Ein mysteriöser Schmutzfilm auf dem Ärmelkanal und mehr als 100 gestrandete Vögel stellen Umweltschützer an der britischen Südküste vor ein Rätsel. Innerhalb von zwei Tagen wurden an Stränden unter anderem in den Grafschaften Dorset und Devon mehr als 100 Seevögel angeschwemmt.
Diese seien von einer zunächst nicht näher bestimmten Substanz verschmutzt, wie die britische Tierschutzorganisation RSPCA am Freitag mitteilte. Sie wurden zum Säubern in Tierschutz-Zentren gebracht. Mehrere starben. Es handle sich vor allem sogenannte Trottellummen.
Phil heisst es und kommt aus der Kleinstadt Punxsutawney in Pennsylvania.
Heute am Samstag werden die Amerikaner wie immer am 2. Februar mit Spannung nach Punxsutawney blicken und beobachten, wie sich ein bestimmtes Murmeltier verhält, das jeweils auf den Namen Phil hört. Sieht Phil an diesem Morgen seinen Schatten und kriecht es erschrocken in seine Höhle zurück, müssen sich die Amerikaner auf sechs Wochen mehr Winter einstellen. Erblickt es aber keinen Schatten (weil der Himmel bewölkt ist) dann liegt Frühling in der Luft. Seit 127 Jahren wird der Groundhog Day begangen.
Ana Mouras voluminöse Altstimme personifiziert das dunkle, sinnliche Credo des Fado. Ihre Lieder zeugen von aus Schmerz geborener Weisheit, von Anmut inmitten von Vergeblichkeit, von sexueller Leidenschaft und von bitterem Verrat.
Welche Folgen die Erderwärmung hat, hängt offenbar stark von ihrer Ursache ab. Eine erhöhte Sonneneinstrahlung kann einer Studie zufolge mehr Regen verursachen als die gleiche Erwärmung durch Treibhausgase. Das berichten chinesische und amerikanische Forscher in der Fachzeitschrift Nature. Die Wissenschaftler von der Nanjing Normal University stützten ihre Erkenntnisse auf reale Klimadaten und Computersimulationen. Ihr Modell könnte eine Diskussion unter Klimaforschern beilegen.
Dass die Temperaturen auf der Erde seit Beginn der Industrialisierung gestiegen sind, ist unbestritten. Weniger klar ist dagegen, wie sich die Erwärmung auf regionale Niederschlagsmengen auswirkt. Eine Theorie geht davon aus, dass durch die Erwärmung die sogenannte Walker-Zirkulation am Äquator verstärkt wird. Dabei strömt die Luft über dem Pazifik nach Westen, steigt dort auf und fliesst in grösserer Höhe wieder nach Osten zurück. Paläoklimatische Daten stützen diese Vermutung. Die Folge einer stärkeren Walker-Zirkulation: Es gibt mehr Niederschläge im Westpazifik. Dagegen argumentieren andere Experten, dass die Erderwärmung die Atmosphäre über dem Pazifik stabilisiere. Auch der Weltklimarat (IPCC) geht davon aus, dass der Klimawandel die Walker-Zirkulation in diesem Jahrhundert abschwächen wird. Beide Annahmen müssen sich nicht unbedingt widersprechen, so die Autoren der neuen Studie. Sonneneinstrahlung erhitzt die Erdoberfläche. Der Treibhauseffekt hingegen ist für die Erwärmung der mittelhohen Atmosphärenschichten zuständig. Das heisst konkret: Eine erhöhte Sonneneinstrahlung führt zu stärkeren Temperaturunterschieden zwischen der Luft am Boden und höheren Luftschichten. Dadurch kommt es zu mehr Regen. Bei einer Erwärmung durch Treibhausgase ist diese Differenz aber geringer, die Niederschlagsmenge nimmt ab trotz steigender Temperatur.
Bei einem Spaziergang wurde die Hündin Madge auf den gelblichen Klumpen mit einer wachsartigen Konsistenz aufmerksam und beschnupperte ihn ausführlich. Sein Herrchen Ken Wilman liess das Fundstück zunächst jedoch am Strand liegen und kam erst später zurück, um es zu holen.
Beim ersten Riechen habe er den Geruch als ekelhaft empfunden. "Es hat einen moschusartigen Geruch, aber je länger man daran riecht, desto besser wird der Duft", sagte Wilman. Dabei könnte es sich um die Substanz Amber handeln - Erbrochenes eines Pottwals, das in der Parfümindustrie eingesetzt wird. Ob es sich tatsächlich um sogenanntes schwimmendes Gold handelt, wird nun geprüft. Ein französischer Händler habe ihm aber bereits 50'000 Euro angeboten,.
Patty Andrews, die jüngste Schwester der "Andrews-Sisters", ist tot. Ihrem Anwalt zufolge starb die Sängerin am Mittwoch im Alter von 94 Jahren in ihrem Haus bei Los Angeles. Mit Patty starb die letzte der drei Schwestern. Die mittlere Schwester Maxine war 1995 gestorben, LaVerne - die Älteste - bereits 1967. Während des Zweiten Weltkrieges wurde die Gruppe zu einer bejubelten Institution. Sie waren die meist gehörten Radiostimmen in den USA und Ermutigung für US-Soldaten in Europa.
Er hatte ja noch überlegt, ob er den Satz weglassen sollte. Den letzten Satz seines berühmten Buches von 1988, der «Kurzen Geschichte der Zeit». Mit diesem Satz hatte der weltbekannte Mathematiker und Kosmologe Stephen Hawking elegant eine Brücke von der Wissenschaft zur Religion geschlagen. Der Satz besagte, wer einer vollständigen Theorie der Welt auf die Spur komme, der lerne auch «den Plan Gottes kennen». So liess er den Satz stehen – als Metapher, nicht als persönliches Glaubensbekenntnis. Was er selbst unter «Gott» verstand, behielt er für sich.
Hawking erklärte immer, dass er «nicht religiös im üblichen Sinne» sei. Im Kampf zwischen religiöser Autorität und wissenschaftlicher Vernunft müsse «immer die Wissenschaft gewinnen». Das hat er nun, 22 Jahre nach dem Bestseller, explizit dargelegt – und damit Kirchenleute und Gläubige im ganzen Land gegen sich aufgebracht. Im kommende Woche erscheinenden Buch «The Grand Design» geht Hawking davon aus, dass dank der Naturgesetze die Welt sich selbst durchaus «aus dem Nichts» habe erschaffen können. «Hawking: Universum nicht von Gott geschaffen», tönte es prompt von der Titelseite der Londoner «Times». Mehr Rummel hatte der an Rollstuhl und Sprechgerät gefesselte 68-jährige Professor Emeritus auch mit seiner Warnung im Vorjahr nicht anrichten können, man müsse sich vor Ausserirdischen hüten und solle lieber alle Versuche der Kontaktaufnahme einstellen. Wenn die wie wir seien, hätten wir nichts zu lachen.
Britanniens Bischöfe, Rabbis und Imame haben mit Ausserirdischen wenig im Sinn. Den persönlichen Draht zu Gott wollen sie sich aber von einem wie Hawking nicht nehmen lassen. «Beim Glauben an Gott geht es ja nicht einfach darum, eine Erklärungslücke zu schliessen in der Frage, wie eins mit dem andern zusammenhängt im Universum», wehrt sich Rowan Williams, Erzbischof von Canterbury und Oberhaupt der Anglikanischen Kirche. Lord Sacks, Chef-Rabbi des Königreichs, findet, dass es generell «den Naturwissenschaften ums Erklären geht, der Religion aber um Deutung».
TagesAnzeiger/online
Wilde Affen haben in Indonesien Dorfbewohner angegriffen und dabei einen 16-jährigen Teenager schwer verletzt. «Er hat am ganzen Körper Wunden, auch am Kopf. Eine Wunde musste mit 20 Stichen genäht werden», sagte ein Arzt. Er behandelte den Jungen aus Toddang auf der Insel Sulawesi. Die Affen seien über das Dorf hergefallen und hätte eine Spur der Zerstörung hinterlassen. Nach Angaben des Polizeichefs sind die Affen ein Plage. In einem Monat seien sieben Menschen verletzt worden. Wieso die Tiere plötzlich so aggressiv seien, sei unklar. «Wir überlegen jetzt, ob wir die Affen abschiessen sollen», sagte der Polizeichef, Anang Punjianto.
Einer Untersuchung zufolge töten Katzen in den USA bis zu 3,7 Milliarden Vögel im Jahr. Hinzu kommen bis zu 20,7 Milliarden Mäuse und andere kleine Säugetiere, wie der am Dienstag in der Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlichen Untersuchung zu entnehmen ist.
Ein Team von Biologen am Smithsonian Conservation Biology Institute in Washington kam zu dem Schluss, dass Katzen eine grössere Gefahr für die Artenvielfalt darstellen als landwirtschaftliche Pestizide oder die Zerstörung der natürlichen Lebensräume durch den Menschen.
In den gemässigten Klimazonen Nordamerikas und Europas tötet eine Katze demnach zwischen 30 und 47 Vögel sowie zwischen 177 und 299 kleine Säugetiere im Jahr.
In den USA gibt es der Untersuchung zufolge etwa 84 Millionen Hauskatzen, von denen aber einige Millionen die meiste Zeit in der Wohnung bleiben und somit weniger jagen.
Die meisten toten Vögel gehen demnach auf das Konto streunender Katzen, von denen es Schätzungen zufolge zwischen 30 und 80 Millionen in den USA gibt.
In Deutschland stößt das Thema Gen-Kartoffeln auf heftige Kritik in der Bevölkerung. Auch in anderen europäischen Ländern sind die Gen-Knollen nicht wohlgelitten. BASF zieht daraus jetzt die Konsequenz und reagiert auf die mangelnde Akzeptanz - aber nur in Europa. Weiter ...
Das Krümelmonster als Robin Hood: Vom Eingang der Bahlsen-Konzernzentrale wurde der goldene Leibniz-Keks gestohlen. Jetzt bekennt sich eine Figur aus der Sesamstraße zu der Tat - und verlangt, dass die Firma kranke Kinder mit Gratis-Keksen versorgt. Weiter ...
Nur noch zwei Prozent der Regenwälder Westafrikas sind übrig. Viele Arten verschwinden ganz. Jetzt haben Forscher am Beispiel von Fröschen untersucht, ob Aufforstung Arten zurückbringen kann. Weiter ...
Wegen der hohen Schadstoffbelastungen hat die chinesische Hauptstadt am Dienstag wieder den Luftnotstand ausrufen müssen.
Die US-Botschaft warnte vor "gefährlicher Luft" in der 20-Millionen-Metropole. Sie meldete eine Feinstaubbelastung von 526 Mikrogramm pro Kubikmeter – über 20 Mal höher als der von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) pro Tag als sicher eingestufte Wert. Kinder, ältere Menschen und Kranke sollten bei der "schweren Luftverschmutzung" nicht vor die Tür gehen, rieten die Stadtbehörden.
Aber auch gesunde Menschen sollten "Freiluftaktivitäten vermeiden". Gewarnt wurde vor "starken Irritationen und Symptomen, die Krankheiten auslösen". In Spitälern steigt die Zahl der Patienten mit Atemwegleiden. Der schwere Smog hält Peking seit Anfang Januar im Würgegriff.
Der Eisschild auf Grönland reagiert womöglich nicht so empfindlich auf die Klimaerwärmung wie bisher angenommen. Das geht aus einer internationalen Studie hervor, an der sich die Universität Bern beteiligt hat. Trotzdem mahnen die Forschenden zur Vorsicht.
Denn die Schlussfolgerung aus der Studie über die letzte Warmzeit in Grönland sei nur auf den ersten Blick eine gute Nachricht, heisst es in einer Medienmitteilung der Universität Bern. Die neuen Erkenntnisse könnten indes vor allem hilfreich sein bei Fragen um die künftige Entwicklung der grönländischen Eisschicht. Nature
Eels Mark Oliver Everett, musikalischer Kopf der Gruppe Eels . In seinem Werk verbindet sich die Ehrlichkeit eines John Lennon mit dem Eklektizismus von Gruppen wie Ween oder XTC, und dadurch verkommen seine Songs weder zu Betroffenheitskitsch noch zu Beliebigkeit.
Junge Erwachsene, die mehr Früchte und Gemüse essen würden, seien ruhiger, glücklicher und hätten mehr Energie, berichten Forscher im «British Journal of Health Psychology». Sie hatten 281 rund 20 Jahre alte Probanden über eine Periode von 21 Tagen zu Essgewohnheiten und Gemütszustand befragt. Sieben bis acht Fruchtoder Gemüseeinheiten am Tag, jede so gross, dass sie in die hohle Hand passt, würden einen positiven Effekt auf das Wohlbefinden zeigen.
Fiona Apple Maggart aus iNew York City ist die Tochter des Schauspielers Brandon Maggart und der Sängerin Diane McAfee. Ihre Schwester Amber tritt als Sängerin unter dem Namen Maude Maggart auf, ihr Halbbruder Garett Maggart spielte in der Fernsehserie Der Sentinel.
Die Domestizierung des Hundes hat womöglich mit dessen Ernährungsgewohnheiten zu tun. Denn anders als die Wölfe sind Hunde keine reinen Fleischfresser und können auch Stärke, also zum Beispiel Reis oder Kartoffeln verdauen. Wie eine Erbgutanalyse von schwedischen Forschern im Magazin Nature zeigt, besitzen Hunde 30 Kopien des Gens für das Enzym Amylase, Wölfe dagegen nur deren zwei. Amylase hilft, Stärke zu verdauen.
US-Behörden haben aus einer Wohnung in Wright im US-Staat New York 99 Katzen befreit. Die Tiere wurden in Kisten gehalten, die vom Boden bis an die Decke gestapelt worden waren. Weitere 67 Katzen seien, zum Teil verpackt in einer Tiefkühltruhe, tot aufgefunden worden, berichtete die Tageszeitung "Times Union of Albany". Ob gegen die 50-jährige Besitzerin rechtliche Schritte eingeleitet werden, soll geprüft werden.
Nachbarn hatten sich wegen üblen Geruchs beschwert. Daraufhin waren Mitarbeiter des Sheriffs zu der Frau gefahren und hatten die Tiere gefunden.
Das neue Album "Wie wir leben wollen" von Tocotronic handelt zwar von Tod und Revolution, verfolgt aber doch vor allem weiche Ziele.
Und ein schöner Slogan, den wir einreihen zwischen dem Plüsch und dem Plaisir, das smarte Popmusik bereitet; zwischen all dem, mit dem wir leben wollen.
Mehr als 1000 Tote durch Schusswaffen in einem Monat: Dokumentiert wird dies durch die permanent aktualisierte interaktive Grafik des US-Onlinemagazins «Slate». Dort sind sämtliche Todesschüsse seit dem Massaker an der Sandy-Hook-Grundschule am 14. Dezember vermerkt.