Der Sänger des Welthits «Sunny» ist tot. Bobby Hebb starb nach Angaben seines Managements am Dienstag in seiner Heimatstadt Nashville im US-Staat Tennessee, eine Woche nach seinem 72. Geburtstag.
Hebb, Sohn zweier blinder Musiker, war anfangs mit seinem Bruder aufgetreten. Als im November 1963 Präsident John F. Kennedy erschossen und kurz darauf Hebbs Bruder erstochen wurde, verarbeitete er den doppelten Schmerz in einem Lied: «Sunny».
Die Ambrosia-Pflanze aus Nordamerika hat sich in den letzten zehn Jahren in der Schweiz stark verbreitet. Ihre Pollen lösen Heuschnupfen und Asthma aus – mehr als jede andere Pflanze.
Manche Forscher vermuten, dass hinter der Zunahme von Allergien gegen Pollen in der Luft Ambrosia stecken könnte. Die Pflanze wurde in den letzten Jahrzehnten nach Zentraleuropa eingeschleppt und hat sich seitdem verbreitet. In der Schweiz wurde sie vor zehn Jahren das erste Mal nachgewiesen. Seitdem hat sich vom Tessin und der Region Genf ausgebreitet. An mehr als 1200 Stellen konnten Biologen sie 2006 finden. Weiter...
Eine internationale Studie bestätigt, dass die dieser Farbe nachgesagte Verbindung zu Liebe und Leidenschaft vollauf berechtigt ist – und zwar weltweit über alle kulturellen Grenzen hinweg. Offenbar aktiviere der Farbton tief verwurzelte Verhaltensmuster, sagen die Psychologen in der Zeitschrift Journal of Experimental Psychology: General.
In Italiens grösstem Naturschutzpark, Gran Paradiso in der norditalienischen Region Aostatal, herrscht Alarm wegen einer hohen Todesrate unter jungen Steinböcken.
Von den etwa 5000 Steinböcken, die 1993 noch gezählt wurden, sind heute weniger als die Hälfte übrig. «Die Zahl der Jungen, die zur Welt kommen, ist stabil geblieben, rund 75 Prozent überleben nicht. Die Ursachen sind noch rätselhaft», sagt der Tierarzt Bruno Bassano, zuständig für den 70'318 Hektar grossen Park in den Alpen des Aostatals.
Experten schliessen nicht aus, dass wegen der höheren Temperaturen die jungen Steinböcke nach der Muttermilch sofort trockenes Gras mit wenig Proteinen fressen müssen. Dadurch werden sie sehr geschwächt, nur die wenigsten überleben.
TagesAnzeiger/online
Kaum ist Eisbär Knut wieder solo, soll er auch bald umziehen. Zum Leidwesen vieler Zoobesucher. Denn die können ihm bald nicht mehr so nah sein wie bisher. Weiter...
Damit in Zukunft nicht mehr so viele Tauben die Innenstadt bevölkern, will Berlin die Tiere an die Ränder der Stadt locken. Nun hat der Bau eines ersten Verschlages in Reinickendorf begonnen. Weiter...
Riesige Müllmengen im chinesischen Jangtse-Fluss drohen den Drei-Schluchten-Staudamm, die grösste Wasserkraftanlage der Welt, zu blockieren. Seit dem Beginn der Regenzeit Anfang Juli wächst der Müllteppich immer mehr.
An der Wasseroberfläche vor dem Staudamm habe sich auf einer Fläche von mehr als 50'000 Quadratmetern ein 60 Zentimeter dicker Müllteppich entwickelt, berichtete die Zeitung «Hubei Daily» am Montag. In manchen Gegenden sei der Müllteppich so dicht, dass dort Menschen über das Wasser laufen könnten. Weiter...
Zehn Jahre nach Einführung der Bachelor/Master- Studiengänge kehren die neun führenden Technischen Hochschulen in den Ingenieurfächern zum Diplom-Abschluss zurück. Weiter...
Das Verhältnis der Berliner zur Spree verändert sich“, sagt Ralf Steeg. Strandbars, Uferwanderwege und Parks am Fluss – all das sei in den vergangenen Jahren entstanden. Und Steeg hat keinen so kleinen Anteil daran. Er will die Wasserqualität der Spree so verbessern, dass in ihr wieder gebadet werden kann. „Spree 2011“ nennt der 49-jährige Ingenieur sein Projekt: Das Wasser, das bei starkem Regen über die Kanalisation in den Fluss geleitet wird und ihn verdreckt, soll in großen Behältern aufgefangen und später in die Kanalisation zurück geführt werden. Weiter...
Zum sogenannten Oberharzer Wasserregal zählen mehr als 100 Seen und Teiche, die über größtenteils künstlich angelegte Gräben miteinander verbunden sind. Das System versorgte den Bergbau schon vor mehr als 800 Jahren mit Wasserkraft. Das Meisterwerk der Ingenieurskunst gehört nun zum Weltkulturerbe. Weiter...
Der belgisch-rwandische Musiker Stromae zeichnen sich dadurch aus, dass er aus dem Schrott ehemaliger Moden einen zeitgenössischen Sound schafft. Auf solche Weise profiliert sich Stromae auf dem Débutalbum «Cheese». «Alors On Danse» aus.
Vergleich mit «Exxon-Valdez»-Unglück – bis zu 90'000 Tonnen ins Meer gelaufen.
Im Zusammenhang mit der Ölpest im Gelben Meer hat ein US-Experte Alarm geschlagen. Die Ölpest ist nach Ansicht des Fachmanns für Meeresschutz weitaus schlimmer als offiziell verlautbart. Weiter...
Einer von 15 New Yorkern hat sich im vergangen Jahr mit Bettwanzen herumplagen müssen. Jetzt hat die Stadt einen Plan vorgestellt, wie sie gegen die Ausbreitung der Blutsauger vorgehen will. Bettwanzen verursachen neben fürchterlichem Juckreiz vor allem psychische Pein, sind aber nicht dafür bekannt, Krankheiten zu übertragen. In den vergangenen Jahren haben sich die meist nur wenige Millimeter grossen Tiere über New York und andere Städte in den USA ausgebreitet. In New York hatten die Wanzen zuletzt für viel Aufsehen gesorgt, weil nicht nur Wohnhäuser, Luxusappartements, Büros und Theater betroffen waren, sondern auch Geschäfte wie der Edeldessousladen «Victoria's Secret». Die betroffene Filiale wurde kurzzeitig geschlossen, alle betroffenen Auslagen wurden vernichtet. Wie rasant sich das Problem entwickelt, belegen die bei der Stadt eingegangenen Beschwerden. Waren es vor sechs Jahren noch 537, so verzeichnete man 2009 bereits 11 000. Dass die Tiere sich derzeit so rapide ausbreiten, macht Experten ratlos. Bettwanzen finden auch in Spalten, Rissen, Bilderrahmen und Lampen Unterschlupf. Neben Bissen sind Blutflecken auf dem Bettlaken und die an schwarzen Pfeffer erinnernden Hinterlassenschaften der Tiere Anzeichen ihrer Anwesenheit.
Die Uno-Kulturorganisation hat den amerikanischen Nationalpark Everglades sowie Madagaskars Regenwald Atsinanana auf die Liste gefährdeter Welterbestätten gesetzt.
Im Everglades-Park im US-Staat Florida sei der Wasserzufluss verringert worden, während die Verschmutzung des artenreichen Sumfgebietes zugenommen habe, begründete das Welterbekomitee der Unesco die Entscheidung in Brasilia.
Der Nationalpark war bereits von 1993 bis 2007 auf der Liste mit den besonders gefährdeten Gebieten geführt worden. Zudem nahm das Komitee den Regenwald Atsinanana in Madagaskar auf. Gründe seien das illegale Abholzen von Bäumen sowie unerlaubte Jagd. Insgesamt werden 35 Gebiete und Orte auf der sogenannten Roten Liste der gefährdeten Welterbestätten geführt.
NZZ/online
Die Debilität in den «Tiny bubbles» von Don Ho, wenn er trällert: «Tiny bubbles in the wine, make me happy, make me fine». Offen ist, wie viel Wein man trinken muss, um diesen Text zu verfassen.
Ungeachtet scharfer Proteste von Tierschützern will ein britischer Supermarkt am Verkauf von Eichhörnchenfleisch festhalten.
Thornton verkauft das Fleisch seit rund fünf Monaten in seiner Nordlondoner Budgens-Filiale. Er verteidigte das Fleisch als ökologisch korrektes Nahrungsmittel: Eichhörnchen bräuchten nicht wie etwa Rinder tonnenweise Getreide zu ihrer Ernährung, und sowieso gebe es «zuviele von ihnen, in ein paar Jahren wird das wie Kaninchenfleisch sein». Nach seinen Angaben verkauft sein Laden wöchentlich rund ein Dutzend Eichhörnchen. Eichhörnchenfleisch zählte früher einmal zu den gängigen Zutaten der britischen Küche. Seit einigen Jahren erlebt es ein Comeback, vor allem in Feinschmecker-Lokalen und bei auf Wild spezialisierten Metzgereien.
NZZ/online Rezept Eichhörnchen mit Walnuss-Ketchup
Das Videoportal Youtube hat die erlaubte Höchstdauer von Videos erhöht. Dies geschehe auf Wunsch vieler Nutzer des Internetportals, teilte die Firma mit.
Die längere Dauer «war der Wunsch Nummer eins» der Nutzer, schrieb der YouTube-Mitarbeiter Joshua Siegel in einem offiziellen Blog am Donnerstag. «Wir haben euch erhört, heute haben wir das Vergnügen, euch mitzuteilen, dass wir die Begrenzung der Beiträge auf 15 Minuten erhöht haben», schrieb Siegel. Die Verlängerung sei durch technischen Fortschritt möglich geworden.
TagesAnzeiger/online
Stripperinnen stehlen dem Porno-Business die Show. Striptease-Tänzerinnen wie die Devilettes, die Va Va Voom Room Girls oder die Burlesque As it Was hauen in den Metropolen von Amiland auf den Putz und zelebrieren ihre Freikörperkultur mit neuer Perfektion, was im prüden Amerika wie eine Bombe einschlägt. Aus dem Tracks Archiv Januar 2002
Die UN-Kulturorganisation (UNESCO) entschied auf einer Sitzung ihres Welterbekomitees in Brasilia, den Archipel rund tausend Kilometer westlich der Küste Ecuadors von der Liste der bedrohten Gebiete zu streichen. Mit dem Schritt sollten die Anstrengungen der ecuadorianischen Regierung zur Erhaltung des einzigartigen Ökosystems gewürdigt werden. Der Archipel aus 13 Haupt- und 17 kleineren Inseln verfügt über eine weltweit einzigartige Vielfalt an Flora und Fauna und gehört deshalb seit 1978 zum Welterbe der UNESCO. Charles Darwin gründete seine Evolutionstheorie auch auf seine Beobachtungen auf dem Archipel im Jahr 1835. Im Jahr 2007 erklärte die UNESCO Galápagos wegen des zunehmenden Tourismus und wegen dem Einfall fremder Arten für gefährdet.
Im Kampf gegen den Klimawandel propagiert die amerikanische Regierung unkonventionelle Ansätze. Durch helle Dächer, die mehr Sonne reflektieren, möchte sie der durch die Treibhausgase bedingten Erwärmung etwas entgegensetzen.
Der amerikanische Energieminister Steven Chu macht Ernst mit einer Idee. Vergangene Woche wies er das Energieministerium und andere Regierungsstellen an, auf öffentlichen Gebäuden in Zukunft nur noch helle Dächer zu installieren, die das Sonnenlicht gut reflektieren und sich deshalb weniger erhitzen. Kühle Dächer ist einer der schnellsten und billigsten Wege, die globalen CO 2 -Emissionen zu reduzieren und die harte Arbeit zu beginnen, den Klimawandel zu verlangsamen. Weiter...
Das Parlament der spanischen Region Katalonien in Barcelona hat die Abschaffung des Stierkampfes beschlossen. Nach einer emotional geführten Debatte votierten 68 Abgeordnete für das Verbot, 55 stimmten dagegen, neun enthielten sich. Der Beschluss gilt vom 1. Januar nächsten Jahres an. Weiter...
Noch stehen Windturbinen nur an Land oder in seichten Küstengewässern. Mit schwimmenden Fundamenten könnten sie künftig auch den Ozean erobern. In den nächsten Jahren steht die Technik vor der Reifeprüfung. Lange galt für die Windenergie auf See die ungeschriebene Regel der 20:20-Grenze. Windräder wurden maximal 20 Kilometer vor der Küste errichtet, in höchstens 20 Meter Wassertiefe. Die Risiken einer Ansiedlung in der Tiefsee wogen stets mehr als die kräftigen und beständigen Winde, die es dort zu ernten gibt. Nun ist die Branche dabei, die einstigen Schranken zu überwinden. Weiter...
Kein Witz: Um die Symptome von Heuschnupfen und anderen Allergien zu bekämpfen, infiziert der englische Immunologe David Pritchard Versuchspersonen mit Hakenwürmern. Die Parasiten fahren im Körper die Immunabwehr herunter. Weiter...