Die Technik lässt heute so manches Pop-Sternchen besser klingen, als es dessen Stimmbänder eigentlich zuliessen. Welche Wunder der Tontechniker vollbringt, persifliert dieser Sketch einer kanadischen Comedy-Show.
Der grossflächige Anbau von Biotreibstoff-Pflanzen könnte die Konzentration von bodennahem Ozon erhöhen, berichten Forscher in der Fachzeitschrift Nature Climate Change. Dies könne die Sterblichkeit erhöhen, Ernteerträge schmälern und die Biodiversität reduzieren. Wie die Studienautoren schreiben, müsse man den Vorteil, den Biotreibstoff-Pflanzen für die CO -Reduktion bieten, gegen diese Risiken abwägen.
Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat vor den Gefahren durch drei Insektizide für Bienen gewarnt. Die von der EU-Kommission in Auftrag gegebene Untersuchung habe eine Reihe von Risiken gezeigt, teilte die Behörde am Mittwoch mit.
Dabei ging es um die Insektizide Clothianidin, Imidacloprid und Thiamethoxam der Unternehmen Bayer und Syngenta, die zu der Gruppe der Neonicotinoide gehören. Diese Art von Insektiziden stehen seit längerer Zeit im Verdacht, bei Vergiftungen und dem Massensterben von Bienen eine Rolle zu spielen.
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Bei den Winkerkrabben legen sich ältere Semester besonders ins Zeug, um Weibchen anzuziehen. Sie winken im Buhlen um die Gunst der Krabbendamen mit ihrer Schere öfter und länger als jüngere Konkurrenten. Die Winkgeschwindigkeit sei aber bei allen gleich, schreiben die Forscher in der Zeitschrift «Biology Letters» der britischen Royal Society. Für den Versuch experimentierten sie mit weiblichen Winkerkrabben (Uca annulipes) als Köder, die sie in ein durchsichtiges Plastikgefäss neben den Bau der Männchen platzierten.
Womöglich sind die Jungen nicht einfach faul, sondern müssen sich ihre Kräfte besser einteilen. Denn das Winken braucht viel Energie, die dann für das Wachstum fehlt. Das dürfte bei den Jungen die höchste Priorität haben – aus reinem Überlebenstrieb: je kleiner die Krabben, desto grösser die Gefahr, von Vögeln gefressen zu werden. Grosse Krabbenmännchen stehen auch bei den Weibchen höher im Kurs.
Der Dackel Alan, der beim britischen Modemagazin «Tatler» einund ausging, ist am Montag in einer Drehtür stecken geblieben und gestorben. Zehn Feuerwehrleute versuchten vergeblich, Alan aus der Eingangstür des Verlagsgebäudes in London zu retten. «Leider verstarb der Hund an der Unfallstelle», sagte eine Feuerwehrsprecherin gestern. Nach Angaben von «Tatler» wurde Alans Kopf in der Drehtür eingeklemmt. Der Langhaardackel gehörte Jennifer George, die bei der Zeitschrift als Assistentin des Chefredaktors und als Eventmanagerin arbeitete.
Der Europäische Aal gilt als gefährdet - Jungtiere werden daher oft gezielt in Binnengewässern angesiedelt. Doch jetzt stellen Forscher fest: In Flüssen und Seen können Aale nicht so viele Energiereserven aufbauen. Das schmälert ihren Fortpflanzungserfolg. Weiter ...
In der Adria, wo einst sogar der Weisse Hai kreuzte, sind Haie und Rochen heute weitgehend verschwunden. Dies ist die Bilanz eines internationalen Forscherteams. 60 Jahre Überfischung hätten die Bestände dramatisch dezimiert.
Demnach ist die Zahl der Rochen seit 1948 um 87,7 Prozent zurückgegangen, die der Haie sogar um 95,6 Prozent. Elf einst häufige Arten sind mittlerweile aus der Adria verschwunden, wie die Forscher im Fachjournal "Scientific Reports" berichten. Weiter...
Schimpansen haben einen Sinn für Fairness. Sie teilen Futter gerecht mit einem Artgenossen – zumindest, wenn sie andernfalls selbst Einbussen fürchten müssen. Ein solches Gespür wurde bisher nur Menschen zugeschrieben, berichten US-Forscher im Fachblatt «Proceedings of the National Academy of Sciences» (PNAS).
Die Forscher um Darby Proctor von der Georgia State University (Atlanta/US-Staat) hatten mit sechs Schimpansen das sogenannte Ultimatum-Spiel gespielt. Zwei Affen bilden dabei jeweils ein Team. Einer der Schimpansen darf nun zwischen zwei Spielsteinen wählen, den der zweite Affe dann im Anschluss bei einem menschlichen Betreuer gegen eine Futter-Belohnung eintauschen kann. Weiter...
In Genf beginnen die Verhandlungen über ein weitgehendes Verbot von Quecksilber. Im Vorfeld haben Forscher errechnet, dass Europas Kinder wegen des giftigen Metalls jährlich 600'000 IQ-Punkte verlieren.
Der Ausstoss von giftigem Quecksilber wird vor allem in Entwicklungsländern zu einer immer grösseren Gefahr für Mensch und Umwelt. Nächste Woche soll in Genf eine UNO-Konvention über ein weitgehendes Quecksilberverbot verabschiedet werden.
Betroffen sind vor allem Afrika, Asien und Südamerika, wie es in einem neuen Bericht des UNO-Umweltprogramms (Unep) heisst, der in Genf veröffentlicht wurde. Insbesondere die handwerkliche Goldgewinnung sowie die Kohleverbrennung zur Stromerzeugung tragen zu den gefährlich hohen Emissionen des Schwermetalls bei.
Lucy Rose setzt mit ihrem Debütalbum eine sanfte Duftnote. Geschmeidige Folksongs, die manchmal fast unterhalb der Wahrnehmbarkeitsschwelle dahinschweben, evozieren eine neblige Landhausstimmung. Das passt gut in unsere Zeit, sind doch auch viele andere wie Feist oder Civil Wars mit einer von der akustischen Gitarre getragenen Schlichtheit erfolgreich. Dass man Lucy Rose gerne zuhört, liegt an ihrer zauberhaften Stimme: mit wenig Kraft haucht sie ausdrucksvoll und farbig. Als würde man in Lavendelöl baden.
Anzeichen für eine Erderwärmung gibt es im Überfluss: Gemäss Einschätzung eines Expertenausschusses besteht kein Zweifel, dass die Temperaturen bis Ende Jahrhundert drastisch steigen werden.
Die Erderwärmung könnte einem US-Regierungsbericht zufolge in diesem Jahrhundert noch deutlich höher ausfallen als bisher befürchtet. Ohne bewusstes Gegensteuern könnten die Temperaturen bis 2100 um mehr als fünf Grad Celsius steigen, heisst es in einem in Washington vorgelegten Expertenbericht. National Climate Assessment Development Advisory Comittee
Viagra wirkt nicht nur potenzsteigernd, sondern wandelt auch unliebsame Fettzellen um. Das fanden Forscher der Universität Bonn bei Versuchen mit Mäusen heraus. Viagra könnte möglicherweise das lästige «Hüftgold» einfach abschmelzen lassen. Der Wirkstoff Sildenafil verwandelt in den Tieren verstärkt die weissen Fettzellen, die auch in den Problemzonen des Menschen stecken, in sogenannte beige Fettzellen. Bis möglicherweise geeignete Medikamente zur Verringerung der weissen Fettzellen gefunden würden, sei es aber noch «ein sehr weiter Weg». Uni Bonn Pressemitteilung
Wegen heftigen Smogs in Peking haben die chinesischen Gesundheitsbehörden Alarm geschlagen. Die Behörden rieten den 20 Millionen Pekingern, so wenig wie nötig vor die Tür zu gehen. Kranke oder Kinder sollten die Häuser gar nicht verlassen.
.Der Schadstoffindex der amerikanischen Botschaft in Peking für den besonders gesundheitsgefährdenden Feinstaub kletterte am Samstag über die Rekordmarke von 600. Am Nachmittag (Ortszeit) wurde sogar ein Spitzenwert von 699 erreicht. Früher endete die Skala der US-Botschaft bei 500. Nur unter 50 gilt die Luft als "gut", über 300 bereits als "gefährlich".
Deep Purple - Smoke On The Water
Funky Claude was running in and out/Pulling kids out the ground
Danke Claude. Machs gut und danke für die Musik.
Claude Nobs, der Gründer des Montreux Jazz Festival, ist im Alter von 76 Jahren gestorben.
Nobs war während einer Langlauf-Tour über die Feiertage in Caux VD gestürzt. Er musste daraufhin im Universitätsspital CHUV in Lausanne operiert werden. Dabei fiel er in ein Koma, aus dem er nicht mehr erwachte.
Eine etwa drei Meter lange Python-Schlange hat bei einem Flug vom australischen Cairns nach Papua-Neuguinea an der Tragfläche eines Flugzeugs gehangen. Nach australischen Medienangaben entdeckte eine Passagierin das Tier und machte darauf aufmerksam.
Ein Passagier hielt das Drama, das Fluggäste und Besatzung fesselte, auf Video fest. Die Schlange, die vom Wind gegen die Maschine gepeitscht wurde, überlebte den rund 90-minütigen Trip einer Turbopropmaschine der australischen Fluggesellschaft Qantas nach Port Moresby am Donnerstag nicht.
Die Bewohner von Inukjuak im äussersten Nordosten Kanadas haben die Regierung um Hilfe bei der Befreiung von einem Dutzend Killerwalen gebeten, die unter einer massiven Eisdecke eingeschlossen sind. Möglicherweise waren die Wale von einem plötzlichen Temperaturabfall überrascht worden und deshalb unter dem Meereis eingeschlossen worden
Nach Angaben der Einwohner von Inukjuak in der Provinz Quebec drängen sich die Säugetiere um ein einziges - lieferwagengrosses - Loch im Meereis, um Sauerstoff zu bekommen. Bürgermeister Peter Inukpuk forderte die Regierung auf, mit einem Eisbrecher eine Fahrrinne freizumachen, damit die Wale wieder ins offene Meer schwimmen können.
Der Nachwuchs des Braungebänderten Bambushais hält in seinem Ei inne, sobald er spürt, dass ein Feind vorbei schwimmt. So verhinderten die Baby-Haie, von Fischen, Meeressäugetieren oder Schnecken entdeckt und verspeist zu werden. Das berichten australische Forscher im Online-Journal «PLOS One». Der Grund für den Schutzmechanismus: Schon ungeborene Haie können elektrische Felder wahrnehmen, die von den Feinden ausgesendet werden. PLOSone