Im Grundwasser der beschädigten Reaktoren 1 und 2 des zerstörten Atomkraftwerks Fukushima ist nach Angaben der japanischen Atomaufsichtsbehörde radioaktives Strontium entdeckt worden. Das gefährliche Element kann das Knochenmark schädigen und Leukämie auslösen. Weiter...
Joseph Mount und Oscar Cash singen wie die Vögelein.
Schon mal Möwen gesehen, die Autoscooter fahren? Im Video zu The Look düsen sie über den sandweißen Boden, bis die Funken stieben. Metronomy heißt die Band, die dazu ihren freundlich flötenden Pop spielt. Sonnig, verträumt, zeitlos. "Haha, träum' weiter", kreischen die Lachmöwen.
In Österreich stehen zwei Berggipfel zum Verkauf: Für 121.000 Euro seien die Spitzen des 2690 Meter hohen «Grossen Kinigat» und des 2600 Meter hohen «Rosskopf» zu haben, bestätigte der Bürgermeister der Osttiroler Gemeinde Kartitsch, Josef Ausserlechner.
Bis 2001 gehörten die Gipfel dem Staat. Dann gelangten die 1,2 Millionen Quadratmeter für 300'000 Euro in den Besitz der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG).
In Griechenland verkauft man Inseln, in Österreich die Berge.
Drei Monate nach Beginn der Atomkatastrophe nimmt die radioaktive Verstrahlung in Japan immer grössere Ausmasse an. Nun wurde auch in grünem Tee in Japans grösster Teeanbau-Provinz Shizuoka, das 370 Kilometer von Fukushima entfernt liegt, erhöhte radioaktive Strahlung gemessen.
Wie die Behörden in Shizuoka bekanntgaben, wurden in getrockneten Teeblättern aus dem Anbaugebiet Warashina in der Provinz Shizuoka 679 Becquerel pro Kilogramm an radioaktivem Cäsium festgestellt. Der offiziell erlaubte Grenzwert liegt bei 500 Becquerel.
Die Kreisverwaltung darf einem Hundebesitzer vorschreiben, wie viele der Tiere er halten darf. Das geht aus einem Urteil des Verwaltungsgerichts Koblenz (Aktenzeichen: 1 K 944/10.KO) hervor. Weiter...
Wasserspinnen müssen deutlich seltener aus ihrer Unterwasserbehausung an die Oberfläche als gedacht. Bisher galt die Annahme, dass sie etwa zwei bis dreimal in der Stunde Luft nachtanken. Tatsächlich können es die Tiere aber mehr als einen Tag in der von ihnen gebauten Luftglocke aushalten, hat ein deutsch-australisches Forscherduo beobachtet. Weiter...
Der im Elsass wohnende Feldhamster gilt in der Europäischen Union als Tierart «von gemeinschaftlichem Interesse». Die bedrohte Tierart wird aber nicht genügend geschützt. Wie die höchsten EU-Richter am Donnerstag in Luxemburg mitteilten, reichten die Schritte der Behörden bis 2008 nicht aus, um die Beschädigung oder die Vernichtung der Fortpflanzungs- oder Ruhestätten des Feldhamsters (lat. Cricetus Cricetus) tatsächlich zu verhindern.
Der Vorwurf lautete, dass Paris gegen das EU-Gesetz zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Pflanzen und Tiere verstossen habe.
Die bis zu einem Pfund schweren Feldhamster gibt es in Frankreich nur im Elsass. Sie sind von der technisierten Landwirtschaft und der Ausbreitung der Städte bedroht.
Einige epidemiologische Studien weisen darauf hin, dass der Konsum von grossen Mengen Koffein die Empfänglichkeit herabsetzt. So zeigte eine Untersuchung von 1993, dass Frauen, die täglich mehr als 300 Milligramm Koffein einnahmen, also mehr als etwa 5 Tassen Kaffee, pro Zyklus eine um 27 Prozent geringere Chance hatten, schwanger zu werden, als Frauen, die kein Koffein konsumierten. Solche Korrelationen beweisen zwar nicht, dass Koffein der Grund für die verminderte Fruchtbarkeit ist. Nun haben Forscher durch Versuche an Mäusen aber Hinweise für einen möglichen Wirkmechanismus gefunden. Weiter…
Australien ist im Kampf gegen den Klimawandel auf eine ungewöhnliche Idee gekommen: Die Regierung will Hunderttausende wilde Kamele töten lassen - weil sie die karge Vegetation zerstören, Dörfer stürmen und zu viel rülpsen. Weiter...
Der traurigste Tod in einem Western, untermalt mit «Knockin' On Heaven's Door». Szene aus «Pat Garrett and Billy The Kid».
Dylan ist Songschreiber, Musiker, Maler – und Schauspieler. Sein Debut als Leinwandheld gab er 1973 an der Seite von Kris Kristofferson und James Coburn im Western «Pat Garrett and Billy The Kid».
Im Zentrum Afrikas gründen fünf Staaten ein Riesenreservat – zum Wohl der Tiere und der Bevölkerung.
Nirgendwo in der Welt ist die Elefanten-Population dichter als am Chobe-Fluss: Auf einem Quadratkilometer Fläche leben hier durchschnittlich vier Elefanten – langfristig nachhaltig wäre vielleicht ein Achtel davon. Die Folgen des Gedränges sind mit blossem Auge wahrzunehmen. Die Vegetation am Chobe-Ufer sieht aus wie nach einem Napalmangriff: Innerhalb des Parks sei es mit der Artenvielfalt bereits schlechter bestellt als ausserhalb. Um eine Katastrophe abzuwenden, müssten die Dickhäuter allerdings keineswegs abgeknallt werden. Man muss den Elefanten nur wieder ihre traditionellen Wanderwege öffnen, die sich einst über Hunderte von Kilometern erstreckten. Weiter…
Fehlende Gurken- und Tomatenscheiben auf einem Brötchen haben im Berliner Stadtteil Wedding zwei junge Kundinnen einer Bäckerei in Rage gebracht. Sie drohten der Verkäuferin, sie «abzustechen».
Erst beschwerten sich die 19 und 20 Jahre alten Frauen lautstark über das gerade erworbene und ihrer Ansicht nach unzureichend belegte Brötchen, wie die Berliner Polizei mitteilte.
Danach ging eine von ihnen mit Faustschlägen auf die Verkäuferin los, bewarf sie mit der Backware und drängte sie mit Schlägen ins Gesicht in die hinteren Räume der Bäckerei. Die Verkäuferin flüchtete mit einer Kollegin in einen Kellerraum und alarmierte von dort die Polizei.
TagesAnzeiger/online
Wissenschafter fordern ein Umdenken beim Düngen und Verhaltensänderungen von den Konsumenten.
Nur ein Teil des Stickstoffs in Düngemitteln wird von Kulturpflanzen aufgenommen. Der Rest verpufft in der Umwelt und beeinflusst so Klima, Arten- Vielfalt und die menschliche Gesundheit. Abhilfe ist zwar möglich, aber schwierig. Weiter…
In Belgien wurde der erste mit Solarzellen überdachte Tunnel Europas eröffnet. Die Zugindustrie soll damit in eine grüne Zukunft geführt werden.
Die Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Paris und Amsterdam ist seit dieser Woche um ein Stück grüner. Ganze 16'000 Solarzellen wurden auf dem Dach des 3,6 Kilometer langen überirdischen Tunnels installiert, der durch einen Wald bei Antwerpen im Norden Belgiens führt.
Auf 50'000 Quadratmetern wird hier künftig Sonnenenergie für das Schienennetz produziert. 3330 Megawatt-Stunden Strom pro Jahr erzeugen die Solarzellen. Gemäss dem «Guardian» kann damit ein Tag des jährlichen Energiebedarfs aller belgischen Züge abgedeckt werden.
TagesAnzeiger/online
Im neuen Folio der NZZ die Biographie eines Songs.
Ober the Rainbow ist Filmmusik, Heimwehlied, Schwulenhymne, Robotersound: «Over the Rainbow» ist das beste Stück Kitsch der Musikgeschichte.
Zum Regenbogen
Füchse im Kanzlergarten und Waschbären am Schloss Bellevue: Immer mehr Wildtiere ziehen ins Regierungsviertel. Manche Tiere verbreiten auch Schrecken. Weiter...
Fressen und Gefressen werden - Nahrungsketten unterliegen streng organisierten Essensabläufen. Ausgerechnet Quallen, die weit unten in der Kette stehen, könnten diese natürliche Reihenfolgen in marinen Ökosystemen gehörig durcheinanderbringen. Weiter...
Die Neuseeländer trauern um ihr berühmtestes Schaf. Shrek war bekannt geworden, weil es über Jahre nicht geschoren wurde. Nachdem das Schaf ausgerissen war, hatte es sich fast sieben Jahre lang erfolgreich immer wieder dem Scheren entzogen, etwa indem es in Höhlen Zuflucht suchte.
Shrek sei vor drei Wochen krank geworden, sagte der Besitzer John Perriam am Dienstag. Im Alter von 17 Jahren sei das Tier dann am Montag eingeschläfert worden. Er plane eine Beerdigung und wolle Shreks Asche auf Neuseelands höchstem Berg verstreuen, sagte Perriam.
Drei Monate nach Beginn der Natur- und Atomkatastrophe in Japan ist die Lage im Atomkraftwerk Fukushima weiterhin außer Kontrolle. Die Regierung bestätigte am Montag, dass es bereits kurz nach Beginn der Katastrophe in den Reaktoren 1 bis 3 des AKW zu Kernschmelzen gekommen war. Weiter...
Auf der Suche nach Sparmöglichkeiten stoßen die griechischen Behörden buchstäblich auf Leichen im Keller: Der Staat zahlt 4500 Rentnern jährlich insgesamt 16 Millionen Euro - obwohl die Empfänger längst gestorben sind. Nun nimmt das Arbeitsministerium die über Hundertjährigen unter die Lupe. Weiter...
Die unendliche Geschichte.
Im schwer beschädigten Atomkraftwerk Fukushima bereitet das radioaktiv verstrahlte Wasser den Ingenieuren immer grössere Probleme. Der Kraftwerksbetreiber Tepco erklärte am Sonntag, 1500 Tonnen Wasser sollten in Tanks zwischengelagert werden. Auf diese Weise soll ein Überlaufen verhindern werden.
Eben noch versetzte er drei Zuschauer in Trance, dann haute es ihn selbst um: Bei einem Unfall während eines Auftritts stolperte Hypnotiseur David Days und verlor das Bewusstsein. Die Show wurde daraufhin abgebrochen, die Hypnotisierten konnten aber nach kurzer Zeit wieder aufgeweckt werden. Weiter...
Die Organisation Greenpeace erklärte am Samstag, 18 ihrer Mitglieder seien am frühen Morgen auf die Plattform «Leiv Eiriksson» geklettert. Sie forderten, dass der schottische Betreiber Cairn Energy einen Plan für den Umgang mit einer möglichen Ölpest ausarbeitet. Greenpeace erklärte, in dem entlegenen Gebiet und bei eisiger Kälte sei das Öl im Katastrophenfall praktisch unmöglich aufzufangen. Ein umfassender Notfallplan liegt angeblich vor, ist aber unter Verschluss.
Lithium wirkt sich laut einer Untersuchung positiv auf das menschliche Gemüt aus. Zudem haben die Forscher einen Zusammenhang zwischen dem Lithiumwert im Wasser und der Suizidrate nachgewiesen. Weiter…