Was in den USA noch vor zehn Jahren undenkbar schien, ist heute vielerorts eine Realität: Konsumenten wünschen nicht nur saftige Steaks, sie wollen diese auch ohne schlechtes Gewissen essen können. Eine wegweisende Tierschutzinitiative in Kalifornien ist auf diesem neuen Pflichtgefühl aufgebaut und könnte deshalb die Wählerhürde nehmen. Weiter...
West Lafayette Regenwürmer im Waldboden drosseln die Freisetzung von Kohlendioxid und bremsen so den Klimawandel. Das haben US-Forscher der Universität Purdue in West Lafayette, Indiana, herausgefunden. Weiter...
Im Nordosten der Vereinigten Staaten sterben massenhaft Fledermäuse. Ursache dafür könnte ein aggressiver Pilz sein, der sich vor allem bei Kälte vermehrt. Das berichtet ein Forscherteam um David Blehert vom National Wildlife Health Center im US-Bundesstaat Wisconsin online im Fachmagazin „Science“. Weiter...
Eine Bärenmutter, die sich in eine amerikanische Kleinstadt verirrte, hat mitansehen müssen, wie ihr Junges von einem Auto überfahren und tödlich verletzt wurde. Danach versuchte das Bärenweibchen auf der Hauptstrasse von Woodfin in North Carolina verzweifelt, zu dem toten Körper zu gelangen.
Schliesslich hielt die Polizei nach eigenen Angaben für 20 Minuten den Verkehr an, und Passanten zogen das tote Bärenkind an den Strassenrand. Die Bärenmutter packte den Körper des Jungtiers im Genick und lief damit in den Wald. (ap)
Weiterbauen, bitte! Im Streit um die Waldschlösschenbrücke hat sich ein Gericht gegen die von Naturschützern vorgeschlagene Tunnel-Alternative ausgesprochen. Dem Dresdner Elbtal droht damit endgültig der Verlust des Welterbestatus. Weiter...
Berlin (dpa/bb) - Am Tag der Schließung des Flughafens Tempelhof regnet es heute den ganzen Tag. Der Himmel über Berlin «weint» zum Abschied nach 85 Jahren Flugbetrieb. Der Regen wird nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes in Potsdam erst in der Nacht zum Freitag allmählich aufhören. Dazu ist es empfindlich kalt. Die Tageshöchsttemperatur wird nach Angaben des Wetterdienstes Meteomedia höchstens 7 Grad betragen. Dazu kommt ein frischer Wind, der die gefühlte Temperatur noch unangenehmer macht. Auch in der Nacht zum Donnerstag regnete es über Berlin stundenlang. newsticker.welt.de
Hier gewinnt der Begriff "Hundeblick" eine ganz neue Bedeutung: Hunde betrachten ein Gesicht auf eine ähnliche Weise wie Menschen - sie schauen zuerst auf die rechte Gesichtshälfte und lassen ihren Blick dort länger verweilen als auf der anderen Seite.
Dies haben britische Forscher beobachtet können. Die Tiere scheinen demnach ebenso wie Menschen eine sogenannte Links-Blick-Tendenz, auf Englisch "left gaze bias" genannt, zu haben: Aus bislang nicht eindeutig geklärten Gründen blicken Menschen beim Betrachten eines fremden Gesichts vorwiegend nach links, also auf die rechte Gesichtshälfte ihres Gegenübers. Eine mögliche Erklärung für die Links-Blick-Tendenz ist laut Forschungsleiter Kun Guo von der University of Lincoln die Fähigkeit der rechten Gesichtsseite, Emotionen deutlicher auszudrücken. Über die Ergebnisse der Forscher berichtet das Magazin "New Scientist" in seiner Novemberausgabe. Weiter...
Berliner verabschieden sich in der Haupthalle von Tempelhof
Zahlreiche Berliner haben am Mittwoch die vorerst letzte Gelegenheit zu einem Bummel durch die Haupthalle des Flughafens Tempelhof genutzt. Viele griffen zu Kameras und nahmen Erinnerungsfotos auf. Am Donnerstag dürfen nur noch Mitarbeiter und Passagiere mit Flugticket die Halle betreten, wo am Abend mit mehr als 800 geladenen Gästen die letzten Flüge von dem geschichtsträchtigen Flughafen gefeiert werden. Am Mittwoch liefen schon die Aufbauarbeiten für die Feier. Der erste Verkehrsflughafen der Welt wird nach 85 Jahren zugunsten des künftigen Hauptstadtflughafens Berlin Brandenburg International geschlossen.newsticker.welt.de
In Alendorf im Landkreis Ravensburg hat eine Schlange einen Briefkasten als warmen Schlafplatz für die Nacht gewählt.
Der Besitzer des Briefkastens fans das Tier am Montagmorgen, als er seine Zeitung herausholte, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Die Polizei befreite die Schlange, konnte allerdings nicht beurteilen, woher das Reptil kam und ob es giftig war.
Schließlich gab eine Tierärztin Entwarnung: Sie stellte fest, dass es sich um eine ausgewachsene Ringelnatter handelt. Sie habe für die Nacht Schutz vor der Kälte gesucht. (ddp/ba)www.die-topnews.de
Früher war MTV ein Musiksender. Nicht nur das, MTV war ein Pionier, setzte als erster Sender voll auf Video und war damit erfolgreich. Das war in den Achtzigerjahren. Wer sich heute für Musikvideos interessiert, konsultiert Youtube und hofft, dass das Gesuchte dort auftaucht. Weiter... Zu MTV...
Diesen Mittwoch publizieren der WWF, das Global Footprint Network und die Zoological Society of London neue Zahlen zum Ressourcenverbrauch einzelner Länder, darunter auch den «ökologischen Fussabdruck». Dabei wird mit einer bestimmten Methode jene Landfläche berechnet, die ein Einwohner des Landes im Durchschnitt zur Deckung seines Ressourcenbedarfs braucht. Den ersten Rang belegen die Vereinigten Arabischen Emirate mit 9,5 Hektaren, kurz vor den USA. Lebten alle Menschen so, bräuchte es 4,5 Erden, um die Nachfrage zu decken. Die Schweiz liegt auf Platz 19.
Würden die Bedürfnisse weiter wachsen wie bisher, brauche die Menschheit schon Anfang der 2030er Jahre zwei Planeten, um die Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen zu stillen, schreiben die Autoren im «Living Planet Report 2008». Vor zwei Jahren hatten sie noch damit gerechnet, dass diese «Zwei-Planeten-Grenze» erst 2050 erreicht wird. (sda)
NZZ/Zürich 29.10.08
Micarna und Bell werden ab 2010 keine Suppenhühner mehr schlachten. Die Alternative wird vom Tierschutz in der Schweiz als Skandal gebrandmarkt. Weiter...
Afrikanische Waldelefanten sehen Forstwege als Bedrohung. Die Straßen engen die Tiere daher so ein, als wären sie in einem Käfig eingesperrt. Das ist laut Aussage von Forschern besonders dramatisch, weil aktuell in vielen Teilen Zentralafrikas stark in den Straßenbau investiert wird. Weiter...
Wer in Schaffhausen/ Schweiz einen Kampfhund halten will, benötigt dafür künftig eine Bewilligung. Dies hat der Kantonsrat gestern beschlossen. Geregelt ist im neuen Hundegesetz auch ein Ausbildungsnachweis für Hundehalter. Darüber hinaus umfasst es allgemeine Pflichten wie Zutrittsverbote, die Beseitigung von Hundekot oder die Leinenpflicht. (SDA)
Frauen und Universitäten: Noch vor 150 Jahren waren das zwei unvereinbare Dinge. Erst 1863 erlaubte Frankreich als einer der Vorreiter in Europa ein Frauenstudium. Andere Staaten folgten, als letzte Preußen und Österreich 1908. Weiter...
Gleich zu Beginn dieser unvergleichlichen Coverversion lässt der junge Ben Sollee den Bogen derart funky über die Saiten seines Cellos zappeln, dass einem wird, als wäre alles möglich. Dann setzt er zu einem Lied an, das wir eigentlich von Sam Cooke kennen. Er nimmt es, biegt es sich zurecht, ändert die Worte, erfindet ganze Strophen dazu und passt es seiner Sichtweise an, ohne dabei die Aussage zu verändern oder den Respekt vor dem Original zu verlieren. Er tut dies mit Inbrunst und Freude, sodass man mit ihm hoffen will, dass alles noch einmal ganz von vorne losgehen könne.
Zwölf Jahre nach dem Beginn der Auswilderung von Bären in Spanien ist erstmals ein Mensch von einem der Tiere angegriffen worden. Der 73-jährige Mann wurde verletzt.
Der Mann war mit seinem Hund in den Pyrenäen auf Wildschwein-Jagd gewesen, als sich ihm ein Bär genähert habe. Das berichtete die spanische Zeitung «El País». Der Jäger habe versucht, das Tier zu verscheuchen, sei jedoch angegriffen worden. Dem Bericht zufolge mussten bei ihm mehrere Wunden an einem Arm und einem Bein genäht werden.
Die örtlichen Behörden leiteten eine Suche nach dem Bären ein, bei dem es sich möglicherweise um ein Tier namens Hvala handelt. Hvala war 2006 von Slowenien aus in die Pyrenäen gebracht worden. Insgesamt leben dort 20 ehemals slowenische Braunbären, die seit 1996 in Nordspanien ausgewildert wurden.
35 Euro sollte ein Mann zahlen, weil er sein Fahrrad durch den Park Sanssouci schob und damit gegen die Parkordnung verstieß, doch er klagte mit Erfolg. Auch im Schlosspark Charlottenburg gab es Streit mit den Radfahrern. Weiter...
Die aus Australien eingeführten, am Thunersee lebenden Schwarzschwäne breiten sich aus. Ornithologen haben sie am Genfer- und Neuenburgersee entdeckt. Damit ist eingetreten, was der Bund und der Kanton Bern verhindern wollten. Weiter...