Kein Gnade vor Recht für Gottesmänner: Die italienische Polizei hat einem Priester den Führerschein abgenommen, den sie mit Alkohol im Blut erwischte. Dass dieser argumentierte, er trinke nur beruflich - geschenkt. Fantasievoller war hingegen Ausrede eines alkoholisierten muslimischen Geistlichen. Weiter...
Das Wasser des Rheins ist einer Studie zufolge zu warm. An einigen Stellen wurden laut der Umweltschutzorganisation BUND Spitzentemperaturen von bis zu 28 Grad Celsius gemessen. Im Durchschnitt liege die Temperatur des Flusses um drei Grad über dem natürlichen Niveau. Zwei Grad resultierten aus den Abwärmeeinleitungen von Industrie und Kraftwerken entlang des Rheins und seiner Nebenflüsse, hieß es weiter. Ein Grad sei auf den Klimawandel zurückzuführen. Der wärmste Abschnitt des Rheins insgesamt liegt demnach zwischen Mainz und Worms. Weiter...
Grün Stadt Zürich kämpft gegen das illegale Entsorgen exotischer Aquarienfische. Denn diese fressen den Laich der Amphibien und Insektenlarven. Weiter...
Es gibt Normen für Briefbögen, für Zahnbürsten, selbst für Kuscheltiere - und nun auch für Stadtführer. In Berlin haben am Montag rund 50 Stadtführer die bundesweit ersten Norm- Zertifikate entgegengenommen. DIN-EN 15565 steht darauf und das steht für die Anforderungen und Empfehlungen des Deutschen Instituts für Normung (DIN) an die Ausbildung von Gästeführern. Einige Kriterien: Das Wissen von der Geschichte über die Philosophie bis zur Geologie, außerdem Techniken wie Stimmeinsatz, Atmung und Körpersprache, zudem Höflichkeit und die Fähigkeit zur Krisen- und Konfliktbewältigung. Berliner Zeitung
Hundehalter sollten ihre Tiere nach wie vor regelmäßig entwurmen lassen. Denn auch Hunde in Deutschland übertragen weiterhin den Hundebandwurm.
Das ist das Ergebnis einer Untersuchung der Universitätskliniken Düsseldorf, Ulm und Stuttgart. Der Berufsverband Deutscher Internisten (BDI) weist darauf hin, dass sich jeder sechste Patient im Inland infiziert. Zuvor sei lange Zeit unklar gewesen, ob Hunde den Erreger noch auf den Menschen übertragen. Weiter...
Die royale Dackeldame Evita (11) muss froh sein, dass in Dänemark weder Menschen noch Hunde vor dem Gesetz gleich sind. Knapp vier Wochen nachdem die kurzbeinige Dauerbegleiterin des 75-jährigen Prinz Henrik einem Leibgardisten die Wade blutig gebissen hat, steht fest, dass ihr das Schicksal von aggressiven Artgenossen aus Normalfamilien erspart bleibt: Evita wird nicht auf Anordnung der Polizei eingeschläfert. Weiter...
Ein australischer Laubfrosch verblüfft die Forscher: In trockenen Zeiten kann er sich eingraben - und jahrelang schlafend auf Regen warten. Nun scheint klar, dass ein Zelltrick dem kleinen Hüpfer weiterhilft, der eines Tages auch für Übergewichtige interessant sein könnte. Weiter...
Zwischen den alten Start- und Landebahnen liegen breite Wiesenflächen. Darauf wachsen unzählige Gräser, üppige Büsche und Bäume. Ein kräftiger Windzug streift über die idyllische Natur. Kaum vorstellbar, dass hier im vergangenen Jahr noch Flugbetrieb herrschte. Jetzt kann sich die Natur in dem Gebiet voll entfalten. Mauersegler ziehen ihre Kreise und Feldlerchen zwitschern aus voller Kehle. Nur die vielen hohen Gebäude im weiten Umkreis erinnern an den hauptstädtischen Trubel.
»Das Rollfeld ist ein Naturparadies«, schwärmt der Ornithologe und Landschaftsplaner Derk Ehlert. Auf dem 386 Hektar großen Areal leben immerhin 25 Brutvogelarten. Auch Marder, Waschbären und Füchse sind dort zu Hause. Zudem gibt es seltene Trockenrasenflächen und waldähnliche Bereiche.
Zum »Langen Tag der Stadtnatur«, der dieses Jahr zum dritten Mal stattfindet, kann das Gelände erkundet werden. Exklusiv finden Bustouren über das Rollfeld statt. »Wir möchten zeigen, das Grün liegt praktisch vor der Haustür«, sagt Heidrun Grüttner von der Stiftung Naturschutz. Derk Ehlert wird mehrere Fahrten begleiten und sicherlich genau wie bei einer Presse-Tour die Besucher begeistern: Wenn er auf die Turmfalken verweist, die vielleicht gerade von Krähen gehetzt werden. Oder über die Mauersegler erzählt, für die jetzt Hochsaison der Jungenaufzucht ist. Der Ornithologe zeigt auch ein ausgedientes Flugzeug, in dem Vögel brüten. Weiter...
Das gesamte Programm vom »Langen Tag der Stadtnatur«, der vom 4. Juli ab 16 Uhr bis 5. Juli um 18 Uhr stattfindet, unter www.langertagderstadtnatur.de. Bustouren über Tempelhofer Flugfeld starten alle zwei Stunden. Hotline für alle Veranstaltungen: 26 39 41 41
Viele Fische können Feinden innerhalb von Sekundenbruchteilen entkommen. Dabei hilft ihnen eine reflexartige Fluchtreaktion. Diese wird ihnen bei einer südostasiatischen Wasserschlange aber zum Verhängnis, denn sie hat ihre Jagdstrategie genau auf diesen Reflex abgestimmt.
In den meisten Ozeanen der Welt haben Wale außer dem Menschen nur wenige Feinde. Vor der argentinischen Halbinsel Valdés ist das anders. Dort machen Dominikanermöwen Jagd auf den Südlichen Glattwal. Sobald die bis zu 18 Meter langen Säuger zum Luftholen an die Oberfläche kommen, landen die Vögel auf ihren Rücken und reißen große Fleischstücke aus ihrem Körper. Die Wunden sind Zentimeter tief und bis zu einen halben Meter lang. Weiter...
Daniel Merriweather elektrisiert sein Publikum unverstärkt in schummrigen Bars wie in glamourösen Konzerthallen. Hemmungslos emotional legt sich der 27-jährige Australier ins Zeug, lässt den Schmelz vergangener Soul-Zeiten aufleben und klingt doch blutjung und erfrischend wie aus der iPod-Werbung. Das liegt auch am Kult-Produzenten Mark Ronson, der schon Amy Winehouse zu ihrer Karriere verholfen hat und nun auch Merriweather protegiert. Dessen Debütalbum weist mit dem poppigen «Change» einen potenziellen Hit auf, der so leicht und selbstverständlich ins Ohr geht, als wäre er schon immer da
Ein Junges des Senderstorchs Max hat am Donnerstagmorgen seinen ersten zaghaften Flugversuch unternommen.
Seit seiner Geburt 1999 begleitet das Naturhistorische Museum Freiburg (Schweiz) Max durchs Leben. Der Weissstorch trägt auf dem Rücken einen Sender und wird von Satelliten regelmässig lokalisiert.
Max erhielt seinen Namen zu Ehren von Max Bloesch (1908–1997), der sich jahrzehntelang für den Weissstorch in der Schweiz und insbesondere für dessen Wiederansiedlung einsetzte.
Kohlenstoff-Nanoröhrchen stehen unter Verdacht, asbestähnliche Gesundheitsrisiken zu haben. Nun zeigt eine Studie, auf welche Weise sie auch das Immunsystem zu beeinträchtigen scheinen. Weiter...
Eine gestohlene Pythonschlange konnte von der Polizei in Australien wieder gefunden werden, weil sie zuvor ein Beutetier gefressen hatte, das einen Peilsender auf sich trug. Das entführte Tier wurde per Suchflugzeug in einem Haus in Perth aufgespürt und sichergestellt. Weiter...
Weltpremiere auf dem Militärflugplatz Dübendorf: Bertrand Piccard hat am Freitag sein solarbetriebenes Flugzeug «Solar Impulse» erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.
Es ist so gross wie ein Airbus 340, leicht wie ein mittelgrosses Auto und kommt ganz ohne fossile Brennstoffe aus – das Flugzeug «Solar Impulse». Weiter...
Das Wattenmeer zwischen der holländischen Insel Texel und der Nordspitze Sylts ist mit der Anerkennung durch die Unesco als Welterbe die erste deutsche Naturlandschaft, der dieser Titel zuteil wird. Das zuständige Komitee der Unesco stimmte damit im spanischen Sevilla dem deutsch-niederländischen Gemeinschaftsantrag zu. Das sagte Jochen Flasbarth
vom Bundesumweltministerium.
Damit steht das Wattenmeer auf der Liste mit knapp 200 Naturdenkmälern, die laut Unesco so einzigartig und schützenswert sind, dass sie der Menschheit erhalten bleiben sollen. Weiter...
Der US-Pop-Star Michael Jackson ist tot. Er starb überraschend im Alter von 50 Jahren in Los Angeles. Der Gerichtsmediziner Fred Corral bestätigte dem US-Nachrichtensender CNN den Tod des "King of Pop". Weiter...
Erst wurde die Entscheidung vertagt, jetzt aber ist sie amtlich: Das Dresdner Elbtal wird aus der Liste des Welterbes gestrichen. Das hat die UN-Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur (Unesco) bei ihrem Treffen in Sevilla entschieden. Grund für die Aberkennung des prestigeträchtigen Titels ist der Bau der Waldschlößchenbrücke. Laut Unesco verschandelt die vierspurige Autobahnbrücke in Sichtweite der historischen Innenstadt das Elbtal und zerstört die sächsische Kulturlandschaft mit ihren Flussauen unwiederbringlich.
Es ist erst das zweite Mal in der Geschichte der Unesco, dass sie einer Welterbestätte diese Bezeichnung wieder aberkennt. 2007 hatte der Oman wegen der Verkleinerung eines Naturschutzgebietes den begehrten Titel verloren. Weiter...
Die Schweiz ist führend im Roboterbau. Eine Ausstellung im Museum für Gestaltung Zürich zeigt nun, wo die Roboter herkommen und wie sie unseren Alltag erobern. Weiter...
Der Streit um die Partys auf der Kreuzberger Admiralbrücke ist beigelegt. Die zuständigen Behörden haben ein Einsehen - mit den Feiernden. Allerdings gibt es Einschränkungen. Weiter...
Eine südamerikanische Ameise konstruiert ihre Bauten nach einem ausgeklügelten Prinzip: Sie stabilisiert die Gänge ihres Baus mit Hilfe von mehreren Pilzarten, die sie gezielt züchtet. Die Pilze lässt das Insekt, das in den tropischen Regionen Südamerikas lebt, dann zu einem vielschichtigen Netzwerk zusammenwachsen, so dass sich extrem stabile Gangwände bilden. Weiter...
Eine italienische Studie in Nachtklubs fördert ein überraschendes Ergebnis über die Auswirkungen der körperlichen Asymmetrie des Menschen zutage: Demnach dominiert in Gesprächen das rechte Ohr beim Zuhören. Die Körperhälfte kann aber auch über den Erfolg beim Schnorren entscheiden. Weiter...
Das Schicksal einer Insel bewegt die Mexikaner. Eine Suchexpedition sollte nach einem Mini-Flecken namens Bermeja fahnden - fand aber nichts. Ist das auf Karten verzeichnete Eiland nur ein Phantom? Weiter...
Ein aussergewöhnliches Verfahren des Paul-Scherrer-Instituts PSI in Villigen kommt heute im österreichischen Güssing offiziell in einer katalytischen Methanierungsanlage zur Anwendung. Das «Kraftwerk» erzeugt aus Holz synthetisches Gas, das reiner ist als natürliches Erdgas. Das heisst: Es kann direkt von der Anlage in ein Gasnetz eingespeist werden. Die klimaneutrale Methode ermögliche es, so heisst es in einer Mitteilung des PSI, das Gas regional in waldreichen Gebieten herzustellen und es über das vorhandene Gasnetz in Regionen zu transportieren, wo es Wärme, Strom oder Treibstoff liefert. Das Verfahren wurde dieses Jahr mit dem Prix Watt d’Or ausgezeichnet. Experten sehen in der Methanierung eine vielversprechende Energiegewinnung.
TagesAnzeiger/Zürich
Einen Mann mit einer «Blondine» zu vergleichen, verletzt die männliche Würde nicht. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte gab mit dieser Feststellung am Dienstag einem serbischen Journalisten Recht.
Dieser hatte gegen seine Verurteilung wegen Beleidigung Beschwerde eingelegt. In der Lokalzeitung «Kikindske» hatte der Journalist einen örtlichen Juristen mit einer spärlich bekleideten Blondine gleichgestellt und ein entsprechendes Bild mit den Initialen des Anwalts versehen.
Der Gerichtshof befand die Begründung der serbischen Richter für «inakzeptabel». Der Vergleich mit einer «Blondine» sei zwar «ein wenig spöttisch», aber kein Angriff auf die «Integrität der maskulinen Würde». (SDA)
Haustiere dürfen nur im Auto mitfahren, wenn sie mit Gurten oder hinter Gittern gesichert sind. Ein Katzenbesitzer hielt sich nicht daran und muss deswegen 390 Franken zahlen. Weiter...
Forscher der ETH Zürich haben mit einem neuen Verfahren erstmals exakt ermittelt, wie sich die Flächen der Gletscher in der Schweiz verändert haben. Die Ergebnisse sind dramatisch. Weiter...
In der Fotografie endet eine Ära: Nach 74 Jahren stellt das amerikanische Unternehmen Eastman Kodak die Produktion des ersten weltweit kommerziell erfolgreichen Farbfilms Kodachrome ein. Die digitale Fotografie habe das klassische Produkt verdrängt, teilte Eastman Kodak am Montag in Rochester mit.