Versteckspielen im Irrgarten, Konzerte im Heckentheater: In Weimars Russischem Garten haben Kinder wie Erwachsene ihren Spaß. Die Anlage ist längst nicht die einzige grüne Attraktion in der Goethe-Stadt. Für manch einen ist Weimar gar "ein Park, in welchem eine Stadt liegt". Weiter...
«Indie» ist ein inhaltsloser Begriff geworden. Das stimmt – fast! Denn es gibt Cake. Die haben eben ein Album veröffentlicht, das ohne jegliche finanzielle Beteiligung irgendeiner Plattenfirma entstanden ist. Aufgenommen hat die Band in einem Studio, das ausschliesslich mit Solarenergie betrieben wird
Schweizer Städte domestizieren ihren öffentlichen Raum.
In den Städten geniessen wir die Vorzüge der 24-Stunden-Gesellschaft, doch sobald uns Lärm und Littering stören, rufen wir nach dem Staat. Dieser antwortet mit Verboten, Wegweisungen und Bussen – und schiesst oft übers Ziel hinaus.
Ist das auch ein Modell für Deutschland? Weiter…
Die UBS und die Credit Suisse bieten in Asien eine Dienstleistung an, die scheinbar wenig mit der üblichen Geschäftstätigkeit der Grossbanken zu tun hat: Unterricht für die Kinder reicher Kunden.
Konkret bieten die Unternehmen Philanthropie-Nachhilfe für Millionäre der zweiten Generation in Singapur an. Damit sollen 18-25 jährige Töchter und Söhne vermögender Eltern auf wohltätige und gemeinnützige Aktivitäten sensibilisiert werden.
Für den Unterricht wählte die UBS eine prominente Lehrerin aus: Jane Goodall, britische Verhaltensforscherin, soll die jungen Erwachsenen auf moralisch korrekte Bahnen lenken. Die 77-Jährige untersucht seit den 60er Jahren das Verhalten von Schimpansen. Ihre Beobachtungen bescherten der Wissenschaft wertvolle Rückschlüsse auf das Verhalten der Vormenschen. Am 30. Juni gab Goodall ihre erste Unterrichtsstunde. Ob weitere folgen werden, ist zurzeit nicht bekannt.
TagesAnzeiger/online
In London konnte ein Kriminalfall nach 132 Jahren abgeschlossen werden. Nun ist zweifelsfrei belegt, dass im Jahr 1879 eine Hausdame ihre Chefin, eine reiche Witwe, ermordete. Gute alte Detektivarbeit, historische Aufzeichnungen und moderne Technik führten zu dem Ergebnis. Weiter…
Klima paradox: Die Atmosphäre enthält immer mehr Kohlendioxid, doch die Temperaturen sind bis 2008 nicht gestiegen. Forscher erklären das Phänomen nun ausgerechnet mit der Verbrennung schmutziger Kohle in China. Vor allem der darin enthaltene Schwefel kompensiert demnach den Treibauseffekt. Weiter…
Als Alexander der Grosse 300 vor Christus ein paar gelbe Früchte von seinen Persien-Feldzügen ans Mittelmeer brachte, hatte er nicht nur viele Schlachten gewonnen und seinen Ruhm als Feldherr begründet, sondern auch den Triumphzug der Zitrusfrucht eingeleitet.
Im spanischen Elche wurde die alte Zitrusfrucht Yuzu wieder entdeckt. Die Japaner schätzen derweil schon seit 1000 Jahren ihr Aroma und nehmen gerne entspannende Yuzu-Bäder. Weiter…
Mit einem Großaufgebot sucht die bayerische Polizei nach drei verlorenen Geldkoffern. Die Behälter mit rund einer Million Euro waren am Morgen aus einem Geldtransporter verschwunden. Bei dem Fahrzeug hatte sich offenbar auf der Autobahn eine Tür geöffnet. Weiter...
Egal ob Chihuahua oder Golden Retriever - wer seinen Hund mit auf die Nordseeinsel Spiekeroog nehmen will, der muss tief in die Tasche greifen. Einmal Hin- und Rückfahrt für den Lieblingsvierbeiner kosten 27,60 Euro - genau so viel wie das Ticket für einen Erwachsenen. Weiter...
Japanische Wissenschaftler haben ein riesiges Vorkommen von Seltenen Erden auf dem Meeresboden des Pazifiks entdeckt. Den Schätzungen der Experten zufolge handelt es sich um eine Lagerstätte von rund 100 Milliarden Tonnen dieser begehrten Rohstoffe. Die Metalle sollen sich in einer Tiefe von 3500 bis 6000 Meter befinden und ein Gebiet von mehr als elf Millionen Quadratmeter umfassen. Die High-Tech-Industrie benötigt die Rohstoffe zur Herstellung von Handys, Elektroautos oder auch Solarzellen. Weiter...
EINE MUSIKALISCHE REISE INS HERZ VON MALI 1. Teil
Desert Blues vereint Musiker verschiedener Volksgruppen. Habib Koité, Afel Bocoum und das Tuareg-Frauen-Ensemble Tartit, drei der bekanntesten Musiker des Landes, beteiligen sich an dieser Aktion. Desert Blues greift die vielfältigen musikalischen Wurzeln des afrikanischen Landes auf und kämpft für ein friedliches und vereintes Mali.
Regie: Michel Jaffrennou
ARTE Juni 2007
Die Hundeguetsli-Bäckerin Eva Guderjahn in Zürich hat mehr als zwei Dutzend Hundeguetsli-Sorten kreiert. Ein Favorit vieler ihrer Kundinnen und Kunden sind die Hoppel-Häschen.
Die Zutaten
150 g Urdinkelmehl
50 g Hirse- oder Haferflocken
50 g Leberwurst
1/2 Apfel, gerieben
Wasser
Daraus einen festen Teig kneten und etwas kühl stellen. Nun mit einem Häschen-Förmchen Plätzchen ausstechen. Sie können natürlich auch andere Ausstechformen (Knochen, Sternchen, Herzchen) verwenden. Etwas trocknen lassen und wie übliche Weihnachtsguetsli backen. Zwei Tage an einem luftigen Ort trocknen lassen.
Der vor knapp zwei Wochen im Unterengadin erstmals gesichtete Bär hat sich erneut bemerkbar gemacht. Im Val S-charl hat er mindestens fünf Schafe gerissen. Dies bestätigte der zuständige Wildhüter Curdin Flurineth am Wochenende gegenüber mehreren Medien. Das aus Norditalien eingewanderte Jungtier hatte bereits vorher in Susch und Lavin Schafe verletzt und erlegt. Ob es sich beim Bären um das gleiche Tier handelt, das sich vor ziemlich genau einem Jahr in der gleichen Gegend herumtrieb, wird eine DNA-Analyse zeigen, die allerdings laut «SonntagsZeitung» erst in einigen Wochen vorliegen soll.
TagesAnzeiger/online
Ein Riss in einer Pipeline hat zu einer Ölkatastrophe am Yellowstone geführt. Der Zeitpunkt hätte nicht schlechter sein können, meinen die Einsatzkräfte vor Ort: Der Fluss im Westen der USA führt gerade Hochwasser. Weiter...
Wenn alles glattgeht, ist Brooke Fraser «Something in the Water» auf dem besten Weg zum Sommerhit – ein eingängiger, nach Sandalen und lauen Nächten duftender FeelGood-Song. Die 27-jährige Neuseeländerin hat aber noch mehr drauf. Elegante Anspielungen an Joni Mitchell, Paul Simon und den New-Folk machen ihr Album «Flags» zu einer delikaten Ohrenweide
Am Morgen des 3. Juli weckte Morrisons Freundin Pamela Courson den Sänger in ihrer Pariser Wohnung, weil er schwer atmete. Sie stellte ihn unter die Dusche, wo er sich erbrach und aus der Nase blutete. Anstatt die Ambulanz zu rufen, holte sie sich telefonisch Rat bei ihrem Drogendealer und Freunden, die dann den Notruf absetzten. Morrison starb wenige Minuten, bevor die Rettung eintraf. Ob er heute noch leben würde, wenn Courson schneller geschaltet hätte, ist fraglich.
An Jim Morrisons Beerdigung nahmen gerade einmal fünf Leute teil - heute pilgern jährlich 1,5 Millionen Fans an sein Grab auf dem Pariser Friedhof Père Lachaise. Zehntausende werden es allein am Sonntag sein.
Beim Frauenfussball sind die Unterbrechungen wegen Fouls, Auswechslungen und Torjubels kürzer als bei den Männern. Wie Forscher der TU München berichten, dauert Torjubel bei Männern fast eine Minute, Fussballerinnen feiern nur halb so lang. Das Auswechseln dauert bei Männern mit 45 Sekunden fast 10 Sekunden länger als bei den Frauen. Und bei Fouls bleibt das starke Geschlecht im Mittel 30 Sekunden länger am Boden. Der Grund: Frauen nutzen die Unterbrechungen weniger für die Selbstinszenierung oder für taktische Manöver.
Greenpeace parodiert den Star Wars-Werbespot von VW, um den Konzern zu mehr Ökologie anzuhalten. Innert Kürze schaltete sich Lucasfilms ein und liess den Film auf Youtube löschen.
Terakaft heisst in der Tuareg-Sprache «Karawane» und symbolisiert den Pfad der Band, der Tradition und Geschichte mit Zukunftsvisionen verknüpft und in die Welt trägt. Ursprünglich stammt die Gruppe um Diara (guit, voc), seine Neffen Sanou (guit, voc) und Abdallah Ag Ahmed (guit, b, voc) sowie Perkussionist Tohandy aus der Regions-Hauptstadt Kidal, wo seit der Unabhängigkeit 1961 mehrere Aufstände ihren Ursprung hatten. Terakafts kreativer Stilmix ist Sprachrohr und Soundtrack einer jungen Generation weit über die Grenzen der Wüste hinaus.
Viele Vogelarten, die in der Schweiz vor sechzig Jahren heimisch gewesen sind, sind heute verschwunden. Dies dokumentiert ein neuer historischer Brutvogelatlas der Schweizerischen Vogelwarte Sempach. Die Entwicklung ist alarmierend. Weiter…
Der Flugverkehr beeinflusst das Wetter in der Nähe von Flughäfen. Die Maschinen pflügen Löcher oder ganze Kanäle in die Wolken und lassen sie abregnen oder abschneien, wie US-Forscher im Fachjournal «Science» berichten. Weiter...
Carlos Santana & John McLaughlin at the Montreux Jazz Festival 1993
Die Gitarristen John McLaughlin und Carlos Santana nahmen 1972 das legendäre Album «Love Devotion Surrender» auf. Nun eröffnen sie Heute das Montreux Jazz Festival mit einem gemeinsamen Konzert.
Drastische Kostenüberschreitungen und das Erdbeben in Japan haben den geplanten Versuchsreaktor Iter in Saint-Paul-lès-Durance in Südfrankreich in Schieflage gebracht
Die Reaktorunfälle von Fukushima haben das Vertrauen in die Kernenergie erschüttert. Zwar gibt es zahlreiche Länder, die auch nach der Katastrophe an der nuklearen Option festhalten wollen. Von einer Renaissance der Kernenergie spricht nach Fukushima aber kaum mehr jemand. Das neue Mantra lautet, die zukünftige Energieversorgung durch Massnahmen zur Effizienzsteigerung sowie durch einen konsequenten Ausbau der erneuerbaren Energien sicherzustellen. Weiter…
Ein Wels hat in einem Walliser Gewässer eine badende Frau attackiert, weil er sie vermutlich mit einer Beute verwechselte. Sie wurde in den Bauch gebissen und trug einen gehörigen Schrecken davon, wie der Kantonsbiologe Yvon Crettenand heute einen Bericht von Radio Rhône bestätigte. Der Fall sei ungewöhnlich, der Wels stelle normalerweise keine Gefahr für den Menschen dar.
Der Vorfall ereignete sich laut dem Radiobericht am vergangenen Dienstagabend in einem der Weiher der «Iles de Sion». Auf einem Foto auf der Homepage des Radios ist bei der Badenden eine deutliche Bisswunde auf dem Bauch zu sehen.
Wer bei einer Theatervorstellung einnickt und dann noch beim Schnarchen ertappt wird, hat normalerweise ein schlechtes Gewissen. Anders in London: Dort will eine Theatergruppe mit diesem Tabu brechen - und die vermeintliche Peinlichkeit ins Gegenteil wenden. Deshalb spielt sie ihre Zuschauer in den Schlaf. Weiter...
Auf der Rollbahn des New Yorker Kennedy-Flughafens haben etwa 150 Schildkröten für Verspätungen im Flugverkehr gesorgt. Demnach wollten die Tiere zum Strand, um dort ihre Eier abzulegen. Weiter...
Sexuell intakte Rüden passen nicht in unsere Gesellschaft – in Hundekreisen ist Kastration gang und gäbe. Oft nur wegen der Bequemlichkeit oder falscher Erwartungen der Besitzer. Weiter…
Steht nicht auf für mich, ich bin nur auf der Durchreise
Für «Things Have Changed» gab es 2001 einen Oscar. Der Sänger komplettierte damit seine eindrückliche Preissammlung. «Die Leute spinnen, die Zeiten sind fremd»
Im Klimaschutz sind technische Notlösungen nicht mehr tabu.
Der UNO-Weltklimarat (IPCC) will erstmals umfassend Methoden begutachten, die bewusst ins Klimasystem eingreifen. Umweltorganisationen warnen vor einem falschen Signal. Weiter…
Die Hauptperson sollte «Pansy» und das Buch «Trage Deine schwere Last» heißen. Doch die junge Schriftstellerin namens Margaret Mitchell (1900-1949) überlegte es sich noch einmal anders. Weiter...
Affen, die in Städte einwandern, meiden laute Gegenden. Das haben brasilianische Forscher bei Schwarzpinseläffchen festgestellt, die sie ein Jahr lang in einem Park der brasilianischen Stadt Belo Horizonte beobachtet haben. Die Affen zogen sich in den ruhigsten Teil des Stadtparks zurück, obwohl sie damit weiter von ihren Futterquellen entfernt waren, wie die Forscher in den «Biology Leders» berichten.
Forscher des Adolphe-Merkle-Instituts (AMI) in Freiburg/Schweiz haben einen künstlichen Angelköder geschaffen. Christoph Weder und Johan Foster vom AMI entwickelten das neuartige Material im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms «Intelligente Materialien». Das Material, das sie erfanden, wird im Wasser weich wie Kautschuk. Zieht man es wieder aus dem Wasser, wird es stocksteif. Um einen künstlichen Wurm herzustellen, wird ein Stück dieses Materials befeuchtet, in die Länge gezogen, in alle Richtungen verdreht und dann getrocknet. Im Wasser entwirrt sich die verdrehte Form – und windet sich wie ein richtiger Regenwurm am Anglerhaken. Für Angler ist die Erfindung aber nicht gedacht, sondern für die Spitzenmedizin.
TagesAnzeiger/online