William Everett „Billy“ Strange * 29. September 1930 in Long Beach, Kalifornien; † 22. Februar 2012 in Nashville, Tennessee, seinen Namen kannte niemand, seine Musik alle – nun ist er tot. Als Gitarrist und Arrangeur war er verantwortlich für Hits von Frank und Nancy Sinatra, Elvis Presley, Nat King Cole und den Beach Boys. Das unbekannte Genie Teil 1 Teil 2
Bei seinem letzten Diebstahl hatte er 53 Bücher in Taschen und Kleidung versteckt: Die Polizei in Hessen hat einen Ministeriumsmitarbeiter festgenommen, der in ganz Deutschland Bibliotheken beklaut haben soll. In seinem Haus fanden die Ermittler Tausende Werke. Weiter ...
Viele Hunde sind hübsch, aber nicht familientauglich – zum Beispiel der ruhelose Border-Collie. Der Aargauer Kynologe Wolf Zemp hat sich deshalb auf die Zucht des sogenannten Fam-Collie spezialisiert. Weiter...
Alte Parks sind oft herausragende Kulturdenkmäler und zugleich wichtige Lebensräume seltener Tier- und Pflanzenarten. Daher sind Denkmal- und Naturschützer gleichermaßen daran interessiert, diese Parks zu erhalten. Häufig gibt es jedoch Kommunikationsprobleme vor Ort, da oft Informationen über Ziele und Handlungsspielräume der jeweils anderen Seite fehlen. Ein Forschungsprojekt der TU Berlin zeigt nun anhand von fünf Berliner Modellanlagen - von der idyllischen Pfaueninsel bis zum Tiergarten im Stadtzentrum - Wege auf, wie Naturschutzziele besser in die Entwicklung historischer Parkanlagen integriert werden können, zusammen mit den Verantwortlichen vor Ort. Mit einem umfangreichen Internet-Handbuch sind die Ergebnisse der dreijährigen, durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt geförderten Arbeit nun auch allgemein zugänglich: www.naturschutz-und-denkmalpflege.de
In einer Badeanstalt am Fluss Toropi im Süden Brasiliens spielten sich am Sonntag Szenen ab wie aus einem Horrorfilm. Etwa 1000 Menschen waren im Wasser, als plötzlich ein Schwarm fleischfressender Fische angriff – keine Piranhas zwar, aber immerhin Exemplare der Art Chloroscombrus chrysurus, die zur Familie der Stachelmakrelen gehören.
In Panik verliessen die Badenden das Wasser. Zwanzig von ihnen trugen an Händen, Füssen und Ohren leichte Bissverletzungen davon. Immerhin neun mussten sich im Spital behandeln lassen. Gestern wurde die Badeanstalt wieder freigegeben, doch ist ein Trupp Feuerwehrleute vorläufig damit beauftragt, die Situation zu überwachen.
Experten zufolge waren es der niedrige Wasserstand und ein akuter Mangel an Nahrung, die den Angriff der Fische auf die Badenden provoziert hatten.
TagesAnzeiger/online
Ein Forscher der Universität Maastricht arbeitet an einem Hamburger aus Stammzellen. Die «Zubereitung» des neuartigen Burgers werde noch etwa bis im Herbst dauern, sagte Mark Post an der Jahreskonferenz des US-Wissenschaftsverbands AAAS in Vancouver. Die Kosten für den Imbiss betragen rund 300 000 Franken. Das nötige Geld für das Projekt hat Post von einem privaten Spender erhalten, der anonym bleiben will. Der Spender sorge sich um die Umwelt und wolle dazu beitragen, «die Zahl der wegen ihres Fleischs getöteten Tiere und den aus der Nutztierhaltung resultierenden Ausstoss von Treibhausgasen zu verringern». Schon heute brauche die Fleischproduktion rund 70 Prozent der verfügbaren landwirtschaftlichen Fläche. Die hergestellten Gewebe würden exakt dieselbe Struktur aufweisen wie jene im lebenden Tier. Das Laborfleisch könne neue Möglichkeiten für die Gesundheit eröffnen. Das sei entscheidend: Das aus Stammzellen hergestellte Fleisch müsse gleich schmecken wie herkömmliches. «Sonst wird es unmöglich, die Konsumenten davon zu überzeugen, auf das zu verzichten, das sie kennen.Laut Post könnte die Herstellung zum Beispiel so gesteuert werden, dass das Stammzellenfleisch erhöhte Anteile von gesunden Omega-3-Fettsäuren enthält.
Das Erdbeben im Grossraum Zug von letzter Woche ist für Geologen ein Hinweis auf bevorstehende Umschichtungen der Erdkruste in der Schweiz. An deren Ende steht laut Eduard Kissling von der ETH Zürich ein rasantes Wachstum der Schweizer Berge. Bis zu 7000 Meter hoch könnten die höchsten Gipfel dereinst sein. Heute misst der höchste Berg der Schweiz, die Dufourspitze, 4634 Meter. Weiter...
Ntjam Rosie stammt aus Kamerun und gilt als eine der talentierten jungen Stimmen in Holland, wo sie lebt. Sie mischt Soul und Jazz mit brasilianischen und afrikanischen Rhythmen. Ihre Musik atmet den Geist der späten Siebzigerjahre. Die Aufnahmen fanden im Flowriders Musikstudio in Amsterdam statt, das sich durch die Produktionen von Jazzanova einen Namen gemacht hat.
Alter und Altwerden sind mit Verlusten verbunden. In unserer Gesellschaft des Habens ist Verlust negativ besetzt; niemand will etwas verlieren. Diese Sichtweise ist nicht nur wenig hilfreich, sie ist vielmehr kontraproduktiv. Verluste bieten auch die Gelegenheit, uns weiterzuentwickeln. Es ist zudem unwahr, dass wir im Alter bloss Kompetenzen verlieren; im Gegenteil: Wir gewinnen häufig noch neue dazu. Die «Berliner Altersstudie», die weltweit einzigartig als Langzeituntersuchung konzipiert wurde, zeigt deutlich, dass die Vorstellung vom Alter als einer mühevollen, depressiven und insgesamt negativen Zeit in keiner Weise stimmt. Und sie belegt, dass ein Staat, in dem nur Menschen leben, die älter als 65 sind, gesellschaftlich und wirtschaftlich überlebensfähig wäre. Ein Staat von Zwanzigjährigen wäre es nicht. TageaAnzeiger/online
Das schwere Erdbeben, das im März 2011 zur Atomkatastrophe von Fukushima führte, habe in unmittelbarer Nähe der havarierten Reaktoren geologische Bruchlinien aktiviert, berichten Forscher in «Solid Earth». Dadurch könne am Standort der Meiler jederzeit ein starkes Erdbeben auftreten. Die AKW-Ruinen in Fukushima Daiichi bräuchten daher dringend bessere Schutzvorkehrungen, schreiben die Geologen. Für ihre Studie hatten sie 6000 Erdbeben in den Jahren 2002 bis 2011 analysiert.
SonntagsZeitung/online
Andere führen Krieg und rotten ganze Völker aus. Deutschland hingegen leistet sich den Luxus, sich über der Harmlosigkeit seines Staatsoberhauptes wochenlang selbst zu lähmen. Während draussen in der Welt Millionen um ihr Überleben kämpfen, ihr soziales Gefüge zerbrechen sehen und Seuchen, Wirbelstürme und Schlächtereien zu erdulden haben, ergehen sich die politische Klasse und die Medien in unserem Nachbarland in eitlen Balzritualen und Empörungsexerzitien in einem Fall, der an Trivialität und Biederkeit fast nicht mehr zu überbieten ist. Wer dieses Getöse und Gezeter nun monatelang zu ertragen hatte, kann nur sagen: Gott erbarm Dich unser und lass uns gründlich darüber nachdenken, was wir der Welt für ein Schmierenstück geliefert haben. Christian Wulff, der ungelenke und glücklose Bundespräsident, ist zur Strecke gebracht worden. NZZ/online
Merril Garbus die 32-jährige Amerikanerin sprengt sich unter dem Projektnamen Tune-Yards eine sensationelle Pop-Nische frei – und bastelt Musik für den bunten Strassenkampf.
Der Schlafbedarf liegt auch in den Genen. Menschen mit einer bestimmten Variante des Gens ABCC9 ruhen länger pro Tag als andere. Das berichtet das Magazin «Apotheken-Umschau» (2/2012 B) mit Verweis auf eine internationale Studie. Menschen mit Langschläfer-Gen schlafen im Schnitt 24 Minuten länger pro Tag.
Seth Casteels spektakuläre Bilder sorgen in Foto-Blogs für Furore. Er hat mit seiner Unterwasserkamera festgehalten, wie Hunde bei der Jagd nach dem Ball ins Wasser eintauchen. Zur Photogalerie
Welchen Zweck die Steinkreise im Süden Englands haben, darüber zerbrechen sich Forscher schon lange den Kopf. Nun kommt eine neue Fährte hinzu. Weiter ...
Der US-Nahrungsmittelkonzern Mars will künftig nur noch Schokoriegel mit maximal 250 Kalorien herstellen. Bis Ende nächsten Jahres werde die Herstellung von Schokoriegeln eingestellt, die diesen Kalorienwert überschreiten, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Extragrosse Schokoriegel, darunter Twix, Snickers und Bounty, sollen bis Ende 2013 aus den Ladenregalen verschwinden. Auch kleine Naschereien wie etwa m&m-Dragées sollen nur noch in Portionenpackungen von maximal 250 Kalorien angeboten werden. Das schliesst nicht aus, dass Kleinpackungen zum Multipack gebündelt werden.
In Belgien hat die flämische Regionalregierung eine einfache Lösung gefunden, wie sie den Fluglärm über den flämischen Vorortsgemeinden Brüssels bekämpfen kann. Sie will einen 94,6 Meter hohen Hochhausturm bauen, womit die Flugzeuge zu einem Umweg gezwungen würden.
Wegen des Turmbaus müssten nach Berechnungen der Zeitung pro Jahr 38'000 Flugzeuge über Brüssel ihre Richtung ändern. Die flämisch- sprachigen Brüsseler Vorortsgemeinden Vilvorde, Grimbergen und Machelen würden teils vom Fluglärm befreit, an ihrer Stelle müssten die Bewohner der Brüsseler Gemeinden Evere und Schaerbeek mit mehr Fluglärm rechnen. NZZ/online
Mit Parasiten belastete Larven von Fruchtfliegen fressen alkoholische Nahrung, um die Schmarotzer zu bekämpfen. Dies konnten Forscher von der Emory University in Atlanta zeigen («Current Biology»). Die Fliegenlarven sind attraktiv für Schlupfwespen, die ihre Eier in ihnen ablegen. Wenn infizierten Larven verschiedenes Futter präsentiert wurde, bevorzugten sie in 80 Prozent der Fälle Nahrung mit Alkohol. Bei nicht Infizierten waren es nur etwa 40 Prozent. In «alkoholisierten» Larven überlebten weniger Wespenlarven. Die Forscher vermuten, dass Gebrauch von Alkohol gegen Parasiten im Tierreich womöglich weit verbreitet ist.
Und was sagt die Leber dazu?