Das Weltraumteleskop Hubble hat den Überrest eines Zusammenstosses zweier Asteroiden fotografiert und als bizarres x-förmiges Objekt an der Spitze eines kometenartigen Schweifs identifiziert.
Hubble nahm die Bilder des Asteroiden P/2010 A2 zwischen Januar und Mai auf, wie die US-Weltraumbehörde Nasa mitteilt. Der zum Jahresbeginn entdeckte 120-Meter-Brocken P/2010 A2 war nach Erkenntnissen der Forscher vermutlich im Februar oder März 2009 bei einer Geschwindigkeit von 17’700 Kilometern pro Stunde mit einem deutlich kleineren Asteroiden kollidiert. Ort des Zusammenstosses war der sogenannte Asteroidengürtel, der sich zwischen den Umlaufbahnen der Planeten Mars und Jupiter befindet. NASA
Es ist so weit, am oberen Ende des Bündner Rheintals wird heute Tunnelbaugeschichte geschrieben.
Der Gotthard-Basistunnel erstreckt sich auf einer Länge von 57 Kilometer durch den Berg. Fliegen Sie mit Google Earth auf der Erdoberfläche dem Rekord-Bauwerk entlang. TagesAnzeiger/Zürich
"Vlotho ist toll" weiß der Werster Wellensittich Oskar. Er besitzt den größten Wortschatz der Welt. Das wird demnächst schwarz auf weiß im Guinness-Buch der Weltrekorde stehen. Weiter...
Normale Künstler kaufen Farbe und Pinsel. Der Brite Carl Warner geht lieber auf den Gemüsemarkt und deckt sich dort ein. Aus Staudensellerie, Rotkohl und Dillzweigen gestaltet der Fotograf täuschend echt aussehende Wälder, Seen und Meere. Weiter...
Sharon Jones und the Dap Kings betreiben seit etwa fünfzehn Jahren aktive Fortschrittsverweigerung. Hier klingt kein Ton, wie er nicht schon 1972 hätte klingen können. Die Instrumente sind betagte Modelle. Die Kompositionen bewegen sich im Dreieck von Soul, Funk und Pop, wie es um 1970 abgesteckt und fein kartiert wurde.
Die Weltbevölkerung lebt nach wie vor so, als ob es mehr als eine Erde gäbe. Dies geht aus dem jüngsten "Living Planet Report" des WWF hervor. Durchschnittlich verbrauchen die Menschen auf der ganzen Erde anderthalb mal so viele Ressourcen, wie die Erde in der gleichen Zeit produziert. Weiter…
Ein Seelöwe hat vor der Küste Neuseelands das Ruderboot einer College-Mannschaft angegriffen und anschliessend die in Panik geratenen Besatzungsmitglieder bis ans Ufer verfolgt.
Das Ruderteam habe sich etwa 200 Meter vor der Küste nahe der Stadt Dunedin befunden, als das Tier zwei Mal gegen den Bootsrumpf gestossen sei und dadurch zwei Löcher verursacht habe, berichtete die Zeitung «Otago Daily Times» am Donnerstag. Nachdem die Ruderer ihr Schiff an Land gezogen hatten, liess sie der Seelöwe dem Bericht zufolge noch immer nicht in Ruhe. «Er kam die Bootsrampe hochgelaufen und knurrte uns ein wenig an», sagte Teammitglied Adam Garden.
TagesAnzeiger/online
n einer Internet-Ausstellung kann man italienische Meisterwerke von Boticelli, Leonardo da Vinci und Caravaggio bis ins kleinste Detail ansehen – und dies ohne mit dem Museumswärter in Konflikt zu geraten. Zur Ausstellung
Auf Madagaskar haben Biologen eine neue Raubtierart nachgewiesen. Das katzengrosse, braune, 700 Gramm schwere Tier wurde gemäss Medienberichten am Ostufer des Sees Alaotra im zentralen Osten der Tropeninsel gefangen und fotografiert. Es wurde nach dem Schriftsteller und Naturfreund Gerald Durrell Salanoia durrelli genannt. Weiter...
In der Schweiz gibt es immer weniger insektenfressende Vögel, weil offene Bodenstellen im landwirtschaftlich genutzten Grünland rar geworden sind. Forscher der Universität Bern und der Vogelwarte Sempach haben untersucht, warum Landwirtschaftsvögel wie Gartenrotschwanz, Heidelerche, Wendehals und Wiedehopf immer seltener vorkommen. In der Zeitschrift «Pols one» wurden die Ergebnisse nun publiziert. In den untersuchten Kulturen (Niederstamm- und Hochstammobst, Reben) bevorzugen die Vögel Orte mit lückiger Bodenvegetation. Die offenen Stellen ermöglichen es ihnen, Insekten zu erbeuten, die nahe Vegetation stellt sicher, dass sich diese entwickeln können. Zurzeit gebe es in Europa keine ökologischen Ausgleichsmassnahmen, die eine lückige Bodenvegetation fördern, schreiben die Forscher. Sie schlagen vor, die Massnahmen anzupassen.
TagesAnzeiger/online
Ein staatliches Museum in Neuseeland hat Schwangere und Frauen in der Menstruation davor gewarnt, sich bestimmte Ausstellungsstücke aus der Maori-Kultur anzuschauen. Das Te Papa Museum in der Hauptstadt Wellington dies bestätigte am Dienstag.
Michelle Hippolite, Expertin des Museums für die Kultur der neuseeländischen Ureinwohner, sagte einige der Maori-Artefakte seien in Kriegen verwendet worden. Sie sollen demnach Geister beherbergen, die Schwangeren und Frauen, die ihre Regelblutung haben, schaden könnten.
Te-Papa-Sprecherin Jane Keig sagte, es handle sich nicht um ein komplettes Verbot. Vielmehr sei es ein dringender Rat, der die betroffenen Frauen vor negativen Auswirkungen der Maori-Ausstellung schützen solle. Schwangere Frauen sind heilig und die Regel ist in Kraft, um Frauen vor diesen Objekten zu schützen.
NZZ/online
Auch unter Hunden gibt es Optimisten und Pessimisten. Das haben Forscher der britischen Universität Bristol nachgewiesen. Pessimistische Hunde sind verzweifelt, wenn sie alleingelassen werden und zeigen dann Angstverhalten - etwa indem sie die Wohnung verwüsten. Weiter...
Das Engelwerk glaubt, dass Katzen und Hebammen von Dämonen besessen sind: Das Engelwerk gilt selbst unter katholischen Kirchenrechtlern als abstrus. Die von katholischen Kirchenrechtlern als abstrus bezeichnete Geheimlehre des OA fußt auf Privatoffenbarungen der angeblichen Seherin Gabriele Bitterlich aus Österreich.
Darin heißt es: Kinder, die den Pfarrer nicht ansehen können, junge Frauen, die eine Fehlgeburt haben und schwarze oder gefleckte Katzen seien von Dämonen befallen; ebenso viele Zigeuner, Hebammen und Bauersfrauen. Nur durch die Verehrung von 400 Engeln könne man sich vor ihnen schützen. Der Heilige Stuhl hat das lange abgelehnte Statut des erzkonservativen Geheimbunds zugelassen. Weiter...
Aloe Blacc profiliert sich als feinfühliger Musiker, der sich in die Garde der Neo-Soul-Interpreten einreiht. Wo andere aber den Spuren von Marvin Gaye, Curtis Mayfield oder Al Green gefolgt sind, scheint der Sänger aus Los Angeles, der bereits eine Hip-Hop-Karriere hinter sich hat, vor allem durch die poppige Geschmeidigkeit eines Bill Withers inspiriert.
Badeentchen und Feuerzeuge haben zwei Dinge gemeinsam: Sie sind aus Kunststoff – und unzählige davon treiben, zusammen mit anderem Plasticabfall, in den Ozeanen. Diese riesigen Müllteppiche bleiben nicht ohne Folgen für die Lebewesen und könnten auch dem Menschen als letztem Glied in der Nahrungskette schaden. Besorgt zeigen sich die Fachleute vor allem über mikroskopisch kleine Plasticteilchen, die möglicherweise in den Körper eindringen und dort Giftstoffe freisetzen können. Welche Risiken dies mit sich bringt und wie man des Problems Herr werden könnte, ist Gegenstand der Forschung. Weiter…
In den 30er-Jahren sollte das Dymaxion-Auto die Zukunft einläuten. Doch nach einem tödlichen Unfall wurde die Produktion eingestellt. Nun hat Star-Architekt Norman Foster ein weiteres Modell gebaut.
Das Dymaxion-Auto konzipierte der Ingenieur Richard Buckminster Fuller im Jahr 1933. Es hatte damals den – für die USA – ungewöhnlich niedrigen Verbrauch von 7,8 Litern auf 100 Kilometer, konnte elf Passagiere transportieren und erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 193 km/h.
Das Walliser Kantonsgericht hat Beschwerden abgewiesen, die sich gegen die Abschussbewilligungen von zweien der Raubtiere richteten.
Zudem hat sich das Gericht in einem Grundsatzurteil zum rechtlichen Schutz des Wolfes in der Schweiz geäussert. Es kam zum Schluss, dass das Wolfskonzept des Bundes mit übergeordnetem Recht vereinbar ist. Anfangs August 2009 hatte das Departement für Verkehr, Bau und Umwelt des Kantons Wallis dem Abschuss zweier Wölfe zugestimmt. Die Tiere hatten mehrere Schafe im Val d'Illiez und im Val des Dix verletzt oder getötet.
Der WWF und Pro Natura legten bei der Walliser Regierung Beschwerde dagegen ein, ohne Erfolg. Darauf hin zogen die beiden Umweltorganisationen die Beschwerde weiter ans Kantonsgericht. Dieses lehnte die Beschwerden zwar ab, nahm aber den Schutzstatus des Wolfs unter die Lupe.
TagesAnzeiger/online
Für die Ehepaare war es eine Glücksnachricht, wenn der afrikanische Krallenfrosch nach 12 bis 24 Stunden Laich absetzte. Lange war der sogenannte Froschtest die gängige Schwangerschaftsdiagnose. Zu tausenden wurde den Amphibien der Urin vermeintlich schwangerer Frauen injiziert. Legten die Tiere daraufhin Eier, durfte sich auch die getestete Frau auf ein Kind einstellen. Ein aufwendiges und unsicheres Verfahren, sagt Thomas Knuth. Weiter...
Am Sonnabend beim Tag der offenen Tür in der Charité führt Knuth um 11.30 Uhr, 13.30 Uhr und 16.30 Uhr über das Gelände. Die Teilnahme an dem zweistündigen Rundgang ist kostenlos. Die Stadtrundgänge gibt es auch in Buchform. Gemeinsam mit der Journalistin Eva Brinkschulte hat Knuth den Stadtführer „Das medizinische Berlin“ (be.bra verlag) herausgegeben.
Er ist ein flotter Sänger und auf immerwährender Nahrungssuche fast ständig in Bewegung: Der kecke Gartenrotschwanz ist "Vogel des Jahres 2011". Seine Bestände schrumpfen, weil es für seine Brut immer weniger Nisthöhlen in Obstbäumen gibt. Weiter...
Sie ist noch keine dreissig, und schon wird sie als eine der wichtigsten Stimmen Afrikas gehandelt. Die Sängerin Dopet Gnahoré, die aus der Elfenbeinküste stammt und in Frankreich lebt, bedient sich verschiedener afrikanischer Sprachen und musikalischer Dialekte – und kreiert daraus berührend-sanfte Lieder, die dem Pop die Hand reichen und Themen wie die Stellung der Frau in Afrika verhandeln.
Die Wahl fiel auf «Zehn Tipps, das Morden zu beenden und den Abwasch zu beginnen» von Hallgrimur Helgason. Die Jury, bestehend aus der ZDF-«Aspekte»-Moderatorin Luzia Braun sowie den Autoren Eckart von Hirschhausen und Bodo Mrozek, gab den Sieger-Titel am Mittwoch bei der Frankfurter Buchmesse bekannt.
Auf der Shortlist zum kuriosesten Buchpreis standen ausserdem die Titel: «Nichtamtlicher Leitfaden zur Bewältigung von Projekten und zur Abweisung diesbezüglicher Irrtümer Oder: Regeln für Hans-Peter» von Frank Buddrus, «Texas als Texttitel: Ein Rabiatkomödienroman» von Max Höfler, «An dem Tag, als ich meine Friseuse küsste, sind viele Vögel gestorben» von Josef Kleindienst, «Der Tod auf der Schippe oder was Archäologen sonst so finden» von Angelika Franz und «Die Frau, die allein ein ganzer Tisch war» von Tor Åge Bringsværd. In den vergangenen Wochen wurden die Kandidaten von 1500 Lesern und Buchhändlern aus einer Longlist ausgewählt.
TagesAnzeiger/online
Die Familie Cranick in Tennessee hatte die Gebühren von 75 Dollar für die Feuerwehr nicht bezahlt. Als ihr Haus in Flammen stand, rückten die Feuerwehrleute zwar aus – rührten aber keinen Finger.
Der Hausbesitzer Gene Cranick habe der Feuerwehr angeboten, ihnen jeden gewünschten Betrag zu zahlen, wenn sie das Feuer nur löschen würden. Diese sagten ihm aber, er sei zu spät. Sie würden nichts tun, um das Feuer zu löschen. Dies berichtet der amerikanische Sender «Local 6».