Brühkessel der Weltmeere: Die Temperatur im Nordosten des Atlantiks ist in Folge des Klimawandels deutlich gestiegen. Fischarten aus dem Süden verbreiten sich in den wärmer werdenden Regionen. Jetzt haben Forscher das Ausmaß der Wanderungen unter Wasser ermittelt. Weiter...
Heute sah ich einen Raubvogel im Teltowkanal, der wild im Wasser mit den Flügel schlug. Er schaffte es nicht ans Land zu kommen. Was tun? Ich rief bei der Polizei an. "Wie ein Raubvogel im Wasser? Der fliegt doch in der Luft!" Und was soll die Polizei da machen? O.K. Ich spreche mal mit der Wasserschutzpolizei."
Nun stand ich mit dem Hund auf der Brücke und beobachtete den Vogel. Mit der Zeit fand er einen Ast der über dem Wasser hing. Daran zog er sich langsam hoch und schaffte es ans Ufer. Eine Passantin mit Hund kam vorbei. Ich erzählte ihr von dem Vogel und zeigte ihn ihr, als ein Wagen vom technischen Hilfsdienst vor uns hielt. Sie fragten nach dem Vogel. Als ich ihn den Vogel zeigen wollte, war er weg. Einer der Männer kletterte die Böschung runter und suchte nach den Vogel. Er blieb verschwunden.
Superheavy
Es spielen: der alternde Dandy Mick Jagger, der englische Gitarrist und Produzent David A. Stewart und A. R. Rahman, der führende Filmkomponist Indiens. In der zweiten Reihe stehen die britische Soulsängerin Joss Stone, eine grosse Stimme, die noch nach einer eigenen Nische sucht, und der Jamaikaner Damian Marley, ein respektabler Rapper und Repräsentant einer Reggae-Dynastie.
Eine Nacktschnecke hat den Verkehr in der deutschen Stadt Bayreuth gestört. Laut Polizei fiel gestern eine Ampel an einer Kreuzung bei der Universität aus – Automobilisten kamen nur noch im Schneckentempo voran. Ein Techniker fand heraus: Eine Schnecke war durch ein Loch an der Ampelsteuerung ins Innere gekrochen. Ihre Schleimspur auf der Elektronik verursachte einen Kurzschluss. Die Ampel wurde repariert – für die Schnecke kam aber jede Hilfe zu spät.
Mit New Ordos wollte die chinesische Regierung ein Vorzeigeprojekt mitten in einer unwirtlichen Gegend schaffen. Doch die Retortensiedlung, die Platz für 300'000 Menschen bieten würde, verkommt zur Geisterstadt. Weiter...
40 Prozent aller Wälder in der Schweiz bieten direkten Schutz vor Naturgefahren wie Lawinen, Steinschlag, Murgänge oder Hochwasser. Vor allem in den Alpen sind Schutzwälder von unschätzbarem Wert und werden deshalb gezielt gepflegt.
Gebirgswälder schützen auch dann meist gut vor Naturgefahren, wenn sie nicht bewirtschaftet werden - zumindest in einem Beobachtungszeitraum von 20 Jahren, wie eine Studie am WSL- Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) zeigt. Weiter...
In Europa enden jedes Jahr fast 90 Millionen Tonnen Lebensmittel im Abfall. Das teilte die EUKommission gestern mit. Jeder EU-Bürger werfe pro Jahr durchschnittlich 179 Kilogramm Obst, Gemüse, Fleisch und andere Nahrungsmittel ungegessen in die Tonne. Die Kommission macht zum Tag der Lebensmittelsicherheit auf das Problem aufmerksam. Sie setzt nicht nur auf einen bewussteren Umgang mit Lebensmitteln, sondern auch darauf, sie effizienter zu verpacken. Laut einer von der EU finanzierten Studie gehen 42 Prozent aller weggeworfenen Lebensmittel auf das Konto der privaten Haushalte. 39 Prozent landen bei den Herstellern im Müll, 14 Prozent in der Gastronomie und 5 Prozent bei den Einzelhändlern. Schuld an der Verschwendung seien unter anderem Überproduktion, falsche Lagerung oder schlechte Einkaufsplanung der Konsumenten.
(SDA)
Lachen vertreibt nicht nur Sorgen, sondern dämpft anscheinend akute Schmerzen. Das fanden britische Forscher mit Hilfe einiger tapferer Probanden heraus. Die konnten zwar lustige Filmchen sehen, mussten dabei aber Kälte und Druck standhalten. Weiter...
Laura Marling die neue, spektakuläre Stimme des britischen Folk. Gerade weil sie das akustische Tingeltangel aus der Überlieferung in eine kunstvolle Rockmusik übersetzt.
Die 21-jährige englische Folksängerin beweist mit ihrem dritten Album eine erstaunliche musikalische Reife.
Zwei amerikanische Forscherteams, eines von der University of Berkeley und eines von der benachbarten Stanford University versuchen, die menschliche Haut für Roboter nachzubauen. Damit könnten die Maschinen in Zukunft eine Art Selbstwahrnehmung bekommen. Weiter...
In Europa betrinkt sich jeder fünfte Erwachsene nach WHO-Angaben mehr oder weniger regelmässig. Wie es in einer Erklärung bei der europäischen WHO-Regionalkonferenz in Aserbaidschans Hauptstadt Baku heute hiess, würden im Durchschnitt in Europa jährlich pro Person 9,24 Liter reinen Alkohols konsumiert. Weiter...
Die Fischerei in der Tiefsee ist nach Ansicht von Meeresforschern wirtschaftlich und ökologisch unrentabel. Tiefseefischerei könne grundsätzlich nicht nachhaltig betrieben werden. Weiter...
Unsere innere Uhr folgt den Gesetzmäßigkeiten der Natur. Dabei spielt Licht eine besonders wichtige Rolle. Ein blinder Höhlenfisch verblüfft Chronobiologen: Auch er folgt einem bestimmten Zeitrhythmus und kommt ganz ohne optische Reize aus - dafür braucht er aber regelmäßig Futter. Weiter...
Stare lieben die milden Nächte Roms. Nachdem sie den ganzen Tag auf den Feldern ausserhalb der Stadt verbracht haben, kehren sie in der Abenddämmerung in Italiens Metropole zurück, deren Palazzi, von der Sonne aufgeladene Akkus, nun ihre Wärme abgeben. «Am Abend gruppieren sich die Stare zu 5000 Vögeln und mehr», erzählt Giorgio Parisi. Man erkenne die Schwärme schon aus zehn Kilometern Entfernung: eine Wolke, die näher kommt, schwarz gepunktet von Flügeln. Aber es ist keine Kugel, die da durch die Luft rollt. «Die Form ist eher die eines Pfannkuchens mit ausgefranstem Rand.» Weiter...
Die Forschern des Mayo Clinic College of Medicine in Rochester haben Katzen mit einem Affen-Gen bestückt, welches sie vor der Katzen-Immunschwäche schützen soll. Diese ist mit dem Aids-Virus verwandt. Langfristiges Ziel ist eine Therapie für HIV-Patienten. Weiter...
In der südfranzösischen Atomanlage Marcoule gab es am Montag eine Explosion. Es habe einen Toten gegeben, teilte die französische Atomaufsicht (ASN) mit. Vier weitere Personen seien verletzt worden, eine davon schwer. Strahlung ist laut ASN und der örtlichen Polizei nicht ausgetreten. Die Behörden richteten dennoch eine Sicherheitszone ein, falls noch Radioaktivität entweichen sollte. Weiter...
Er strandete in Neuseeland, weit entfernt von seiner Heimat und wurde zu einem weltweiten Medienphänomen. Wenige Tage nach seiner Freilassung fehlt jede Spur von Kaiserpinguin Happy Feet. Das GPS-Signal verstummte. Weiter...
Weit verbreitet ist der Volksglauben, dass Pilze bei Vollmond besonders zahlreich gedeihen würden. Dieser Mythos ist nun in einer wissenschaftlichen Langzeitstudie widerlegt worden. Sie zeigt, dass Pilze unabhängig von Mondphasen wachsen. Weiter...
Der September ist der Monat, der die Jägerherzen höher schlagen lässt. In den Bergkantonen erwarten die Waidmänner die Eröffnung der Hochjagd auf Hirsche und Gämsen mit Ungeduld. Noch begehrter sind die an sich geschützten Steinböcke, von denen es in der Schweiz heute in genau beobachteten Kolonien eine stabile Population gibt. Um die Zahl des sogenannten Steinwilds nicht weiter ansteigen zu lassen, werden jährlich eine Anzahl Tiere zum Abschuss für die Jäger freigegeben. Das sind in der Regel knapp 10 Prozent des Bestands einer Kolonie. Im Wallis werden so pro Jahr etwa 400 bis 450 Tiere zur Strecke gebracht, in Graubünden 500. Weiter...
Lisa Ekdahl ist in Mariefred als Tochter eines Kernphysikers und einer Grundschullehrerin mit zwei Schwestern aufgewachsen.
1994 wurde Lisa Ekdahl mit 23 Jahren in Schweden mit ihrem Debüt-Album und dem #1-Hit Vem Vet (Who Knoffs) auf einen Schlag zum Star. Die Platte verkaufte sich eine halbe Million Mal. Lisa erhielt dafür drei schwedische Musikpreise. Sie wurde u.a. als beste Künstlerin ihres Landes ausgezeichnet.
Eine Lampe anknipsen statt eine Pille einnehmen, das klingt seltsam. Bis anhin setzt man Licht nur als Therapie gegen diverse Hauterkrankungen oder Winterdepressionen ein. Ein Diabetiker, der mit Licht seinen Insulinspiegel reguliert, oder ein Blinder, der durch Lichtzufuhr wieder gewisse Seherlebnisse bekommt – das klingt nach Science-Fiction. Doch neuere Forschungsergebnisse lassen hoffen, dass solche neuartigen Lichttherapien in absehbarer Zeit angewendet werden können. Weiter...
La Cherga ist eine multikulturelle Truppe, deren Mitglieder aus Kroatien, Bosnien, Mazedonien und Jamaika kommen. Ihr als Flickenteppich bezeichneter Sound, ein Stilmix aus Dub, Balkanbrass, Jazz und Elektonik,. Adisa Svekin führt die Band dank ihrer aussergewöhnlichen Stimme in eine neue Ära.
Die Wissenschaftler um Kateryna Makova von der Pennsylvania State University haben das Erbgut der Przewalski-Wildpferde analysiert und kommen zu einem überraschenden Schluss: Die Tiere sind offenbar doch keine direkten Vorfahren der heutigen Hauspferderassen. Nun muss die Wissenschaft das Bild über die Evolution der Pferde neu überdenken. Weiter...
In Googles gigantischen Rechenzentren laufen die Suchanfragen der Welt zusammen, aber auch Youtube-Videos, Gmail und Google+. Wie das Unternehmen nun der Lokalzeitung «Mercury News» verraten hat, wurden dabei im letzten Jahr 2,26 Milliarden Kilowattstunden verbraucht. Das entspricht etwa dem Bedarf einer Grossstadt. Bisher war der Stromverbrauch ein gut gehütetes Geheimnis.
Das Meereis in der Arktis ist in diesem Sommer auf einen neues Minimum zusammengeschmolzen. Die Negativmarke sei am Donnerstag mit 4,24 Millionen Quadratkilometer erreicht worden, teilte die Universität Bremen am Freitag mit. Weiter...
Die Schwanzfedern gewisser Kolibri-Arten vibrieren im Flug wie eine Windharfe. Die Töne der Federn können lauter sein als der Gesang der kleinen Vögel – und sie betören wohl die Weibchen, wie US-Forscher im Fachmagazin «Science» berichten. Einige Kolibris vollführen vor ihren Weibchen akrobatische Sturzflüge, wobei sie extreme Geschwindigkeiten erreichen. Viele dieser Arten spreizen während ihres Sturzflugs die Schwanzfedern, was ein lautes Geräusch erzeugt. Forscher um Christopher Clark von der Yale University glauben, dass klingende Schwanzfedern eine bisher übersehene Methode der Kommunikation bei Vögeln sein könnten.
TagesAnzeiger/online