Forscher haben auf der südostasiatischen Insel Borneo einen fliegenden Frosch entdeckt. Der Mulu-Frosch habe Flughäute zwischen den Zehen und Fingern, damit schaffe er kurze Gleitflüge von Baum zu Baum, berichtete die Umweltstiftung WWF am Mittwoch in Frankfurt. Weiter...
Die Artenvielfalt in der Schweiz hat von 1900 bis 1990 rasant abgenommen. Zu diesem Schluss kommt ein gross angelegtes Projekt von über 80 Forscherinnen und Forschern. Im Tal war der Rückgang dramatischer als in den Bergen, teilten die Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon und das Forum Biodiversität Schweiz mit. Schuld daran sei vor allem die Produktionssteigerung in der Landwirtschaft, aber auch die Waldbewirtschaftung wegen der gezielten Förderung weniger Baumarten. Auch die Ausdehnung des Siedlungsgebiets sowie die Nutzung und Verschmutzung der Gewässer spiele eine Rolle. Das Ziel, den Verlust der biologischen Vielfalt bis zum Jahr 2010 zu stoppen, werde verfehlt. Im Wald etwa konnte bei den artenreichsten Gruppen wie Insekten, Pilze und Flechten der Rückgang nicht aufgehalten werden. Die Forscher fordern einen besseren Schutz der Artenvielfalt. So solle die Qualität der ökologischen Ausgleichsflächen in der Landwirtschaft verbessert werden. Waldreservate sollten mehr als 10 Prozent der Waldfläche einnehmen.
TagesAnzeiger/Online
Der thailändische Zoll hat am Flughafen von Bangkok 1,4 Tonnen Elfenbein im Wert von 2,2 Millionen Franken beschlagnahmt. Die 296 Stosszähne waren in Kisten versteckt, die als Computerdrucker deklariert waren, wie die Behörden gestern mitteilten. Die Ladung war in Qatar abgeschickt worden.
Manchmal machen Hunde komische Sachen. Dass sie aber aus Langeweile an Herdknöpfen drehen, ist eher ungewöhnlich.
Ein unbeaufsichtigter Hund hat in der Schweiz beim Spielen am Herd einen Brand ausgelöst. Das Tier habe sich in einer Wohnung in Biel an den Drehschaltern des Kochherds zu schaffen gemacht, wie die Kantonspolizei Bern mitteilte. Die Herdplatten erhitzten sich und lösten einen Küchenbrand aus. Der Hund starb an einer Rauchvergiftung.
Der Brand hatte sich bereits am 9. April ereignet, die Ursache konnte aber erst jetzt ermittelt werden.www.n-tv.de
Viele Frauen, die sich nicht angemessen kleiden, verführen junge Männer zur Unkeuschheit und verbreiten Unzucht in der Gesellschaft, was letztendlich zu Erdbeben führt, sagte der muslimische Kleriker Kasem Sedighi iranischen Medienberichten zufolge. Im Iran sind Frauen verpflichtet, sich von Kopf bis Fuss zu verschleiern. Viele, besonders die jungen, tragen aber eng anliegende Mäntel und lose Kopftücher.
Zuvor hatte der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad vor einem Erdbeben in Teheran gewarnt. Die Stadt liegt in einer Region, in der tektonische Platten aufeinanderstossen. Ahmadinejad erklärte, dass deshalb ein Teil der zwölf Millionen Einwohner wegziehen solle. Seismologen befürchten seit längerem ein verheerendes Beben in Teheran und haben schon früher vorgeschlagen, die Stadt in eine weniger gefährdete Region zu verlegen.
Die Kulturstiftung Pro Helvetia will, zusammen mit dem Bundesamt für Kultur, gutes und innovatives Game-Design fördern. Computerspiele haben eine zunehmend wichtige Rolle im Unterhaltungsmarkt – und sie bieten viel Raum für Kreativität.
Gegenwärtig blende die öffentliche Diskussion um Killerspiele die Kunst aus, hiess es an einer Pressekonferenz in Bern. Dabei entwickelten die Spiele immer neue intelligente Formen; das will Pro Helvetia unterstützen, wie es in einem Communiqué heisst.
NZZ/Online
Victor Huang wollte in Wellington mit seiner neuen Unterwasserkamera Aufnahmen machen. Das gelang ihm auch, allerdings wohl nicht so wie vorgesehen. Ein Octopus sichtete die Kamera und schwamm auf den Taucher zu. Beide kämpften um die Kamera, während diese weiter lief und alles aufnahm. Huang verlor den Kampf um die Kamera und überliess dem Octopus die Filmarbeit. Doch der Taucher nahm die Verfolgung auf und konnte dem Dieb ein paar Minuten später die noch laufende Kamera wieder entreissen. Mit einer Harpune hielt er das Tier in Schach. «Das Risiko war es mir wert», sagte Huang.
Bicyle Day, so heisst der Tag, an dem Albert Hofmann mit einem LSD-Rausch auf dem Fahrrad sitzt und nach Hause fährt. Eigentlich wollte der Chemiker ein Kreislaufstimulans erschaffen, herausgekommen ist aber ein anderes Mittel, ebenfalls sehr stimulierend, doch mit Suchtpotenzial. Weiter...
In Japan machen derzeit Bienenräuber Erdbeerbauern das Leben schwer. In der Zentralprovinz Shizuoka und anderen Regionen des Inselreiches haben Unbekannte wiederholt Zehntausende der für die Erdbeerzucht unabdingbaren Insekten gestohlen.
Der spürbare Bienenmangel lasse die Preise steigen. Allein in der Stadt Kuniichi verschwanden über Nacht zehn Kisten mit rund 60 000 Bienen darin. Experten vermuten, dass der oder die Täter die Bienen stehlen, um sie zu höheren Preisen weiterzuverkaufen. Japan hatte vor drei Jahren den Import der Bienen wegen Infektionen gestoppt, worauf deren Preis in die Höhe ging.
Zwar wurde das Importverbot im vergangenen Jahr wieder aufgehoben, doch wegen des kalten Sommers vermehrten sich die Tiere nicht so schnell wie erhofft. Japan bezieht die Bienen vor allem aus Australien.
Werden Erdbeeren von Bienen befruchtet, ist der Ertrag grösser und die Qualität besser. Denn die Früchte sind eigentlich nur die kleinen gelben Flecken auf der «Beere» – winzige Nüsse. Botanisch gesehen, sind Erdbeeren keine Beeren, sondern Sammelnussfrüchte.
TagesAnzeiger/Zürich
Klimaveränderungen haben dazu geführt, dass eine unscheinbare Pflanze zur Selbstbefruchterin wurde. Das zeigt eine Studie der Universität Zürich. Weiter...
Vögel haben mehr im Köpfchen als je vermutet. Graugänse erkennen alte Freunde – Artgenossen, aber auch Menschen – selbst nach Jahren am Gesicht wieder. Krähen benützen Werkzeuge, um sich nahrhafte Maden aus Baumlöchern zu angeln. Aras sortieren Klötzchen in Baukästen. Ist Federvieh viel schlauer, als wir je geglaubt haben? Eine neuseeländische Papageienart mit graugrünem Federkleid und grossem, gebogenem Schnabel bringt Wissenschafter zum Staunen. Keas können es in Experimenten locker mit Schimpansen aufnehmen. Weiter...
Nach dem verheerenden Erdbeben in China mit mehr als 1300 Toten haben die Tibeter mit der Kremierung der Opfer begonnen – entgegen der sonst üblichen «Luftbestattung».
Wegen der hohen Zahl von Toten brechen die Tibeter, die in dem Gebiet den grössten Teil der Bevölkerung stellen, zunehmend mit der Tradition der sogenannten Himmelsbestattungen und verbrennen die Leichen zu Hunderten. Die Tradition sieht eigentlich vor, Leichname zu zerstückeln und sie dann den Geiern zum Frass zu überlassen. Dies sei einfach nicht mehr möglich, erklärte ein tibetischer Mönch und fügte an: «Die Geier können sie nicht alle essen.» Es gebe nicht genug Geier für all die Leichen. «Die Leichen werden schnell sehr schmutzig, und das ist nicht gut für die Seelen, die in Frieden ruhen sollen», sagte der Mönch.
NZZ/Online
Klima, Bodenqualität und der herrschaftliche Lebensstil des britischen Empire spiegelt eine enorme Bandbreite an Gärten die Pflanzenvielfalt der Welt und liessen in Cornwall einmalige Gartenanlagen aufkommen. Aus dem Dornröschenschlaf, in welchen diese nach den Weltkriegen fielen, werden sie seither wachgeküsst. Weiter...
Der Name Laki fällt in diesen Tagen immer wieder. So heisst eine Reihe von Kratern auf Island. Deren Ausbruch vergleichen Experten mit den gegenwärtigen Eruptionen des Eyjafjallajökull. Die Laki-Erhebungen im Süden Islands haben historische Bedeutung. Nicht nur in vulkanologischer Hinsicht. Die Folgen massiver Vulkanausbrüche zwischen 1783 und 1785 haben möglicherweise, so vermuten Umwelthistoriker, 1789 das französische Volk endgültig zur Revolution gezwungen. Kalte Sommer nach den Eruptionen brachten Missernten und Hungersnöte. Die dramatischen Folgen waren selbst in Nordamerika zu spüren. Benjamin Franklin schrieb 1783 von einem «trockenen Nebel» und machte die dadurch verminderte Sonneneinstrahlung für die ungewöhnliche Kälte im Folgejahr verantwortlich. Weiter...
Was soll an einer schwarzen, blumenkohlähnlichen Knolle interessant sein? Zumal sie 5000 Meter tief unter Wasser liegt. Das Deutsches Forschungsschiff «Sonne» von der Deutsche Bundesanstalt für Geowissenschaften bricht zur geheimnisvollen Mission in den Zentralpazifik auf. Weiter...
Glücklich ein hohes Alter zu erreichen ist ein Traum vieler. Was zur Zufriedenheit von hochbetagten Menschen beiträgt und was sie im Gegenteil depressiv machen kann, haben nun Forscher der Iowa State University https://www.iastate.edu untersucht. In der Zeitschrift "Gerontology" berichten sie, dass Leistungen in früheren Jahren und auch der Erhalt der Eigenständigkeit eine wichtige Rolle spielen. Das Thema ist aktueller denn je, wird doch jedes zweite heute geborene Baby mindestens hundert Jahre alt (pressetext berichtete: https://pressetext.com/news/091002012/ ). Weiter...
Die Aschewolke vom isländischen Vulkan Eyjafjallajökull sorgt für Wetterphänomene der besonderen Art. Weniger erfreulich sind dafür die Gesundheitswarnungen.
Grossbritannien, Deutschland und Nordeuropa sind besonders betroffen von den Folgen des Vulkanausbruchs. Staunen dürfen auch die Fans von Wetterphänomenen. In Deutschland fiel bereits der Begriff «Blutregen». Was so spektakulär tönt, ist ganz einfach eine Staubwolke, welche die Sonnenuntergänge tiefrot zu färben vermag. Rostfarbene Staubpartikel schweben herab. Im Norden dürfte der Himmel in den nächsten Tagen milchig schimmern. Später schimmern die Partikel dann auf Autodächern. Ein Stück Island, angekommen in Zentraleuropa.
Eine Ausstellung in Essen zeigt erstmals die Wechselwirkungen zwischen Archäologie und Kolonialismus. Anhand exemplarischer Biografien werden verschiedene Aspekte dieses Ränkespiels zwischen Forschung, Militär, Religion, Spionage und Wirtschaft in der Zeit von 1860 bis 1940 beleuchtet. Weiter...
Zum Ruhr Museum
Dass die vergangenen Winter in Nordwesteuropa außergewöhnlich kalt waren, geht auf die niedrige Aktivität der Sonne zurück. Zu diesem Schluss kommen Forscher vom Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung MPS https://www.mps.mpg.de gemeinsam mit britischen Kollegen im Fachmagazin "Environmental Research Letters". Sie verglichen dazu Wetteraufzeichnungen mit Schwankungen im Magnetfeld der Erde, die wiederum Rückschluss auf die Stärke des solaren Magnetfeldes erlauben. Weiter...
In Dänemark macht ein Hotel mit einer ungewöhnlichen Aktion auf sich aufmerksam. Medienberichten zufolge will das Crowne Plaza in Kopenhagen ab dem 19. April Gästen, die für das Haus Strom erzeugen, kostenlose Mahlzeiten anbieten. Dabei sollen die Besucher auf Ergometer steigen, die an Generatoren angeschlossen sind. Für zehn produzierte Wattstunden erhalten die Kunden einen Gutschein für eines der im Hotelrestaurant erhältlichen Hauptgerichte. Das Crowne Plaza, welches sich selber als "grün" bezeichnet, will nach eigenen Angaben mit der Maßnahme etwas für die Umwelt tun und gleichzeitig seine Gäste zur körperlichen Betätigung motivieren.www.firmenpresse.de
Bei der Entwicklung neuartiger Leuchtmittel haben Forscher aus Dresden womöglich eine entscheidende Hürde genommen. Wie die Fraunhofer-Institute für Photonische Mikrosysteme und für Elektronenstrahl- und Plasmatechnik am Mittwoch mitteilten, gelang es erstmals, flexible und grossflächige organische Leuchtdioden (OLED) mit der für eine lange Lebensdauer nötigen Beschaffenheit herzustellen. Der Forscher Karl Leo sprach von einem Durchbruch auf dem Weg zu hocheffizienten und zugleich preisgünstigen Leuchten. Weiter...
Das Kolosseum in Rom bedarf dringend der Sanierung. Dies wird nun durch ein Bündnis japanischer und italienischer Unternehmer finanziert. Das Gebäude aus dem Jahr 80 soll geputzt und gesichert werden.
Japanische Sponsoren werden die Restaurierung des Kolosseums in Rom teilweise finanzieren. Ein Bündnis japanischer Unternehmer werde einen Teil der Kosten von 23 Millionen Euro übernehmen, teilte der römische Bürgermeisters Gianni Alemanno mit. An dem Vorhaben wollen sich auch italienische Industrielle um den Schuhunternehmer Diego Della Valle beteiligen.