Das mit Sonnenkraft betriebene Schweizer Flugzeug Solar Impulse ist am Dienstagabend von seinem ersten transkontinentalen Flug von Nordafrika nach Europa zurückgekehrt. Die letzte Etappe führte die Solar Impulse von Toulouse in die Schweiz.
Insgesamt legte die «Solar Impulse» zwischen der Schweiz und Marokko rund 6000 Kilometer zurück.
Verdorrtes Getreide, hungerndes Vieh, ausgetrocknete Seen und Flüsse: Was wie eine Szene aus einem apokalyptischen Film anmutet, ist in den USA in diesem Sommer Realität geworden. Seit 1956 war es in den Staaten nicht mehr so trocken und heiss wie in den letzten Wochen und Monaten. 55 Prozent des gesamten Territoriums sind von der Jahrhundert-Dürre betroffen – besonders im Landesinnern ist die Situation verheerend, und die Not wird täglich grösser.
Die Dürreperiode kam schleichend: Sie begann bereits im Jahr 2010 und setzt sich jetzt mit einer fast niederschlagsfreien Hitzeperiode fort. In vielen Bundesstaaten fielen die Temperaturen über Wochen tagsüber nicht unter 37,5 Grad Celsius. Schon jetzt steht fest, dass der Juli einer der heissesten Monate in der US-Geschichte wird. Mindestens 30 Menschen sind aufgrund der flirrenden Hitze bereits gestorben. Weiter...
Zuerst freuten sich die Hobbyfilmer noch über das spektakuläre Naturschauspiel, als sich vor Grönland ein grosses Stück Gletscher löste. Die ins Wasser krachenden Eismassen lösten einen für das Boot gewaltigen «Mini-Tsunami» aus, wie die Anwesenden berichteten. Die Filmenden entkamen offenbar nur knapp einer Katastrophe. «Die Ereignis war wunderschön, doch gleichzeitig hatte ich Angst, dass es der letzte Tag meines Lebens ist», sagte Jens Møller, ein Einheimischer, der einen australischen Touristen zur Stelle führte, an der sich der Abbruch erreignete.
TagesAnzeiger/online
Anfang August 2012 sind 5 geimpfte und entwurmte Chihuahua-Welpen aus privater Hand umzugsbereit und warten auf liebe Familien. Anfragen werden weitergeleitet.
Lerche, Kiebitz, Rebhuhn - die Zahl der Feldvögel in Europa sinkt dramatisch. Seit 1980 hat sich der Bestand halbiert. Als eine Ursache gilt der massenhafte Anbau von Energiepflanzen wie Mais. Naturschützer fordern, dass mehr landwirtschaftliche Flächen stillgelegt werden. Weiter ...
Wer vor 20 Jahren die Frage in den Raum gestellt hätte, ob Computer ein Anrecht auf Redefreiheit haben, der hätte mit einer Einweisung in eine psychiatrische Anstalt rechnen müssen. Heute beschäftigen sich hochrangige Juristen ernsthaft mit diesem Problem. Und nicht nur damit: Die Entwicklung der künstlichen Intelligenz schreitet rasant voran. Autos werden von Software gesteuert, Kriege mit Drohnen geführt und immer öfters sprechen wir auch mit Maschinen. Die Grenze zwischen künstlicher und menschlicher Intelligenz wird unscharf. Und das bleibt nicht ohne Konsequenzen. Weiter...
Kein Meer weltweit erwärmt sich schneller als die Ostsee. Damit steigt das Risiko gefährlicher bakterieller Infektionen. Deutschlands Küste zählt zu den am stärksten gefährdeten Gebieten. Weiter ...
Beschädigte das Erdbeben die Reaktoren?
Die Untersuchungskommission der japanischen Regierung geht davon aus, dass erst der Tsunami die Reaktoren von Fukushima beschädigt hat. Eine Kommission des Parlaments kam vor zwei Wochen jedoch zum Schluss, dass bereits das Erdbeben zu Schäden führte. Weiter...
Ende März hatte ein Wolf im Emmental eine Rothirschkuh gerissen, seither hatte er keine weiteren Spuren hinterlassen. Gestern wurde nun aber ein Wolf im Gebiet Kemmeriboden gesichtet und fotografiert. Weiter...
Janelle Monáe berauscht sich am eigenen Talent.
Auf die Frage, wer ihre Vorbilder seien, antwortete sie in einem Fernsehinterview: «Salvador Dali hat mich stark beeinflusst. Er sagte einmal: ‹Ich nehme keine Drogen, ich bin eine Droge.›»
Die umstrittene Technik, den Ozean mit Eisen zu düngen, um das Klimagas Kohlendioxid am Meeresboden abzulagern, kann funktionieren. Dies berichtet ein internationales Forscherteam am Donnerstag im Fachblatt «Nature».
«Geben Sie mir einen halb mit Eisen gefüllten Tanker, und Sie bekommen von mir eine Eiszeit», hat der US-Meeresforscher John Martin vor über 20 Jahren im Scherz gesagt. Als Erster brachte er damit die Idee ins Spiel, dass die Düngung des Meeres mit Eisen eine Algenblüte hervorrufen könnte. Mit dem Absterben der Algen würde das Treibhausgas Kohlendioxid (CO2) in den Tiefen des Ozeans versenkt, die Atmosphäre würde sich abkühlen. Nun zeigt ein grosser Feldversuch erstmals, dass zumindest die ersten beiden Schritte davon funktionieren. Weiter...
Die Tierschutzorganisation WWF hat den Spanier Juan Carlos nach seiner umstrittenen Elefanten-Safari in Botswana mit grosser Mehrheit als Schirmherrn abgewählt.
Das Verhalten des Königs sei nach Meinung vieler Mitglieder unvereinbar mit der Position eines Schirmherrn bei einer internationalen Organisation, die die Umwelt schützen wolle, teilte der spanische WWF-Ableger am Samstag mit. Juan Carlos war seit Gründung des WWF in Spanien 1968 ihr Ehrenpräsident.
NZZ/online
Nick Waterhouse gehört zu den aktuellen Soul-Erneuerern, wobei er noch weiter zurückgeht und den Rhythm ’n’ Blues der 50er-Jahre paraphrasiert, diesem alten Stil eine neue Frische verpasst. Die sechsköpfige Band, die The Tarots heisst, dient der sparsamen Textur der Stücke zu: stützende Linien nur von den beiden Saxofonen, perlende Tupfer nur vom Piano, und die Choristin Paige Sargent koloriert mitunter den Hauptgesang mit kecker «Uuuh»-Figur: So mögen junge britische Adepten in den Früh-60ern den schwarzamerikanischen Sound nachempfunden haben.
Die weltweite Wirtschaftskrise hat den globalen CO2-Ausstoss nicht senken können. Die Emissionen sind im letzten Jahr um 3 Prozent gestiegen, obwohl die EU, die USA und Japan ihren Ausstoss dank geringerer Produktion, einem milden Winter und Fortschritten in der Energieeffizienz reduzierten. Das ist einer Mitteilung des Forschungszentrums JRC der Europäischen Kommission zu entnehmen. Die Emissionen der Industrieländer (OECD) machen derzeit ein Drittel der globalen CO2-Produktion aus. Für denselben Anteil sind China und Indien gemeinsam verantwortlich, deren Emissionen um 9, respektive 6 Prozent zugenommen haben. China ist mit Abstand zuoberst auf der Liste der weltweiten CO2-Produzenten: Wirtschaftswachstum und der enorme Bau an Häusern und Infrastruktur führen zu einem deutlich ansteigenden Verbrauch von fossiler Energie. Der Kohleverbrauch für die Zementund Stahlindustrie ist in China im letzten Jahr um knapp 10 Prozent gestiegen. Im Gegensatz zu Indien haben auch die durchschnittlichen Emissionen pro Kopf erheblich zugenommen. Jeder Chinese produziert heute 7,2 Tonnen CO2; das entspricht dem Niveau in Europa.
TagesAnzeiger/online
Im Projekt «Breaking Bread» präsentierte die 23-Jährige Janine Mackenroth beim Eröffnungsanlass der Akademie der bildenden Künste in München.
Alle drei Sekunden stirbt ein Kind an Hunger. In München explodierte gestern deshalb alle drei Sekunden ein Brotlaib. Insgesamt waren es 194 Brote für 194 Staaten der Erde.
Sie wolle mit ihrer Aktion «Breaking Bread» auf den weltweiten Hunger aufmerksam machen, so die 23-jährige Studentin. Sie glaube zwar nicht, dass ihr Projekt den Lauf der Dinge verändern könne. Doch sie habe sich trotzdem verpflichtet gefühlt, ein Statement abzugeben.
The Divine Comedy "Lady of a Certain AEG"
Mit einer knifflige Zeile aus dem besonders schönen Song: «An der azurblauen Küste jagtest du der Sonne hinterher, bis das Licht der Jugend sich verdüsterte und dich zurückliess, alleine im Schatten, eine englische Dame unbestimmten Alters. Und wenn ein netter junger Mann dir heute einen Drink spendieren würde, sagtest du mit einem verschwörerischen Augenzwinkern: Sie würden ja nicht glauben, dass ich 70 bin. Und er würde sagen: Das kann nicht sein.»
Ein fieser Baumkiller, eingedrungen aus Asien, hat am Donnerstag an der Sulzerallee in Neuhegi einen regelrechten Kahlschlag verursacht. Der Asiatische Laubholzbockkäfer und die Larven des Schädlings führten dazu, dass die Winterthurer Stadtgärtner gestern notfallmässig 64 junge Bergahorne auf der Stelle beseitigten. Dies teilten die Technischen Betriebe Winterthur sowie die kantonale Baudirektion mit. Die Bäume werden am Ort geschreddert, das Kleinholz kommt anschliessend in einen geschlossenen Container, der in die nahe gelegene Kehrichtverbrennungsanlage gefahren wird. Die Baumstrünke werden ausgegraben und ebenfalls zerhackt. Suchhunde, welche Duftspuren der gefährlichen Larven riechen, sollen ab heute helfen, eine weitere Verbreitung des Schädlings zu verhindern. Wahrscheinlich sind die ersten Larven mit Verpackungsholz aus Übersee eingeschleppt worden. Im Juli 2011 war ein Exemplar des Käfers als blinder Passagier auf einem Containerschiff aus Asien nach Weil am Rhein gelangt. Entdeckt wurde der Schädling inzwischen auch in den Kantonen Freiburg und Thurgau.
TagesAnzeiger/online
Hochsommerlichen Temperaturen ist eine Hündin am Mittwoch in Bottmingen BL per Bus ausgewichen: Sie stieg ohne ihre Eigentümer in Bottmingen zu und fuhr über zehn Kilometer im klimatisierten 60er mit. Am Bahnhof Muttenz BL holte die Polizei sie heraus. Die Hündin der Rasse Dogo Argentino – die zu den Kampfhunden gezählt wird – war dem Busfahrer aufgefallen. Ganz handzahm liess sie sich aus dem Bus spedieren und streicheln. Die Polizei rief schliesslich die Besitzer an, die dann die Hündin abholten.
Kitty Wells ist am Montag nach einem Schlaganfall in ihrem Haus in Nashville im US-Bundesstaat Tennessee 92-jährig gestorben. Mit ihrem Lied «It Wasn’t God Who Made Honky Tonk Angels» hatte sie 1952 als erste Solosängerin die Spitze der amerikanischen Country-Charts erobert und damit den Weg für Country-Sängerinnen geebnet. Wells veröffentlichte im Verlauf ihrer Karriere mehr als 50 Alben.
Ein drei Monate altes Kätzchen hat eine zweiwöchige Überfahrt von Shanghai nach Los Angeles in einem Schiffscontainer ohne Essen und Trinken überlebt. Zunächst war es zu schwach, um sich auf seinen eigenen Pfoten zu halten. Inzwischen könne die Ni Hao (Chinesisch für «hallo») getaufte Katze fast wieder gehen, sagte Marcia Mayeda, die Leiterin der Veterinärabteilung in Los Angeles. Theoretisch müsse das Kätzchen 60 Tage in Quarantäne bleiben, doch könne es bereits davor zur Adoption abgegeben werden.
Die Fläche des arktischen Eises betrug in diesem Juni laut dem US-Zentrum für Schnee und Eis im Durchschnitt knapp 11 Millionen Quadratkilometer. Damit lag sie über eine Million Quadratkilometer unter dem langjährigen Durchschnitt von 1979 bis 2000. Die Juni-Werte in den letzten drei Jahren waren die tiefsten drei, seit die Klimaforscher 1979 mit Satellitenaufnahmen zu arbeiten begannen. Die Ostküste Grönlands ist die einzige Region in der Arktis, deren Eisdecke im Sommer immer noch über dem Durchschnitt liegt. Auch in der Nordhemisphäre haben die Forscher einen Rückgang der Eisdecke beobachtet: Sie war in den letzten 45 Jahren noch nie so gering wie in diesem Juni. Die Konsequenz des schnellen und frühen Abschmelzens: Die Luft über dem Boden und der Boden selbst erwärmten sich stärker als in anderen Jahren.
TagesAnzeiger/online
Umweltschützer schlagen Alarm wegen der Alkoholtests, die in Frankreich jeder Autofahrer dabei haben muss. Die Tests enthalten krebserregende Stoffe, deshalb müsse ihre sichere Entsorgung geregelt werden. Weiter ...
In der Schweiz dürfen ab sofort auch die geschützten Biber gejagt werden. Der Zweck der Jagd ist die «regionale Regulierung».
Der Biber vermehrt sich rasend schnell: Vor 60 Jahren waren die Tiere in der Schweiz ausgerottet. Dann, ab den 1950er-Jahren, wurden sie wieder angesiedelt. Und heute leben hierzulande um die 2000 Tiere.
Doch die putzigen Nager erfreuen nicht alle. Probleme verursachen sie im Kanton Bern vor allem im Seeland, wo sie im Grossen Moos Böschungen untergraben und sogar Strassen einstürzen lassen können. Bis heute dürften die Schäden an der Infrastruktur die Millionengrenze erreicht haben. Im Jahr 2009 zumindest hatte der Kanton Bern allein den «bautechnischen Schaden» der Biber am Kanalsystem auf eine halbe Million Franken beziffert.
Die vermehrten Schäden sind mit ein Grund, warum die Biber jetzt sogar auf der Abschlussliste gelandet sind: Die revidierte Jagdverordnung des Bundes, die seit gestern Montag gilt, erlaubt es unter gewissen Umständen, die Tiere zu töten. Der Zweck der Jagd ist die «regionale Regulierung», wie das Bundesamt für Umwelt (Bafu) kürzlich mitgeteilt hat. Erlaubt werden soll eine solche «Regulierung» der geschützten Tiere allerdings nur, wenn Infrastrukturanlagen «erheblich gefährdet» werden.
PS: In Bayern werden regelmässig Hunderte von Bibern gejagt.
TagesAnzeiger/online
Barry Callebaut, die Nummer eins im Kakaogeschäft, und Unilever, die Nummer eins bei Glace, haben sich zusammengetan. Sie erforschen, wie der Glacegenuss die Stimmung heben kann.
Eine Broschüre schwärmt vom «ultimativ langen Gaumenkitzel», ein Werbetext spricht von einem «gesteigerten Glücksempfinden». Der Selbsttest ergibt: Die neue Magnum-Glace Infinity schmeckt intensiv, der Energiekick ist spürbar. Aber beides trifft eigentlich auch auf die Magnum Classic zu.
Weshalb sollte es anders sein? Weshalb soll Infinity echt der Bringer sein? Der Überzug der neuen Variante soll es ausmachen. Er ist mehrheitlich aus Bohnen aus Tansania, und diese enthalten 30 Prozent mehr Theobromin als herkömmliche Bohnen. Das leicht bittere Theobromin ist dem Koffein ähnlich, das ebenfalls im Kakao enthalten ist, wirkt ebenso anregend – und es hellt die Stimmung leicht auf.
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