Zwischen Mai und Juli will der Schweizer Luftfahrtpionier Bertrand Piccard erstmals mit seinem Solar Impulse die USA überqueren. Der 55-Jährige will die rund 5000 Kilometer lange Strecke in fünf Etappen bewältigen und sich mehrere Wochen Zeit lassen.
Dies teilte er gemeinsam mit seinem Kollegen André Borschberg im kalifornischen Mountain View mit. Starten soll das Abenteuer in San Francisco, Ziel ist New York. Als Zwischenstationen sind Phoenix, Dallas und Washington fest eingeplant, ausserdem soll noch ein Stopp entweder in Atlanta, Nashville oder St. Louis hinzukommen.
In einem umstrittenen Karfreitagsritual haben sich auf den Philippinen dutzende Menschen an Kreuze nageln lassen. Hunderte Menschen geisselten sich selbst mit Peitschen. Auch die Selbstkasteiung ist als Sühne für begangene Sünden gedacht. Die katholische Kirche verurteilt das Ritual. Sie wollen damit an die Leiden Jesu erinnern und Sünden sühnen
Die rätselhaften roten Kahlstellen in der afrikanischen Wüste – die sogenannten Feenkreise – werden nach einer neuen Studie wahrscheinlich durch Termiten verursacht. Dies berichtet Norbert Jürgens von der Universität Hamburg im Fachmagazin Science.
Diese Insekten wurden demnach als einziger Organismus regelmässig in den frühen Entstehungsphasen der Feenkreise gefunden. Die Sandtermiten fressen Graswurzeln. Ein Anstieg ihrer Aktivität hänge mit verringertem Graswachstum in den vegetationslosen Flächen zusammen, hat Jürgens beobachtet. Feenkreise kommen zu Hunderttausenden in dem extrem trockenen Landstrich nahe der südwestlichen Küste Afrikas vor. Sie sehen aus wie mit einem Zirkel gezogen, sind von einem Kranz hohem Gras umwachsen und haben einen Durchmesser bis zu etwa 20 Metern. Weiter…
Die eisige März-Kälte hat den Flug der Zugvögel ins Stocken gebracht. In Hessen warten viele auf besseres Wetter für den Weiterflug, darunter Kraniche und Kiebitze und "bunte Russen". Wir es nicht bald wärmer, wird die Nahrung knapp. Weiter ...
Die Düsseldorfer Elektronik-Pioniere Kraftwerk dürfen nicht bei einem Musikfestival in Peking auftreten. Grund für das Verbot sei, dass die Band vor mehr als zehn Jahren bei einem Pro-Tibet-Konzert teilgenommen hat, heisst es aus dem Umfeld der Veranstalter.
"Kraftwerk" wurde zwar damals auf den Konzertplakaten aufgeführt, trat aber wegen Schlechtwetters nicht auf.
Der kälteste März geht am Wochenende zu Ende. Im Vergleich zum Vorjahr lag die Temperatur durchschnittlich fünf Grad tiefer. Der Monat war indes nicht nur kalt, sondern auch arm an Sonnenschein.
Selbst im Tessin fehlten gegenüber dem Vorjahr über 100 Sonnenstunden. In Basel zeigte sich die Sonne im März nur halb so lang wie üblich.
Damit gingen kalte Temperaturen einher. In Zürich, Basel und Bern dürfte es der kälteste März seit 1987 werden. Speziell kalt war es in der letzten Woche. Verbreitet gab es in der Ostschweiz Eistage.
Das Thermometer überstieg den ganzen Monat hindurch nirgends die 20-Grad-Marke. Am wärmsten war es in der zweiten Märzwoche in den Föhntälern mit 19 Grad und im Mittelland mit 14 Grad. Die Ironie dabei: Letztmals wurden im Norden an Heiligabend 20 Grad gemessen.
Eher überraschend war es im März landesweit zu trocken. Im Rhonetal und in der Bündner Herrschaft fielen bis jetzt nur 20 bis 30 Prozent der sonst üblichen Niederschlagsmenge.
Keine Verbote, keine Vorschriften, keine Regeln: Wer in die Antarktis reist, dem ist fast alles erlaubt.
Bei 35'000 Besuchern pro Jahr kann von einer Touristenattraktion eigentlich kaum die Rede sein. Das sieht allerdings ganz anders aus, wenn es sich um das von der Zivilisation unberührteste Gebiet überhaupt handelt: Die Antarktis. Umweltschützer sind besorgt über steigende Zahlen von Urlaubern, die hierherkommen. Vor allem, weil es bislang so gut wie keine Vorschriften im Umgang mit der Natur gibt. Weiter…
Wann kommt der Frühling? Nicht sofort. Denn auch an Ostern könnte es schneien. Es bleibt zu hoffen, dass es der Abschluss eines der schneereichsten Winter der Geschichte sein wird.
Schnee an Ostern – das war in jüngster Zeit ein relativ häufiges Phänomen. Verstärkt wird die Wahrscheinlichkeit in diesem Jahr dadurch, dass die Ostertage sehr früh zu liegen kommen. Im vergangenen Jahr sorgte ein Kälteeinbruch am Ostersonntag (8. April) dafür, dass es bis auf 500 Meter hinunter schneite und in der Ostschweiz bis zu 20 Zentimeter Neuschnee liegen blieb.
Der milliardenschwere illegale Handel mit Wildtieren gefährdet zunehmend das Überleben der grossen Affenarten in freier Wildbahn.
Nach dem fast ausgerotteten Tiger verschwinden zunehmen Schimpansen, Orang-Utans, Gorillas und Bonobos aus ihrem natürlichen Lebensraum, heisst es in einem in Bangkok vorgelegten Bericht der Vereinten Nationen.
Das liege vor allem daran, dass Privatleute hohe Summen für exotische Haustiere bezahlten und Zoos, Freizeitpark und Zirkusse von zweifelhaftem Ruf nach geschmuggelten Primaten gierten, um ihr Publikum zu unterhalten.
Seit 2005 sind Schätzungen zufolge mehr als 22'000 grosse Affen illegal gehandelt worden. Mehr als die Hälfte davon seien Schimpansen gewesen.
Spaniens berühmtester Kampfstier ist tot. Das Tier, dem man den Namen "Ratón" (Maus) gegeben hatte, starb nicht in einer Arena, sondern im stattlichen Alter von knapp 13 Jahren im Gehege eines Zuchtbetriebs in der Gegend von Valencia.
Der Stier war in Spanien aufgrund seiner Gefährlichkeit zu einer Legende geworden. Er hatte in den vergangenen Jahren auf verschiedenen Volksfesten und bei Stiertreiben zwei Menschen getötet und Dutzende verletzt. Die Presse verlieh dem Tier den Titel "Mörderstier". Im Internet verbreitete Videos von Auftritten des Stiers machten Ratón in ganz Spanien zu einer Berühmtheit. Sein Besitzer beschrieb das Tier in der Zeitung "El País" einmal so: "Ratón ist anders als andere Stiere. Er rennt nicht blindlings gegen alles an, was sich ihm in den Weg stellt. Er wägt ab, analysiert und greift dann an."
Big Bill Broonzy (Lee Conley Bradley) * 26. Juni 1893 oder 1898 in Scott County, Mississippi; † 15. August 1958 in Chicago, Illinois)
Just A Dream, Ich wünsche Euch eine schöne Woche.
Japan plant den kommerziellen Abbau von Methaneis im Meer. Ohne exakte Kenntnisse des Untergrunds ist das ein gefährliches Unterfangen – es drohen unterseeische Hangrutsche.
Es ist wie erstarrtes Wasser mit eingeschlossenem Erdgas. Methanhydrat galt im 19. Jahrhundert als chemische Kuriosität, nun hat es für manche Experten das Zeug für eine Energierevolution. Der Grund: Japan hat vor wenigen Tagen zum ersten Mal weltweit vor der Küste der Insel Honshu Erdgas aus einem Methanhydratlager gewonnen. Weiter…
In Schweden hat sich ein Seerobben-Junges tief in einen Wald verirrt. Das Tier sei im Osten des Landes sechs Kilometer entfernt vom nächsten offenen Gewässer gefunden worden, berichteten schwedische Medien am Sonntag.
"Ein ziemlich erstaunter Zeitgenosse rief an und sagte, er sei im Wald auf eine kleine Seerobbe gestossen", sagte Polizeiinspektor Henrik Pederson in Uppsala. "Erst dachte ich, das wäre ein Scherz", fügte er hinzu.
Die Polizei schaltete den erfahrenen Jäger Robert Sandefors ein, um dem Heuler zu helfen. "Das Junge muss von der Mutter getrennt worden sein und sich in die falsche Richtung bewegt haben", sagte Sandefors.
Nach dem ersten Eindruck der Polizei war es so, dass die junge Robbe rund drei Kilometer über Eis und drei weitere Kilometer im Wald zurücklegte. Darauf wiesen jedenfalls Spuren hin. Der Heuler wurde im Dalälven-Fluss ausgesetzt und schwamm gleich munter davon.
Einst gehörte Jamie Lidell zu den Pionieren des englischen Techno. Zusammen mit dem Produzenten Cristian Vogel bildete er das Duo Super Collider. Dann entdeckte er die Stimme und den Soul. Auf dem Album «Jamie Lidell» zeigt er einmal mehr auch die Affinität zu Prince.
Bis zu 180 000 Tote weltweit könnte der übermässige Konsum von stark zuckerhaltigen Süssgetränken pro Jahr fordern. Diese Rechnung präsentierten Forscher der Harvard School of Public Health letzte Woche an einer Konferenz der American Heart Association. Sie stützten sich dabei auf Daten der 2010 Global Burden of Diseases Study.
Hunde können schnell eine Schokoladenvergiftung bekommen – und die kann sogar tödlich enden. Schuld ist ein Stoff aus der Kakaobohne, das Theobromin. Es ähnelt chemisch dem Koffein. Menschen macht der Stoff nichts aus, weil wir dank spezieller Enzyme Theobromin gut abbauen können. Bei Hunden geschieht das sehr viel langsamer. Bei ihnen kann Theobromin zu Durchfall und Erbrechen bis hin zu Bewusstseinsstörungen führen. Verschlingt der Hund zu viel Schokolade, sollten Tierbesitzer sofort den Tierarzt anrufen. Der Hund sollte innerhalb von zwei Stunden Hilfe bekommen, etwa mit einem Brechmittel oder Aktivkohle, um das Gift auszuscheiden. Ein Gegenmittel gibt es nicht.
Es kommt aber auch auf die Art an. Weisse Schokolade mit dem geringsten Kakaoanteil ist für die Tiere nicht so gefährlich wie Milchschokolade oder vor allem dunkle Sorten. Welpen und kleine Hunderassen wie Yorkshire-Terrier können bereits an einer halben Tafel Zartbitterschokolade sterben. Für Hunde sind 300 Milligramm Theobromin pro Kilo Körpergewicht tödlich. Beim Menschen ist es genau umgekehrt. Da soll vor allem die dunkle Schokolade eine gesundheitsfördernde Wirkung haben.
Katzen, Rinder und Pferde vertragen übrigens auch keine Schokolade, wobei die Letzteren beiden wohl kaum Osternester plündern würden. Es ist aber schon vorgekommen, dass Rinder Bestandteile von Kakaopflanzen im Futter hatten. Katzen hingegen sind von Natur aus weniger gefährdet, weil sie keinen Geschmackssinn für «süss» haben. Und Hasen? Sie können ebenso wie Ratten und Mäuse Theobromin gut abbauen. Dennoch ist die Leckerei für Hasen und Kaninchen nicht geeignet, weil sie zu süss und zu fett ist. Und noch einen weiteren Grund für die Schoggi Abstinenz der Langohren: Sie fressen keine Artgenossen – schon gar nicht aus Schokolade.
SonntagsZeitung/online
Der legendäre kubanische Musiker Ramón «Bebo» Valdés ist tot. Valdés ist am Freitag im Alter von 94 Jahren in Stockholm gestorben, wie Familienangehörige in der spanischen Hauptstadt Madrid bestätigten. Seine Karriere startete Valdés in den 1930er Jahren in den Nachtbars von Havanna, wo er schnell internationale Berühmtheit erlangte. Der mehrfache Grammy-Gewinner lebte seit 2007 im südspanischen Benalmádena und war zuletzt an Alzheimer erkrankt.
Das Victoria and Albert Museum in London widmet David Bowie eine grosse Ausstellung. Sie ist so vielseitig, überraschend und unterhaltend geraten wie er selber.
Jährlich werden in den USA über tausend Tiere im Hauptquartier der Tierrechtsorganisation Peta getötet.
Peta steht für People for the Ethical Treatment of Animals. Nun wird der grössten Tierrechtsorganisation der Welt vorgeworfen, 95 Prozent der bei ihnen abgegebenen Tiere einzuschläfern – statt ihnen ein neues Zuhause zu vermitteln. Neueste Zahlen des Virginia Department for Agriculture and Consumer Services zeigen, dass die Organisation 2012 in ihrem eigenen Tierheim im Peta-Hauptquartier in Virginia 1675 Katzen und Hunde töten liess. Gerade mal 19 Tieren konnte ein neues Daheim vermittelt werden, 22 wurden in andere Tierheime überwiesen. Seit 1998 wurden 27'000 Tiere von der Organisation eingeschläfert.