Auch der zweite Test des Teilchenforschungszentrums Cern in Genf scheint Einstein zu widerlegen: Die Neutrinos waren demnach schneller als die Lichtgeschwindigkeit.
Hühner eines McDonald's-Zulieferers wurden brutal gequält: Aufnahmen zeigen unter anderem, wie den Tieren die Schnabelspitze abgebrannt wird. Der Fast-Food-Gigant reagiert.
Nach der Veröffentlichung schockierender Bilder zu Tierquälerei auf einer Hühnerfarm in den USA hat die Fast-Food- Kette McDonald's dem Zulieferer gekündigt. TagesAnzeiger/online
Soziale Medien sind doch etwas Schönes: Man kann jeden an seinem Leben teilnehmen lassen und auch etwas über andere erfahren. Auch Firmen nutzen Facebook & Co. zunehmend zur Kundenbindung. Doch wer fragt, bekommt auch Antworten – und nicht immer die, die man gerne hören würde. Weiter...
Girls aus San Francisco
Ihre Stücke sind hochgradig einnehmend. Pop mit Folk-Anklängen, in ihrer Harmoniesucht erinnern sie an die Beach Boys, im Entwickeln von Druck vielleicht an Elvis Costello.
Die Occupy-Aktivisten benutzen an ihren Versammlungen Handzeichen, um einen Konsens zu finden. Damit soll verhindert werden, dass die Lautesten das Gespräch dominieren. TagesAnzeiger/online
Das Oberlandesgericht Frankfurt wirft dem Hersteller Ferrero vor, irreführende Angaben zu Vitaminen und Nährwert der Schokocreme zu machen. Ferrero darf die Aufkleber in der bisherigen Form nicht mehr verwenden. Das Urteil in zweiter Instanz ist allerdings noch nicht rechtskräftig. Der klagende Bundesverband der Verbraucherzentralen hatte moniert, dass auf dem Etikett für die Prozentangaben des täglichen Bedarfs unterschiedliche Grundmengen herangezogen wurden. So wurden die Tagesanteile für Fett oder Kohlenhydrate auf eine Portion von 15 Gramm bezogen, während die in einer anderen Farbe gedruckten Vitamin- und Mineralstoffanteile aus 100 Gramm errechnet wurden.
TagesAnzeiger/online
Leicht erhöhte Werte von Jod 131 über Teilen Europas hatten die Internationalen Atomenergiebehörde alarmiert. Nun scheint die Quelle gefunden: ein Produzent radioaktiver Medizinprodukte in Ungarn. Weiter...
Abschnallen, bitte, und zum Geldautomaten! Bei einem Zwischenstopp in Wien befahl die Crew einer Comtel-Air-Maschine den Passagieren plötzlich, 20.000 Pfund zusammenzukratzen. Grund für die Bettelaktion: Das nötige Benzingeld fehlte. Weiter...
Agnes Obel kommt aus Kopenhagen und lebt seit 2005 in Berlin. 2009 verwendete die Deutsche Telekom ihren Song «Just So» in einem Werbespot. Das verlieh Obels Karriere einen Kick inklusive Plattenvertrags. Obel behielt die Ruhe. Dadurch setzt sie sich im dicht besetzten Feld der nordischen Frauen mit Klavierkünsten deutlich ab. Ane Brun? Frida Hyvönen? Verglichen mit Obel die reinsten Punks! Für klassische nordische Elegie ist Obel momentan die erste Adresse.
Trotz verschärften Abgasvorschriften und neuen Autokatalysatoren, trotz der Sanierung von Heizungsanlagen und der Nachrüstung von Kehrichtverbrennungsanlagen herrscht in Innenstädten immer noch dicke Luft. Vor allem in den Wintermonaten steigen die Gehalte an Stickoxiden und anderen Schadstoffen auf für die Gesundheit bedenkliche Werte. Nun wollen Materialforscher das Problem mit Zement, Wandfarben und anderen Baustoffen angehen, die eine spezielle Form des Minerals Titandioxid enthalten. NZZ/online...
Tierkommunikatoren sagen, sie könnten via Telepathie einen Dialog zwischen Haustier und Mensch herstellen. Ein Versuch mit Büsi Strifeli förderte Verblüffendes zutage. Weiter...
Über ein Jahrhundert galt ein Metall-Zylinder in Frankreich als internationale Messeinheit für ein Kilogramm. Nun hat sich das Gewicht des Prototyps verändert – und stellt Experten vor ein Rätsel. Weiter...
Seit Jahren fehlt in Deutschland ein flächendeckendes Frühwarnsystem für Katastrophen. Doch das soll sich nun ändern: Forscher wollen in Zukunft mit Auto-Hupen die Bevölkerung vor Bedrohungen warnen. Weiter...
Offshore-Windparks droht der Kollaps, denn die Stromnetze an Land werden nicht schnell genug ausgebaut. Mit einem Brandbrief an die Bundesregierung warnt der Netzbetreiber Tennet vor einem völligen Scheitern des Projekts, das zentral für die Energiewende von Angela Merkel ist. Weiter...
Die Erde hat einen massiven Handelsüberschuss mit sich selbst. Das hat einen einfachen Grund.
Solange wir keinen Handel mit Ausserirdischen betreiben, muss die Summe aller Exporte und aller Importe null ergeben, lautet ein beliebter Spruch von Ökonomen. Er ist von grösster Aktualität. Das Ungleichgewicht der Weltwirtschaft wird zu einer Bedrohung. Die Welt ist nämlich in zwei Lager gespaltet, in Export-Champions wie China, Deutschland, Japan und die Schweiz und in notorische Importeure wie die USA, Grossbritannien, Frankreich und Spanien. TagesAnzeiger/online...
Zum dritten Mal in Folge ist die Safran-Ernte im Walliser Dorf Mund unterdurchschnittlich ausgefallen. Anstelle der 2 Kilogramm, die es normalerweise gibt, hatten die Bauern Mühe, überhaupt ein Kilogramm zusammenzubringen. Warum die Safranernte in den letzten drei Jahren rückläufig ist, ist unklar. Denn in diesem Jahr seien die Voraussetzungen eigentlich gut gewesen, sagte ein Vertreter der Safranzunft am Montag auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. NZZ/online
Bio-Gemüse, frischer Fisch. Das alles direkt vom Dach. Drei Berliner planen zwischen Autobahn und Industriegebiet die größte ökologische Dachfarm weltweit und sind schon jetzt Teil eines globalen Trends. Weiter...
Japanische Forscher haben nachgemessen: Die Belastung der Böden in Fukushima und anderswo mit dem gefährlichen Cäsium 137 ist bedrohlich hoch. Der Boden in weiten Teilen Ost- und Nordostjapans ist durch den Atomunfall in Fukushima mit radioaktivem Cäsium 137 stark verseucht worden. Das zeigt eine Studie im Fachmagazin «PNAS». Einzige Lösung: Dekontaminieren oder sperren. Weiter...
Der Boden ist eines der kostbarsten Güter der Menschheit. Ohne diese lebendige Haut der Erde gäbe es für Pflanzen, Tiere und Menschen kein Überleben. Aber auf allen Kontinenten wird diese endliche Ressource zunehmend strapaziert. Oft leidet der Boden auch unter Erosion, Verdichtung sowie der Belastung mit Schwermetallen und organischen Schadstoffen. Denn während der Entwicklung von Industrie, Verkehr und Landwirtschaft wurde im letzten Jahrhundert häufig sorglos mit umweltgefährdenden Stoffen umgegangen. Weiter...
Der Wandel von einer nacht- zu einer tagaktiven Lebensweise hatte weitreichende Folgen für das Sozialverhalten unserer Vorfahren: Sie schlossen sich zu Gruppen zusammen. Die Gruppe bot Schutz vor Raubtieren, die tagsüber umherstreiften. Nachts konnte man allein im Schutz der Dunkelheit jagen. Zu diesem Schluss kommen britische Anthropologen im Magazin «Nature». Er basiert auf Modellen, die sie aus Daten über die soziale Organisation von heute lebenden Primatenarten entwickelt haben. Der Wandel fand vor 52 Millionen Jahren statt.
Im Freizeitpark Connyland in Lipperswil ist am Sonntagnachmittag erneut ein Delphin gestorben.
Nach ersten Untersuchungen durch einen Tierarzt wird eine Vergiftung nicht ausgeschlossen, wie die Polizei mitteilte. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eröffnet.
Klein, aber oho! Die Industrie schwört auf Nanopartikel als neuen Wunder-Werkstoff. Doch Umweltexperten warnen jetzt vor den Gefahren: Forscher haben gezeigt, dass die Kleinstteilchen das Wachstum von Algen hemmen - und die bilden die Basis für fast alles Leben im Wasser. Weiter...
Für einmal sind sich Schulmediziner und Homöopathen einig. Unabhängig von den Diskussionen um die Wirksamkeit der hoch verdünnten Arzneien ist für beide Seiten klar: Homöopathische Grippeimpfungen gibt es nicht. Weil sie in Apotheken, Drogerien oder im Internet dennoch angepriesen und verkauft werden, warnt Swissmedic nun explizit vor diesen sogenannten homöopathischen Grippeimpfungen. «Solche Empfehlungen sind irreführend und können Patienten massiv gefährden» Weiter...
Polnische Forscher haben herausgefunden, dass Saatkrähen die Walnuss in ganz Zentraleuropa verbreitet haben. Die Krähen neigten dazu, die Nüsse zu verstecken. Tun sie das in gepflügten, später nicht mehr bewirtschafteten Feldern, können die Samen auskeimen. («Proceedings B online»)
Der spanische Feuerstier-Brauch bleibt populär, ist aber dank Protesten etwas entschärft worden.
Ab dem kommenden Jahr sind Stierkämpfe in ganz Katalonien verboten. Stiertreiben mit Feuerstieren bleiben jedoch weiterhin erlaubt. Dagegen laufen Tierschutzorganisationen Sturm.
Als Ursache des weltweiten Bienensterbens gelten viele Faktoren, die alle zusammen die Überlebensfähigkeit der Honigproduzenten vermindern. Möglicherweise schaden den Tieren auch noch manche Substanzen erheblich, mit denen man sie eigentlich vor Erregern schützen will. Denn laut Untersuchungen zweier Forscher der University of Maryland erhöht die Verfütterung des Antibiotikums Oxytetrazyklin die Todesrate bei Bienen, die gleichzeitig mit gängigen Mitteln gegen Milben behandelt wurden. Das Antibiotikum wird vor allem in den USA flächendeckend zur Desinfektion der Bienenstöcke verwendet – meist zeitgleich mit den Milbenmitteln. Weiter...