In Deutschland ist 2011 erneut mehr gentechnisch verunreinigtes Maissaatgut entdeckt worden als im Vorjahr. In 7 Prozent der Saatgutproben seien Rückstände von genverändertem Mais gefunden worden, teilten die Verbände Greenpeace und Bioland am Dienstag mit. Im vergangenen Jahr lag der Anteil bei 6,2 Prozent, 2008 noch bei 2,1 Prozent. Im Gegensatz zum vergangenen Jahr wurde das verunreinigte Saatgut diesmal aber rechtzeitig aus dem Verkehr gezogen. Weiter...
Die Berliner zieht es wieder ins Grüne. Ob Kiezgärten, Privat-Acker oder Laubenpieper: Möglichkeiten, seinen grünen Daumen einzusetzen, gibt es in Berlin viele. Ein Überblick. Weiter...
Blöd gelaufen: Ein Mann wollte in Hildesheim eine Abkürzung nehmen und lief durch ein offenstehendes Tor. Als er merkte, dass es sich um das Frauengefängnis handelt, war es schon zu spät. Weiter...
Mit «Non, je ne regrette rien» wurde die Chanteuse Edith Piaf zur Nationalheiligen des französischen Chansons – und zur Lebenshymne seines Komponisten Charles Dumont. Weiter…
Auf der kanadischen Insel Neufundland gibt es keine Bienenseuchen. Dort sind die Honigbienen friedlich, leben ohne Stress, stechen fast nie und werden auch nicht krank – anders als fast überall auf der Welt. Forschungsarbeiten in der Schweiz sollen die Grundlagen dafür liefern, dass das auch so bleibt. Weiter…
Die Tiefsee wird häufig als eigene Welt dargestellt, die mit dem Geschehen über der Wasseroberfläche nichts zu tun hat. Aber so einfach ist es nicht. Das Wetter über dem Meer beeinflusst auch das Leben am Grund. Weiter...
Die Secret Sisters, das sind Laura, 24, und Lydia, 22, zwei Schwestern aus dem ländlichen US-Bundesstaat Alabama. Ihr Countryalbum wird in den USA mit euphorischen Kritiken überhäuft und in Europa als Wiedergeburt der 50er-Jahre gefeiert. Ein Geheimtipp. Vor nicht einmal einem Jahr standen Laura und Lydia erstmals auf einer Bühne. Und klangen so harmonisch, als hätte man die Uhren zu Zeiten der Andrew Sisters oder Everly Brothers angehalten. Mit ihren unverdorbenen, energiegeladenen Stimmen fegen sie den Staub von Traditionals des Bluegrass und Klassikern des Country. Die zwei Landeier aus Alabama sind die Antithese zu Lady Gagas Hummerhut.
Roll-Out der «Star of Switzerland» nach aufwendiger Behebung von Korrosionsschäden.
Es ist für einmal ein Grounding mit einem Happy-End: Ende 2009 wurden an der seit 2004 in der Schweiz fliegenden Lockheed Super Constellation L-1049 Korrosionsschäden an tragenden Teilen der Flügel festgestellt. Doch am letzten Samstag konnte nach 18 Monaten und rund 5000 Arbeitsstunden gleichsam die Wiedergeburt dieses Zeugen des goldenen Prop-Zeitalters in Lahr gefeiert werden. Weiter…
Der älteste in Gefangenschaft lebende Orang-Utan der Welt, die Affendame Molly, ist im Tama-Zoo von Tokio gestorben. Molly ist geschätzte 59 Jahre und vier Monate alt geworden.
Im zarten Alter von drei Jahren war Molly 1955 aus Indonesien nach Japan gekommen. In den vergangenen Jahren wurde die Affen-Greisin als Künstlerin bekannt, nachdem sie begonnen hatte, mit Buntstiften zu malen.
Seit März verschlechterte sich ihr Gesundheitszustand. Mit Mollys Tod ist nun Gypsy, ein Orang-Utan-Weibchen aus dem selben Zoo, mit geschätzten 57 Jahren und vier Monaten der älteste in Gefangenschaft lebende Affe seiner Art.
TagesAnzeiger/online
Alison Krauss
Ihr Großvater stammte aus Hamburg und war noch Fabrikarbeiter.
Sie wuchs als Kind einer Künstlerfamilie in einer Stadt mit dem schönen Namen Champaign auf.
Das Spielen mit Hunden wirkt beruhigend. Diese Tatsache macht sich ein neues Angebot der Yale Law School zunutze. In der Bibliothek könnte in Zukunft neben Fachliteratur auch Monty, der Therapie-Hund, «ausgeliehen» werden.
Monty ist ein zum Therapie-Hund erzogener Terrier-Mischling. Was ihn mit seinem Namensvetter, Richard Montgomery, dem kriegerischen Helden des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges, verbindet, ist unklar, ist doch seine Aufgabe in Yale ausgesprochen friedlicher Natur. Während einer dreitägigen Testphase durfte Monty Anfang April zum ersten Mal sein Können beweisen. Der sympathische Vierbeiner konnte von den Studenten für jeweils eine halbe Stunde in der Bibliothek «ausgeliehen» werden. In einem Büro innerhalb der Bibliothek durften die Studierenden es sich mit Monty gemütlich machen und ihn nach Herzenslust streicheln und knuddeln. Die Nachfrage war gross; ginge es nach den Studenten, dürfte Monty bald zum regulären Inventar der Bibliothek gehören. Die Testphase wird momentan ausgewertet, bevor offiziell entschieden wird, ob und wie das Programm weitergeführt werden soll. Weiter…
Ausgerechnet Papageien, die so geschickt mit Klauen und Schnabel arbeiten, handeln dabei mehr nach Gefühl als nach Sicht. Ihr Gesichtsfeld hat einen blinden Bereich genau unterhalb des Schnabels. Das berichten Vogelforscher in den "Proceedings" der britischen Royal Society. Weiter...
An der Karibikküste zwischen Belize und Panama leben die Garifuna. Das kleine Volk hat eine eigene Sprache, eine eigene Kultur und auch eine eigene Musik. Und deren einzigartig souliger, von groovenden Percussions geprägter Sound hat mit Aurelio Martínez einen neuen Botschafter.
Im Masoala-Nationalpark, Vorbild der gleichnamigen Regenwaldhalle im Zürcher Zoo, werden Rosenholz und Ebenholz geschlagen und ins Ausland verkauft. Auch in die Schweiz.Grund für den Raubbau sind in erster Linie die politischen Wirren, welche die riesige Insel an der Ostküste Afrikas im März 2009 erfassten. Damals putschte sich ein neuer Präsident an die Macht, dessen Regime bis heute international noch nicht anerkannt ist. Die Folge war, dass die Hilfsgelder gestrichen wurden, die 50 bis 70 Prozent des Staatsbudgets ausmachten. Um diese Ausfälle zu kompensieren, lässt die Regierung die Ausbeutung der natürlichen Ressourcen zu: Rohstoffe wie Erdöl, Uran und andere Erze, aber auch die Edelhölzer aus dem Wald. Die mächtigen Holzbarone erhalten immer wieder Sonderbewilligungen zum Abtransport von Stämmen selbst aus den Nationalparks, der Staat kassiert kräftig mit. Laut einem Bericht, der vergangene Woche in der madagassischen Wirtschaftszeitung «Madagascar Matin» erschienen ist und der sich auf Daten der Weltbank stützt, hat die Regierung allein zwischen September 2009 und März 2010 aus dem Export von Edelhölzern Abgaben in der Höhe von bis zu 40 Millionen US-Dollar kassiert. Weiter…
Die sri-lankische Regierung schliesst mit einer Investorengruppe einen Leasingvertrag für eine Insel ab. Beteiligt ist auch ein Schweizer Reisebüro aus Genf.
Auf der 25 Hektaren grossen Sandbank sollen in den nächsten drei Jahren 50 Bungalows gebaut werden, wie es heisst, auf Pfählen, weil sich der sandige Untergrund schlecht zum Bauen eignet. Die rund 200 einheimischen betroffenen Fischer, die sich einen andern Platz für ihren Lebensunterhalt suchen müssen, seien noch nicht informiert worden.
TagesAnzeiger/online
Vergessen Sie Vitaminpillen, Aufbaupräparate oder Biokost, wenn Sie Ihre Lebenserwartung steigern wollen. Gehen Sie einfach shoppen. Kein Scherz, es wirkt – zumindest besagt das eine Studie aus Taiwan. Weiter...
Schnecken können sich besonders schnell genetisch auf neue Bedingungen einstellen. Das fand ein internationales Forscherteam mit Hilfe von Tausenden freiwilligen Schneckensuchern in 15 europäischen Ländern heraus. Weiter...
Die John Deere Musik-Box
Wurde von der Robert M. Trammell Music Conservatory und der Sharon Wick School of Engineering at the University of Iowa erschaffen. 97% der Maschinen-Komponenten kommen von John Deere Industries and Irrigation Equipment of Bancroft , Iowa , dem Landmaschinenhersteller! Das Team brauchte 13,029 Stunden fur set-up, alignment, calibration und tuning.
Es existieren mehrere Theorien über die Klimaerwärmung. Wissenschaftler der US National Oceanic and Atmospheric Administration (Noaa) haben nun ein Naturphänomen entdeckt, das bisher fast komplett ignoriert wurde: den Agulhasstrom.
Dabei handelt es sich um eine Meeresströmung im südwestlichen Indischen Ozean. Sie fliesst entlang der Ostküste Afrikas nach Süden und transportiert dabei enorme Mengen von Wärme und Salz nach Süden.. Durch in könnte sich Europa künftig um mehrere Grad erwärmen. Weiter…
Die Vegetation um den Reaktor von Tschernobyl hat gelitten nach der Katastrophe vor 25 Jahren. Viele Nadelbäume in extrem radioaktiv belasteten Gebieten sind damals abgestorben. Andere, auch nach der Katastrophe gepflanzte, zeigen heute vermehrt Missbildungen auf: gelbliche Nadelverfärbungen oder ein abnormales Wachstum wie lange Äste ohne Verzweigungen oder – umgekehrt – büschelartige Triebe, die nicht in die Länge wachsen. Wissenschafter haben nun bei dort wachsenden Waldföhren festgestellt, dass es zu einer Selektion aufgrund der Radioaktivität gekommen ist: Bäume mit bestimmten genetischen Voraussetzungen haben besser überlebt als andere. Weiter…
Die Birkensaison war dem Wetterdienst Meteo Schweiz zufolge «sehr stark, aber kurz». Stark deshalb, weil die hohen Temperaturen im April zu einer intensiven Blüte mit täglich hohen Belastungen geführt hätten. Der Spitzenwert wurde am 6. April in Bern mit 5969 Pollen pro Kubikmeter Luft gemessen. Die meisten Allergiker leiden laut Mitteilung bereits ab 70 Pollen/m3 an Heuschnupfen.
Nun seien die meisten Birken im Mittelland verblüht, sodass die Pollenkonzentration nur noch schwach bis mässig sei. Die Pollensaison dauerte wegen ihrer Intensität nur rund zwei Wochen und damit halb so lang wie in anderen Jahren.
Aufatmen können Allergiker allerdings nur ganz kurz. Denn laut Meteo Schweiz folgt auf die Birkenblüte direkt die Gräserblüte. Während die Gräser üblicherweise Ende April bis Anfang Mai zu blühen beginnen, blühten heuer die ersten im Tessin bereits am 4. April.
Nicht jeder ist für das Leben in der Metropole gemacht - das scheint eine Studie an Sperlingsvögeln zu belegen: Tiere mit einem größeren Hirn haben in der Stadt offenbar bessere Chancen. Weiter...
Die Wirkung des südpolaren Ozonlochs auf das Klima reicht viel weiter Richtung Äquator als bisher gedacht, nämlich bis in die Subtropen: In einem Streifen zwischen dem 15. und dem 35. Grad südlicher Breite sind die Regenfälle im Sommer wegen des Ozonlochs stärker geworden; dort liegen zum Beispiel Australien und Südafrika. Diesen Zusammenhang hat ein Team amerikanischer und kanadischer Forscher unter der Leitung von Sarah Kang von der Columbia University in New York erstmals nachgewiesen. Weiter…
Erdbeeren gegen Krebs und Nüsse als Cholesterinsenker: Lecker ist diese Therapie. Sechs Monate lang täglich 60 Gramm Erdbeeren stehen auf dem Behandlungsplan. Ob morgens, mittags oder abends, ist egal. Die Früchte können vor dem Essen eingenommen werden, Traditionalisten reichen sie jedoch zum Dessert. Das Ergebnis nach einem halben Jahr, das vor kurzem auf dem Kongress der amerikanischen Krebsforscher in Orlando präsentiert wurde, kann sich sehen lassen: Es gibt Hinweise auf eine verringerte Zahl von Krebsvorstufen der Speiseröhre; der Tumor im oberen Verdauungstrakt kann offenbar mit dem Griff zur Erdbeerschale gehemmt werden. Es gibt unzählige Studien über den vermeintlichen Nutzen von Nahrung. Doch werden Lebensmittel als Heilmittel angepriesen, ist das meist Humbug. Weiter…
Der Central Park ist nicht die einzige grüne Lunge von New York: Ein Bildband zeigt die eindrücklichsten Gärten auf den Dächern der US-Metropole. Weiter…
Am Dienstagabend haben Polizisten beim Versuch, einen freilaufenden Pitbull zu erschießen, versehentlich eine Frau angeschossen und verletzt. Auch ein Beamter wurde von einem Querschläger getroffen. Weiter...
Die Schlösserstiftung will ab 2013 an den elf Eingängen des Parks Sanssouci von Besuchern Eintritt kassieren. Laut einem internen Papier fehlen 4,5 Millionen Euro für Gärtner. Die Gebühr könnte das auffangen. Weiter...
Der einflussreiche amerikanische Geistliche Franklin Graham ist davon überzeugt, dass die Rückkehr von Gottes Sohn zu einem riesigem Internet-Ereignis werden könnte.
Nach der Vorhersage der Bibel würden «alle Augen» die Rückkehr von Christus sehen, doch frage er sich, wie das weltweit zur selben Zeit geschehen könne, sorgte sich Graham in einem Interview mit dem US-Fernsehsender ABC, das an Ostersonntag ausgestrahlt werden soll.
«Jeder holt sein Handy heraus, macht Aufnahmen und lädt sie dann auf Youtube oder was auch immer, und so sieht sie dann die ganze Welt»
Es steckt überall drin: in Müesli, Teigwaren, Reis, in Apéro-Gebäck und Keksen, in Paniermehl und Stärke. Kartonverpackungen aus Recyclingmaterial verschmutzen unser Essen mit Mineralöl. Die Dämpfe durchdringen die Plastikbeutel der Cornflakes und die Papierbeutel des Kakaopulvers. Das ist ein Risiko für unsere Gesundheit. Ein Bestandteil des Mineralöls, die gesättigten Kohlenwasserstoffe, lagern sich in Organen wie Leber, Herz oder Lymphknoten ab und können chronische Entzündungen verursachen. Der andere Bestandteil, die sogenannten Aromaten, stehen im Verdacht, krebserregend zu sein. Weiter…