Lieblingsspielsachen können durchaus auch schön sein. Nichts gegen Plastikpuppen mit gefärbten Haaren oder Roboter mit Superkräften, aber wenn es darum geht, einem Kind etwas zum Spielen zu schenken, möchte man doch lieber etwas Schönes kaufen das besonders ist, ein bisschen ungewöhnlich und die Kreativität und den Sinn für’s Schöne weckt. Weiter...
Der garstige Frühling macht den brütenden Vögeln zu schaffen. Weil selbst die Insekten keine Lust auf nasse Füsse oder Flügel haben, finden die mehr oder weniger frischgebackenen Vogeleltern zuwenig Futter für sich und ihre Jungtiere. Damit nicht genug: Sind die Jungvögel zu gross, um von ihren Eltern vor Nässe und Kälte geschützt zu werden, aber noch zu klein, um sich selbst zu schützen, können sie erfrieren. Wo hingegen negative Umwelteinflüsse den Lebensraum von Vögeln einschränke, haben sie auch mehr Probleme. Kurz: Wo die Wiesen blumig und die Wälder vielfältig sind und wo die Hecken nicht niedergemäht sind, haben es die Vögel weniger schwer bei derart schlechtem Wetter.
Im Kampf gegen die Ölkatastrophe setzt eine Organisation auf eine ungewöhnliche, aber effektive Methode: Haarbüschel aus ganz Nordamerika dienen - in Nylonstrümpfe gestopft – als schwimmende Barrieren, die das Öl aus dem Wasser filtern. Bereits 200 Tonnen Haar wurden an den Golf von Mexiko geliefert. Weiter...
Der US-Staat Montana will die Jagd auf Wölfe ausweiten. 15 Jahre nach der Auswilderung der Raubtiere in der Region sei die Population so stark gewachsen, dass sie dezimiert werden müsse, teilte die staatliche Kommission für Fisch, Wildtiere und Parks am Donnerstag mit. Im vergangenen Jahr hatten Jäger 75 Wölfe erlegen dürfen, nun soll die Quote mindestens verdoppelt werden. Ende 2009 wurden in Montana 524 Wölfe gezählt, insgesamt wird der Bestand in den Rocky Mountains im Norden der USA auf mehr als 1700 geschätzt.
Inzwischen mehren sich nach Angaben der Behörden Angriffe von Wölfen auf Farmtiere. 145 Wölfe wurden im vergangenen Jahr nach Beschwerden von Bauern gezielt abgeschossen, hinzu kamen die 75 von Jägern erlegte Tiere. Nach einer öffentlichen Konsultationsphase wollen die Behörden im Juli entscheiden, ob 150, 186 oder 216 Wölfe zum Abschuss freigegeben werden.
TagesAnzeiger/Zürich
Im Kampf gegen die Ölpest im Golf von Mexiko haben die USA am Freitag den Einsatz umstrittener Öl-zersetzender Chemikalien unter Wasser erlaubt. Die Entscheidung sei nicht leicht gewesen, sagte Küstenwachensprecherin Mary Landry. Die Zustimmung sei erst erfolgt, nachdem ein Expertenteam die Ergebnisse von drei Tests mit entsprechenden Chemikalien ausgewertet hätten. Die zersetzenden Mittel haben zur Folge, dass das Öl in kleinere Partikel verfällt, die biologisch abgebaut werden. Umweltschützer, Wissenschaftler und Fischer haben jedoch die Sorge geäussert, dass Öl zersetzende Mittel eine giftige Suppe bilden könnten. Auf der Meeresoberfläche wurden bereits tonnenweise solche Chemikalien eingesetzt, um den Ölteppich zu bekämpfen.
NZZ/Online
Eidechsen auf der ganzen Welt steht möglicherweise ein Massensterben bevor. Der Grund sind steigende Temperaturen. "Die Auslöschung ist eine Folge des Klimawandels. 20 Prozent aller Arten werden bis 2080 verschwunden sein, wenn wir die Kohlendioxid-Produktion nicht begrenzen, die für die globale Erwärmung verantwortlich ist", sagt der Biologe Barry Sinervo von der Universität von Kalifornien in Santa Cruz. Zusammen mit Kollegen aus der ganzen Welt hat er über Jahrzehnte hinweg die Populationen der Tiere vor allem in Mexiko beobachtet. Weiter...
Als politisch vielleicht nicht ganz korrekt, dafür aber umso erfolgreicher entpuppt sich derzeit eine besonders schräge und amüsante Variante der Partnersuche in Frankreich. "Adopteunmec" nennt sich die ausschließlich für Frauen konzipierte Online-Börse, bei der einsame Damen den Mann ihrer Träume mittels Mausklick in ihren virtuellen Einkaufswagen befördern können. Nach dem großen Erfolg in Frankreich soll das Konzept bald international werden. Weiter...
Robert Plant von Led Zeppelin beklagt das böse Weib: «Spent my days with a woman unkind, smoked my stuff and drank all my wine, made up my mind to make a new start, going to California with an aching in my heart».
Konstanz bietet wieder eine Posse von hohem Unterhaltungswert. Wie schon 1993 sorgt eine satirische Skulptur des Künstlers Peter Lenk für einen Wirbel in der einstigen Konzilsstadt am Bodensee. Damals war es die Imperia-Hafenstatue. Jetzt soll die Steinfigur des nackten Papst aus dem Bahnhof verschwinden. Weiter...
Ein neues Ausweichmanöver der Biokrafstoff-Düsentriebs: Künftig sollen verarbeitete Holzreste in den Tank fließen. Die Lösung soll heißen: Weg von Zucker und Ölen, hin zum Holz. Eine Forschergruppe der Firma Shell Global Solutions International in Amsterdam hat auf dieser Basis eine neue Generation von Biokraftstoffen entwickelt. Erste Tests stimmen zuversichtlich. Weiter...
Wer Fotos kupierter Hunde im Internet zeigt, verstößt gegen das Tierschutzgesetz. Diese Meinung vertritt eine Richterin am Verwaltungsgericht Düsseldorf. Sie will die Klage eines Dobermannzüchters aus Kalkar gegen ein Verbot von Bildern derart beschnittener Hunde abweisen. Weiter...
Frauen müssen einer aktuellen Studie zufolge gleichaltrige Partner wählen, um möglichst lange zu leben. Je größer die Altersdifferenz zum Partner ist - egal ob jünger oder älter - desto geringer sei ihre Lebenserwartung, teilte das Max-Planck-Institut für demografische Forschung mit. Weiter...
Kurz vor der Explosion regnete es schwarzen Dreck.
Der Kapitän Alwin Landry hat die Explosion der Ölplattform Deepwater Horizon von seinem Versorgungsschiff aus hautnah miterlebt. Kurz vor der Katastrophe herrschte eine apokalyptische Stimmung. Weiter...
Mit einer super Animation.
Die Wanderratte, die Bisamratte und der Sikahirsch sind die gefährlichsten aller eingeschleppten Säugetierarten in Europa. Zu diesem Schluss kommt eine Studie von Forschern der Universitäten Freiburg und Bern. Das Team um Sven Bacher von der Universität Freiburg entwickelte ein Punktesystem, um die Auswirkungen eingeschleppter Säugetiere auf Wirtschaft und Umwelt zu beurteilen. Untersucht wurde etwa, ob ein Einwanderer einheimische Pflanzen oder Tiere frisst oder verdrängt, und welche Schäden er in der Land- und Forstwirtschaft verursacht. Weiter...
Einheimische Mauerbienen sind als Bestäuber ebenso erfolgreich wie die Honigbiene, aber weniger krankheitsanfällig. Sie könnten sogar helfen, den Feuerbrand einzudämmen. Weiter...
An der Küste nah der norwegischen Grenze ist ein drei Meter langer Riemenfisch gestrandet. Ein solcher Fisch war seit 130 Jahren nicht mehr in schwedischen Gewässern gesichtet worden, teilte das Meermuseum in Lysekil am Dienstag mit. Ein Wanderer habe den toten Fisch am Wochenende am Strand des Dorfes Bovallstrand zwischen Göteborg und der norwegischen Grenze gefunden. Die Fischart gilt als Ursprung der Legenden über Seeschlangen. Weiter...
Anhaltende Diskussion zur Strahlung von Handys und Antennen.
Trotz zahlreichen Studien herrscht noch immer keine Klarheit darüber, ob Mobilfunkstrahlen schädlich sind. Brauchen wir auf diesem Gebiet eine andere Risikoforschung? Weiter...
Im Nordosten Deutschlands läuft das weltweit grösste Projekt zur Demontage von Kernkraftwerken. Damit Arbeiter dabei nicht zu hoher Strahlung ausgesetzt sind, mussten neue Techniken entwickelt werden. Weiter...
Modernste Methoden könnten es Forschern bald ermöglichen, Lebewesen künstlich herzustellen. Die Ethikkommission will die Entwicklungen genau beobachten. Sie ist aber gegen ein Verbot. Bisher gibt es nämlich erst wenige Anwendungen dieses jungen Forschungsgebiets, das Lebewesen oder Teile von ihnen gezielt umbauen oder gar von Grund auf neu konstruieren will. Weiter...
Eigentlich sollten sie stolz auf sich sein: Die Ordnungshüter im texanischen Brooks County haben in den letzten zehn Jahren knapp 200 Tonnen Marihuana beschlagnahmt - eine echte Leistung für eine Polizeiwache, die gerade mal aus sieben Streifenpolizisten und einem Kriminalbeamten besteht. Nun drohen die Polizisten allerdings ein Opfer ihres eigenen Erfolges zu werden, denn der Raum für neue Drogen wird knapp, berichtet der Örtliche Sender KIII. Mehrere Lastwagenanhänger voll blockieren bereits den Hof der Wache. Weiter...
In der Karibik gab es vor 40 bis 50 Millionen Jahren deutlich mehr Inseln als heute. Das haben deutsche Wissenschaftler bei einer Tiefseeexpedition entdeckt. Aus Hunderten Meter Tiefe holten sie Reste von Lebewesen nach oben, die eigentlich nur im Flachwasser leben. Weiter...
Aufbau einer historischen Junkers F13 bei Ju-Air in Dübendorf. In Zusammenarbeit mit deutschen Partnern will die Ju-Air das erste in Metall gebaute Flugzeug wieder flugtüchtig machen. Der Vorfahr moderner Verkehrsflugzeuge wurde seit 1919 in 330 Exemplaren gebaut. Noch 5 stehen heute weltweit in Museen. Weiter...
Rund ein Dutzend Polizisten, Feuerwehrleute und Grenzwächter mussten am Sonntag in den St.-Johann-Tunnel in Basel ausrücken. Eine verirrte Entenmama mit neun Jungen watschelte durch die Röhre. Der Tunnel war in Richtung Schweiz während rund 40 Minuten gesperrt. Zu grösseren Behinderungen kam es deswegen nicht, wie das Justiz- und Sicherheitsdepartement Basel-Stadt mitteilte. Die Sicherheitskräfte leiteten den Verkehr um und fingen die Entenfamilie ein. Sie wurde wohlbehalten in einen Tierpark gebracht.
Die Szenen könnten direkt aus Hollywood stammen: Polizisten bewachen mit ernsten Mienen das potenzielle Ziel eines Attentats. Doch hier soll kein Anschlag auf den US-Präsidenten vereitelt werden. Nein, hier spielt eine Blume die Hauptrolle. Man will sie vor hinterlistigen Dieben bewahren oder davor, gnadenlos niedergetrampelt zu werden. Weiter...
We Have Band: WHB
Musik für Puristen scheint out zu sein. Heute ist es die Vielfalt, die gute Bands von allen anderen guten Bands abhebt. We Have Band, das neuste Hype-Trio aus London, hat einen ganzen Koffer voll davon. "Oh" hier gibt's die Sturheit von Kraftwerk, präsentiert von Punks in ausgelatschten Schuhen. Seit den Ting Tings sollte man ja nicht mehr jede neue Schnapsidee aus England als bare Münze nehmen.
Ein kanadischer Umweltschützer hat im Nordwesten des Landes den vermutlich grössten Biber-Damm weltweit entdeckt. Der Damm ist rund 850 Meter lang und sogar vom Weltraum aus zu erkennen, wie Jean Thie mitteilte. Er entdeckte den Bau schon 2007 auf Satellitenbildern bei Google, als er das Schmelzen des Permafrosts im Norden Kanadas untersuchte. «Ich konnte es nicht glauben, als ich es sah», berichtete Thie. «Das ist der grösste Damm, den ich je gesehen habe.»
Der Damm liegt im Nationalpark Wood Buffalo in der Provinz Alberta. Parksprecher Mike Keizer sagte, der Damm liege in einem stark bewaldeten Gebiet von der Grösse der Schweiz. Er sei schon über den Biber-Damm geflogen, es gebe aber keine Möglichkeit, in der Nähe zu landen. Thie erklärte, die Biber hätten wohl schon in den 70er Jahren mit dem Bau begonnen und dann über Generationen hinweg fortgesetzt. «Das ist die Arbeit von ganzen Familien», sagte Thie.
TagesAnzeiger/Online
Beim Artenschutz hat die Staatengemeinschaft versagt. Das hat ein internationales Forschungskonsortium in der Zeitschrift "Science" beklagt. Und es könnte mit der globalen Erwärmung noch schlimmer kommen. Nach der Analyse von dreißig Indikatoren, die zur Entwicklung der Biodiversität weltweit herangezogen werden, sei man zu dem Schluss gekommen: Nichts deutet auf ein Ende der ökologischen Zerstörungen hin. Damit sei das im Jahr 2002 formulierte Ziel der Staatengemeinschaft, den Artenverlust bis 2010 aufzuhalten, klar verfehlt worden. Weiter...