Die Singer-Songwriterin Christina Perri aus Philadelphia ist in der USA ein Shootingstar. Die Chancen für einen Erfolg stehen hier nicht schlecht.
Schliesslich schiessen hier die Starbucks-Filialen wie Pilze aus dem Boden. Und die ehemalige Coffee-Shop-Managerin liefert mit ihrem melancholisch-melodiösen Soulpop genau jenen Sound, den man an regnerischen Nachmittagen beim Tagebuch schreiben hören will.
Die EU-Kommission hat 13 Mitgliedländer (von 27) dazu aufgefordert, Vorschriften über Tierschutz in der Hühnerhaltung endlich umzusetzen. Seit dem 1. Januar gelten neue Mindestanforderungen für das Halten von Hennen in Käfigen. Diese gehen auf eine Richtlinie von Mitte 1999 zurück. Die Mitgliedländer – zumindest jene, die damals schon der EU angehörten – hatten also fast zwölf Jahre Zeit, die Massnahmen zum Wohl der Tiere durchzusetzen.
Laut einem Sprecher der Kommission werden EU-weit rund 40 Millionen Hennen in nicht mehr zulässigen Käfigen gehalten, davon 18 Millionen allein in Italien. Andere säumige Länder sind Belgien und die Niederlande, Frankreich, Spanien und Portugal, Polen, Rumänien, Bulgarien und Griechenland. Allen 13 droht eine Klage wegen Vertragsverletzung vor dem Europäischen Gerichtshof, falls sie keine Gegenmassnahmen ergreifen, die die Kommission zufriedenstellen. Weiter...
Im Frühjahr 1918 breitete sich die Spanische Grippe innerhalb weniger Monate in der gesamten Welt aus. Als die Pandemie zwei Jahre später abebbte, waren 50 und 100 Millionen Menschen gestorben. Das Todesfallrisiko variierte allerdings von Land zu Land und auch regional stark. Besonders heftig wütete die Krankheit unter ethnischen Minderheiten und Ureinwohnern. So war die Todesfallrate bei Indigenen in den USA 3-mal höher als beim Rest der Bevölkerung. Samoaner starben 16-mal häufiger an der Influenza als europäische Siedler, und bei den Aborigines war das Risiko einer tödlichen Grippe sogar 172-mal höher als bei weissen Australiern. Weiter...
Die amerikanische Raumfahrtbehörde Nasa hat diese Video-Animation veröffentlicht. Sie soll die Klimaerwärmung im Zeitraffer der vergangenen 130 Jahre illustrieren. Demnach ist die Durchschnittstemperatur auf dem Globus seit 1880 kontinuierlich gestiegen und erreichte 2011 einen Höchstwert. Die Sequenz deutet zudem an, dass sich die Erwärmung seit 1970 beschleunigt. Die durchschnittliche Differenz zwischen Mitte des 20. Jahrhunderts und 2011 beläuft sich gemäss den Daten auf 0,51°.
Ein Gerichtsurteil aus Großbritannien verunsichert Fotografen: Danach kann ein Foto dann Urheberrechte Dritter verletzen, wenn es die geistige Schöpfung des Vorbildes kopiert. So entschied das Londoner Patentgericht. Weiter...
Die letzte Fabrik für Baskenmützen in Frankreich ist pleite. Das Handelsgericht im südwestfranzösischen Pau ordnete am Dienstagabend ein Insolvenzverfahren für drei der fünf Firmen an, aus denen sich der Baskenmützen-Produzent Béatex zusammensetzt. Die Firma hat sich auf die Herstellung von Bérets für verschiedene Armeen spezialisiert: Sie hatte aber auch modische Traumgebilde für die Damenwelt im Sortiment; sie annoncierte auf ihrer Website «les coiffes haut de gamme à la Française».
Die Produktion von Baskenmützen im südwestfranzösischen Ort Oloron-Sainte-Marie an der Grenze zu Spanien hat eine lange Tradition; die Firma Béatex geht auf das Jahr 1840 zurück. Bei Béatex arbeiteten zuletzt 45 Angestellte.
In der Schweiz sind bisher für 27 Tier-, Pflanzen- und Pilzgruppen Rote Listen erstellt worden. Das Bundesamt für Umwelt (Bafu) hat nun eine Synthese dieser Listen erstellt und eine Lagebeurteilung für rund 10 000 der 46 000 bekannten, in der Schweiz vorkommenden Arten vorgenommen. Demnach sind 36 Prozent der untersuchten Arten gefährdet. 3 Prozent gelten als in der Schweiz ausgestorben – etwa ein Pflänzchen namens Bodensee-Steinbrech oder ein Singvogel namens Orpheusgrasmücke. 5 Prozent der Arten sind vom Aussterben bedroht, darunter der Vogel Rotkopfwürger und der Fisch Apron. 11 Prozent gelten als stark gefährdet, 17 Prozent als «verletzlich».
TagesAnzeiger/online
The Beauty of Gemina eine Wave-Rock-Band mit elektronischem Einschlag . Michael Sele ist der Kopf und Sänger. Von weitem ist der Sarganser an den schneeweissen Haaren zu erkennen, die wie Trauerweidenzweige über das schmale Gesicht fallen. Die Haare sind übrigens echt. Michael Sele hat sie von seiner holländischen Grossmutter geerbt.
Der Erreger war in den vergangenen Monaten bei Rindern und Schafen in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Hessen und Schleswig-Holstein aufgetreten. Die Meldepflicht für Labore solle den Veterinärbehörden einen Überblick über das Krankheitsgeschehen verschaffen, um Bekämpfungsmassnahmen ergreifen zu können. Der Bundesrat muss der Massnahme zustimmen. Für den Menschen geht vom Schmallenberg-Virus nach Angaben des Ministeriums nach bisherigen Erkenntnissen kein Gesundheitsrisiko aus. Das Virus kann Rinder, Schafe und Ziegen befallen, übertragen wird es durch Insektenstiche. Bei trächtigen Tieren drohen Frühgeburten und erhebliche Schäden bei Neugeborenen.
NZZ/online
Die Schweiz ohne Steinböcke kann sich heute niemand mehr vorstellen. Die heute lebenden Tiere stammen allesamt von Gründertieren aus einem einzigen Bestand in Italien ab. Inzucht könnte die Tiere nun aber schwächen und sie langfristig erneut aussterben lassen. Weiter...
Im Bundestag ging erstmal nichts mehr: Eine Flut an E-Mails verstopfte die digitalen Kommunikationswege. Und das alles nur, weil Babette Schulz versehentlich eine Mail "an alle" geschickt hat. Dann kam ein Schneeballsystem in Gang. Zuletzt sprach die IT-Technik ein Machtwort. Weiter ...
Der Absturz der russischen Marssonde «Phobos-Grunt» erinnert daran: Auch hoch über der Erde gibt es Probleme mit dem Müll. Unaufhörlich kreisen alte Satelliten, abgebrannte Raketenstufen und andere Trümmer um den Planeten. 22 000 Objekte sind laut Nasa grösser als zehn Zentimeter. Der Schrott gefährdet Satelliten, denn im Durchschnitt rasen die Gegenstände in tiefen Orbits mit einer Geschwindigkeit von sieben Kilometern pro Sekunde um die Erde. Mehrere Methoden könnten in Zukunft Abhilfe schaffen – darunter eine neuartige mit einem Ionenstrahl. Weiter...
Die Klimaerwärmung hat die Zahl der Männchen der gefährdeten Suppenschildkröten nicht wie befürchtet dezimiert. Das berichten britische Forscher um Lucy Wright im Fachmagazin «Proceedings B». Bei vielen Arten schlüpfen umso mehr Weibchen aus den Eiern, je wärmer es ist. Der Trend zu höheren Temperaturen lässt befürchten, dass es eines Tages nicht mehr genügend Männchen geben könnte, um eine grosse genetische Vielfalt aufrechtzuerhalten. Die Analyse von mehr als 800 kleinen Schildkröten einer Population in Zypern ergab, dass mindestens 28 verschiedene Männchen mit 20 Weibchen Nachwuchs gezeugt hatten. Das Verhältnis von 1,4 Männchen je Weibchen war unerwartet gross. Dies lasse vermuten, dass die Männchen den negativen Effekt des Klimawandels wegpuffern können.
TagesAnzeiger/online
Weil ihr Gehirn durch ein Antibiotikum geschädigt worden ist, sind im November 2011 im Freizeitpark Connyland in Lipperswil zwei Delphine Shadow und Chelmers verendet, wie die Thurgauer Staatsanwaltschaft am Montag mitteilte. Um die Todesursache zu klären, gab die Staatsanwaltschaft Thurgau ein Gutachten beim Institut für Veterinärpathologie der Universität Zürich in Auftrag. Am Montag wurden die Ergebnisse bekanntgegeben. Gegen zwei Tierärzte wurde eine Untersuchung eröffnet. Weiter...
Swisscom TV verwandelt mit einer App das iPad in eine Fernbedienung. Swisscom TV lanciert in den kommenden Wochen eine kostenlose App fürs iPad, die als TV-Guide und Fernbedienung dient. Dies schreibt das Unternehmen in einer Medienmitteilung. Jörg hatte doch Recht. Weiter...
Nürnberg wird zum Mekka der Barbie-Fans: Das Nürnberger Spielzeugmuseum hat die nach eigenen Angaben grösste Barbiepuppen-Sammlung im deutschsprachigen Raum erworben. Die Sammlung umfasse rund 1600 Barbies und Kens.
Dazu gehören zahlreiche Barbie-Accessoires, vor allem modische Puppenkleider. Das Spielzeugmuseum habe den Puppenfundus von einer privaten Sammlerin erworben, die sich aus Altersgründen davon trennen wollte, sagte Matthias Henkel, der Chef der Nürnberger Museen am Montag vor den Medien.
Johnny Otis (John Veliotes) * 28. Dezember 1921 in Vallejo, Kalifornien; † 17. Januar 2012 in Los Angeles, 1994 wurde er in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen und erhielt den Pioneer Award der R&B Foundation. 2000 wurde er außerdem Mitglied der Blues Hall of Fame.
Nachdem zwei Forscherteams unabhängig voneinander Vogelgrippeviren so verändert hatten, dass sie für Frettchen und wahrscheinlich auch für Menschen hochansteckend sind, wurden die Forscher mit harscher Kritik konfrontiert. Ein so gefährliches Virus hätte nie geschaffen werden dürfen, hiess es. Am Freitag haben die beiden Teamleiter gemeinsam mit 37 anderen Forschern – die ähnliche Forschung betreiben – eine Erklärung abgeben. Darin hiess es, dass die Arbeit für zwei Monate unterbrochen werde. Man habe eingesehen, dass Regierungen und Organisationen Zeit brauchten, um Lösungen zu finden im Umgang mit Chancen und Risiken dieser Forschung, heisst es in der Erklärung. Weiter...
Bei einem traditionellen Stiertreiben in Ostspanien ist am Samstag ein 45-jähriger Besucher von einem der Tiere aufgespiesst und getötet worden.
Dem Tier waren zuvor eine brennende Paraffinkugeln auf die Hörner gesetzt worden. Dies teilte Jose Vicente Torres mit, der Gemeindepräsident von Navajas im Hügelgebiet nördlich von Valencia. Das Ritual der «toros embolados» wird bei vielen Volksfesten im Osten und Nordosten Spaniens praktiziert. Die Stiere werden durch die Flammen oder Feuerwerkskörper auf ihrem Kopf gereizt und rennen in Panik los.