Die französische Schauspielerin Maria Schneider, die durch den Film «Der letzte Tango in Paris» berühmt wurde, ist tot. Die 58-Jährige sei einer langen Krankheit erlegen, teilte die Familie am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP mit.
Schneider wirkte in mehr als 50 Filmen mit. International bekannt wurde sie bereits mit 19: Im Kultfilm des Italieners Bernardo Bertolucci aus dem Jahr 1972 spielte sie neben Marlon Brando eine jungen Französin, die sich mit einem älteren Amerikaner zu Gesprächen und Sex trifft.
Weitere Filme, in denen sie mitwirkte, sind «Profession: Reporter» von Michelangelo Antonioni mit Jack Nicholson (1975), «Haine» von Dominique Goult mit Klaus Kinski (1980), «Bunker Palace Hôtel» von Enki Bilal mit Jean-Louis Trintignant (1989), «Jane Eyre» (1996) von Franco Zeffirelli und zuletzt «Cliente» von Josiane Balasko mit Nathalie Baye (2008).
Die Tochter des Schauspielers Daniel Gélin und dem Modell Marie Christine Schneider litt unter Alkohol- und Drogenproblemen. Maria Schneider soll auf dem Pariser Prominentenfriedhof Père Lachaise beigesetzt werden.
Joseph Deiss, Präsident der Uno-Vollversammlung, und die kenianische Friedensnobelpreisträgerin Wangari Maathai riefen zum Schutz der Wälder auf. Die Vereinten Nationen haben am Mittwoch in New York offiziell das Internationale Jahr der Wälder eröffnet.
Nach Ansicht der Uno-Organisation für Landwirtschaft und Ernährung FAO wird immer noch unterschätzt, wie wichtig die Wälder im Kampf gegen die Folgen des Klimawandels sind.
Anwohner machen Biber für die Zerstörung von Deichen im überschwemmten Oderbruch verantwortlich. Die Nagetiere dürfen in Deutschland nicht getötet werden. Weiter...
Kommunen-Gründer Rainer Langhans tritt in einem Spot mit mit Mac Book und heissem Wasser in seiner eigenen Parodie auf.
Ein später Marsch durch die Institutionen.
Das entlockt mir ein kleines Schmunzeln.
Wie der Steinbock den kalten Winter meistert, fragten sich Forscher von der Vetmed-Uni Wien und vom Amt für Jagd und Fischerei Graubünden in Chur. Sie statteten 20 Steinböcke mit Sendern aus und untersuchten sie über einen Zeitraum von zwei Jahren. Es zeigte sich, dass Steinböcke ihre Herzschlagrate im Winter um etwa 60 Prozent senken. Dies bedeutet, dass ihr Energieverbrauch weniger als halb so gross ist wie im Sommer. Die Daten zeigten auch, dass die Körpertemperatur nach Sonnenaufgang rasch ansteigt, viel schneller als die Herzschlagrate. Offensichtlich brächten die Tiere ihre Temperatur mithilfe eines morgendlichen Sonnenbades wieder auf Vordermann, schreibt die Uni. So brauche das Aufwärmen kaum Energie, aber Geduld. Und die Tiere beginnen erst gegen Mittag, sich mehr zu bewegen.
Ein Gentechversuch am Forschungsinstitut für Biolandbau (FiBL) in Frick/ Schweiz hat gezeigt, dass Bt-Mais keinen negativen Einfluss auf die Bodenfruchtbarkeit hat. Das Experiment fand im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms über Nutzen und Risiken von Gentechpflanzen statt, dem sogenannten NFP 59 (siehe Box). Bereits vergangene Woche waren die Ergebnisse von zwei Freilandversuchen bekannt geworden. Sie hatten gezeigt, dass auch Gentechweizen praktisch keine schädlichen Auswirkungen auf das Ökosystem hat. Der Versuch mit Gentechmais bestätigt nun diese Resultate. Weiter…
Nein, das ist nicht Tears-For-Fears, das ist White Lies aus dem Londoner Stadtteil Ealing die überaus geschickt andocken an die allseits wachsende Beliebtheit des depressionsfördernden Gitarrenpops. Was dem mit Suizid kokettierenden Hipster seine Interpol oder Editors sind, das sind die mit Schwermut experimentierenden Teenager die kaum älteren Harry McVeigh, der Bassist Charles Cave und der Schlagzeuger Jack Lawrence-Brown.
Ein leichtes Ausdauertraining führt zur Vergrösserung eines bestimmten Gehirnbereiches und damit zu einer Verbesserung des Gedächtnisses, berichten amerikanische Forscher im Fachmagazin «PNAS».
Es sei nicht vergebens, noch im fortgeschrittenen Alter mit Sport zu beginnen, schreiben die Forscher um Krik Erickson von der Universität von Pittsburgh. Im Gegenteil: Der im Alter häufig festzustellende Gedächtnisverlust lässt sich mit dem richtigen Training wirkungsvoll aufhalten. Weiter…
Das zwischen Grönland und Spitzbergen in die Arktis strömende Wasser ist heute wärmer als in den vergangenen 2000 Jahren. Wie ein Forscherteam aus Deutschland, Norwegen und den USA anhand von Meeressedimenten herausgefunden hat, liegt die Wassertemperatur gegenwärtig um 2 Grad Celsius über dem Wert, der bis Mitte des 19. Jahrhunderts typisch war. Das hohe Temperaturniveau wurde in früheren warmen Epochen nicht einmal annähernd erreicht – selbst während der mittelalterlichen Wärmeperiode von 950 bis 1250 lag die Temperatur um 1,5 Grad unter dem heutigen Niveau. Die Studie demonstriert erstmals mit einer zeitlichen Auflösung im Bereich von mehreren Jahrzehnten, wie aussergewöhnlich die Erwärmung der Meeresströmung in die Arktis ist. Die Ursachen dafür vermag sie aber nicht aufzuklären. Weiter…
Prachtfinken-Weibchen geraten unter Stress, wenn sie sich mit einem unattraktiven Partner paaren müssen. Der Gehalt des Stresshormons Corticosteron ist bei ihnen drei- bis viermal höher als bei Weibchen, die einen Wunschpartner ergattert haben. Weiter...
Google sammelt jetzt auch Kunst: Mit Street-View-Technik hat der Internetkonzern 17 weltberühmte Museen abfotografiert. Die haben für die virtuellen Rundgänge des Google Art Project mehr als 1000 Fotos von Gemälden und Objekten bereitgestellt. Weiter...
Exotische Märkte gibt es in Thailand wie Schotter in einem Gleisbett. Aber nur einen, auf dem achtmal täglich ein Zug mitten hindurchrumpelt. Schnell müssen dann die Verkäufer ihre Waren sichern - und auch für Kunden ist der Schienenverkehr nicht ungefährlich. Weiter...
Sich selber eine Wohnung zu graben, ist in Zürich gefährlich: Auf dem Rasenviereck des Letzigrundstadions, direkt beim Mittelkreis, wollte ein Stadtfuchs letzte Woche eine Erdhöhle bauen. Sein dreistes Eindringen in das Reich der Fussballer habe ihm ein lebenslängliches Rayonverbot eingetragen. In diesem Fall war die Stadionsperre auf Lebzeiten das Todesurteil. Weil sich der Fuchs vom Letzigrund partout nicht vertreiben liess und ein Loch bis zu den Leitungen der Rasenheizung grub, richtete der Wildhüter eine Falle ein. Prompt schnappte das Gitter zu, worauf der Wildhüter das Tier erlegte, wie Lukas Handschin von Grün Stadt Zürich gestern sagte. Man habe den Fuchs nicht einfach an einem andern Ort wieder aussetzen können. «Füchse bewegen sich in ihrem Territorium. Dort kennen sie sich aus, dort wissen sie, wo Futter und Schutz zu finden sind. Einen Fuchs umsiedeln – das wäre, wie wenn ein Mensch in der Wüste ausgesetzt würde.»
Im laufenden Jagdjahr – es beginnt im April und dauert bis Ende März – sind in Zürich schon 355 Füchse gestorben. Davon fielen 190 Tiere dem Strassen- oder Bahnverkehr zum Opfer. Deren 165 erlegten die Wildhüter, um die Population zu regulieren. Demgegenüber war die Todesrate im letzten Jagdjahr (2009/2010) weniger hoch: 263 Füchse kamen um, wovon 148 zu Tode gefahren wurden. Die Kadaver kommen in die Tierkörpersammelstelle in Bazenheid SG; sie werden dort samt Fell kremiert.
TagesAnzeiger/online
Wie praktisch wäre es, man könnte überflüssige Pfunde loswerden wie ein Murmeltier. Der putzige Alpennager (Marmota marmota) zieht sich im Winter mit einem Körpergewicht von 5 Kilogramm in seinen Bau zurück und steht im Frühling mit 2 Kilogramm weniger wieder auf.
Und dabei ist das Murmeltier auch nicht allein. Bis zu 20 Artgenossen liegen dicht an dicht in einer Höhle. Alle 2 Wochen wachen sie gemeinsam auf, suchen eine Kammer auf, die als Latrine dient, um sich danach alle gemeinsam wieder aufs Ohr zu legen. Durch das Zusammenkuscheln gelingt es den Tieren, ihre Körpertemperatur in den Wachphasen immerhin bei 35 Grad zu halten, obwohl in der Höhle Kühlschranktemperaturen herrschen. Auch hilft der enge Kontakt zum Nachbarn gegen zu starkes Auskühlen in den Schlafphasen, denn hier rutscht die Körpertemperatur bedrohlich nahe an den Gefrierpunkt. Weiter…
Noch nie waren die Weltmeere so überfischt wie derzeit. Etwa ein Drittel (32 Prozent) der weltweiten Bestände gelten als überfischt oder bereits zusammengebrochen. Und auch der Fischverzehr hat einen Pro-Kopf-Höchststand erreicht. Weiter...
Eigentlich ernähren sich Faultiere fast ausschließlich von Blättern, doch im peruanischen Regenwald sind sie auf einen anderen Geschmack gekommen. Um menschliche Fäkalien zu fressen, stiegen Zweifinger-Faultiere dort über Jahre hinweg in die Latrine einer biologischen Feldstation. Weiter...
Uncle John Scruggs, geboren als Sklave, spielte das 5-String Banjo in der traditionellen Clawhammer Stil.
Das Filmmaterial, zu "Little Log Cabin Round the Lane" wurde von Fox News Movietone in Powahatan, VA am 8. November 1928 aufgenommen.
In der vergangenen Woche erhielt das Zürcher Stadion Letzigrund nächtlichen Besuch. Ein Fuchs nutzte die Pause in der Super League, um sein Revier zu erweitern. Auf dem Rasenviereck des Leichtathletik-Ovals gefiel es dem Tier so gut, dass es beschloss, dort seinen neuen Bau zu errichten – an strategisch günstiger Position direkt beim Mittelkreis.
Der alarmierte Wildhüter kannte aber kein Pardon. Er leitete den Konterangriff ein und verscheuchte den Vierbeiner. Doch dieser liess sich nicht entmutigen. Er kehrte am folgenden Abend zurück und machte Nägel mit Köpfen beziehungsweise er grub ein Loch, das bis zu den Leitungen der Rasenheizung reichte. Das war des tierischen Aktivismus dann aber endgültig zu viel. Eine Fuchsfalle wurde installiert. In der Nacht auf Samstag schnappte sie erbarmungslos zu.
Damit steht dem Wiederbeginn der Fussball-Meisterschaft in Zürich nichts mehr im Wege. Gegen den Fuchs verhängte die Disziplinarkommission der Super League ein Rayonverbot – lebenslänglich.
TagesAnzeiger/online
Laut dem Technologiekonzern Siemens produzieren erste Windparks schon so billig Strom wie traditionelle Kraftwerke. In Deutschland werde Windstrom in vier bis fünf Jahren wettbewerbsfähig sein. Weiter…
Wer viel Trans-Fettsäuren und gesättigte Fettsäuren zu sich nimmt, besitzt ein hohes Risiko, an einer Depression zu erkranken. Das Risiko ist bis zu 48 Prozent höher als bei Menschen, die weniger dieser oft in Fast Food und Fertiggerichten vorkommenden Fette zu sich nehmen. Das berichten Forscher in «PLoS ONE». Sie hatten 12 059 Freiwillige sechs Jahre lang auf ihre Essgewohnheiten hin untersucht. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren, wie sie in Fisch enthalten sind, sowie Olivenöl reduzieren hingegen das Depressionsrisiko.
Brieftauben verlassen sich beim Navigieren vor allem auf ihren Geruchssinn. Sie sind in der Lage, sich Düfte der Umgebung, die der Wind in ihren Taubenschlag trägt, in der Jugend einzuprägen und sich von dieser Karte über unbekanntem Terrain leiten zu lassen. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Ornithologie in Radolfzell haben gemeinsam mit Kollegen der Universitäten Pisa und Trient festgestellt, dass Vögel, deren rechtes Nasenloch blockiert ist, desorientiert sind und ihren Flug häufig unterbrechen müssen. Sie konnten nachweisen, dass die linke Gehirnhälfte, die über das rechte Nasenloch Geruchsinformationen erhält, von elementarer Bedeutung für die Orientierung der Tauben ist. Weiter...
Exotische Halsbandsittiche breiten sich im Rhein-Neckar-Raum zunehmend aus. «Und zwar entlang der Bergstraße nach Norden und Süden und entlang der Ortschaften am Rhein», sagte der Heidelberger Biologe Michael Braun der dpa. Weiter...
Der französische Komiker Rémi Gaillard nimmt Rennradler auf die Schippe – und die geniessen es in vollen Zügen.
In diesem Video hat er es auf die Rennradler abgesehen – die wohl gerne ihren Idolen ebenbürtig wären. Diesen Wunsch hat Gaillard in Erfüllung gehen lassen. Er verhalf wildfremden Hobbyradlern zum Sieg einer inszenierte Etappe der Tour de France.
Ein aus einem Gefängnis geflohener verurteilter Mörder hat sich im Yellowstone-Nationalpark eine Heroin-Überdosis spritzen und sich dann von Bären fressen lassen wollen. Das teilte die Polizei in Mohave County mit, die ihn schliesslich wieder festnahm. Weiter…
Andy Butler mit seiner Formation Hercules & Love Affair
Plötzlich gibt es Werbung. Dreieinhalb Minuten lang hat das schrille Video zur neuen Hercules-&-Love-Affair-Single «My House» auf dem Zähler, dann wird der Zuschauer in eine kommerzielle Gegenwelt entführt: Eine chemische Reinigung wirbt mit gewöhnungsbedürftigen Verkaufsargumenten, ein Latino-Imbiss bittet zum Verzehr von allerlei Hühnerspeisen. Der Kunstgriff mag irritieren, er passt aber zum Umstand, dass einen der Videoclip als eine Art Zeitkapsel ins New York der frühen neunziger Jahre katapultiert. Da schwingen Tänzer in Vogueing-Manier die Hüfte, bald in goldseidenem Versace-Hemd, bald mit B-Boy-Kappe, dazu ertönt ein Bass nach alter House-Schule. Man könnte auch sagen: Hier wird Klub-Historizismus praktiziert. Und das ist tatsächlich das Programm von Andy Butler.
Die ernüchternde Ökobilanz elektrisch angetriebener Fahrzeuge.
Ein neues Kompetenzzentrum soll die Nutzung von elektrisch angetriebenen Autos koordinieren. Der ökologische Nutzen heutiger Gefährte dieser Art wird aber von Wissenschaftern angezweifelt. Weiter…
Stellen Sie sich eine Metropole vor, die flächenmässig so gross wie die Schweiz ist und 42 Millionen Einwohner beherbergt.
China betreibt eine Eingemeindung im grossen Stil. Bereits 1997 verwandelte das Reich der Mitte die Stadt Chongqing am Yangtze-Fluss auf einen Schlag zu einem urbanen Gebiet mit 31,4 Millionen Einwohnern. Dafür fusionierten die Behörden 19 Distrikte und 21 Bezirke. Für die chinesischen Stadtplaner war das Projekt Chongqing jedoch nicht ambitioniert genug. Denn nun steht die grösste Städtezusammenführung in der Geschichte des Landes an. Weiter…