sache befindet.
Die Aschebestattung soll bei der Revision des Gesundheitsgesetzes geregelt werden. Die Leichenbestattung sei im Gesundheitsgesetz klar geregelt, sagte CVP-Grossrat André Quinodoz. Was die Aschebestattung betreffe, gebe es jedoch eine Gesetzeslücke.
Die Aschebestattungen in der freien Natur der Walliser Alpen werden vom deutschen Unternehmen "Oase der Ewigkeit" angeboten, das ein Stück Land im Val d"Hérens besitzt.
Für eine solche Alternative zu herkömmlichen Begräbnissen gibt es offenbar eine grosse Nachfrage: Auf dem Grundstück ruhen bereits hunderte Verstorbene aus Deutschland, die Warteliste ist lang. Nach deutschem Recht dürfen Urnen nicht ausserhalb von Friedhöfen beigesetzt werde.
Tagesanzeiger/Zürich 6.4.07
Der 66-jährige Mann und seine drei Jahre jüngere Frau wurden am Sonntag erhängt in ihrem Haus in Hyderabad gefunden, wie die Polizei am Montag mitteilte. Beide hinterliessen einen Abschiedsbrief, in dem sie erklärten, sie wollten ihrem Leben nach dem Tod ihres Hundes «Puppy» ein Ende setzen. Weiter...