Die Abbotsbury Swannery ist die weltweit einzige von Menschen betreute Schwanenkolonie. Hier, in der halb salzigen Lagune, leben dank dem optimalen Futterangebot bis zu 1000 Tiere – eher unüblich für die sonst als einzelne Paare auftretenden Vögel. Die Swannery ist weltweit die grösste Ansammlung wilder Schwäne an einem Ort. Seit gut 600 Jahren werden die Wasservögel im weitgehend naturbelassenen Gelände von Menschen betreut. Weiter...
Gefeiert wird auf der Treptower Insel, Alt-Treptow 6 - 12435 Berlin am Samstag, 8. September 2012 ab 10 Uhr bis in die Nacht!
Kinderspaß, Bootfahren, Infostände, Livemusik , Spielstände und natürlich auch vegetarisch-veganische Verpflegung!
Weitere Informationen gibt es hier.
Der asiatische Laubholzbockkäfer zählt zu den gefährlichsten Baumschädlingen weltweit, jetzt breitet sich das Tier aus China im Rheinland aus und frisst sich durch die Alleen von Bonn. Experten nehmen den Kampf gegen die Plage auf. Weiter ...
Der Yosemite-Nationalpark ist eines der beliebtesten Reiseziele der USA. Doch nun sorgen die niedlichen Weißfußmäuse für Unruhe unter den Besuchern. Die Nager übertragen das tödliche Hantavirus. Sechs Menschen haben sich in den vergangenen Wochen infiziert, zwei sind daran gestorben. Weiter ...
Bob Dylan
Es beginnt alles heiter und leicht, mit einem sonnigen Western Swing und dem Pfeifen einer Lokomotive. «Duquesne Whistle» ist ein so schlichter wie hinreissender Song, der an den Bob Dylan von «Love and Theft» (2001) erinnert.
Nash Edgerton hat zu ihm in Los Angeles einen originellen Videoclip gedreht, der allerdings vordergründig kaum etwas mit dem Text zu tun hat: Ein romantischer Jüngling stellt seiner Angebeteten nach und versucht sie mit einer gestohlenen Rose zu beglücken, wird jedoch nicht erhört, sondern mit einem Pfefferspray traktiert, von der Polizei verfolgt, von finsteren Gesellen vermöbelt. Dennoch träumt er weiter von seiner Liebe. Derweil zieht eine aus Nutten und Wichtigtuern bestehende Gang ungerührt durch die Strassen. Den Zuhältertypen, der die schräge Truppe anführt, spielt Dylan selbst, und wir merken: Der Clip konterkariert den Song auf witzige Weise.
Beim Pilotprojekt «Ich ersetze ein Auto» des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt kommen in acht deutschen Städten 40 Elektro-Lastenvelos für Kurierdienste zum Einsatz. Die Forscher gehen davon aus, dass solche Elektro-Lastenräder im städtischen Umfeld bis zu 85 Prozent der Autokurierfahrten ersetzen könnten. Die Lastenvelos vom Typ iBullitt Solar können 100 Kilo oder ein Volumen von zwei Umzugskartons zuladen und besitzen eine Reichweite von 90 Kilometern. Die Resultate der Studie werden Anfang 2013 erwartet.
Menschen mit einem hitzigen, aggressiven und ungeduldigen Temperament haben ein doppelt so hohes Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden, als entspannte und lockere Zeitgenossen. Zu diesem Schluss kommen spanische Forscher in einer Studie mit 150 Schlaganfallpatienten und 300 zufällig ausgewählten Kontrollpersonen. Noch stärker als das Temperament fallen der Studie zufolge einschneidende, Stress auslösende Ereignisse zu Buche. Sie können das Schlaganfallrisiko vervierfachen, berichten die Forscher im Fachblatt «Journal of Neurology, Neurosurgery and Psychiatry».
«Kleine, freche, schlaue Biene Maja» sang der tschechische Sänger Karel Gott einst über das kleine Insekt, das diesen Monat seinen 100. Geburtstag feiert. Den grössten Erfolg feierte das Tierchen mit einer TV-Zeichentrickserie, doch die Vorlage erschien 1912. Das genaue Erscheinungsdatum des Romans «Die Biene Maja und ihre Abenteuer», veröffentlicht vom Schuster und Loeffler Verlag in Berlin, ist nicht bekannt. Der Autor Waldemar Bonsels nahm sich in dem Buch vor, die Erlebnisse der kleinen Maja mit den «grossen blanken Augen» und den «zarten Flügeln» zu erzählen.
Burning Man, in der Wüste von Nevada, ist eine grosse Kunstausstellung, die Platz für unzählige Selbstdarsteller bietet und mit grossen Partys aufwartet. Über 60'000 Personen leben während einer Woche in der Black-Rock-Wüste in ihrer selbsterbauten Stadt Black Rock City. Das Festival findet dieser Tage unter dem Motto «Fertility 2.0» statt. Jeweils am Samstag, dem sechsten Tag des Treffens, wird eine überdimensional grosse, menschliche Puppe verbrannt, daher der Name des Festivals: Burning Man.
Ist er nicht süss? Ein Falter, der wie ein Pudel aussieht. Logisch, dass er das Internet im Sturm erobert hat. ”The Poodle Moth” verbreitete sich in den letzten Wochen im Netz viral. Einen neuen Schub erhielt der falsche Pudel, nachdem der bekannte Kryptozoologe Karl Shuker ein Bild des Falters auf seinem Blog aufschgeschaltet und gerätselt hatte, welcher Falter das sein könnte.
Arthur Anker, ein in Kirgisistan geborener 40-jähriger Deutscher, hatte den Falter am 1. Januar 2009 in Venezuela fotografiert. Der Zoologe und Meeresbiologe, der zurzeit eine Post-Doc-Stelle an einer brasilianischen Universität innehat, konnte das Insekt ebenfalls nicht einer bekannten Spezies zuordnen.
Eine fast 100 Jahre alte Flaschenpost aus Schottland hat einen Rekord gebrochen: Sie ist die, die am längsten im Meer getrieben ist. Ein Fischer hatte die Glasflasche aus dem Jahr 1914 im April vor den Shetland Inseln im Norden Schottlands entdeckt.
Die Flasche hatten Forscher aus Glasgow im Juni 1914 mit fast 2000 anderen Flaschen ins Meer geworfen. In ihnen steckte eine Postkarte und eine Aufforderung an den Finder, die Karte an die Fischereibehörde zurückzuschicken. Dafür gab es ein kleines Belohnungsgeld.
Ziel war es, eine Karte der Meeresströmungen vor Schottland zu schaffen. Bis heute haben laut der schottischen Regionalregierung 315 der Flaschen ihren Weg zurück an Land gefunden.
NZZ/online
In Wäldi, auf dem Thurgauer Seerücken, findet die Schweizer Meisterschaft für Hütehunde statt
Ohne vierbeinige Aufpasser wären Schäfer ziemlich aufgeschmissen. Wer treibt die Herde zusammen? Wer sucht das verlorene Schaf? Wer trennt die eine Gruppe von der anderen? Es sind die Hütehunde, die die Herde begleiten und die im Idealfall gut ausgebildet jedem Kommando ihres Herrchens oder Frauchens folgen. Wer sich ein Bild machen möchte, wie das Team Mensch, Hund und Herde in der Praxis funktioniert, der sollte am zweiten Septemberwochenende nach Wäldi fahren. In der kleinen Gemeinde auf dem Thurgauer Seerücken, nicht weit von Konstanz entfernt, finden am 7., 8. und 9. September die Schweizer Meisterschaften für Hütehunde statt.
Seitdem die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in den 1960er Jahren mit ihrem ambitiösen Malariaausrottungs-Programm Schiffbruch erlitten hat, ist die Behörde mit Prognosen vorsichtig. Schon der Name des Nachfolgeprogramms «Roll Back Malaria» weist darauf hin, dass der Schwerpunkt des neuen Projekts auf der Eindämmung und nicht mehr auf der Ausrottung der Tropenkrankheit liegt. Seit einiger Zeit mehren sich allerdings die Anzeichen, dass die entscheidende Komponente der laufenden Malariainitiative – die Nachtruhe unter einem mit einem Insektizid imprägnierten Moskitonetz – ihre Wirksamkeit verliert und langfristig möglicherweise sogar einen kontraproduktiven Effekt hat . Neuste Studienergebnisse bekräftigen diese Sorge. Weiter...
Gentechnisch veränderte Pflanzen schaden nach derzeitigem Wissensstand weder der menschlichen Gesundheit noch der Umwelt, doch bleiben die Konsumentinnen und Konsumenten kritisch. Zu diesem Schluss kommt das Nationale Forschungsprogramm zur Gentechnik.
Während fünf Jahren befassten sich Forscherinnen und Forscher im Rahmen des Forschungsprogramms mit dem Nutzen und den Risiken gentechnisch veränderter Pflanzen. Heute hat der Schweizerische Nationalfonds nun dargelegt, welche Schlüsse er aus den 30 Forschungsprojekten zieht.
TagesAnzeiger/online
Für verschiedenste Tier- und Pflanzenarten gibt es Hinweise auf Verhaltensänderungen aufgrund des Klimawandels. So blühen manche Pflanzen früher als vor Jahrzehnten, migrierende Vögel brechen früher oder später gen Norden oder Süden auf, und verschiedenste Arten ändern ihre Verbreitung. Nun hat ein internationales Forscherteam in einer Analyse von Daten aus 40 Jahren und mehreren europäischen Ländern gezeigt, dass offenbar auch Pilze auf den Klimawandel reagieren. Weiter...
Kiffen ist nicht nur schädlich für die Gesundheit. Forscher um Madeline Meier von der Duke University in Durham im Bundesstaat North Carolina fanden in einer fast 40 Jahre andauernden Studie heraus, dass Hanfkonsum das zentrale Nervensystem zudem unwiderruflich schädigen und den Intelligenzquotienten (IQ) senken kann.
Nach Angaben der Wissenschafter nimmt der IQ umso stärker ab, je früher die Menschen beginnen, Cannabis zu sich zu nehmen, wie die Wissenschafter im US-Journal Proceedings of the National Academy of Sciences berichten.
Die Regierung von Zimbabwe hat im Rahmen ihrer Landreform den grössten privaten Wildpark Afrikas beschlagnahmt. Das von einer Non-Profit-Unternehmung betriebene und vom WWF unterstützte Reservat Savé Valley Conservancy umfasst eine Fläche so gross wie die Kantone Zürich und St. Gallen zusammen. Zimbabwes Regierung will mit einer Neuverteilung des Landes an Einheimische die Spuren der Kolonialzeit verwischen. Tierschützer befürchten, das Reservat werde nun zum Jagdrevier für die Freunde von Präsident Robert Mugabe.
TagesAnzeiger/online
Ry Cooder; nimmt auf seinem Album «Election Special» Stellung für Barack Obama. Der Songzyklus des bedeutenden Gitarristen und Songwriters steht in der Tradition Woody Guthries. Der Blues des misshandelten Vierbeiners, ist sinnigerweise Charley Pattons famosem «Pony Blues» nachempfunden,
Die Story von Mitt Romneys Hund ist so bekannt, dass sie bereits einen eigenen Wikipedia-Artikel erhalten hat: Im Sommer 1983 fuhr die Familie Romney in die Ferien – und transportierte ihren Irish Setter dabei auf dem Dach des Chevrolet-Kombis. Es waren Romneys republikanische Konkurrenten, von Newt Gingrich bis Rick Santorum, die als Erste daran erinnerten und indirekt auf ein Statement Abraham Lincolns verwiesen: «Ich gebe nicht viel auf die Frömmigkeit eines Mannes, der seinen Hund und seine Katze schlecht behandelt.» – Jetzt muss sich Amerika zwischen Romney und Obama entscheiden – und es ist der kalifornische Meistergitarrist Ry Cooder, der den musikalischen Wahlkampf anheizt mit «Mutt Romney Blues», dem Klagelied von Romneys armem Wauwau, der in Wirklichkeit Seamus hiess.
Spirituelle Menschen leben gesünder: Amerikanische Forscher haben untersucht, ob ein Zusammenhang zwischen körperlicher und geistiger Gesundheit, Persönlichkeitsfaktoren und Spiritualität besteht («Journal of Religion and Health», online). Gleich welcher Religion die Befragten angehörten, waren sie geistig gesünder, weniger neurotisch und extravertierter, je spiritueller sie lebten. Die Wissenschafter vermuten, dass Spiritualität die Menschen sich weniger egozentrisch gebärden und sie einen Sinn dafür entwickeln lässt, Teil eines grösseren Ganzen zu sein. Keine Rolle spielte es, ob sich die spirituelle Haltung in regelmässiger religiöser Aktivität oder dem engen Eingebundensein in eine religiöse Gemeinschaft niederschlug.