Der Verkauf von tausenden Produkten aus Hunde- und Katzenfell im chinesischen Internethandel sorgt unter Tierschützern für Empörung. Wie chinesische Medien berichten, bietet Chinas grösster Onlineversandhandel Taobao zahlreiche Produkte aus dem Fell der Tiere an. Die beliebtesten Produkte waren Hosen und Hüte aus Hundefell, die besonders als Schutz gegen die Kälte gefragt sind.
Nach Angaben von Tierschützern fangen Händler vor allem streunende Tiere ein, um ihre Felle an Händler im Osten und ihr Fleisch an Restaurants im Süden zu verkaufen. Ein Tierschutzverein erklärte, er unterhalte ein Netz von Freiwilligen, doch sei ihr Einsatz nicht ausreichend, den Schutz der Tiere zu sichern. Im Internet protestierten Tierliebhaber gegen die Angebote.
Eigentlich ist der Verkauf von Produkten aus Hunden und Katzen auf Taobao gemäss der Regeln der Webseite von November 2009 verboten. Doch verfügt die Internetplattform nach Informationen der Zeitung «Shanghai Daily» nicht über ausreichend Personal, um die illegalen Einträge zu löschen. In einer ersten Reaktion bestritt eine Sprecherin von Taobao die Richtigkeit der genannten Zahlen, sagte jedoch zu, die Produkte aus dem Verkauf zu nehmen.
TagesAnzeiger/online
Nach Schnee und Eis kamen gestern die Wildschweine und behinderten auf der A 7 bei Göttingen den Verkehr. Die Rotte wurde von einer Autofahrerin auf dem Mittelstreifen zwischen den Leitplanken gesichtet. Die Polizei sperrte für einige Minuten die Autobahn, während Jäger die Tiere, die offenbar bei einer Baustelle festsassen, in ein nahes Waldstück trieben.
SonntagsZeitung/Zürich
Die Fähigkeit, Gesichter zu erkennen und zu erinnern, erreicht erst im Alter von 30 bis 34 Jahren das Maximum. Damit reift sie einer Studie zufolge wesentlich langsamer als andere mentale Leistungen.
Die Psychologen der Universität Harvard unterzogen rund 44'000 Probanden zwischen zehn und 70 Jahren im Internet einem Test, bei dem sie sich unter anderem Computer-generierte Gesichter merken sollten. Während die Erinnerung an Namen mit etwa 23 Jahren am besten ist, erreicht das Gesichtergedächtnis das Optimum erst ein Jahrzehnt später.
Die Fähigkeit steigt im Alter von zehn bis 20 Jahren steil an, flacht dann etwas ab und erreicht das Maximum mit Anfang 30. Danach sinke die Leistung wieder, schreiben die Wissenschaftler in der Zeitschrift «Cognition». Mit 65 Jahren haben Menschen dann das Potenzial von 16-Jährigen.
TagesAnzeiger/online
Der Wind fegt über den Ozean, die Wellen brechen sich an den scharfen Klippen. Es sieht aus wie im Bilderbuch: Ein kleines Eiland liegt im Indischen Ozean. 350 Kilometer sind es bis zur indonesischen Insel Java, 2.600 Kilometer nach Perth, die nächste australische Stadt. Dennoch gehört die Weihnachtsinsel zu Australien. Jedes Jahr zur Weihnachtszeit wird sie Bühne für ein Naturschauspiel: Die Insel färbt sich knallrot, weil Millionen Krabben auf Wanderung gehen. Weiter...
In Zukunft könnte aufwendiger Lichterschmuck für Weihnachtsbäume überflüssig werden: Ein Nachwuchsforscherteam aus Großbritannien arbeitet daran, die Bäume selbst leuchten zu lassen - und zwar in einem gespenstisch anmutenden Glimmen. Ermöglichen sollen dies sogenannte "BioBricks", synthetische Erbgutbausteine, die das Team um Theo Sanderson von der Universität Cambridge entwickelt hat und die sich in verschiedene Organismen einschleusen lassen. Weiter...
Biologischer Sirup, Hans-Küng-Bücher, Achsel-Deos: Sag mir, was du schenkst, und ich sage dir, wer du bist.
An Weihnachten macht der Mensch Geschenke. Jeder tut es auf seine ganz eigene Art – hier ein Überblick über die wichtigsten Schenk-Typen; sieben Charakterogramme im Hinblick auf die anstehende Geschenk-Lawine. Weiter…
Es sind wohl in erster Linie nicht die dampfenden Eintöpfe, die die Gäste eines neu eröffneten Restaurants im Norden Chinas einkehren lassen. Besuchermagnet sind eilfertig durch den Raum kreisende Roboter: Das Lokal "Dalu" in der Stadt Jinan in der Provinz Shandong ist das erste Eintopf-Restaurant des Landes, in dem Roboter menschliches Personal ersetzen. Weiter...
Auf die Frage nach dem Zusammenhang zwischen Glücksbefinden und Gesundheit ergibt sich aus der jüngeren Forschung eine klare Antwort: Höhere Lebenszufriedenheit ist mit besserer Gesundheit und einem längeren Leben verbunden. Weiter…
Grossbritannien hat den auf dem Beatles-Album «Abbey Road» abgebildeten Fussgängerstreifen im Norden Londons unter Denkmalschutz gestellt.
Der britische Minister für Denkmalschutz und Tourismus, John Penrose, teilte am Mittwoch mit, als Anerkennung der weltweiten Berühmtheit der Beatles sei der Fussgängerstreifen vor den Abbey Road Studios auf eine Liste erhaltenswerter Kulturgüter gesetzt worden. Die anliegenden Abbey-Road-Studios stehen bereits seit Februar unter Denkmalschutz.
Zur Abbey Road…
Der 31-Jährige Eduardo José Cabra alias El Visitante ist die eine Hälfte von Calle 13, die andere bildet sein Halbbruder René Pérez alias El Residente. René ist der Mann im Rampenlicht, der Bad Boy von Calle 13 einer der radikalsten Pop-Formationen Lateinamerikas. Mit Texten jenseits des Gringo-Mainstreams und mit grossem musikalischem Einfallsreichtum füllt die Band aus Puerto Rico die Stadien zwischen San Juan und Buenos Aires.
Vier Jahre nachdem sie auf einem Salatblatt ausgerutscht und sich dabei das Bein gebrochen hatte, hat ein Gericht im südfranzösischen Montpellier einer Supermarkt-Kundin Schmerzensgeld in Höhe von 20'000 Euro zugesprochen.
Das Gericht habe der Zivilklage gegen die Supermarktkette Carrefour stattgegeben und das Schmerzensgeld verhängt.Die heute 76-jährige Klägerin war 2006 in einem Carrefour-Markt in Saint-Jean-de-Védas auf Salatresten ausgerutscht und hatte dabei einen doppelten Bruch des Oberschenkelknochens erlitten. Trotz ihrer schweren Verletzung, der Schmerzen und der langwierigen Behandlung des Bruchs hatte Carrefour eine Entschädigung rundweg abgelehnt.
NZZ/online
Entgegen der früheren Einteilung leben in Afrika zwei verschiedene Arten von Elefanten: Der Waldelefant bildet keine Unterart des Afrikanischen Elefanten, sondern eine eigene Spezies, die vor Jahrmillionen entstand. Diesen Schluss zieht ein internationales Forscherteam in der Zeitschrift «PLoS Biology» nach Analysen des Erbmaterials. Über Jahrzehnte kannten Zoologen lediglich zwei noch existierende Arten von Rüsseltieren, den Asiatischen oder Indischen Elefanten und den Afrikanischen oder Steppenelefanten.
Der kleinere, ebenfalls in Afrika heimische Waldelefant galt dagegen bislang nur als Unterart, trotz seiner Besonderheiten: Der Waldelefant hat eine Schulterhöhe von etwa 2,5 Metern. Der Steppenelefant - das grösste Landsäugetier - misst dagegen noch einen Meter mehr und wiegt mit bis zu sieben Tonnen fast doppelt so viel wie sein kleiner Vetter. Weiter…
Sie piepsen nicht, sie zwitschern: Durch einen Zufall haben japanische Wissenschaftler Mäuse gezüchtet, die Geräusche machen wie Vögel. Die Forscher hoffen auf neue Erkenntnisse zu den Ursprüngen menschlicher Sprache. Weiter...
Viele Vulkane können ohne Wasser nicht Feuer spucken. Einem Team von Kieler Meeresforscherinnen ist es gelungen, den Wasserzufluss der Vulkane vor der Küste Costa Ricas zu verfolgen. Dabei dringt Wasser des Pazifik bis zu 120 Kilometer tief in die Erde, um dann von den Vulkanen wieder ausgespuckt zu werden. Die Studie ist jetzt in der Online-Ausgabe von „Nature Geoscience“ erschienen, teilte das Kieler Leibniz-Institut für Meereswissenschaften IFM-Geomar am Montag mit. Weiter...
In den USA wurden dieses Jahr weniger Menschen hingerichtet als 2009. Mit 46 Hinrichtungen lag die Zahl deutlich unter Vorjahresniveau, als 52 Todesurteil vollstreckt wurden. Hohe Kosten sind dafür ein Grund.
Die Zahl der Hinrichtungen in den USA ist in diesem Jahr um zwölf Prozent gesunken und die Zahl der Todesurteile nähert sich einem historischen Tief. Als Grund nannte das Death Penalty Information Center unter anderem auch die hohen Kosten im Zusammenhang mit Exekutionen in wirtschaftlich schwierigen Zeiten.
Die USA hätten sich weiter von der Todesstrafe entfernt, sagte der Chef des Zentrums, Richard Dieter. Neben dem Kostenfaktor verwies er auch auf ethische Bedenken, etwa das Risiko, Unschuldige zu töten. Zudem habe es einen Mangel an den erforderlichen Chemikalien für tödliche Injektionen gegeben.
NZZ/online
Der Pestizidgehalt in Orangen ist so niedrig, dass sogar die Schalen gegessen werden könnten. Das zeigt eine Untersuchung der ETH Zürich. Die meisten Spritzmittel bauten sich relativ rasch ab, hiess es. Wenn die Orangen einige Wochen nach ihrer Ernte im Laden liegen, stellen sie keine Gesundheitsgefährdung mehr dar. Die Forscher nahmen spanische Orangen unter die Lupe, die gemäss den Richtlinien der Integrierten Produktion angebaut wurden. Die meisten Früchte würden heute gemäss diesen Richtlinien angebaut, schreibt die ETH.
TagesAnzeiger/online
Angeboren oder anerzogen: Warum spielen viele Jungs lieber mit Autos und Mädchen eher mit Puppen? Wissenschaftler haben jetzt bei unseren nächsten Verwandten ebenfalls Geschlechtsunterschiede beim Spielverhalten entdeckt - was für eine biologische Vorliebe sprechen könnte. Weiter...
Die Forschung über die parapsychologische Fähigkeit, in die Zukunft zu schauen, steckt in der Klemme. Es gibt neue Studien, doch sind sie bis heute nicht reproduzierbar. Weiter…
James Blake in einer fantastischen Soulversion von «Limit to Your Love», einem Song von Feist. Nicht nur brilliert Blake mit souveränem Falsett als Sänger, die Aufnahme beweist auch, wie viel er von Brown über Dynamik gelernt hat: So hält er den Song zweimal für eine totenstille Sekunde an, nur, um ihm danach mit Beat und zusätzlichen Gesangsspuren neuen Schub zu geben.
James Blake singt nicht, er werde ewig auf das Mädchen warten, dessen Liebe so begrenzt ist. Aber es ist gut zu hören, dass er das nicht tun wird.
Die Kapuziner in der Deutschschweiz sind mit dem Echo auf ihr Stelleninserat zufrieden. Mit den drei bis fünf Männern, welche die Kriterien erfüllten, würden nun Gespräche geführt.
Auf das Stelleninserat der Kapuziner in den Anzeigenspalten verschiedener Tageszeitungen haben sich rund zwanzig Personen gemeldet. Die Kriterien für das Leben im Orden erfüllen jedoch höchstens fünf Männer. «Immerhin», meint dazu der Regionalobere des Ordens in der Deutschschweiz, Willi Anderau.
«Viele haben leider eine falsche Vorstellung von einem Leben im Orden gehabt», sagte Anderau. So habe sich ein Gärtner gemeldet, der lediglich eine neue Stelle gesucht habe. Auch eine Frau sei unter den Interessierten gewesen. Weiter…
Satelliten sollen helfen, die Waldschutz-Vereinbarung von Cancún in die Tat umzusetzen.
Der Schutz des Regenwaldes ist nicht nur Wunschdenken von Ökologen und Umweltschützern. Die Vertragsstaaten der Klimakonvention haben an der UNO-Konferenz in Cancún nun auch offiziell beschlossen, die Abholzung in den nächsten Jahrzehnten massiv zu bremsen. «Es wird ein neues Kapitel im Umgang mit natürlichen Ressourcen aufgeschlagen», sagt Achim Steiner, Direktor des UNO-Umweltprogrammes Unep. Die Entwaldung, vor allem die Brandrodung, ist für etwa 15 bis 20 Prozent der globalen CO2-Emissionen verantwortlich. Weiter…