Mit Taubenhäusern wollen Städte die Plage eindämmen. In Berlin steht ein besonders teures Exemplar. Doch ob das Prinzip funktioniert, ist unbewiesen. Weiter ...
In jüngster Zeit waren zahlreiche chinesische Boote vor den Inseln Ogasawara und Izu nahe der Hauptstadt Tokio aufgetaucht, die dort Jagd auf rote Korallen machten.
Künftig solle die Strafe für Wildereien in japanischen Gewässern von derzeit vier auf bis zu 30 Millionen Yen (210 000 Euro) angehoben werden, hiess es. Zudem soll jedes Kilogramm Koralle, das gefunden werde, mit zusätzlich sechs Millionen Yen bestraft werden.
Wenn Gletscher schmelzen, dann brummen sie. Die Geräusche stammen von Wasser, das durch den Gletscher rinnt. Dies berichten Forscher im "Geology".
Das Brummen bemerkte das Team um Deborah Kilb von der Scripps Institution of Oceanography in Kalifornien erstmals beim Gornergletscher im Wallis, wo zwischen zwei Gletscherzungen der Gornersee liegt. Die Forscher aus der Schweiz, Frankreich und den USA hatten in der Nähe des Sees Seismographen installiert, um diesen auf plötzliche Wasserausbrüche zu überwachen.
Wie nun Wasser aus dem See durch den Gletscher rieselte, zeichneten die Geräte feine, harmonische Stösse im Eis sowie Brummgeräusche auf, die von Eisbeben nahe der Basis des Gletschers stammten. Eisbeben entstehen, wenn in eine unter Spannung stehende Eisdecke Wasser eindringt und das Eis plötzlich springt oder reisst. Sie hoffen, dass dank ihrer Erkenntnisse Flutwellen aus Gletscherseen besser vorhergesagt werden können.
Das 9000 Jahre lange Zusammenleben von Mensch und Katze hat im Erbgut der Vierbeiner Spuren hinterlassen.. Bei Hauskatzen seien offenbar Erbanlagen verändert, die das Gedächtnis, das Lernen durch Belohnung und das durch Angst gesteuerte Verhalten beeinflussen, berichten Forscher im PNAS.
Zur Familie der Katzen (Felidae) gehören knapp 40 Arten, die rund um den Globus verbreitet sind und sich an unterschiedlichste Umweltbedingungen angepasst haben.
Zu viel Wurst und Hamburger können Krebs erzeugen oder zu Herzproblemen führen. Zu diesem Schluss kommen Ernährungsexperten. Sie fordern den Bund zum Handeln auf.Der Verzehr von rotem Fleisch könne gefährlich sein, mahnt die Eidgenössische Ernährungskommission. Laut «NZZ am Sonntag» schreibt sie in einem neuen Bericht, dass beim Konsum von Rind, Kalb oder Schwein «gesundheitlich negative Langzeitwirkungen angenommen werden müssen». Es drohten Krebs, Diabetes oder Herzprobleme sowie ein erhöhtes Risiko für einen früheren Tod.
Die Kommission appelliert darum an den Bund, er solle noch eindringlicher vom Verzehr von rotem Fleisch abraten. Dies gilt insbesondere für verarbeitete Erzeugnisse wie Hamburger, Würste oder Charcuterie. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit (BLV) will dieses Anliegen nun prüfen.
ZAZ "PARIS SERA TOUJOURS PARIS"
Spätestens jetzt sollte man Zaz nie mehr «die neue Edith Piaf» nennen. Denn mit dieser Liebeserklärung an Paris macht sich die 34-jährige Chanteuse die Hauptstadt musikalisch zu eigen, ohne je an die grosse Piaf zu erinnern. Die verlebte Heiserkeit ihrer jungen Stimme evoziert dabei nostalgische Bilder von Pariser Idyllen wie dem Montmartre-Quartier, wo sie vor wenigen Jahren noch auf den Pflastersteinen stand und sich die Seele aus dem Leib sang. Dazu schrammt ihre angestammte Band das, was sie am besten kann: feurigen Gipsy-Jazz mit warmen Bässen, einer tanzenden Klarinette und einer fliegenden Django-ReinhardtGitarre.
Erstmals ist in Europa ein Geflügelpestvirus vom Subtyp H5N8 aufgetaucht: In Mecklenburg-Vorpommern sind Puten infiziert. Um die Verbreitung des hochansteckenden Erregers zu verhindern, sind in dem betroffenen Mastbetrieb 30.000 Mastputen getötet worden. Das bestätigte das Friedrich-Löffler-Institut.
In dem Mastbetrieb in Heinrichswalde war ein Geflügelpestvirus aufgetaucht, das bisher nur aus Asien bekannt war. Das FLI hat vier Experten in den Ort geschickt, die nach den Ursachen forschen. Eine akute Gefahr für die Menschen schließen die Behörden bisher aus.
Die Stadt New York hat die Höchstgeschwindigkeit auf den Strassen von rund 50 auf 40 Kilometer pro Stunde gesenkt. Damit soll die Zahl der Verkehrstoten und -Verletzten gesenkt werden.
Lediglich auf einigen grossen Verkehrsachsen darf künftig noch 30 Meilen pro Stunde (48 km/h) schnell gefahren werden.
Ein Fussgänger, der von einem 40 Kilometer (25 Meilen) pro Stunde schnellen Fahrzeug angefahren werde, habe eine doppelt so hohe Überlebenschance wie einer, der mit einem 48 Stundenkilometer schnellen Auto zusammenstosse, erklärte die Stadtverwaltung.
Forscher der ETH Zürich haben ein mögliches neues Antibiotikum entdeckt - auf Pferdemist. Genauer im Struppigen Mist-Tintling, einem Pilz, der auf den Hinterlassenschaften von Pferden gedeiht. Die Forscher schafften es, aus diesem Pilz einen bisher unbekannten Wirkstoff zu isolieren, der Bakterien abtötet. Copsin, so der Name des Stoffes, hat die selbe Wirkung wie klassische Antibiotika.
Wofür der Wirkstoff aus dem Pferdeäpfel-Pilz dereinst verwendet werden kann, ist noch unklar. Neben einer Anwendung als Antibiotikum wäre gemäss ETH auch ein Einsatz in der Lebensmittelindustrie denkbar. Copsin tötet nämlich auch Listerien ab, jene Bakterien, die schwere Lebensmittelvergiftungen verursachen können. Die ETH hat den Wirkstoff aus dem Pferdeäpfel-Pilz bereits zum Patent angemeldet.
Sie sind hübsch anzuschauen, die weißen Tauben in der Voliere von Tierschützerin Karin Sailer. Hübsch war es sicher auch, als man sie auf Hochzeiten fliegen gelassen hat. Weniger schön allerdings war ihr Anblick ein paar Tage nach dem Fest, als Leute die fast verhungerten Tiere fanden, zu schwach, um wegzufliegen. Weiter ...
Kammerjäger haben auf dem Gelände des Maharaja Yeshwantraos Spitals in Indien in nur wenigen Tagen 4400 Ratten gefunden und getötet. Tausende weitere Ratten lebten noch im Maharaja Yeshwantrao Hospital im zentralindischen Indore, sagte der Geschäftsführer der Kammerjägerfirma Laxmi-
Als Köder verwenden die Schädlingsbekämpfer Erdnüsse, geröstete Kichererbsen und Kartoffelkuchen. "Wenn ein Tier aus der Familie nach dem Essen stirbt, rühren die anderen Ratten diese Nahrung nicht mehr an, deswegen müssen wir das Menü stets ändern", sagt Karmakar.
Das Unternehmen hatte im Jahr 1994 im gleichen Spital eine ähnliche Aktion durchgeführt, als in Surat im Nachbarstaat Gujarat die Lungenpest ausgebrochen war. Damals wurden laut Karmakar 12'000 Ratten im nahen Krematorium verbrannt.
Das Maharaja Yeshwantrao Hospital ist mit 950 Betten eines der grössten Spitäler im Bundesstaat Madhya Pradesh. Laut Behörden ist die schlechte Abfallentsorgung der Grund für die Rattenplage.
Immer mehr Deutsche sind zu dick. Mehr als jeder zweite Erwachsene (52 Prozent) hatte 2013 Übergewicht. Damit ist der Anteil der Dicken seit Beginn der Erhebung 1999 um vier Prozentpunkte gestiegen, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte. Männer sind häufiger betroffen als Frauen: 62 Prozent von ihnen sind zu schwer, von den Frauen bringen nur 43 Prozent zu viel auf die Waage. Der Anteil übergewichtiger Männer ist im Vergleichszeitraum auch stärker gestiegen (sechs Prozentpunkte) als der der Frauen (drei Prozentpunkte).
Forscher aus der Schweiz, Deutschland und Israel haben einen Mikroroboter gebaut, der wie eine Muschel durch Auf- und Zuklappen schwimmen kann. Solche Minimuscheln könnten dereinst im Körper Medikamente vor Ort bringen oder diagnostische Proben nehmen, schreiben die Forscher im Nature Communications.
Die meisten Körperflüssigkeiten sind eine Knacknuss für den Bau von schwimmenden Mikrorobotern. Denn es sind sogenannte nicht-newtonische Flüssigkeiten, deren Zähflüssigkeit – anders als etwa die von Wasser – unter Einwirkung von Druck variiert. Es ist deshalb schwierig, etwas Kleines zu bauen, das darin herumschwimmen kann.
Bisher setzten Forscher auf Modelle mit einem rotierenden Propeller, den sie bei den Schwimmgeisseln von Bakterien abgeschaut haben. Solche Antriebe sind jedoch sehr komplex. Nun stellt das Team um Peer Fischer vom Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme in Stuttgart mit der Minimuschel eine andere Lösung vor.
Die Wärter vermuteten einen Ausbruchsversuch der ganz verspielten Art, als ein Heißluftballon im Hof eines indischen Gefängnisses landete. Die Auflösung: Zwei Touristinnen hatten sich verflogen. Weiter ...
Mehr als 40 Prozent des chinesischen Ackerlands sind nach offiziellen Angaben geschädigt. So werde in der Provinz Heilongjiang im Nordosten der Volksrepublik der fruchtbare Boden dünner, während im Süden des Landes viele Felder versauert seien, berichtete die Nachrichtenagentur Xinhua unter Berufung auf das Agrarministerium. Damit wird es für Bauern schwieriger, genügend Nahrungsmittel für das bevölkerungsreichste Land der Erde mit seinen fast 1,4 Milliarden Einwohnern zu produzieren.
In Neuseeland sind mehr als 20 gestrandete Grindwale erfolgreich wieder aufs Meer hinaus geleitet worden. Bei dem Einsatz halfen am Mittwoch mehr als 100 Freiwillige mit Booten sowie Helikopter der Küstenwache, sagte ein Sprecher der Umweltbehörde.
Die geretteten Wale gehörten zu einer Gruppe von bis zu 70 Walen, die am Dienstagabend im Hafen von Ohiwa an der Ostküste der Nordinsel gestrandet waren.
Nach Angaben der Behörde verendeten 25, und 11 weitere mussten eingeschläfert werden.
In Europa leben einer Studie zufolge heute rund 421 Millionen Vögel weniger als noch vor drei Jahrzehnten. Das entspricht einem Rückgang von rund 20 Prozent. Verantwortlich dafür seien die moderne Landwirtschaft sowie der zunehmende Verlust des natürlichen Lebensraums der Tiere, heisst es in einer Studie, die im Fachmagazin «Ecology Letters» veröffentlicht wurde. Zu etwa 90 Prozent betrifft der Rückgang demnach gewöhnliche Arten wie Spatz, Star, Lerche sowie das Rebhuhn. Für die Studie analysierten die Forscher Daten von über 144 typischen Vogelarten aus 25 europäischen Ländern.