Ein nahes Ende der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko ist zurzeit nicht in Sicht. Je länger das Öl fliesst, umso grössere Schäden werden befürchtet – nicht nur an den Küsten, sondern auch unter der Meeresoberfläche. Weiter...
Zwar ist die Elefantendame Sabu, die am Sonntag aus dem Circus Knie ausgerissen und durch die City spaziert war, wieder im Stall. Für die Polizei ist der Fall jedoch nicht abgeschlossen. Wegen Sabu musste sie mit einem Grossaufgebot ausrücken und Tierspezialisten aufbieten. Zudem wurden ganze Strassen gesperrt. Die Stadtpolizei Zürich prüft nun, ob der Vorfall eine Verzeigung zur Folge haben wird. Bei einer Verzeigung könnten sich die Behörden auf das kantonale Tierschutzgesetz stützen. Darin steht: «Das Aussetzen und Entweichenlassen von Wildtieren ist untersagt.» Beim Circus Knie ist man sich keiner Schuld bewusst. Sabu habe sich vermutlich wegen des Gewitters losgerissen, als man sie verladen wollte.
TagesAnzeiger/online
Beim Gassigehen ist ein 48 Jahre alter Mann in Berlin-Neukölln niedergeschlagen worden. Der unbekannte Angreifer raubte dem Spaziergänger dabei seinen Hundewelpen. Wie die Polizei mitteilte, war der Spaziergänger in der Sonnenallee bewusstlos geschlagen worden. Als er wieder zu sich kam, war sein erst neun Wochen alter Mischlingshund weg. Der 48-Jährige wurde bei dem Überfall leicht verletzt.www.berlinonline.de
Im Kampf gegen achtlos weggeworfenen Müll auf den Strassen setzt Singapur auf eine neue Strafe. Menschen, die ihren Müll nicht in die dafür vorgesehenen Eimer werfen, kommen nicht mehr mit einer Geldstrafe davon. Bei zwei oder mehr Vergehen müssen die Übeltäter künftig an belebten Strassen und Plätzen in orangefarbenen Westen Müll einsammeln.
Im vergangen Jahr stieg die Zahl der Müllvergehen an öffentlichen Plätzen in Singapur auf 41'392 an. 2005 waren es noch 3'819 gewesen. 90 Prozent Erwischten waren Raucher, die Zigarettenkippen auf den Boden warfen. Die Behörden reagierten am Montag, indem sie die Kontrollen verstärkten und grössere Abfalleimer aufstellten. Ausserdem wurden Freiwillige rekrutiert, die bei Vergehen ihre Nachbarn rügen.
Bis jetzt ist die Ölpest im Golf von Mexiko ein lokales Problem. Nun haben Forscher mit einer Computersimulation gezeigt, dass sich das Öl bis weit in den Atlantik ausbreiten könnte. Die Simulation ist allerdings mit Unsicherheiten behaftet. Weiter...
Bei Pflanzen wirkt ein für die Blütezeit verantwortliches Gen als Gedächtnis, wie aus einer Studie der Universität Zürich hervorgeht. Das Gen registriert die Temperatur der letzten sechs Wochen und verhindert so, dass die Pflanze bei kurzzeitigen Temperaturschwankungen zu früh austreibt.
TagesAnzeiger/online
Ein ausgebüxter Elefant hat am Sonntagabend für helle Aufregung in der Innenstadt von Zürich gesorgt. Die Elefantenkuh „Sabu“ hatte sich am Ende eines Gastspiels des Zirkus Knie beim Verladen losgerissen und war auf eine einstündige Entdeckungstour gegangen.
Zunächst planschte „Sabu“ im nahe gelegenen Zürichsee, dann ging es weiter in Richtung City. Dabei marschierte das Tier durch die halbe Innenstadt und ließ auch belebte Gegenden wie die Bahnhofstraße und den Bahnhofsplatz nicht aus, wie die Polizei berichtete. Weiter...
Robin Trower * 9. März 1945 in Catford, England. Bekannt wurde er durch die Band The Paramounts und ab 1967 mit Procol Harum. Er verließ die Gruppe 1971, gründete 1972 mit Frankie Miller, Clive Bunker und James Dewar[1] die Gruppe Jude, die allerdings erfolglos blieb. Im Jahr 1973 gründete Robin Trower eine Band unter seinem Namen, die musikalisch den Gitarrensound von Jimi Hendrix zum Vorbild hatte und später weiterentwickelte.
Laurie Anderson trat mit vier Musikern im Hof der Oper von Sydney für Vierbeiner auf.
Die Musik von Flöten, Streichern, Saxofon und Synthesizer wurde ergänzt durch Töne in sehr hohen Frequenzen, die Menschen nicht hören können, von Hunden aber wahrgenommen werden. Fast 1000 Hundebesitzer kamen mit ihren Lieblingen zu der 20-minütigen Aufführung, die Teil des von Anderson und der Rock-Legende Lou Reed ausgerichteten Vivid LIVE Arts Festival war. Die Künstlerin war vollauf zufrieden mit ihrem Publikum. «Die Hunde waren wirklich wundervolle Zuhörer, sie haben gegroovt, viele von ihnen haben gesungen und getanzt, sie waren ungehemmt», sagte Laurie Anderson.
Thurgauer Gartenbesitzer müssen sich auf einen gefrässigen Schädling gefasst machen: Der Buchsbaumzünsler hat den Kanton erreicht und bedroht die beliebten Buchse.
Der Buchsbaumzünsler befällt die beliebten und teuren Buchsbäume und frisst sie im Extremfall kahl. In der Schweiz war die Raupe vor drei Jahren zum ersten Mal in Basel aufgetreten. Dort gilt der Kampf gegen den Schädling als verloren. Nur noch historisch wertvolle Buchsbestände versucht man zu schützen. Weiter...
The Drums aus New York veröffentlichen das bisher schönste Popdebüt des Jahres. Eine Platte für alle, die mal Teenager waren.Das muss die reine Liebe sein. Die Gitarren hängen über dem Herzen und nicht unten, auf Lendenhöhe, und Jonathan Pierce singt: «We, we are in love.»
Bloss, etwas stimmt nicht in «Forever and Ever Amen», der zweiten Single aus dem Debütalbum der Drums. Nicht nur, dass die stopplig klingenden Gitarrenlinien ein diskretes Fragezeichen setzen hinter die Haltbarkeit des Treueschwurs. Auch singt Jonathan Pierce seltsam gepresst, ja gehetzt, und am Ende des Songs ist das Mädchen prompt aus dem Song verschwunden: «We, we are the young / And we’ll live forever.»
Französische Thunfischjäger haben nach Angaben von Greenpeace einen Umweltaktivisten bei einer Protestaktion im Mittelmeer mit einer Harpune beschossen und dabei schwer verletzt. Durch den industriellen Fischfang ist der Bestand des Roten Thunfischs im Mittelmeer und östlichen Atlantik um bis zu 80 Prozent geschrumpft. Beim Treffen der Vertragsstaaten des Washingtoner Artenschutzabkommens CITES hatten die EU und die USA im März vergeblich versucht, ein Handelsverbot durchzusetzen.
TagesAnzeiger/online
Mit diskret verabschiedeten neuen Zielvorgaben hat die kanadische Regierung beschlossen, rund zehmal weniger CO2 zu reduzieren, als noch unter der alten Regierung vorgesehen war. Die konservative Regierung von Premierminister Stephen Harper gibt für die Jahre 2011 und 2012 weitaus geringere Klimaziele heraus. Statt einer Senkung der klimaschädlichen Treibhausgasemissionen von 64 und 74 Millionen Tonnen werden für die beiden Jahre acht und zehn Millionen Tonnen an Einsparungen beim Ausstoss anvisiert.
Die achtköpfige New Yorker Band Hazmat Modine schafft aus Blues und Schmus, Rocksteady und Balkanharmonien eine kraftvolle Musik.
Eine Band mit zwei Mundharmonikas als Hauptinstrumenten? Mit Grausen denkt da manch einer an das asthmatische Geröchel, das Bob Dylan auf diesem Instrument produziert. Doch davon sind Hazmat Modine weit entfernt: Bei ihnen heulen, jaulen und quietschen die Mundharmonikas mit der Kraft von Dampflokomotiven, ähnlich wie beim grossen Bluesharp-Spieler Little Walter.
Bislang muss der Anbau von genmanipulierten Pflanzen auf europäischer Ebene beschlossen werden, die Genehmigung gilt dann für alle Staaten. Ein Verbot in einzelnen Ländern ist von der Zustimmung der Kommission abhängig. Das soll sich den Kommissionsplänen zufolge nun ändern. Die Regierungen könnten dann landesweite oder regional beschränkte Anbauverbote für eine oder mehrere Genpflanzen verhängen, die auf europäischer Ebene zugelassen wurden. Auch könnten sie individuell regeln, wie die Felder konventioneller Landwirte und von Biobauern vor den Genpollen geschützt werden sollen - etwa durch Vorschriften für einen grösseren Abstand zwischen den Feldern. Weiter...
Die Spucke einer speziellen Mottenart kann den Ertrag bei der Kartoffelernte extrem verbessern. Zu dieser überraschenden Erkenntnis sind Göttinger Agrarwissenschaftler bei einer Studie in Kolumbien gelangt. Weiter...
Britische Zoologen der Universität Exeter konnten bei wild lebenden Zebramangusten die Weitergabe von sozialen Bräuchen beobachten. Die mit dem Erdmännchen verwandten Raubtiere leben in grossen Verbänden in Afrika. Sobald die Jungtiere den Bau verlassen, gehen sie bei einem älteren Verwandten in die «Lehre»: Ihr Betreuer, in der Regel kein Elternteil, zeigt ihnen bei der Nahrungssuche einen von zwei Wegen, um an Leckerbissen wie Eier oder Käfer zu kommen. Entweder werden die Schalen beziehungsweise Hüllen aufgebissen oder durch Schleudern auf einen Stein geknackt.
Laut der Studie übernahmen die jungen Mangusten in nachgestellten Versuchen meist die Technik ihres jeweiligen Begleiters. Dies zeige, dass bei Tieren unterschiedliche Traditionen koexistieren könnten, so die Forscher in der Zeitschrift «Current Biology». Die Fähigkeit, Bräuche an die nächste Generation weiterzugeben, wurde lange Zeit nur dem Menschen zugeschrieben.
Gähnen ist nicht unbedingt unhöflich. Laut einer Studie von Genfer und Berner Forschern dient es vielmehr der Gruppenkommunikation und zeigt Einfühlungsvermögen an. Weil Gähnen ansteckend ist, können sich Botschaften wie «Ich bin müde» oder «Mir ist langweilig» schnell verbreiten. Zudem reiche Zuschauen aus, um Areale im Gehirn anzuregen, die wichtig für die Empathie und das Sozialverhalten seien. Eine physiologische Funktion für den Körper hat das Gähnen wohl nicht. So dient es weder einer besseren Sauerstoffversorgung, noch macht es tatsächlich müde. (SDA)
Eichhörnchen haben mitunter eine überraschend soziale Ader: Unter ganz bestimmten Umständen adoptieren die Einzelgänger, die sich sonst eher wenig sozial gegenüber ihren Artgenossen verhalten und massiv ihre Reviergrenzen verteidigen, tatsächlich ein Waisenkind. Voraussetzung ist allerdings, es muss sich um nahe Verwandte handeln, hat ein amerikanisch-kanadisches Forscherteam bei den possierlichen Nagern beobachtet. Dieses Verhalten zeigt, dass die Tiere in der Lage sind, ihre eigenen Verwandten zu erkennen, obwohl sie sonst eher ungesellig und kontaktscheu sind, berichten die Biologen im Fachblatt "Nature Communications". Weiter...
Seit vier Jahrzehnten zählt Richard Thompson zu den meist geschätzten Musikern Englands. Der begnadete Singer/Songwriter und exzellente Gitarrist war Mitgründer von Englands berühmtester Folk-Rock-Band Fairport Convention - und spielt gerne auch mal einen Britney-Spears-Song.
Neben den Treibhausgasen können auch natürliche Vorgänge im Klimageschehen die Temperaturen nach oben treiben. Hierbei spielen Veränderungen in den Ozeanen eine bedeutsame Rolle.
Die meisten Klimawissenschafter teilen die Auffassung, dass die Erwärmung der Lufttemperatur seit 1950 vorwiegend auf menschengemachte Ursachen und zu einem geringeren Teil auf natürliche zurückzuführen ist. Wie gross der natürliche Beitrag ist und worin er besteht, zählt zu den hartnäckigsten Fragen der Forscherzunft. Zwei neue Studien demonstrieren jetzt, dass man für deren Beantwortung auch auf die Ozeane schauen sollte. Weiter...
Wenn Steve Jobs ein neues Produkt vorstellt, blicken die Fans gebannt auf die Bühne. Das Ganze gipfelt dann meist in stehenden Ovationen. Bei den Rebellen in Star Wars hält sich die Begeisterung allerdings in Grenzen.
Radfahrer plagt heute vor allem eine Frage: Muss der Helm ersetzt werden, obwohl er noch tadellos aussieht? Forscher des deutschen Fraunhofer-Institutes für Werkmechanik in Freiburg im Breisgau haben nun ein Produkt entwickelt, das auf diese Frage eine sichere und objektive Antwort gibt: ein Helm, der einen Duft ausströmt, sobald sich Risse bilden. Die Forscher um Christof Koplin haben in den Polymerwerkstoff des Kopfschutzes Mikrokapseln eingebaut, die ein Duftöl enthalten. «Grössere Risse stinken geradezu», sagt Koplin. «Der Vorteil ist, dass auch Beschädigungen erkannt werden, die man nicht sieht.»
TagesAnzeiger/Zürich
Mit Hilfe von Fledermäusen will Venedig der Mückenplage Herr werden. Die Stadt forderte ihre Bürger am Dienstag auf, Unterschlupfe für Fledermäuse aufzuhängen. Mit der Kampagne will sie eine Plage Asiatischer Tigermücken in den Griff bekommen. Die Mücken brüten vor allem in Wasseransammlungen in Gärten und Grünflächen. Das Brackwasser der venezianischen Kanäle meiden sie hingegen. Die Insekten können das Chikungunya-Fieber übertragen, eine tropische Infektionskrankheit.
Die Einwohner der Lagunenstadt sollen Fledermauskästen bauen und sie hoch in Bäumen oder an Hauswänden aufhängen. Eine Fledermaus fresse bis zu 3000 Mücken in einer Nacht.
Hunderte Papageien, die wie betrunken aus Bäumen und vom Himmel fallen, geben den Bewohnern der australischen Stadt Palmerston Rätsel auf.
Die bunten Lori-Papageien wirken wie Betrunkene orientierungslos und verlieren das Bewusstsein, wie Tierärzte berichten. «Sie scheinen wirklich wie betrunken», sagte die Tierärztin Lisa Hansen im Tierspital Ark Animal Hospital in Palmerston am Mittwoch, «sie fallen aus Bäumen, sie haben keine Koordination, sie springen hoch und treffen die Stange nicht, auf der sie landen wollen.» Weiter...