VALERIE JUNE Die 31-jährige Sängerin aus Memphis, Tennessee, erweckt traditionellen Bluegrass und Folk mit ihrer bittersüssen, urwüchsigen Stimme zum Leben.
Bald könne Wüste sein, wo heute üppige Regenwälder gedeihen, mahnen Klimaforscher. Doch der Urwald ist widerstandsfähig und hat schon andere Wärmeperioden überlebt. Weiter…
MIRIAM BRYANT
Die soulige Stimme der 22-jährigen Schwedin wird oft mit derjenigen von Adele verglichen. Ein Kompliment, das ihrer Hit-Single «Finders Keepers» vollauf gerecht wird.
Schimpansen setzen sich mit den eigenen kognitiven Prozessen auseinander, wie Forscher in «Psychological Science» berichten. Diese «menschliche» Fähigkeit zur «Metakognition» entdeckten die Forscher bei unseren nächsten Verwandten in Tests mit versteckter Nahrung. Wussten die Affen, welche Nahrung versteckt war, tippten sie sofort auf eine entsprechende Taste. Konnten sie nicht genau wissen, um welche Nahrung es sich handelt, holten sie zunächst weitere Informationen ein. Sie wussten also genau, wie viel sie wussten.
Bettwanzen verfangen sich in den Häkchen auf der Oberfläche von Bohnenblättern. Wie Forscher im «Journal of the Royal Society» vermelden, kommen dabei zwei Mechanismen zum Tragen: Zunächst legen sich die feinen Häkchen um die Beine der Tiere, was die Fortbewegung erschwert. Nach wenigen weiteren Schritten bohren sich die Häkchen in die Füsse der Wanzen. Auf dem Balkan werden Bohnenblätter seit Jahrhunderten ums Bett herum ausgelegt, um der Wanzenplage Herr zu werden.
Die mediterrane Ernährungsweise gilt nicht nur als lecker, sondern auch als besonders gesund. Nun haben spanische Forscher in einer grossen Interventionsstudie nachgewiesen, dass sich die Diät auch als Präventionsmassnahme gegen Herz-Kreislauf-Krankheiten eignet.
Der Klimawandel hat sichtbare Auswirkungen auf die Umwelt in der Schweiz. Dies geht aus dem neuen Bericht «Klimaänderung in der Schweiz» der Bundesämter für Umwelt (BAFU) und für Meteorologie und Klimatologie (MeteoSchweiz) hervor. Der Bericht zeigt wichtige Entwicklungstendenzen und Handlungsfelder auf und ersetzt den ersten Bericht aus dem Jahr 2007. Klimabericht 2013
Alex Hepburn
Seit Wochen rotiert Hepburns Hit «Under» in den Radios. Es ist ein zupackender, zerrissener Rocksong, den sie mit ihrer bärenstarken Reibeisenstimme zum Glühen bringt.
Erstmals leben Wisente wieder frei in einem deutschen Wald. Die mächtigen Wildrinder sind im Rothaargebirge in die Freiheit entlassen worden.
Die acht Tiere waren drei Jahre lang in einem Gehege bei Bad Berleburg (Nordrhein-Westfalen) auf ihre Auswilderung vorbereitet worden. Nun wurde ein erstes Stück des vier Kilometer langen Zauns um ihr Gehege geöffnet. Durch die Freilassung werde es für Menschen keine Gefahr geben, betonte Bernd Fuhrmann, Bürgermeister von Bad Berleburg. "Wisente sind zwar gross und mächtig, aber auch friedliebend und scheu."
Nahrungsinhaltsstoffe können Gene an- und ausschalten – sogar über Generationen hinweg. Inwieweit dies bei der Entstehung von Krebs eine Rolle spielt, untersuchen Forscher derzeit.
Die schlechte Nachricht zuerst. Es gibt keine «epigenetische Wunderdiät», die Krebs fernhält und die Alterung bremst. Aber aus dem Forschungsgebiet der Epigenetik kommen immer mehr Hinweise, dass die Ernährung Einfluss nimmt auf die molekularen Schalter, die kontrollieren, ob bestimmte Gene aktiv sind oder aber «stumm» bleiben. Vereinfacht gesagt: Mit dem, was wir essen, können wir Gene an- und ausknipsen. Und wir beeinflussen damit sogar das Erbgut unserer Nachkommen. Weiter…
Den finnischen Behörden ist ein peinlicher Fehler passiert: Der russische Präsident Wladimir Putin stand tagelang auf einer Liste gesuchter Verdächtiger - zusammen mit mutmaßlichen Straftätern. Der Polizeichef spricht von einem "schweren Irrtum". Weiter ...
Vor rund 20 000 Jahren endete die letzte Eiszeit. Arktische Tierarten wie Polarfüchse oder Lemminge verloren dadurch große Teile ihres Lebensraums, andere Arten wie das Wollhaarmammut starben völlig aus. Vom Rückgang des Meereises profitierte hingegen der Grönlandwal. Bis jetzt. Weiter ...
Neben ihren zahlreichen Fertigkeiten haben Schimpansen auch botanische Kenntnisse. Sie setzen ihr Wissen ein, um im Regenwald gezielt nach frischen Früchten zu suchen, fand ein Forscherteam des Leipziger Max-Planck-Instituts für Evolutionäre Anthropologie heraus. Im Tai-Nationalpark an der westafrikanischen Elfenbeinküste beobachteten die Forscher, wie die Tiere die Bäume des Regenwaldes kurz vor der Reifezeit von Früchten inspizierten. Schimpansen wissen, dass manche Bäume zeitgleich Früchte tragen.
Bis 20 Grad und sonnig – so die Aussichten für Sonntag: Was die einen freut, könnte für Allergiker unangenehm werden. Denn nach dem kalten Wetter der letzten Wochen stehen die Bäume kurz vor der Blüte: Im ganzen Land werden sie ihre Allergie auslösenden Pollen freisetzen.
Also, Wäsche nicht im Freien zu trocknen und abends die Haare, in denen sich Pollen ansammeln, zu waschen. Sport im Freien sollten sie am besten in den frühen Morgenstunden oder an Regentagen treiben. Auch die Wohnung sollten Allergiker möglichst in der Nacht lüften oder Pollenschutzgitter montieren.
Sie sind die mit Abstand schwerste und härteste Heavy-Metal-Band der Welt: Compressorhead aus Deutschland. Der vierarmige Drummer Stickboy, Gitarrist Fingers und Bassist Bones werden ab heute die Frankfurter Musikmesse rocken, wo sie im Auftrag des renommierten Gitarrenherstellers Gibson ein automatisches Gitarrenstimmgerät vorstellen. Die drei Schwergewichte haben ein Repertoire, das von Led Zeppelin bis Motorhead reicht.
Ein Berliner Technik-Künstler hat Compressorhead erschaffen, und zwar zu grossen Teilen aus recyceltem Schrott. Das merkt man den Metallmusikern aber nicht an: Mit vier Armen hat Stickboy natürlich einen Vorteil gegenüber normalen Schlagzeugern, und auch Gitarrist Fingers dürfte mit seinen 78 Fingern so manchen Gitarrenvirtuosen in den Schatten stellen. Und Bassist Bones ist laut Band-Website der präziseste Bassist der Welt. Was bei Metallmusiker Sex, Drugs and Rock n Roll ist, ist bei Compressorhead wohl eher Pneumatik, Maschinenöl und Rock n Roll.
Das Moves-App für das iPhone und das iPad zählt jeden Schritt, den man zurücklegt, und jede Minute, die man Fahrrad fährt – und das, ohne dass man ein Extra-Gadget wie das Fuelband oder Fitbit mit sich tragen müsste. Über den Bewegungssensor des Geräts registriert die App Bewegungen, zeichnet sie auf, um sie dann auszuwerten und am Abend ein ausführliches Bewegungsprofil anzuzeigen. Man sieht nicht nur, wie viel man sich bewegt hat, sondern auch, wo man unterwegs war.
Die App gibt es kostenlos im App Store.
Beim Umgraben ihres Gemüsegartens hat eine Familie im freiburgischen Montets einen makabren Fund gemacht: Sie stiess auf menschliche Knochenreste. Archäologen vermuten unter den Gartenbeeten einen möglicherweise rund tausend Jahre alten Friedhof. «Wir sind gerade dabei, das dritte Skelett auszugraben», bestätigte Michel Mauvilly vom kantonalen archäologischen Dienst am Montag eine Meldung in den Zeitungen «Le Matin» und «La Liberté». «Wir graben die Überreste aus, fotografieren und dokumentieren sie», sagte Mauvilly. Ein Anthropologe möchte das Alter und das Geschlecht der Toten feststellen. Die Forscher vermuten, dass die Überreste aus dem Mittelalter, aus der Zeit zwischen den Jahren 800 und 1200 stammen. Exakte Ergebnisse dürften in rund zwei Monaten nach entsprechenden Radiokarbonanalysen vorliegen. Gemäss den Archäologen habe man von einem Friedhof an dieser Stelle nichts gewusst.
TagesAnzeiger/online
Skipisten und Schneekanonen werden beleuchtet, Berge zum Spass mit Lichtkunst angestrahlt: Die nächtliche Lichtverschmutzung nehme auch in den Bergen zu, warnt die Umweltorganisation Dark-Sky Switzerland in einer Mitteilung. Der Pilatus sei der einzige Berg in der Schweiz, bei dem eine zeitlich begrenzte Gipfelbeleuchtung per Bundesgerichtsentscheid erlaubt ist, schreibt die Organisation. Alle anderen Berge seien davon ausdrücklich ausgenommen. In Martigny im Rhonetal sei es aber gleich hell wie in den Zentren von Lausanne, Genf oder Zürich-Nord. Auch beleuchtete Baustellen, Beschneiungsanlagen oder Nachtfahr-Skipisten brächten immer mehr nächtliches Licht in die Berge.
In der Schweiz nahm die nächtliche Lichtbelastung in den letzten zwanzig Jahren um 70 Prozent zu. Dies erklärte das Bundesamt für Umwelt (Bafu) vor kurzem im Postulatsbericht «Auswirkungen von künstlichem Licht auf die Artenvielfalt und den Menschen». Künstliches Licht könne die Lebensräume nachtaktiver Tiere erheblich stören, schrieb das Bafu darin. Zugvögel verlieren die Orientierung, Insekten verbrennen an Lampen, und Fledermäuse werden aus ihren Tagesquartieren verdrängt. Die nächtliche Beleuchtung kann aber auch den Schlaf des Menschen stören.
Die Serie gravierender Pannen mit radioaktivem Material in dem schwer beschädigten japanischen Atomkraftwerk Fukushima reissen nicht ab: Am Sonntag wurde bekannt, dass offenbar ein zweiter Tank für radioaktives Wasser undicht ist.
Aus einem unterirdischen Sammelbehälter sei möglicherweise radioaktiv verseuchtes Wasser ausgetreten und in den Boden eingedrungen, gab die Betreiberfirma Tepco bekannt. In Wasserproben ausserhalb des Behälters seien radioaktive Werte gemessen worden.
Es sei somit zu befürchten, dass eine geringe Menge Wasser aus dem Behälter ausgetreten sei, obwohl in dem Tank selbst kein niedrigerer Wasserpegel festgestellt worden sei, teilte Tepco mit.