Bei der Erdöl- und Erdgasförderung fallen jedes Jahr mehrere Millionen Tonnen radioaktiv verseuchter Rückstände an - allein in Deutschland tausend bis zweitausend Tonnen pro Jahr. Für einen Großteil fehlt der Nachweis der sicheren Entsorgung. Das ergaben exklusive Recherchen des WDR. Die Öl- und Gasindustrie hat das Problem bis heute vor der Öffentlichkeit verheimlicht. Weiter...
Der Ozean in der Steckdose: Den Schotten ist ein Meisterstück der Ingenieurkunst geglückt. Sie haben auf den Orkneyinseln das weltweit erste Wellenkraftwerk gebaut, das der ungeheuren Macht des Wassers auch standhalten kann. Die Regierung träumt schon davon, die Atomkraftwerke abzuschalten. Weiter...
Ob es Außerirdische gibt - das weiß das britische Verteidigungsministerium immer noch nicht. Doch nach 50 Jahren ist es sich jetzt sicher: Sie sind keine Gefahr fürs Land. Darum wird die legendäre Meldestelle für Ufo-Sichtungen geschlossen. Alien-Jäger sind empört, sprechen von Vertuschungsversuchen. Weiter...
Die AKW der 3.Generation sind marktreif und für 6,5 Milliarden Franken (4 Milliarden €) zu haben, heisst es bei den Kraftwerken. Beim Bau eines Prototyps zeigt sich nun: Die Anlagen funktionieren schlecht und sind viel teurer als angenommen. Weiter...
Kinder und Jugendliche, die ausgiebig moderne Kommunikationstechnologien im Internet nutzen, weisen bessere Schreibfertigkeiten auf als Web-Verweigerer. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Untersuchung der unabhängigen britischen Charity-Organisation National Literacy Trust https://www.literacytrust.org.uk, die das Online-Nutzungsverhalten von insgesamt 3.001 Kindern im Alter zwischen neun und 16 Jahren genauer unter die Lupe genommen hat. Demnach hat die aktive Beteiligung an sozialen Netzwerken, Instant-Messaging-Diensten, Online-Chats oder Blogs klar positive Effekte auf Heranwachsende. Weiter...
Das 250 Kilogramm schwere Reptil sei bereits am Montag gestorben, teilte das Museum am Freitag mit. «Kiki war berühmt für ihre demonstrativen, von Grunzlauten begleiteten Liebesspiele, die im ganzen Jardin des Plantes widerhallten»
Die Schildkröte war im Jahr 1923 aus ihrer Heimat, den Seychellen, nach Paris gebracht worden. Dort lebte sie in der Ménagerie du Jardin des Plantes im Osten der Stadt und liess sich vorzugsweise mit Karotten oder Bananen füttern. Wenn das riesige Tier an einen anderen Ort gebracht werden musste, hatten die Pfleger zu Anfang eine Schubkarre, später dann einen Gabelstapler benutzt.
Die Riesenschildkröten entgingen im 19. Jahrhundert knapp der Ausrottung. Heute gibt es weltweit etwa 150'000 Tiere dieser Art; davon leben 375 in Zoos. In der Ménagerie des Pariser Naturkundemuseums sind nun noch vier Riesenschildkröten zu bestaunen. (sda)
Ein umfassendes Programm zum Stopp der Regenwaldabholzung im Amazonas bis 2020 würde nach einer neuen Studie zwischen 6,5 und 18 Milliarden Dollar kosten. Laut den beteiligten Wissenschaftlern wäre der Nutzen aber höher als die Kosten. Weiter...
Wer im Winter Vögel füttert, beeinflusst direkt, wie diese sich weiterentwickeln. Das haben deutsche und kanadische Wissenschaftler gezeigt, als sie die äußeren Merkmale von Mönchsgrasmücken sowie deren DNA untersuchten. Das Ergebnis: Bereits innerhalb weniger Jahrzehnte haben sich sowohl Verhalten als auch Körperform bei einer Vogelgruppe verändert, die sich auf eine Versorgung durch den Menschen verlassen kann. Diese Mönchsgrasmücken haben kürzere Flügel mit runderen Spitzen sowie schmalere Schnäbel als ihre Artgenossen, die sich ihr Futter selbst suchen müssen. Die Forscher um Gregor Rolshausen von der Universität Freiburg vermuten, dass sich die Mönchsgrasmücke in den nächsten Jahren in zwei Arten aufteilen könnte. Weiter...
Der Musiker und Komponist Eric Woolfson, Mitgründer der legendären Rockgruppe «Alan Parsons Project», ist im Alter von 64 Jahren an Krebs gestorben.
Eric Woolfson, geboren am 18. März 1945 in Glasgow, erlangte als Musiker mit Alan Parsons' gleichnamigen «Projekt» Weltruhm unter anderem mit dem ersten Album «Tales of Mystery and Imagination» (1976), in dem sie Kurzgeschichten von Edgar Allan Poe vertonten. Neben der Mitwirkung in zahlreichen Songs machte er sich als Musicalproduzent einen Namen.
Streetview-Funktion führt durch Kulturdenkmäler
Die wichtigsten europäischen Kulturgüter des Unesco-Welterbes können virtuell begangen und erkundet werden. Möglich wird dies durch ein Projekt, das Google mit den zuständigen Behörden und Aufsichtsgremien der Monumente eingegangen ist.
Forscher der Universität Zürich messen die Gletscherschmelze jetzt vom Flugzeug aus. Mit Hilfe der Lasertechnik können sie so Veränderungen der Dicke von ganzen Gletschern bestimmen. Traditionell bestimmten Forscher die Dickenänderung von Gletschern mit Holzstangen und Schneeschaufeln, wie die Universität Zürich am Donnerstag mitteilte. Mit dieser günstigen Methode können punktuelle Messungen durchgeführt werden. Rückschlüsse auf den gesamten Gletscher seien aber schwierig. Weiter...
Der Besuch einer Krippe macht sozial benachteiligte Kinder in der Schule deutlich erfolgreicher. Die Chance, auf ein Gymnasium zu kommen, erhöht sich bei Krippenkindern aus Migrantenfamilien um 55 Prozent, wie die Bertelsmann Stiftung mitteilte. Bei Kindern, deren Eltern höchstens einen Hauptschulabschluss haben, stieg die Wahrscheinlichkeit demnach sogar um 100 Prozent.
Die Studie "Volkswirtschaftlicher Nutzen von frühkindlicher Bildung in Deutschland" belege, dass die Verbesserung des Krippenangebots ein wichtiger und wirksamer Schritt für ein chancengerechtes Bildungssystem wäre, sagte Jörg Dräger, Vorstandsmitglied der Bertelsmann-Stiftung. Durchschnittlich hätten Krippenkinder eine um fast 40 Prozent bessere Chance auf höhere Bildung als jene, die nicht in einer solchen Einrichtung betreut wurden. Weiter...
Denver hat es nicht leicht. Die Wirtschaftskrise ging auch an der Stadt im US-Bundesstaat Colorado nicht spurlos vorüber. Eine der großen Zeitungen hat gerade pleite gemacht, das Football-Team, die Denver Broncos, waren auch schon mal erfolgreicher.
Vorbereitung ist alles!
Da wird es Zeit, etwas zu tun, dachte sich der engagierte Bürger Jeff Peckman. Think big, in großen Dimensionen zu denken, ist amerikanischen Pionieren nicht fremd. Und so startete Peckmann eine Initiative, die erste städtische Kommission für außeridische Belange einzurichten.
Diese soll den Bürgern der Stadt helfen, sich auf mögliche Begegnungen mit Außerirdischen angemessen vorzubereiten - damit ihnen nicht dasselbe passiert wie ihm selbst: Am Todestag von Michael Jackson flog ein Ufo über seinem Kopf hinweg, ohne dass er wusste, was er tun sollte. Weiter...
Vor etwa zwei Wochen führte eine Fußgängerin ihren Hund zwischen Gottmadingen und Randegg (Kreis Konstanz) aus, als ihr ein Mann auffiel, der sich, als sie in seine Nähe kam, hinkend entfernte.
Die aufmerksam gewordene Hundehalterin fand auf dem Boden verstreut mit Fleisch präparierte Stacheldrahtstücke, die wohl von Hunden hätten gefressen werden sollen.
Vor Ort waren noch mehrere Zeugen, die von der Polizei gebeten werden, sich zu melden. Schon vergangenen Oktober waren in Gottmadingen solche Köder eines Hundehassers gefunden worden.www.shortnews.de/
In Deutschland hat sich erstmals nachweislich ein Schwein mit Schweinegrippe angesteckt. Das Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz habe das neue H1N1-Influenzavirus bei dem Tier nachgewiesen, teilte das Gesundheitsministerium in Mainz am Donnerstag mit. Weiter...
Eine Invasion großer gefräßiger Karpfen bedroht die Großen Seen in Nordamerika: Die Eindringlinge asiatischer Herkunft waren ursprünglich bei Überschwemmungen aus Aquakulturen entkommen. Inzwischen bedrohen sie die heimische Fischwelt. Mit Strom und Gift versuchen die Behörden, eine ökologische Katastrophe abzuwenden. Weiter...
Die Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen erregen mit schöner Regelmäßigkeit die Gemüter. Eine neue Studie zeigt nun: Schon beim Taschengeld werden Mädchen benachteiligt. Weiter...
Melanie Fionas Soul-Pop ist ein optimales Mittel gegen den Herbstwinter-Blues.
Als Begleitmassnahme zur US-Veröffentlichung ihres Debüt-Albums «The Bridge» nimmt Melanie Fiona derzeit die Subway-Serie auf. An diversen U-Bahn-Stationen pickt sich die 26-jährige Kanadierin Strassenmusiker, um mit ihnen Songs von ihrer Platte ganz anders nochmals einzuspielen. In Toronto sind es vierschrötige Kerle, die sich als süssestes A-cappella-Quartett entpuppen. Und in Montreal gerät sie an eine klassische Cellistin von überaus expressivem Naturell.
Seit der Wende sind die Umweltgifte in Luft und Wasser in Ostdeutschland um bis zu 98 Prozent zurückgegangen. Flüsse haben nach jahrzehntelangen Bemühungen wieder Badequalität.
So sank die Luftbelastung mit Schwefeldioxid auf nur noch zwei Prozent des Werts von 1990, wie aus den neuesten Daten des Umweltbundesamts hervorgeht. Der Quecksilber-Gehalt in der Elbe verringerte sich um 90 Prozent. Auch insgesamt habe Deutschland Erfolge vorzuweisen, vor allem beim Klimaschutz, sagte UBA-Chef Jochen Flasbarth am Mittwoch. Weiter...
Um die Wildtiere im Winter besser vor Wintersportlern zu schützen, ist eine Kampagne gestartet worden. Die Beachtung einfacher Regeln soll den Menschen die Freude an der Natur nicht vergällen und den Tieren die nötige Ruhe gewährleisten. Weiter...
In einem rot und blau beleuchteten Raum schmeckt Wein besser als bei grünem oder weißem Licht. Das zeigt eine Studie der Universität Mainz.
«Bisher war schon bekannt, dass die Farbe eines Getränks den Geschmack beeinflusst», erklärte Daniel Oberfeld-Twistel von der Abteilung Allgemeine Experimentelle Psychologie am Mittwoch. «Wir wollten nun wissen, ob es auch eine Rolle spielt, welche Beleuchtung zum Beispiel in einem Restaurant herrscht.» Weiter...
Als Frohnatur bekannt war Justin Currie ja nie – immerhin hat er mit Del Amitri und «Nothing Ever Happens» einen der himmeltraurigsten Songs aller Zeiten aufgenommen.
Der Mann leidet wie ein Schwein, aber in den schönsten, strahlendsten Refrains, die man sich vorstellen kann. Elton John und Robbie Williams würden töten für diese Lieder; aber so sang- und klanglos, wie «What Is Love For» seinerzeit auf dem Markt unterging, haben sie vermutlich noch nie von ihnen gehört.
Die Baumwolle ist eine der ältesten und wichtigsten Kulturpflanzen der Menschheit. Aus ihren Fasern werden Jeans und T-Shirts gemacht. Jetzt ist es US-Wissenschaftlern gelungen, ein Gift im Samen der Pflanze unschädlich und Baumwolle damit als Nahrungsmittel nutzbar zu machen. Der eiweissreiche Samen könnte eine wichtige Waffe im Kampf gegen den weltweiten Hunger werden. Allein die bereits jetzt angebaute Menge Baumwolle enthält nach Angaben von Forschern genug Proteine, um damit 500 Millionen Menschen ernähren zu können. Weiter...
Nach einem Zwischenfall ist einer der vier Reaktorblöcke des Kernkraftwerks im südostfranzösischen Cruas in der Nacht zum Mittwoch abgeschaltet worden. Der Vorfall stehe in Zusammenhang mit der Kühlung, erklärte die Behörde für nukleare Sicherheit. Sie sei um kurz vor Mitternacht von dem Zwischenfall unterrichtet worden und habe umgehend zwei Experten nach Cruas entsandt. Die Schwere des Vorfalls wurde zunächst noch ermittelt. Der Betreiber machte für den Vorfall eine grosse Menge pflanzlicher Abfälle im Fluss Rhone verantwortlich. (sda)
Wer als Kind im Dreck gespielt hat, besitzt das bessere Immunsystem und erkrankt seltener an Allergien: Dieser Zusammenhang gilt seit Jahren als bestätigt, über die genauen Gründe rätseln Forscher aber noch immer. Ausgerechnet bei Schweinen haben sie jetzt neue Antworten gefunden. Weiter...
Bisher verköstigten sich Meisen, Amseln und Spatzen mehrheitlich in unspektakulären Häuschen.
Doch jetzt legen Designer Hand an die herkömmliche Versorgungsstation. Ein besonders luxuriöses Vogelhaus im handgefertigten Fachwerkstil kommt von der Firma Garpa.
Nun hat die Schweinegrippe sogar die Modebranche errreichtt. Marjan Kooroshnias Masken sind mit thermochromischer Tinte bedruckt, die auf Temperaturwechsel reagiert. Steigt die Körpertemperatur, warnt die Maske einen (und die Mitmenschen) diesbezüglich. Weiter...
Schmelzendes Eis aus der Antarktis kann bis Ende des Jahrhunderts zu einem Anschwellen der Meeresspiegel von bis zu 1,4 Metern führen. Erstaunlich: Das Ozonloch schützte das Eis bisher. Zudem droht die Temperatur am Südpol in diesem Zeitraum um drei Grad Celsius zu steigen. Dies geht aus einer am Montag in London vorgestellten Studie hervor. Überraschenderweise habe das Ozonloch den Grossteil der Antarktis in den vergangenen 30 Jahren vor einer Erwärmung geschützt. Allerdings werde die Region in Zukunft die vollen Auswirkungen des Klimawandels zu spüren bekommen, warnten die Forscher kurz vor dem Weltklimagipfel in Kopenhagen. Weiter...
Unter dem Verdacht, seine Ehefrau ermordet zu haben, sass der 68-jährige Schwede Ingemar Westlund in Haft, bis die Kripo einen Elch als Täter ermitteln konnte. Wie die Stockholmer Zeitung «Expressen» am Wochenende berichtete, kam Westlunds fünf Jahre jüngere Frau Agneta im September 2008 ums Leben, als sie mit dem Hund im Wald spazieren ging. Nachdem der Ehemann seine Frau leblos gefunden und den Notruf alarmiert hatte, wurde er postwendend unter Mordverdacht in Untersuchungshaft genommen. Auch nach seiner Freilassung galt er noch ein halbes Jahr als Hauptverdächtiger. «Beim Begräbnis meiner Ehefrau war ich in den Augen anderer der Mörder», sagte Westlund, der knapp 50 Jahre verheiratet war und Vater von zwei Töchtern sowie dreifacher Grossvater ist. (sda)
Der Tulsa-Zoo in Oklahoma hat aus Ohio ein Giraffenweibchen erhalten. Als Leihgabe: Amali soll mit dem Giraffenmännchen Samburu, zwecks Nachwuchs, Freundschaft schliessen. Doch auf der Fahrt von Ohio muss ihr irgendetwas den Kopf verdreht haben. Die fünfjährige Giraffendame stieg mit einem deutlichen Knick in ihrem langen Hals aus dem Tiertransporter. Die Zootierärzte sind ratlos. Sie können sich weder erklären, was passiert ist, noch wissen sie, ob der Hals jemals wieder gerade wird. Amali geht es ansonsten gut, sie isst und trinkt normal. Und bekommt entzündungshemmende Mittel. In der Hoffnung, dass Halsmuskeln und Sehnen wieder ins Lot kommen.