Es sieht aus wie ein riesiges Stück Plastikfolie - wenn da nicht organisch anmutende Ausstülpungen wären. Das Video eines seltsamen Wesens in der Tiefsee vor Großbritannien hat wilde Spekulationen ausgelöst. Forscher meinen, es handle sich um eine seltene Riesenqualle. Weiter ...
Die Armee hat für knapp sieben Millionen Franken 2800 neue Fahrräder bestellt. Diese sollen wesentlich leichter sein als die zurzeit im Einsatz stehenden Modelle. Den Zuschlag für den Auftrag hat sich die Simpel GmbH mit Sitz in Maschwanden ZH gesichert. Die Firma bestätigte eine entsprechende Anfrage der «NZZ am Sonntag». Der Vertrag zwischen dem Hersteller und der Armee werde in den nächsten Tagen unterzeichnet. Er beinhaltet eine Option auf 1300 weitere Fahrräder.
Die taiwanische Regierung will buddhistische Rituale unterbinden, durch die offenbar jährlich Millionen Tiere sterben. Wie die Regierung gestern mitteilte, führt sie Gespräche mit verschiedenen religiösen Vereinigungen, von denen sich bereits einige bereit erklärt hätten, auf die Bräuche zu verzichten.
Die Rituale sehen vor, Kleintiere wie etwa Fische oder Vögel auszusetzen. Diese «Gnadenfreilassungen» sollen das Karma der Gläubigen verbessern. Laut Tierschützern werden in Taiwan durch solche Rituale jährlich etwa 200 Millionen Tiere getötet oder verletzt, weil sie in ungewohnten Lebensräumen keine Nahrung finden oder dort lauernden Gefahren zum Opfer fallen.
TagesAnzeiger/online
Seit einer Woche fehlen eindeutige Lebenszeichen des Bären M13. Jetzt äussern Experten erstmals die Vermutung, dass das Jungtier tot sein könnte.
Laut dem Tiroler Bärenbeauftragten Martin Janovsky besteht die Möglichkeit, dass M13 an Spätfolgen des Zusammenstosses mit einem Zug der Rhätischen Bahn (RhB) im Engadin gestorben ist: «Es könnte sein, dass der Bär innere Blutungen davongetragen hat, denen er jetzt erlegen ist.»
Auffällig sei vor allem, dass bei den Wildhütern seit einiger Zeit weder Sichtungen noch Schadensvorfälle gemeldet werden. Ein Alarmzeichen: «M13 war ein sehr präsenter Bär. Dass es plötzlich so ruhig um ihn ist, das macht mich schon etwas stutzig», sagt Janovski gegenüber der SonntagsZeitung.
Auch der Bündner Jagdinspektor Georg Brosi schliesst nicht mehr aus, dass M13 tot ist. Er zieht das aber nur als letzten aller möglichen Gründe für das Ausbleiben von Lebenszeichen in Betracht. Am vergangenen Mittwoch habe man zudem noch Spuren gefunden. «Wir können aber nicht mit vollständiger Sicherheit sagen, dass diese von M13 stammen», sagt er. Brosi glaubt, dass sich der Bär momentan einfach etwas zurückgezogen hat.
SonntagsZeitung/Zürich
Wer am Wochenende einen völlig anderen Schlafrhythmus hat als unter der Woche, ist eher übergewichtig oder gar fettleibig. Und je grösser dieser «soziale Jetlag» sei, desto grösser sei auch das Übergewichtsrisiko, berichten deutsche Forscher im Fachblatt «Current Biology». Für die Studie analysierten sie die Schlafmuster und den Body Mass Index (BMI) von rund 65 000 Menschen.
Seit Februar sind an Perus Nordküste Hunderte von Delphinen gestorben. Die meisten Tiere gingen im Meer zugrunde und wurden dann auf einer Strecke von rund 180 Kilometern an die Strände der Departemente von Lambayeque und Piura gespült. Ihre genaue Zahl ist schwierig zu eruieren. Die Regierung hat rund 900 tote Delphine registriert, Tierschützer und Fischer nennen Zahlen von bis zu 3000 oder gar mehr.
Wenn es an Pankratius friert, so wird im Garten viel ruiniert. Oder: «Pankraz hält den Nacken steif, sein Harnisch klirrt vor Frost und Reif.» Oder: «Pankraz macht erst dem Sommer Platz.» Pankratius, der am 12. Mai Namenstag feiert, verheisst selten etwas Gutes, wenn man diesen Bauernregeln Glauben schenkt. Er ist einer der drei berühmt-berüchtigten Eisheiligen, die meist pünktlich vor Mitte Mai nochmals auf Winter machen. So auch heute. Weiter...
Die New Yorker Stadtverwaltung gibt erstmals ihr riesiges Foto-Archiv frei. Die Bilder zeugen von Verbrechen, bedeutenden Bauten und vom ganz normalen Leben. 2,2 Millionen Bilder umfasst das Fotoarchiv der New Yorker Stadtverwaltung, einige gehen bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurück. 870'000 dieser über 2,2 Millionen Fotos wurden ausgewählt, einzeln gescannt und auf Online-Galerie gestellt.
Zum Archiv
Alles eine Frage der Kultur – auch bei Schimpansen. In einem westafrikanischen Nationalpark knacken zwar viele der Schimpansen gern Nüsse, nutzen dabei aber in den einzelnen Gruppen verschiedene Werkzeuge. Das hat das Team um Lydia Luncz des Leipziger Max-Planck-Instituts für Evolutionäre Anthropologie berichtet. Weiter...
Ausgerechnet in der Cat Bay (Katzenbucht) in Australien haben offenbar Hunde ihr Unwesen getrieben. Die Umweltbehörde des Bundesstaates Victoria untersuchte den Tod von 27 Zwergpinguinen, die am Vortag im Naturpark Phillip Island tot aufgefunden worden waren. Die Vögel seien vermutlich von einem oder mehreren Hunden zerfleischt worden, sagte ein Behördensprecher. Sollte sich der Verdacht bestätigen, drohe den Hundebesitzern eine Geldstrafe von umgerechnet rund 2800 Franken. Der Zwergpinguin, der unter Artenschutz steht, ist der kleinste Pinguin der Welt. Im Naturpark Phillip Island gibt es die grösste Population an Zwergpinguinen weltweit. Jeden Abend schwimmen die Tiere an Land, um dort ihre Nachtlager aufzusuchen.
Die grössten Baumbewohner des Planeten kommen heute nur noch auf den indonesischen Inseln Sumatra und Borneo vor. Nach Schätzungen der Naturschutzunion IUCN gibt es dort noch rund 57 000 Exemplare, die dem Verlust ihres Lebensraums durch Waldzerstörung, um Platz zu schaffen für Palmölplantagen, Wilderei oder Feuer schutzlos ausgeliefert sind. Allein die grossen Waldbrände in Borneo 1997/98 hätten die dortige Orang-Utan-Population um einen Drittel reduziert .Gut 150 Primaten leben auf den vier geschützten Affeninseln Kaja, Pallas, Bangamat und Hampapak im Susur. Insgesamt warten in den Auffangstationen der privaten Orang-Utan-Schutzorganisationen BOS und OFI etwa eintausend Primaten auf einen Platz in freier Wildbahn – ein Vielfaches der geplanten Kapazität der Auffangstationen. Weiter...
Das Usutu-Virus, an dem im letzten Sommer am nördlichen Oberrhein Tausende von Amseln gestorben sind, zirkuliert noch immer in Deutschland. Wissenschafter haben das Virus in Gemeinen Stechmücken (Culex pipiens) nachgewiesen, die in Kellern in Deutschland überwintert haben. Dies berichtet ein Konsortium von Forschern verschiedener deutscher Organisationen. Die Wissenschafter erwarten, dass in Deutschland auch in diesem Sommer wieder Vögel an dem Virus sterben werden. Weiter...
In einem riesigen Plastikstrudel im Pazifik hat sich die Abfallmenge in den vergangenen 40 Jahren verhundertfacht. Vielen Tieren schadet der Müll, doch eine Art profitiert: Wasserläufer legen ihre Eier darauf ab und vermehren sich immens. Das könnte das gesamte Ökosystem beeinflussen. Weiter ...
Echte Originale, diese Fälscher: Von Berlin aus beliefern die Gebrüder Posin solvente Kunden in der ganzen Welt mit Kopien berühmter Gemälde. Die drei Exilrussen sind auf sehr professionelle Weise ein wenig schräg, denn auch gute PR-Arbeit gehört zum Geschäft. Und das läuft prächtig. Weiter ...
Toaster, Kindervelos, Spielzeuge oder Kosmetika: Die EU warnt ihre Bürger mit einer Liste vor besonders gefährlichen Produkten. Über die Hälfte davon stammt aus China.
Bekleidung und Textilien führen die Liste jener gefährlichen Produkte an, vor denen die EU ihre Bevölkerung warnt. Erstickungsgefahr und Reizungen wurden hauptsächlich beanstandet, wie der Jahresbericht des EU-Schnellwarnsystems Rapex für 2011 zeigt. TagesAnzeiger/online
Australische Meeresbiologen haben zusammen mit Google eine Unterwasserkamera entwickelt, mit der sie Bereiche des Great Barrier Reef in Australien vermessen. Die Aufnahmen sollen diese Riffabschnitte im Internet «navigierbar» machen. Zur interaktiven Webseite
Die Wissenschaftler-Vereinigung Club of Rome schlägt Alarm: Die Ressourcen der Erde seinen ausgereizt, die Menschheit steht am Abgrund. Hoffnung gibt es trotzdem - zumindest ein bisschen. Weiter ...
Der Wettbewerb der Ringkampfkühe in Aproz ist jedes Jahr ein Volksfest für alle Walliser. Der ganze Kanton ist auf den Beinen, und die Konkurrenz zwischen Unter- und Oberwallisern rückt für einmal in den Hintergrund, bei dem nationale Finale der Eringer Kühe.
M13 hat den Zusammenstoss mit einem Zug der Rhätischen Bahn (RhB) vor einer Woche im Unterengadin überlebt. Beim Zwischenfall wurde aber der GPS-Sender, der dem Tier um den Hals gebunden worden war, zerstört.
In den ersten beiden Tagen nach dem Zusammenstoss habe sich M13 stark eingeschränkt bewegt, teilte das Bündner Amt für Jagd und Fischerei heute mit. Mittlerweile habe sich der Aktionsradius des Tieres wieder erheblich erweitert. Weil beim Unfall mit der RhB-Lok das GPS-Sendergerät beschädigt wurde, haben die Jagdbehörden Probleme, den Standort des Jungbären auszumachen. Es besteht die Absicht, den Bären mit einem neuen GPS-Sender auszurüsten. Dafür brauche es aber Geduld und die richtige Gelegenheit.
Chinesische Gemüsehändler haben Kohlköpfe mit Formaldehyd besprüht, um sie auf den langen Transportwegen zu den Märkten länger haltbar zu machen. Formaldehyd ist krebserregend. Die Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, diese Praxis sei bei vielen Grosshändlern in der Provinz Shandong festgestellt worden. Im Bericht wurde nicht mitgeteilt, ob Verdächtige festgenommen wurden. Es hiess nur, der Einsatz von Formaldehyd habe in den vergangenen drei Jahren deutlich zugenommen.
Ständig sind Menschen mit Kaffeebechern in der Hand unterwegs und häufig landet zumindest ein Teil der heißen Flüssigkeit auf der Hose - und zwar nicht nur auf der eigenen. US-Wissenschaftler haben nun untersucht, wie man das Überschwappen des Kaffees beim Gehen vermeiden kann. Weiter ...
Kid Koala( Eric San) DJ und Turntablist und lebt in Montréal. . Er steht beim britischen Label Ninja Tune unter Vertrag, tourt mit der Band Bullfrog und ist Mitglied von Deltron 3030, Gorillaz und Lovage.
Mit ihrem Ballastwasser verbreiten Frachtschiffe unbeabsichtigt Wasserlebewesen und Mikroorganismen rund um den Erdball.
Für die Vereinten Nationen sind die zwangsglobalisierten Organismen gar eine der vier grössten Bedrohungen der marinen Umwelt. Neue Technologien sollen das Trittbrettfahren verhindern. Dazu hat die International Maritime Organization in London 2004 den sogenannten D1-Standard verabschiedet. Er schreibt vor, das Ballastwasser auf offener See, weit weg von den Küsten, auszutauschen. Weiter...
Rund 32 000 Menschen haben am Sonntag auf Fahrrädern die Strassen von New York erobert. Durch fünf Stadtviertel führte die diesjährige Velo-Demo in der US-Ostküstenmetropole, an der viele Familien mit Kindern teilnahmen. Die Veranstaltung, bei der Geld für wohltätige Zwecke gesammelt wird, findet seit 1977 statt – im ersten Jahr hatten nur 250 Menschen teilgenommen.