Das bisher schönste Luft-Automobil
Der slowakischer Ingenieur Stefan Klein hat ein Vehikel entwickelt, das sowohl auf der Strasse als auch in der Luft unterwegs sein kann.
Ein Streit zweier betrunkener Russen über die jeweiligen Vorzüge von Poesie und Prosa hat ein tödliches Ende genommen. Laut den Ermittlern in der Region Swerdloswk ereignete sich der Vorfall in der Stadt Irbit im Ural: «Die Saufkumpane begannen einen Streit darüber, welche Literaturgattung - Poesie oder Prosa - bedeutender ist.»
Der Gastgeber habe darauf bestanden, dass echte Literatur Prosa ist, während sein Gast, ein ehemaliger Lehrer, sich für Poesie stark machte. Die Diskussion habe sich zunehmend zu einem heftigen Streit entwickelt. Schliesslich habe der 53-jährige Poesie-Liebhaber seinen Gegner mit einem Messer getötet. Der Mann wurde festgenommen, als er sich im Haus eines Freundes versteckte.
Im vergangenen September war in Rostow am Don ein Streit zweier betrunkener Russen über den Philosophen Immanuel Kant eskaliert: Einer der beiden Streithähne schoss dem anderen in den Kopf. Das Opfer überlebte.
Lavendelöl-Kapseln helfen gegen Angststörungen. Das konnten deutsche und österreichische Wissenschaftler jetzt mit einer gross angelegten und mit Placebokontrolle durchgeführten Studie nachweisen.
Der Extrakt aus dem schmalblättrigen Lavendel dürfte mindestens gleich gut wirken wie ein modernes Antidepressivum. Die Forschenden untersuchten die angstlösende Wirkung der oral einzunehmenden Lavendelölzubereitung 'Silexan' bei 539 Patienten mit gut belegter, generalisierter Angststörung. Diese äussert sich durch anhaltende Ängste und Sorgen, die Betroffene bei alltäglichen Aufgaben behindern.
Die Wirkung verglichen die Forscher mit Placebo - also einem Scheinmedikament - sowie dem gängigen Antidepressivum Paroxetin, einem Serotonin-Wiederaufnahmehemmer. Zur Studie...
Der Jäger befand sich auf der Passjagd nach Füchsen, als ihm der Irrtum am Wochenende unterlief. Nachdem der Jäger den Fehler bemerkt hatte, erstattete er unverzüglich eine Selbstanzeige bei der Wildhut, wie das Bündner Amt für Jagd und Fischerei am Dienstag mitteilte. Der Abschuss des Wolfs erfolgte im Raum Domleschg in Mittelbünden.
Beim erlegten Wolf handelt es sich um ein junges, männliches Tier. Ob das Raubtier aus dem Rudel vom Calandamassiv abgewandert ist, kann erst nach Vorliegen einer genetischen Analyse festgestellt werden, wie die Jagdbehörden weiter mitteilten.
Wissenschaftler der US-Universität Yale hatten kürzlich in einer Analyse festgestellt, dass die Luft in der indischen Hauptstadt Neu-Delhi deutlich stärker verschmutzt als die in der chinesischen Hauptstadt Peking. In den ersten drei Wochen des Jahres habe sich in 1.000 Litern Luft mehr als 400 Mikrogramm Feinstaub befunden, schreibt die New York Times und beruft sich auf eine Messstation im Stadtteil Punjabi Bagh. Demnach habe der Tagesdurchschnitt bei 483 Mikrogramm gelegen.
In Peking, einer Stadt, deren Luft als sehr verschmutzt gilt, habe der Durchschnittswert in den ersten Wochen des Jahres bei 227 Mikrogramm gelegen, schreibt die Zeitung. In Deutschland gelten Werte von mehr als 18 Mikrogramm pro 1.000 Liter Luft als bedenklich.
Der ehemalige Marlboro-Mann ist tot. Eric Lawson, der den rauchenden Cowboy in den Anzeigen der Zigarettenmarke Ende der siebziger Jahre darstellte, starb bereits am 10. Januar im Alter von 72 Jahren an der Lungenkrankheit COPD, wie seine Frau am Sonntag bestätigte.
Lawson, ein Schauspieler, war in den Anzeigen zwischen 1978 und 1981 zu sehen. Er spielte auch kleinere Rollen in diversen Fernsehsendungen, darunter «Drei Engel für Charlie», ehe er sich bei den Dreharbeiten für einen Western so schwer verletzte, dass er seine Karriere beenden musste.
Mit dem Rauchen hatte er im Alter von 14 Jahren begonnen. Später engagierte er sich gegen das Rauchen, parodierte dabei unter anderem seine eigene Rolle als Marlboro-Mann.
Bewaffnet mit einem rohen Ei und einem Messer hat in Japan ein Ganove sein Opfer ausgeraubt. Vermummt mit einem schwarzen Motorradhelm klingelte der Täter in Osaka zunächst an der Wohnungstür des Arbeitslosen.
Da die Tür unverschlossen war, trat der Räuber ein, drückte seinem Opfer das rohe Ei aufs Auge und rief: "Du weisst schon, was ich will." Kurz darauf verschwand der Räuber mit umgerechnet rund 850 Franken. Das Opfer blieb unverletzt.
Mitarbeiter des Flughafens Zürich haben innert weniger Monate 17 Mäusebussarde abgeschossen. Das seien zu viele, fanden die Behörden: Sie zogen eine Sondergenehmigung zurück, welche dem Flughafen den Abschuss der geschützten Bussarden in Einzelfällen erlaubt hatte.
Der Flughafen Zürich hatte die Genehmigung 2012 beantragt, weil die Zahl der Vögel, die mit Flugzeugen kollidierten, angestiegen war. Bei diesen so genannten Vogelschlägen können nicht nur Schäden am Flugzeug entstehen. Auch die Sicherheit kann gefährdet sein: Manchmal, wenn etwa ein Triebwerk beschädigt ist, zwingt ein solcher Zwischenfall einen Piloten zur Umkehr.
Wegen der Tötung eines Kondors muss ein Mann in Ecuador für sechs Monate ins Gefängnis. Der 60-Jährige wurde von einem Gericht wegen Umweltkriminalität verurteilt, wie das Umweltministerium in Quito am Freitag mitteilte.
Die Tötung der vom Aussterben bedrohten Tiere kann in Ecuador mit bis zu drei Jahren Gefängnis geahndet werden. Der Andenkondor, der eine Flügelspannweite von drei Metern erreichen kann, gehört zu den grössten flugfähigen Vögeln. Das Ministerium hatte im April Anzeige erstattet, nachdem im Internet ein Foto eines toten Jungvogels in einem Naturschutzgebiet in der südlichen Provinz Azuay in den Anden aufgetaucht war. Im November wurde der 60-Jährige festgenommen. Das Ministerium verlangte die Höchststrafe. Wegen seines Alters wurde er aber letztlich nicht einmal zu der Mindeststrafe von einem Jahr verurteilt.